Friedrichshafen, Stadt
Friedrichshafen (PLZ 88045) liegt im Bodenseekreis in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 63.441 Einwohner auf 69,9 km², das entspricht 907 Einwohnern je Quadratkilometer. Mit einer Hochschule am Ort besteht eine zusätzliche Nachfrage nach kleinen Mietwohnungen.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 15,22 € pro m², der Kaufpreis bei 4.726 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,87 % und ein Kaufpreisfaktor von 25,9 — rechnerisch sind das 26 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Friedrichshafen über dem Renditeniveau von 22 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 11,10 € auf 19,87 € pro m², im Mittel 7,5 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 2,7 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 7,3 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,7 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Bodenseekreis Rang 20 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 336, Stärkerang 11). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Eriskirch, Langenargen und Oberteuringen an.
Immobilienpreise in Friedrichshafen im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Friedrichshafen
Friedrichshafen am Bodensee zeigt als Große Kreisstadt und Oberzentrum mit über 63.000 Einwohnern einen angespannten Immobilienmarkt mit deutlich überdurchschnittlichen Miet- und Kaufpreisen. Die Bevölkerung wächst seit 2015 um über 7 %, während der Bodenseekreis im Prognos-Zukunftsatlas auf Rang 20 landet. Angebotsmieten liegen bei 15,22 €/m², Kaufpreise bei 4.726 €/m² – beides deutlich über Landes- und Bundesdurchschnitt.
Marktüberblick
Friedrichshafen, Große Kreisstadt am nördlichen Bodenseeufer, präsentiert sich als einer der teuersten Immobilienmärkte Baden-Württembergs. Die Angebotsmiete liegt bei 15,22 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 4.726 Euro pro Quadratmeter. Die Bruttomietrendite beträgt 3,87 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 25,87.
Wichtig ist der Hinweis, dass es sich bei den vorliegenden Miet- und Kaufwerten um Angebotswerte aus Inseraten handelt – nicht um einen amtlichen Mietspiegel. Diese Werte liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Der Kaufpreisfaktor von 25,87 bedeutet, dass das 25,87-fache des jährlichen Bruttokaltmieteingangs als Kaufpreis zu zahlen ist. Im bundesweiten Vergleich ist das ein gehobener Wert, der die Attraktivität des Standorts widerspiegelt.
Preisentwicklung
Die Mietpreise haben sich zwischen 2018 und 2024 verdreifacht: Von 11,10 Euro pro Quadratmeter stiegen sie auf 15,12 Euro. Der stärkste Anstieg erfolgte 2022 (+11,6 % auf 13,75 €/m²). 2024 folgte mit 15,12 €/m² ein weiterer deutlicher Schritt. Die Zeitreihe ist nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Die Kaufpreise entwickelten sich weniger volatil: 2018 lagen sie bei 3.789 Euro pro Quadratmeter, stiegen bis 2021 auf 5.367 Euro, korrigierten sich dann aber wieder auf 4.473 Euro (2024). Die Zeitreihe ist ebenfalls nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Ein auffälliger Wert ist der Mietwert von 19,87 Euro pro Quadratmeter für 2026 in der Zeitreihe. Dieser Wert steht isoliert da und deutet auf eine starke erwartete Weiterentwicklung hin – ob es sich dabei um eine Projektion oder einen Datenpunkt handelt, lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht eindeutig ableiten.
Die CAGR (jährliche Wachstumsrate) liegt bei 7,55 % für Mieten und 2,75 % für Kaufpreise – beide Werte beziehen sich auf den gesamten Zeitraum der Zeitreihe.
Regionale Einordnung
Friedrichshafen liegt im oberen Preissegment des Bodenseekreises und Baden-Württembergs. Im Kreisvergleich beträgt die durchschnittliche Angebotsmiete 13,43 Euro pro Quadratmeter, der durchschnittliche Kaufpreis 4.477 Euro pro Quadratmeter. Friedrichshafen übertrifft beide Werte deutlich.
