Stettfeld
Stettfeld (PLZ 96188) liegt im Kreis Haßberge in Bayern. Der Ort zählt 1.096 Einwohner auf 11,2 km², das entspricht 98 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 6,66 € pro m², der Kaufpreis bei 2.158 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,70 % und ein Kaufpreisfaktor von 27,0 — rechnerisch sind das 27 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Stettfeld über dem Renditeniveau von 45 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 3,50 € auf 6,55 € pro m², im Mittel 8,1 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 1,7 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,3 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Haßberge Rang 163 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 220, Stärkerang 151). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Ebelsbach, Eltmann und Lauter an.
Immobilienpreise in Stettfeld im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht Stettfeld
Stettfeld ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Haßberge mit 1.096 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeichnet sich durch die niedrigste Angebotsmiete aller Nachbarorte (6,66 €/m²) bei moderatem Kaufpreis (2.158 €/m²) aus, was zu einer der niedrigsten Renditen der Region (3,7 %) führt. Die Bevölkerung geht seit 2015 zurück, die Arbeitslosigkeit liegt jedoch mit 1,81 % sehr niedrig. Der Ort ist eine Wohngemeinde mit hoher Pendlerquote und guter Anbindung an die A 70.
Marktüberblick und aktuelle Preise
Stettfeld ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge mit 1.096 Einwohnern auf einer Fläche von 11,15 km². Der Ort liegt knapp einen Kilometer nördlich der Autobahn A 70, deren Anschlussstelle Eltmann etwa 600 m südlich des Ortskerns liegt. Parallel zur Autobahn verläuft die Bahnstrecke Bamberg–Rottendorf mit Bahnhöfen in Eltmann und Oberhaid. Die Gemeinde ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach.
Am Immobilienmarkt fällt auf, dass Stettfeld die niedrigste Angebotsmiete aller bekannten Nachbarorte aufweist: 6,66 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Ebelsbach (3,8 km) liegt bei 8,86 Euro, Breitbrunn (5,4 km) bei 9,45 Euro, Eltmann (4,3 km) bei 8,35 Euro. Der Angebotskaufpreis von 2.158 Euro pro m² liegt damit im unteren bis mittleren Bereich der Nachbargemeinden – deutlich unter Eltmann (2.757 €/m²) und Viereth-Trunstadt (2.855 €/m²), aber knapp über dem Kreisdurchschnitt des Landkreises Haßberge (2.115 €/m²).
Die Kombination aus niedriger Miete und moderatem Kaufpreis führt zu einer Bruttomietrendite von 3,7 %, die unter allen Nachbarorten liegt. Der Kaufpreisfaktor beträgt 27 und liegt damit über dem Kreisdurchschnitt (22,37) und leicht über dem bayerischen Durchschnitt (26,1). Das bedeutet: Im Verhältnis zur Miete ist der Kaufpreis in Stettfeld relativ hoch, was die niedrige Rendite erklärt.
Preis- und Mietentwicklung
Die Mietentwicklung in Stettfeld zeigt extreme Schwankungen, die bei einer Gemeinde dieser Größe auf kleine Fallzahlen zurückgehen können. Die Angebotsmiete stieg von 3,50 Euro pro m² im Jahr 2018 auf 5,56 Euro (2021), sprang 2022 auf 7,32 Euro, fiel 2023 auf 4,96 Euro und erreichte 2025 mit 8,21 Euro den höchsten Wert der Reihe. Der aktuelle Wert von 6,55 Euro (2026) liegt wieder deutlich darunter.
Die Kaufpreisreihe ist stabiler, aber ebenfalls nicht linear: Von 2.077 Euro pro m² (2022) fiel der Preis 2023 auf 1.825 Euro, erholte sich 2025 auf 2.146 Euro und liegt 2026 bei 2.225 Euro. Der langfristige Anstieg beträgt etwa 1,73 % pro Jahr (CAGR), während die Mietreihe mit einem CAGR von 8,15 % deutlich dynamischer wirkt – was jedoch durch die starken jährlichen Schwankungen verzerrt wird.
