Gräfenberg, St
Gräfenberg (PLZ 91322) liegt im Kreis Forchheim in Bayern. Der Ort zählt 4.248 Einwohner auf 37,8 km², das entspricht 112 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,91 € pro m², der Kaufpreis bei 2.239 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,78 % und ein Kaufpreisfaktor von 20,9 — rechnerisch sind das 21 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Gräfenberg über dem Renditeniveau von 80 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,87 € auf 10,32 € pro m², im Mittel 5,2 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 6,9 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,3 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Forchheim Rang 40 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 119, Stärkerang 45). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Weißenohe, Igensdorf und Hiltpoltstein an.
Immobilienpreise in Gräfenberg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Gräfenberg, St
Gräfenberg im Landkreis Forchheim bietet mit einer Bruttomietrendite von 4,78 Prozent und einem Kaufpreisfaktor von 20,94 eine der attraktivsten Renditen in Bayern. Die Angebotsmiete liegt bei 8,91 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.239 Euro pro Quadratmeter — beide Werte unter dem bayerischen und Kreis-Durchschnitt. Die Preisentwicklung zeigt starke Schwankungen, insbesondere bei den Kaufpreisen. Die Bevölkerung wächst seit 2015 um 4,3 Prozent. Der Landkreis Forchheim belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Platz 40 von 400 Kreisen.
Marktüberblick: Hohe Rendite bei moderaten Preisen
Gräfenberg liegt im südlichen Teil des Landkreises Forchheim am Rand der Fränkischen Schweiz und bietet einen der günstigsten Einstiegspunkte in den oberfränkischen Immobilienmarkt. Mit einer Angebotsmiete von 8,91 Euro pro Quadratmeter und einem Angebotskaufpreis von 2.239 Euro pro Quadratmeter liegt der Ort unter allen drei Vergleichsebenen: unter dem Bundesdurchschnitt bei der Miete (8,92 Euro), deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt (10,11 Euro) und unter dem Kreis-Durchschnitt (9,27 Euro). Bei den Kaufpreisen liegt Gräfenberg knapp unter dem Bundesdurchschnitt (2.409 Euro), aber unter dem Kreis- (3.098 Euro) und Bayerndurchschnitt (3.246 Euro).
Die Kombination aus moderaten Preisen und einer Bruttomietrendite von 4,78 Prozent macht Gräfenberg zum Rendite-Star der Region. Die Rendite liegt deutlich über dem Kreis-Durchschnitt von 3,76 Prozent und dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent. Im Perzentilrang aller 2.056 bayerischen Orte belegt Gräfenberg mit Platz 79,9 die oberen 20 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 20,94 ist ebenfalls deutlich unter dem Kreis-Mittelwert von 27,93 und dem bayerischen Durchschnitt von 26,10 — das bedeutet, dass sich der Kaufpreis hier durch Mieteinnahmen schneller amortisiert als in den meisten anderen bayerischen Orten.
Preisentwicklung: Starke Schwankungen prägen den Markt
Die Preisentwicklung der letzten acht Jahre zeigt eine bemerkenswerte Volatilität, die für einen ländlichen Markt untypisch ist. Die Angebotsmiete stieg von 6,87 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 10,32 Euro im Jahr 2026 — ein Anstieg von rund 50 Prozent. Besonders ausgeprägt war der Sprung von 7,67 Euro (2024) auf 9,88 Euro (2025).
Bei den Kaufpreisen war die Schwankungsbreite noch größer: Nach 1.674 Euro im Jahr 2018 folgte ein Anstieg auf 3.096 Euro im Jahr 2021, ein Rückgang auf 1.907 Euro im Jahr 2022, ein weiterer Rückgang auf 1.628 Euro im Jahr 2024 und ein erneuter Anstieg auf 2.857 Euro im Jahr 2026. Diese starken Ausschläge deuten auf einen Markt hin, der von einzelnen größeren Transaktionen oder saisonalen Angebotsschwankungen geprägt ist und weniger stabil verläuft als der überregionale Durchschnitt.