Im Landesvergleich ist der Abstand noch größer: Baden-Württemberg weist eine durchschnittliche Angebotsmiete von 11,08 Euro und einen Kaufpreis von 3.140 Euro auf. Friedrichshafen liegt damit rund 37 % über dem Landesdurchschnitt bei den Mieten und 50 % bei den Kaufpreisen.
Bundesweit zeigt sich ein ähnliches Bild: Die deutsche Durchschnittsmiete liegt bei 8,92 Euro, der Kaufpreis bei 2.409 Euro. Friedrichshafen ist damit ein klarer Premiumstandort.
Im Vergleich zu den Nachbarorten im Umkreis von bis zu 11 Kilometern liegt Friedrichshafen im oberen Mittelfeld. Langenargen (7,7 km) weist mit 15,03 €/m² eine ähnliche Miete auf, aber mit 5.398 €/m² einen höheren Kaufpreis. Kressbronn (10,8 km) liegt bei 14,22 €/m² Miete und 5.175 €/m² Kaufpreis. Oberteuringen (8,2 km) ist mit 12,49 €/m² und 3.733 €/m² deutlich günstiger.
Die Bruttomietrendite von 3,87 % liegt im Perzentilrang 21,78 im Bundesland – das bedeutet, dass nur etwa 22 % der Orte im Bundesland eine niedrigere Rendite aufweisen. Hohe Preise bei vergleichsweise niedriger Rendite sind typisch für attraktive Lagen mit starker Nachfrage.
Bevölkerung und Demografie
Friedrichshafen hat 63.441 Einwohner (Stand 2024) auf einer Fläche von 69,93 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 907 Einwohner pro Quadratkilometer.
Die Bevölkerungsentwicklung ist positiv: Von 59.108 Einwohnern im Jahr 2015 auf 63.441 im Jahr 2024 entspricht das einem Wachstum von 7,33 %. Besonders deutlich war der Anstieg von 2021 (61.561) auf 2022 (62.932) mit über 1.300 Einwohnern in einem Jahr. Seit 2023 stabilisiert sich die Zahl bei 63.441.
Die absolute Zahl der Arbeitslosen betrug 2023 1.405 Personen. Zum Vergleich: 2015 waren es 1.162, 2019 nur 982. Der Anstieg seit 2019 ist deutlich, wobei 2020 mit 1.319 bereits ein höherer Wert als 2015 erreicht wurde.
Die Stadt gliedert sich in die Kernstadt und vier Stadtteile (Ailingen, Ettenkirch, Kluftern, Raderach), die im Rahmen der Gebietsreform der 1970er-Jahre eingegliedert wurden.
Standortfaktoren
Friedrichshafen profitiert von einer starken wirtschaftlichen Position. Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Bodenseekreis (als Bezugsgröße für die Rangliste) den 20. Platz von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Besonders herausragend ist der Rang 11 im Index Wettbewerb und Innovation sowie Rang 23 im Index Wohlstand und Soziale Lage. Der Demografie-Index liegt auf Rang 161, der Arbeitsmarkt-Index auf Rang 97. Der Dynamik-Index mit Rang 336 ist der schwächste Wert – dieser Rang bezieht sich jedoch auf den Kreis, nicht auf die einzelne Stadt.
Als Hochschulstandort ist Friedrichshafen seit September 2011 durch die Zeppelin Universität ausgewiesen. Die Universität trägt zur Attraktivität des Standorts bei und unterstützt die Wissensökonomie.
Friedrichshafen ist seit April 1956 Große Kreisstadt und bildet zusammen mit Ravensburg und Weingarten eines von 14 Oberzentren (in Funktionsergänzung) in Baden-Württemberg. Damit erfüllt die Stadt eine überregionale Funktion für den östlichen Bodenseekreis mit einer Reihe von Nachbargemeinden.