Beide Reihen sind als nicht geschätzt gekennzeichnet. Bei einer Einwohnerzahl von rund 1.100 können bereits wenige Vermietungen oder der Verkauf einzelner Objekte die Durchschnittswerte stark beeinflussen. Die extremen Ausschläge in der Mietreihe (zwischen 3,50 und 8,21 Euro) deuten auf eine geringe Markttransaktion hin, bei der einzelne Objekte das Ergebnis überproportional prägen.
Regionale Einordnung
Stettfeld liegt mit seiner Angebotsmiete von 6,66 Euro pro m² deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 Euro und auch unter dem deutschen Durchschnitt von 8,92 Euro. Der Kaufpreis von 2.158 Euro pro m² liegt unter dem Bundesdurchschnitt (2.409 Euro), aber knapp über dem Kreisdurchschnitt (2.115 Euro).
Die Bruttomietrendite von 3,7 % ist die niedrigste aller bekannten Nachbarorte. Zum Vergleich: Oberaurach (6,8 km) erreicht 5,24 %, Lauter (4,4 km) 4,84 %, Ebelsbach 4,98 %. Auch der bayerische Durchschnitt liegt bei 4,13 %, der deutsche bei 5,10 %. Der Perzentilrang von 44,6 % im Bundesland bedeutet, dass Stettfeld in der Mitte der bayerischen Orte liegt – was vor allem an den niedrigen Kaufpreisen im ländlichen Unterfranken insgesamt liegt.
Der Kaufpreisfaktor von 27 liegt über dem bayerischen Durchschnitt (26,1) und deutlich über dem Kreisdurchschnitt (22,37). Das zeigt: Im Verhältnis zur Miete ist der Kaufpreis in Stettfeld relativ hoch. Diese Diskrepanz zwischen niedriger Miete und relativ hohem Kaufpreis ist das bestimmende Merkmal des lokalen Immobilienmarktes.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerung Stettfelds ist seit 2015 rückläufig: Von 1.145 Einwohnern (2015) auf 1.096 (2024), ein Verlust von 4,3 %. Der Höchststand der neueren Geschichte lag im Jahr 2000 bei rund 1.298 Einwohnern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 98 Einwohner pro km².
Trotz des Bevölkerungsrückgangs liegt die Arbeitslosenquote mit 1,81 % (2023) sehr niedrig – deutlich unter dem bayerischen und deutschen Durchschnitt. Im Jahr 1998 gab es am Arbeitsort Stettfeld 446 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, davon nur 109 im produzierenden Gewerbe und keine im Handel und Verkehr. Das bedeutet, dass ein Großteil der Erwerbstätigen aus Stettfeld auspendelt. Der Ort ist eine typische Wohngemeinde im ländlichen Raum, deren Bewohner Arbeitsplätze in den größeren Orten der Region (Haßfurt, Schweinfurt, Bamberg) suchen.
Die Kombination aus niedriger Arbeitslosigkeit und Bevölkerungsrückgang deutet auf eine alternde Einwohnerschaft hin: Die Erwerbsbevölkerung schrumpft, während gleichzeitig Menschen wegziehen.
Standortfaktoren und Infrastruktur
Der Landkreis Haßberge erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 163 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Teilindizes zeigen ein klares Muster: Der Index Wohlstand und soziale Lage liegt mit Rang 69 im oberen Drittel, während Wettbewerb und Innovation mit Rang 249 am schwächsten abschneidet. Der Demografie-Index liegt bei Rang 168, der Arbeitsmarkt-Index bei 154. Diese Werte gelten für den Kreis, nicht für die einzelne Gemeinde.
Stettfeld selbst verfügt über keine Hochschule. Die Anbindung an die Infrastruktur ist jedoch gut: Die Staatsstraße 2277 durchquert den Ort, die A 70 liegt knapp einen Kilometer südlich (Anschlussstelle Eltmann), und die Bahnstrecke Bamberg–Rottendorf bietet Verbindungen nach Bamberg und Würzburg (Rottendorf). Der Fränkische Marienweg verläuft durch Stettfeld.