Der CAGR der Miete liegt bei 5,22 Prozent pro Jahr, der der Kaufpreise bei 6,91 Prozent — beide Werte sind hoch und spiegeln die Dynamik der letzten Jahre wider.
Die aktuellen Marktdaten (Angebotsmiete 8,91 Euro, Angebotskaufpreis 2.239 Euro) liegen unter den Werten der Zeitreihe für 2026 (Miete 10,32 Euro, Kaufpreis 2.857 Euro). Dieser Unterschied kann darauf hindeuten, dass die Zeitreihe andere Datenquellen oder einen anderen Berechnungszeitraum verwendet als die aktuellen Marktdaten.
Regionale Einordnung: Im unteren Preissegment des Landkreises
Im regionalen Vergleich zeigt Gräfenberg ein differenziertes Bild. Die Angebotsmiete von 8,91 Euro liegt unter dem Kreis-Durchschnitt von 9,27 Euro, aber über denen von Weißenohe (6,98 Euro, 1,9 km entfernt) und Hiltpoltstein (6,21 Euro, 5,4 km). Bei den Kaufpreisen liegt Gräfenberg mit 2.239 Euro deutlich unter Igensdorf (3.971 Euro, 2,9 km) und Eckental (3.907 Euro, 8,7 km), aber über Egloffstein (1.975 Euro, 6,2 km).
Besonders auffällig ist die Bandbreite der Bruttomietrenditen in der Nachbarschaft: Von 2,52 Prozent in Hetzles bis 5,24 Prozent in Egloffstein. Gräfenberg liegt mit 4,78 Prozent im oberen Drittel der Nachbarorte und nur hinter Egloffstein (5,24 %) und vor Simmelsdorf (4,55 %). Diese Positionierung unterstreicht die attraktive Preis-Leistung des Ortes.
Der Landkreis Forchheim insgesamt liegt mit einem Durchschnittspreis von 3.098 Euro und einer Durchschnittsmiete von 9,27 Euro über Gräfenberg. Gräfenberg folgt damit dem Muster vieler kleinerer Gemeinden im Landkreis, die unter dem Kreis-Durchschnitt liegen, während die größeren Städte wie Forchheim selbst die Preise nach oben ziehen.
Standortfaktoren: Stabile Bevölkerung, starker Landkreis
Die Bevölkerung von Gräfenberg ist im Beobachtungszeitraum von 4.071 Einwohnern (2015) auf 4.248 Einwohner (2024) gewachsen — ein Plus von 4,3 Prozent. Das Wachstum verlief bis 2022 kontinuierlich (Gipfel: 4.294 Einwohner), seither ist ein leichtes Absinken auf 4.248 zu verzeichnen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 112 Einwohner pro Quadratkilometer, was für eine Stadt dieser Größe im ländlichen Raum typisch ist.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 7,5 Prozent und damit leicht über dem Vorjahreswert von 6,8 Prozent (2022). Der Höchstwert der Reihe wurde 2021 mit 7,8 Prozent erreicht. Die Entwicklung entspricht dem bundesweiten Trend einer leichten Erholung nach der Pandemie.