Die geografische Lage am nördlichen Bodenseeufer mit Bodenseeklima und milden Temperaturen ist ein zusätzlicher Standortvorteil. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 395 bis 502 Metern ü. NHN.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Friedrichshafen entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Friedrichshafen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 11,10 €/m² |
| 2019 | 11,42 €/m² |
| 2020 | 11,86 €/m² |
| 2021 | 12,32 €/m² |
| 2022 | 13,75 €/m² |
| 2023 | 13,97 €/m² |
| 2024 | 15,12 €/m² |
| 2025 | 14,18 €/m² |
| 2026 | 19,87 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Friedrichshafen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 3.789 €/m² |
| 2019 | 4.062 €/m² |
| 2020 | 4.328 €/m² |
| 2021 | 5.367 €/m² |
| 2022 | 4.544 €/m² |
| 2023 | 4.535 €/m² |
| 2024 | 4.473 €/m² |
| 2025 | 4.613 €/m² |
| 2026 | 4.706 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Friedrichshafen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,52 % |
| 2019 | 3,37 % |
| 2020 | 3,29 % |
| 2021 | 2,75 % |
| 2022 | 3,63 % |
| 2023 | 3,70 % |
| 2024 | 4,06 % |
| 2025 | 3,69 % |
| 2026 | 5,07 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Friedrichshafen
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 59.108 Einwohner |
| 2016 | 59.611 Einwohner |
| 2017 | 60.088 Einwohner |
| 2018 | 60.865 Einwohner |
| 2019 | 61.283 Einwohner |
| 2020 | 61.221 Einwohner |
| 2021 | 61.561 Einwohner |
| 2022 | 62.932 Einwohner |
| 2023 | 63.441 Einwohner |
| 2024 | 63.441 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Friedrichshafen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,88 % |
| 2016 | 16,62 % |
| 2017 | 16,45 % |
| 2018 | 2,85 % |
| 2019 | 2,65 % |
| 2020 | 3,58 % |
| 2021 | 3,16 % |
| 2022 | 2,81 % |
| 2023 | 3,68 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 20,00 Rang |
| Dynamik | 336 Rang |
| Stärke | 11,00 Rang |
| Demografie | 161 Rang |
| Arbeitsmarkt | 97,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 11,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 23,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Friedrichshafen liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Friedrichshafen im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Friedrichshafen ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Friedrichshafen ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Friedrichshafen
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Friedrichshafen | 15,22 €/m² |
| Langenargen | 15,03 €/m² |
| Immenstaad am Bodensee | 14,58 €/m² |
| Hagnau am Bodensee | 14,44 €/m² |
| Kressbronn am Bodensee | 14,22 €/m² |
| Tettnang | 13,70 €/m² |
| Markdorf | 13,64 €/m² |
| Meckenbeuren | 13,54 €/m² |
| Eriskirch | 13,12 €/m² |
| Oberteuringen | 12,49 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Friedrichshafen ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Friedrichshafen
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Meckenbeuren | 4,08 % |
| Oberteuringen | 4,02 % |
| Friedrichshafen | 3,87 % |
| Immenstaad am Bodensee | 3,80 % |
| Tettnang | 3,72 % |
| Markdorf | 3,54 % |
| Eriskirch | 3,43 % |
| Langenargen | 3,34 % |
| Kressbronn am Bodensee | 3,30 % |
| Hagnau am Bodensee | 3,04 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Eriskirch | 4,6 km | 88097 | 13,12 € | 4.587 € | 3,43 % |
| Langenargen | 7,7 km | 88085 | 15,03 € | 5.398 € | 3,34 % |
| Oberteuringen | 8,2 km | 88094 | 12,49 € | 3.733 € | 4,02 % |
| Meckenbeuren | 8,2 km | 88074 | 13,54 € | 3.979 € | 4,08 % |
| Immenstaad am Bodensee | 8,3 km | 88090 | 14,58 € | 4.607 € | 3,80 % |
| Tettnang, Stadt | 8,5 km | 88069 | 13,70 € | 4.423 € | 3,72 % |
| Markdorf, Stadt | 10,2 km | 88677 | 13,64 € | 4.629 € | 3,54 % |
| Kressbronn am Bodensee | 10,8 km | 88079 | 14,22 € | 5.175 € | 3,30 % |
| Hagnau am Bodensee | 12,2 km | 88709 | 14,44 € | 5.704 € | 3,04 % |
Wo liegt Friedrichshafen?