Die niedrige Arbeitslosigkeit und die gute Verkehrsanbindung machen Stettfeld zu einer Wohngemeinde für Pendler. Gleichzeitig zeigt der Bevölkerungsrückgang, dass der Ort nicht genug Zuzug generiert, um den natürlichen Rückgang (Sterbefälle über Geburten) auszugleichen. Die Immobilienpreise spiegeln diese Ambivalenz wider: Sie liegen über dem Kreisdurchschnitt, was auf die Lage und Infrastruktur zurückgeht, während die niedrige Miete auf die ländliche Struktur des Ortes hinweist.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Stettfeld entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Stettfeld
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 3,50 €/m² |
| 2019 | 3,90 €/m² |
| 2020 | 5,20 €/m² |
| 2021 | 5,56 €/m² |
| 2022 | 7,32 €/m² |
| 2023 | 4,96 €/m² |
| 2024 | 7,22 €/m² |
| 2025 | 8,21 €/m² |
| 2026 | 6,55 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Stettfeld
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 2.077 €/m² |
| 2023 | 1.825 €/m² |
| 2025 | 2.146 €/m² |
| 2026 | 2.225 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Stettfeld
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2022 | 4,23 % |
| 2023 | 3,26 % |
| 2025 | 4,59 % |
| 2026 | 3,53 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Stettfeld
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.145 Einwohner |
| 2016 | 1.140 Einwohner |
| 2017 | 1.151 Einwohner |
| 2018 | 1.166 Einwohner |
| 2019 | 1.154 Einwohner |
| 2020 | 1.143 Einwohner |
| 2021 | 1.129 Einwohner |
| 2022 | 1.118 Einwohner |
| 2023 | 1.096 Einwohner |
| 2024 | 1.096 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Stettfeld
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,95 % |
| 2016 | 2,32 % |
| 2017 | 1,79 % |
| 2018 | 2,19 % |
| 2019 | 1,93 % |
| 2020 | 2,91 % |
| 2021 | 2,61 % |
| 2022 | 1,81 % |
| 2023 | 1,81 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 163 Rang |
| Dynamik | 220 Rang |
| Stärke | 151 Rang |
| Demografie | 168 Rang |
| Arbeitsmarkt | 154 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 249 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 69,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Stettfeld liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Stettfeld im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Stettfeld ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Stettfeld ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Stettfeld
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Breitbrunn | 9,45 €/m² |
| Ebelsbach | 8,86 €/m² |
| Kirchlauter | 8,81 €/m² |
| Viereth-Trunstadt | 8,60 €/m² |
| Priesendorf | 8,52 €/m² |
| Oberhaid | 8,49 €/m² |
| Eltmann | 8,35 €/m² |
| Oberaurach | 8,12 €/m² |
| Lauter | 7,65 €/m² |
| Stettfeld | 6,66 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Stettfeld ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Stettfeld
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Oberaurach | 5,24 % |
| Kirchlauter | 5,10 % |
| Ebelsbach | 4,98 % |
| Lauter | 4,84 % |
| Breitbrunn | 4,81 % |
| Priesendorf | 3,95 % |
| Oberhaid | 3,89 % |
| Stettfeld | 3,70 % |
| Eltmann | 3,63 % |
| Viereth-Trunstadt | 3,62 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Ebelsbach | 3,8 km | 97500 | 8,86 € | 2.134 € | 4,98 % |
| Eltmann, St | 4,3 km | 97483 | 8,35 € | 2.757 € | 3,63 % |
| Lauter | 4,4 km | 96169 | 7,65 € | 1.895 € | 4,84 % |
| Breitbrunn | 5,4 km | 96151 | 9,45 € | 2.357 € | 4,81 % |
| Viereth-Trunstadt | 6,6 km | 96191 | 8,60 € | 2.855 € | 3,62 % |
| Oberaurach | 6,8 km | 97514 | 8,12 € | 1.859 € | 5,24 % |
| Priesendorf | 7,3 km | 96170 | 8,52 € | 2.585 € | 3,95 % |
| Oberhaid | 7,8 km | 96173 | 8,49 € | 2.616 € | 3,89 % |
| Kirchlauter | 8,0 km | 96166 | 8,81 € | 2.074 € | 5,10 % |
Wo liegt Stettfeld?