Der Landkreis Forchheim selbst belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Platz 40 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Besonders gut positioniert ist der Kreis im Teilindex Wohlstand und soziale Lage (Rang 32) und im Teilindex Arbeitsmarkt (Rang 56). Der Dynamik-Index liegt mit Rang 119 etwas abgeschlagen. Diese Bewertung gilt für den gesamten Kreis, nicht nur für Gräfenberg, und unterstreicht die strukturelle Stärke der Region.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen, was die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ausschließt und den Markt auf Familien und Pendler ausrichtet.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Gräfenberg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Gräfenberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,87 €/m² |
| 2019 | 7,49 €/m² |
| 2020 | 7,56 €/m² |
| 2021 | 8,38 €/m² |
| 2022 | 7,38 €/m² |
| 2023 | 7,53 €/m² |
| 2024 | 7,67 €/m² |
| 2025 | 9,88 €/m² |
| 2026 | 10,32 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Gräfenberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.674 €/m² |
| 2019 | 1.538 €/m² |
| 2020 | 1.155 €/m² |
| 2021 | 3.096 €/m² |
| 2022 | 1.907 €/m² |
| 2023 | 2.346 €/m² |
| 2024 | 1.628 €/m² |
| 2025 | 2.368 €/m² |
| 2026 | 2.857 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Gräfenberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,93 % |
| 2019 | 5,84 % |
| 2020 | 7,86 % |
| 2021 | 3,25 % |
| 2022 | 4,64 % |
| 2023 | 3,85 % |
| 2024 | 5,65 % |
| 2025 | 5,01 % |
| 2026 | 4,33 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Gräfenberg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 4.071 Einwohner |
| 2016 | 4.013 Einwohner |
| 2017 | 4.026 Einwohner |
| 2018 | 4.106 Einwohner |
| 2019 | 4.152 Einwohner |
| 2020 | 4.177 Einwohner |
| 2021 | 4.223 Einwohner |
| 2022 | 4.294 Einwohner |
| 2023 | 4.248 Einwohner |
| 2024 | 4.248 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Gräfenberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,32 % |
| 2016 | 1,93 % |
| 2017 | 1,99 % |
| 2018 | 2,36 % |
| 2019 | 2,13 % |
| 2020 | 2,78 % |
| 2021 | 2,95 % |
| 2022 | 2,56 % |
| 2023 | 2,83 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 40,00 Rang |
| Dynamik | 119 Rang |
| Stärke | 45,00 Rang |
| Demografie | 215 Rang |
| Arbeitsmarkt | 56,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 56,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 32,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Gräfenberg liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Gräfenberg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Gräfenberg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Gräfenberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Gräfenberg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Eckental | 11,40 €/m² |
| Igensdorf | 10,09 €/m² |
| Hetzles | 9,88 €/m² |
| Kleinsendelbach | 9,74 €/m² |
| Simmelsdorf | 9,30 €/m² |
| Kunreuth | 9,02 €/m² |
| Gräfenberg | 8,91 €/m² |
| Egloffstein | 8,62 €/m² |
| Weißenohe | 6,98 €/m² |
| Hiltpoltstein | 6,21 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Gräfenberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Gräfenberg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Egloffstein | 5,24 % |
| Kleinsendelbach | 5,05 % |
| Kunreuth | 4,81 % |
| Gräfenberg | 4,78 % |
| Simmelsdorf | 4,55 % |
| Eckental | 3,50 % |
| Igensdorf | 3,05 % |
| Hiltpoltstein | 2,92 % |
| Weißenohe | 2,73 % |
| Hetzles | 2,52 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Weißenohe | 1,9 km | 91367 | 6,98 € | 3.074 € | 2,73 % |
| Igensdorf, M | 2,9 km | 91338 | 10,09 € | 3.971 € | 3,05 % |
| Hiltpoltstein, M | 5,4 km | 91355 | 6,21 € | 2.552 € | 2,92 % |
| Egloffstein, M | 6,2 km | 91349 | 8,62 € | 1.975 € | 5,24 % |
| Simmelsdorf | 8,4 km | 91245 | 9,30 € | 2.451 € | 4,55 % |
| Kunreuth | 8,6 km | 91358 | 9,02 € | 2.249 € | 4,81 % |
| Eckental, M | 8,7 km | 90542 | 11,40 € | 3.907 € | 3,50 % |
| Hetzles | 8,7 km | 91077 | 9,88 € | 4.703 € | 2,52 % |
| Kleinsendelbach | 8,8 km | 91077 | 9,74 € | 2.318 € | 5,05 % |
Wo liegt Gräfenberg?
