Gröden
Gröden (PLZ 04932) liegt im Kreis Elbe-Elster in Brandenburg. Der Ort zählt 1.332 Einwohner auf 22,1 km², das entspricht 60 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 5,11 € pro m², der Kaufpreis bei 589 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 10,41 % und ein Kaufpreisfaktor von 9,6 — rechnerisch sind das 10 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Gröden über dem Renditeniveau von 96 % der Orte in Brandenburg.
Zwischen 2020 und 2026 stieg die Miete von 5,74 € auf 6,17 € pro m², im Mittel 1,2 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 48,8 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,0 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,9 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Elbe-Elster Rang 368 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 381, Stärkerang 355). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Merzdorf, Hirschfeld und Röderland an.
Immobilienpreise in Gröden im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Brandenburg.
Immobilienmarkt und Standort Gröden (Elbe-Elster)
Gröden ist eine kleine Gemeinde im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster mit 1.332 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeichnet sich durch extrem niedrige Kaufpreise (589 €/m²) und eine hohe Bruttomietrendite von 10,41 % aus. Die Zeitreihen zeigen jedoch starke Schwankungen, insbesondere bei den Kaufpreisen (289 €/m² 2022 auf 954 €/m² 2025) und der Miete (2,26 €/m² 2024 nach 5,41 €/m² 2023). Gröden ist Amtssitz des Amtes Schradenland und liegt im Perzentil 95,64 der brandenburgischen Renditeverteilung.
Marktüberblick
Gröden ist eine Gemeinde im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg mit 1.332 Einwohnern auf einer Fläche von 22,14 km². Sie ist Amtssitz des Amtes Schradenland, einem Verwaltungsverbund aus vier Gemeinden im südlichen Teil des Landkreises.
Der Immobilienmarkt ist durch extrem niedrige Preise geprägt: Der Angebotskaufpreis liegt bei 589 Euro je Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 5,11 Euro je Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt. Die Bruttomietrendite von 10,41 % ist außergewöhnlich hoch. Im bundeslandweiten Vergleich liegt Gröden damit im Perzentil 95,64 – das bedeutet, dass 95,64 % aller brandenburgischen Orte eine niedrigere Rendite aufweisen.
Diese hohe Rendite ist die direkte Folge der niedrigen Kaufpreise: Die Miete liegt zwar ebenfalls unter dem Landesdurchschnitt (8,44 €/m²), aber der Kaufpreis ist mit weniger als einem Drittel des Landesdurchschnitts (2.086 €/m²) noch stärker reduziert. Das Verhältnis von Miete zu Kaufpreis ist in Gröden günstiger als in den meisten anderen brandenburgischen Orten.
Der Kaufpreisfaktor von 9,61 gibt an, wie viele Jahresbruttomieten nötig wären, um den Kaufpreis zu decken. Zum Vergleich: Im Landkreis Elbe-Elster liegt der Durchschnittsfaktor bei 17,53, in Brandenburg bei 20,28.
Preis- und Mietentwicklung
Die verfügbaren Zeitreihen zeigen starke Schwankungen, die auf eine geringe Anzahl von Transaktionen oder Inserate hindeuten könnten. Bei den Kaufpreisen liegen nur zwei Datenpunkte vor: 289 Euro je Quadratmeter im Jahr 2022 und 954 Euro im Jahr 2025. Das entspricht einem Anstieg von über 230 % in drei Jahren. Der jährliche Wachstumsfaktor (CAGR) beträgt 48,82 %. Diese extreme Entwicklung ist bei einer Gemeinde mit 1.332 Einwohnern wahrscheinlich auf eine kleine Stichprobe zurückzuführen.
Auch die Mietentwicklung zeigt einen auffälligen Ausreißer: Nach 5,41 Euro je Quadratmeter im Jahr 2023 fiel der Wert 2024 auf 2,26 Euro, stieg dann aber 2026 wieder auf 6,17 Euro an. Dieser Rückgang um mehr als 58 % ist unwahrscheinlich, einen echten Markteinbruch widerzuspiegeln.
Die Daten sind mit Vorsicht zu interpretieren, da sie auf wenigen Beobachtungen basieren.
Regionale Einordnung
Gröden liegt mit seinen Kaufpreisen von 589 Euro je Quadratmeter deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 1.297 Euro und dem Landesdurchschnitt von 2.086 Euro. Die Angebotsmiete von 5,11 Euro je Quadratmeter ist ebenfalls unter dem Kreiswert von 6,24 Euro und dem Landeswert von 8,44 Euro. Damit gehört Gröden zu den günstigsten Orten im Landkreis.
Im Vergleich zu den Nachbarorten liegen die Kaufpreise in Merzdorf (1.307 €/m²), Hirschfeld (1.385 €/m²) und Röderland (1.549 €/m²) deutlich über dem Gröden-Wert. Elsterwerda mit 1.171 €/m² ist der nächstgelegene Ort mit vergleichsweise niedrigen Preisen, Großthiemig mit 865 €/m² liegt ebenfalls in der unteren Preiskategorie. Bei den Mieten ist Gröden mit 5,11 €/m² im unteren Drittel der Nachbarorte angesiedelt – nur Merzdorf (4,92 €/m²) liegt niedriger.