Lage
Stettfeld auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Stettfeld
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 6,66 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.158 € |
| Bruttomietrendite | 3,70 % |
| Kaufpreisfaktor | 27,0 |
| Einwohner | 1.096 |
| Einwohner je km² | 98 |
| Fläche (km²) | 11,2 |
| Arbeitslosenquote | 1,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #163 |
| Prognos Dynamikrang | #220 |
| Prognos Stärkerang | #151 |
| Koordinaten | 49,9715, 10,7246 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Stettfeld
Was kostet eine Wohnung in Stettfeld?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei 6,66 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 2.158 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Miete deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 Euro und auch unter dem Kreisdurchschnitt von 7,96 Euro. Der Kaufpreis liegt leicht über dem Kreisdurchschnitt von 2.115 Euro, ist aber deutlich niedriger als der bayerische Durchschnitt von 3.246 Euro. Hinweis: Miet- und Kaufwerte sind Angebotswerte aus Inseraten, kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Mieten in Stettfeld entwickelt?
Die Angebotsmiete stieg von 3,50 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 6,55 Euro im Jahr 2026 – das entspricht einer Verdopplung über acht Jahre. Der Verlauf war dabei nicht linear: Nach einem Anstieg auf 7,32 Euro im Jahr 2022 folgte ein Rückgang auf 4,96 Euro im Jahr 2023, bevor die Miete wieder auf 8,21 Euro im Jahr 2025 und 2026 auf 6,55 Euro sank. Die Werte schwanken also deutlich.
Wie haben sich die Kaufpreise in Stettfeld entwickelt?
Die verfügbaren Daten zeigen einen leichten Aufwärtstrend: Von 2.077 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2022 über 1.825 Euro im Jahr 2023 stiegen die Preise auf 2.146 Euro im Jahr 2025 und 2.225 Euro im Jahr 2026. Die Datenreihe ist jedoch lückenhaft, da der Wert für 2024 fehlt. Insgesamt liegt der aktuelle Preis von 2.225 Euro leicht über dem Ausgangswert von 2022.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Stettfeld?
Die aktuelle Bruttomietrendite beträgt 3,7 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 27. Damit liegt die Rendite unter dem Kreisdurchschnitt von 4,58 Prozent und auch unter dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent. Der Perzentilrang von 44,6 im Bundesland bedeutet, dass rund 45 Prozent der Orte in Bayern eine niedrigere Rendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor von 27 liegt leicht über dem bayerischen Durchschnitt von 26,10, was ein vergleichsweise hohes Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete anzeigt.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Stettfeld?
Stettfeld hat aktuell 1.096 Einwohner (Stand 2024) bei einer Bevölkerungsdichte von 98 Einwohnern pro Quadratkilometer. Seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 ist die Bevölkerung um 4,3 Prozent von 1.145 auf 1.096 Einwohner gesunken. Der Rückgang beschleunigte sich in den letzten Jahren: Von 2022 (1.118) auf 2023 (1.096) fiel die Zahl um 22 Personen, 2024 blieb sie mit 1.096 unverändert.
Wie schneidet Stettfeld im Vergleich zu den Nachbarorten ab?
Im Vergleich zu acht benachbarten Orten hat Stettfeld die niedrigste Angebotsmiete mit 6,66 Euro pro Quadratmeter. Die nächsten Orte liegen bei 7,65 Euro (Lauter) bis 9,45 Euro (Breitbrunn). Beim Kaufpreis liegt Stettfeld mit 2.158 Euro pro Quadratmeter im Mittelfeld der Nachbarn, die von 1.859 Euro (Oberaurach) bis 2.855 Euro (Viereth-Trunstadt) reichen. Die Bruttomietrendite liegt mit 3,7 Prozent ebenfalls am unteren Ende der Nachbarn, die zwischen 3,62 Prozent (Viereth-Trunstadt) und 5,24 Prozent (Oberaurach) variieren.
Woher stammen die Daten zu Stettfeld?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Stettfeld sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Stettfeld führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Haßberge
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Riedbach | 97519 | 8,56 € | 1.732 € | 5,93 % |
| Wonfurt | 97539 | 8,09 € | 1.730 € | 5,61 % |
| Ebern, St | 96106 | 8,07 € | 1.813 € | 5,34 % |
| Oberaurach | 97514 | 8,12 € | 1.859 € | 5,24 % |
| Zeil a.Main, St | 97475 | 8,97 € | 2.097 € | 5,13 % |
| Kirchlauter | 96166 | 8,81 € | 2.074 € | 5,10 % |
| Maroldsweisach, M | 96126 | 6,77 € | 1.594 € | 5,09 % |
| Ebelsbach | 97500 | 8,86 € | 2.134 € | 4,98 % |