Lage
Gräfenberg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Gräfenberg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,91 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.239 € |
| Bruttomietrendite | 4,78 % |
| Kaufpreisfaktor | 20,9 |
| Einwohner | 4.248 |
| Einwohner je km² | 112 |
| Fläche (km²) | 37,8 |
| Arbeitslosenquote | 2,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #40 |
| Prognos Dynamikrang | #119 |
| Prognos Stärkerang | #45 |
| Koordinaten | 49,6462, 11,2487 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Gräfenberg
Was kostet eine Wohnung in Gräfenberg?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Gräfenberg liegt bei 8,91 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.239 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem Durchschnitt des Landkreises Forchheim (9,27 Euro/m² Miete, 3.098 Euro/m² Kaufpreis) und deutlich unter dem bayerischen Landesdurchschnitt (10,11 Euro/m² Miete, 3.246 Euro/m² Kaufpreis). Im bundesweiten Vergleich liegt die Miete knapp über dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro/m²), der Kaufpreis jedoch darunter (2.409 Euro/m²).
Wie haben sich die Immobilienpreise in Gräfenberg entwickelt?
Die Angebotsmiete ist in Gräfenberg von 6,87 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 10,32 Euro im Jahr 2026 gestiegen (jährliche Wachstumsrate von 5,22 Prozent). Der Angebotskaufpreis entwickelte sich von 1.674 Euro/m² (2018) auf 2.857 Euro/m² (2026) mit einer jährlichen Wachstumsrate von 6,91 Prozent. Dabei waren beide Reihen von starken Schwankungen geprägt: Der Kaufpreis fiel 2020 auf 1.155 Euro/m² und stieg 2021 sprunghaft auf 3.096 Euro/m².
Wie hoch ist die Bruttomietrendite bei einer Kapitalanlage in Gräfenberg?
Die Bruttomietrendite beträgt in Gräfenberg 4,78 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 20,94. Damit liegt die Rendite deutlich über dem Durchschnitt des Landkreises Forchheim (3,76 Prozent) und auch über dem bayerischen Landesdurchschnitt (4,13 Prozent). Mit einem Perzentilrang von 79,86 liegt Gräfenberg bei der Rendite vor rund 80 Prozent der Orte in Bayern. Im bundesweiten Vergleich ist die Rendite jedoch niedriger als der deutsche Durchschnitt von 5,10 Prozent.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Gräfenberg?
Gräfenberg hat 4.248 Einwohner (Stand 2024) und eine Bevölkerungsdichte von 112 Einwohnern pro Quadratkilometer. Seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 ist die Bevölkerung um 4,35 Prozent von 4.071 auf 4.248 gewachsen. Die Einwohnerzahl stieg dabei kontinuierlich von 2015 bis 2022 auf einen Höchststand von 4.294, bevor sie 2023 und 2024 leicht auf 4.248 sank.
Wie ist die wirtschaftliche Lage in Gräfenberg?
Der Kreis Forchheim, zu dem Gräfenberg gehört, belegte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den 40. Platz von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamt-Ranking. Besonders gut schnitt der Kreis beim Wohlstand und der sozialen Lage ab (Rang 32), gefolgt vom Arbeitsmarkt und Wettbewerb/Innovation (jeweils Rang 56). Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 0,75 Prozent, was deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt liegt. Am Ort selbst gibt es keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Gräfenberg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Gräfenberg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Gräfenberg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Forchheim
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Wiesenttal, M | 91346 | 8,95 € | 2.031 € | 5,29 % |
| Egloffstein, M | 91349 | 8,62 € | 1.975 € | 5,24 % |
| Unterleinleiter | 91364 | 7,80 € | 1.837 € | 5,10 % |
| Kleinsendelbach | 91077 | 9,74 € | 2.318 € | 5,05 % |
| Kunreuth | 91358 | 9,02 € | 2.249 € | 4,81 % |
| Hausen | 91353 | 10,56 € | 2.667 € | 4,75 % |
| Gößweinstein, M | 91327 | 10,43 € | 2.882 € | 4,34 % |
| Weilersbach | 91365 | 9,23 € | 2.567 € | 4,32 % |