Die hohe Bruttomietrendite von 10,41 % hebt Gröden von den Nachbarn ab: Elsterwerda erreicht 6,71 %, Großthiemig 7,64 %, während die anderen Nachbarorte zwischen 4,32 % und 4,88 % liegen. Diese Diskrepanz erklärt sich aus dem überproportional niedrigen Kaufpreis im Verhältnis zur Miete.
Bevölkerung und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerung Grödens ist seit 2015 leicht rückläufig: Von 1.373 Einwohnern im Jahr 2015 auf 1.332 im Jahr 2024 entspricht das einem Rückgang von knapp 3 %. Die Bevölkerungsdichte beträgt 60 Einwohner je Quadratkilometer, was für eine ländliche Gemeinde typisch ist. Der Rückgang verläuft relativ stabil, mit einem Tiefpunkt von 1.326 Einwohnern im Jahr 2022, gefolgt von einer leichten Erholung auf 1.332.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 3,89 %. Sie hatte sich von 6,34 % im Jahr 2015 kontinuierlich bis auf 2,94 % im Jahr 2021 verbessert und ist seither leicht angestiegen. Mit 31 arbeitslosen Personen ist die absolute Arbeitslosigkeit gering.
Der Landkreis Elbe-Elster schneidet im Prognos-Zukunftsatlas 2025 eher schlecht ab: Platz 368 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex, Platz 381 in der Dynamik, Platz 394 in Wettbewerb und Innovation. Positiv fällt der Wohlstandsindex mit Platz 213 aus. Diese Bewertung gilt für den gesamten Kreis, nicht für die Gemeinde Gröden allein.
Standortfaktoren
Gröden ist Amtssitz des Amtes Schradenland, einem 1992 gebildeten Verwaltungsverbund aus vier Gemeinden (Gröden, Großthiemig, Hirschfeld, Merzdorf) mit insgesamt rund 4.250 Einwohnern. Diese Funktion verleiht dem Ort eine gewisse lokale Bedeutung als Verwaltungszentrum.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die nächstgelegene Stadt ist Elsterwerda (7,1 km). Die Lage im südlichen Teil des Landkreises Elbe-Elster grenzt an Sachsen, was eine periphere Lage innerhalb Brandenburgs widerspiegelt.
Die Kombination aus niedrigen Immobilienpreisen, hoher Bruttomietrendite und rückläufiger Bevölkerung kennzeichnet einen eher schwachen lokalen Immobilienmarkt. Die stabile Arbeitslosenquote und die Funktion als Amtssitz bieten eine gewisse lokale Stabilität.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Gröden entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Gröden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2020 | 5,74 €/m² |
| 2021 | 5,46 €/m² |
| 2022 | 5,14 €/m² |
| 2023 | 5,41 €/m² |
| 2024 | 2,26 €/m² |
| 2026 | 6,17 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Gröden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 289 €/m² |
| 2025 | 954 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Gröden
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.373 Einwohner |
| 2016 | 1.378 Einwohner |
| 2017 | 1.347 Einwohner |
| 2018 | 1.346 Einwohner |
| 2019 | 1.338 Einwohner |
| 2020 | 1.336 Einwohner |
| 2021 | 1.330 Einwohner |
| 2022 | 1.326 Einwohner |
| 2023 | 1.332 Einwohner |
| 2024 | 1.332 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Gröden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 6,34 % |
| 2016 | 5,23 % |
| 2017 | 4,53 % |
| 2018 | 3,60 % |
| 2019 | 3,02 % |
| 2020 | 2,97 % |
| 2021 | 2,94 % |
| 2022 | 3,14 % |
| 2023 | 3,89 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 368 Rang |
| Dynamik | 381 Rang |
| Stärke | 355 Rang |
| Demografie | 365 Rang |
| Arbeitsmarkt | 331 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 394 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 213 Rang |
Renditeverteilung in Brandenburg
Anzahl Orte je Renditeband — Gröden liegt im Band 10–11 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Brandenburg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 2,00 Orte |
| 2–3 | 17,00 Orte |
| 3–4 | 58,00 Orte |
| 4–5 | 124 Orte |
| 5–6 | 88,00 Orte |
| 6–7 | 44,00 Orte |
| 7–8 | 28,00 Orte |
| 8–9 | 16,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 13,00 Orte |
| 11–12 | 4,00 Orte |
| 12+ | 7,00 Orte |
Wie schneidet Gröden im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Gröden ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Gröden ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Gröden
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Schraden | 7,00 €/m² |