Lage
Friedrichshafen auf der Karte
Hochschulen am Ort
1 Einrichtung(en) — relevanter Nachfragetreiber für Mietwohnungen
- Zeppelin UniversitätAm Seemooser Horn 20, 88045 Friedrichshafen
Alle Kennzahlen zu Friedrichshafen
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 15,22 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 4.726 € |
| Bruttomietrendite | 3,87 % |
| Kaufpreisfaktor | 25,9 |
| Einwohner | 63.441 |
| Einwohner je km² | 907 |
| Fläche (km²) | 69,9 |
| Arbeitslosenquote | 3,7 % |
| Prognos-Gesamtrang | #20 |
| Prognos Dynamikrang | #336 |
| Prognos Stärkerang | #11 |
| Koordinaten | 47,6522, 9,4796 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Friedrichshafen
Was kostet eine Wohnung in Friedrichshafen?
Die aktuelle Angebotsmiete in Friedrichshafen liegt bei 15,22 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 4.726 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem Durchschnitt des Bodenseekreises (13,43 Euro/m² Miete, 4.477 Euro/m² Kaufpreis) und auch über dem Landesdurchschnitt Baden-Württembergs (11,08 Euro/m² Miete, 3.140 Euro/m² Kaufpreis). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Friedrichshafen entwickelt?
Die Mieten in Friedrichshafen sind von 11,10 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf aktuell 15,22 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) beträgt 7,55 Prozent. Besonders deutlich war der Anstieg in den letzten Jahren: Von 15,12 Euro/m² im Jahr 2024 auf 19,87 Euro/m² im Jahr 2026. Die Kaufpreise entwickelten sich moderater, von 3.789 Euro/m² (2018) auf 4.726 Euro/m² (aktuell), bei einer CAGR von 2,75 Prozent.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Friedrichshafen?
Die Bruttomietrendite in Friedrichshafen beträgt 3,87 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 25,87. Die Rendite liegt damit unter dem Landesdurchschnitt Baden-Württembergs von 4,36 Prozent. Der Perzentilrang von 21,78 bedeutet, dass rund 78 Prozent der Orte im Bundesland eine höhere Bruttomietrendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor von 25,87 liegt über dem Landesdurchschnitt von 23,49, was ein vergleichsweise teures Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete anzeigt.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Friedrichshafen?
Die Bevölkerung in Friedrichshafen ist von 59.108 Einwohnern im Jahr 2015 auf 63.441 im Jahr 2024 gewachsen, was einem Anstieg von 7,33 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 907 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1.405 (absolute Zahl).
Wie gut ist Friedrichshafen wirtschaftlich aufgestellt?
Der Bodenseekreis, zu dem Friedrichshafen gehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den 20. Platz von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders stark ist die Position bei Wettbewerb und Innovation (Rang 11) sowie bei Wohlstand und sozialer Lage (Rang 23). Der Rang bei Dynamik liegt mit 336 deutlich schwächer. Vor Ort befindet sich die Zeppelin Universität als Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Friedrichshafen?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Friedrichshafen sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Friedrichshafen führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Bodenseekreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Frickingen | 88699 | 12,51 € | 3.383 € | 4,44 % |
| Neukirch | 88099 | 10,52 € | 3.034 € | 4,16 % |
| Stetten | 88719 | 13,69 € | 4.031 € | 4,08 % |
| Meckenbeuren | 88074 | 13,54 € | 3.979 € | 4,08 % |
| Oberteuringen | 88094 | 12,49 € | 3.733 € | 4,02 % |
| Heiligenberg | 88633 | 11,35 € | 3.423 € | 3,98 % |
| Bermatingen | 88697 | 13,29 € | 4.049 € | 3,94 % |
| Owingen | 88696 | 12,46 € | 3.815 € | 3,92 % |