| Elsterwerda | 6,54 €/m² |
| Plessa | 6,00 €/m² |
| Gröditz | 5,95 €/m² |
| Röderaue | 5,87 €/m² |
| Röderland | 5,82 €/m² |
| Hirschfeld | 5,63 €/m² |
| Großthiemig | 5,51 €/m² |
| Gröden | 5,11 €/m² |
| Merzdorf | 4,92 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Gröden ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Gröden
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Gröden | 10,41 % |
| Gröditz | 10,06 % |
| Großthiemig | 7,64 % |
| Elsterwerda | 6,71 % |
| Hirschfeld | 4,88 % |
| Plessa | 4,53 % |
| Merzdorf | 4,52 % |
| Röderland | 4,51 % |
| Schraden | 4,42 % |
| Röderaue | 4,32 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Merzdorf | 2,7 km | 04932 | 4,92 € | 1.307 € | 4,52 % |
| Hirschfeld | 3,7 km | 04932 | 5,63 € | 1.385 € | 4,88 % |
| Röderland | 6,2 km | 04932 | 5,82 € | 1.549 € | 4,51 % |
| Elsterwerda, Stadt | 7,1 km | 04910 | 6,54 € | 1.171 € | 6,71 % |
| Plessa | 7,2 km | 04928 | 6,00 € | 1.590 € | 4,53 % |
| Röderaue | 7,4 km | 01609 | 5,87 € | 1.632 € | 4,32 % |
| Großthiemig | 7,5 km | 04932 | 5,51 € | 865 € | 7,64 % |
| Schraden | 8,6 km | 04928 | 7,00 € | 1.900 € | 4,42 % |
| Gröditz, Stadt | 8,8 km | 01609 | 5,95 € | 710 € | 10,06 % |
Wo liegt Gröden?
Lage
Gröden auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Gröden
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 5,11 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 589 € |
| Bruttomietrendite | 10,41 % |
| Kaufpreisfaktor | 9,6 |
| Einwohner | 1.332 |
| Einwohner je km² | 60 |
| Fläche (km²) | 22,1 |
| Arbeitslosenquote | 3,9 % |
| Prognos-Gesamtrang | #368 |
| Prognos Dynamikrang | #381 |
| Prognos Stärkerang | #355 |
| Koordinaten | 51,4059, 13,5738 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Gröden
Was kostet eine Wohnung in Gröden?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Gröden liegt bei 5,11 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 589 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem Durchschnitt des Landkreises Elbe-Elster (Miete: 6,24 €/m², Kaufpreis: 1.297 €/m²) und auch unter dem brandenburgischen Durchschnitt (Miete: 8,44 €/m², Kaufpreis: 2.086 €/m²). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Gröden entwickelt?
In der verfügbaren Zeitreihe stiegen die Angebotskaufpreise in Gröden von 289 Euro pro Quadratmeter (2022) auf 954 Euro (2025). Die Angebotsmieten zeigten in den Jahren 2020 bis 2023 Schwankungen zwischen 5,14 und 5,74 Euro pro Quadratmeter. Die Zeitreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Gröden?
Die Bruttomietrendite in Gröden beträgt 10,41 Prozent und liegt damit deutlich über dem Kreisdurchschnitt von 6,76 Prozent, dem brandenburgischen Durchschnitt von 5,58 Prozent und dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 95,64 im Bundesland hat Gröden eine der höchsten Renditen in Brandenburg. Der Kaufpreisfaktor beträgt 9,61 und liegt weit unter dem Kreisdurchschnitt von 17,53.
Wie ist die Bevölkerungsentwicklung in Gröden?
Die Einwohnerzahl von Gröden ist von 1.373 (2015) auf 1.332 (2024) leicht rückläufig. Die Arbeitslosenquote hat sich von 5,8 Prozent (2015) auf 3,1 Prozent (2023) deutlich verbessert.
Wie liegen die Mieten in Gröden im Vergleich zum Umland?
Im Vergleich zu den Nachbarorten liegt die Angebotsmiete in Gröden mit 5,11 Euro pro Quadratmeter im unteren Mittelfeld. Nachbarorte wie Merzdorf (4,92 €/m²) und Großthiemig (5,51 €/m²) liegen niedriger, während Orte wie Elsterwerda (6,54 €/m²) und Schraden (7,00 €/m²) höhere Mieten aufweisen.
Woher stammen die Daten zu Gröden?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Gröden sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Gröden führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Elbe-Elster
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Schilda | 03253 | 6,24 € | 553 € | 13,54 % |
| Bad Liebenwerda, Stadt | 04924 | 6,94 € | 696 € | 11,97 % |
| Crinitz | 03246 | 6,70 € | 695 € | 11,57 % |
| Sonnewalde, Stadt | 03249 | 6,07 € | 696 € | 10,47 % |
| Schönewalde, Stadt | 04916 | 7,27 € | 907 € | 9,62 % |
| Mühlberg/Elbe, Stadt | 04931 | 7,40 € | 950 € | 9,35 % |
| Uebigau-Wahrenbrück, Stadt | 04938 | 7,58 € | 990 € | 9,19 % |
| Tröbitz | 03253 | 5,96 € | 890 € | 8,04 % |