Schkölen, Stadt
Schkölen (PLZ 07619) liegt im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Der Ort zählt 2.592 Einwohner auf 53,4 km², das entspricht 49 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 6,72 € pro m², der Kaufpreis bei 1.394 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,79 % und ein Kaufpreisfaktor von 17,3 — rechnerisch sind das 17 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Schkölen über dem Renditeniveau von 50 % der Orte in Thüringen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,92 € auf 5,50 € pro m², im Mittel -0,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 21,8 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 0,3 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 4,1 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Saale-Holzland-Kreis Rang 292 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 323, Stärkerang 276). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Molauer Land, Thierschneck und Mertendorf an.
Immobilienpreise in Schkölen im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Thüringen.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Schkölen, Stadt
Bericht zum Immobilienmarkt in Schkölen, Stadt (Saale-Holzland-Kreis, Thüringen). Der Ort zeigt niedrige Angebotsmieten (6,72 €/m²), moderate Kaufpreise (1.394 €/m²) und eine Bruttomietrendite von 5,79 %. Die Kaufpreise sind seit 2020 stark gestiegen, während die Mietwerte volatil bleiben. Die Bevölkerung stabilisiert sich bei rund 2.590 Einwohnern, die Arbeitslosigkeit ist gestiegen. Der Prognos-Zukunftsatlas stuft den Kreis im Demografie-Index sehr schlecht ein (Rang 361 von 400).
Der Ort: Ländliche Struktur mit historischem Erbe
Schkölen ist eine Stadt im nördlichen Teil des Saale-Holzland-Kreises in Thüringen mit rund 2.590 Einwohnern auf 53,43 km². Die Siedlung geht auf eine mittelalterliche Wasserburg aus dem 10./11. Jahrhundert zurück, erhielt 1158 das Marktrecht und im 15. Jahrhundert das Stadtrecht. Heute gehört Schkölen mit 15 Ortsteilen zur Verwaltungsgemeinschaft Heideland-Elstertal-Schkölen. Die Stadt liegt auf einer hügeligen Hochfläche in 200–250 m Höhe, umgeben von fruchtbaren Lössböden, die Grundlage der landwirtschaftlich geprägten Region sind. Historisch war Schkölen durch den VEB Dichtungswerk und den VEB Früchteverarbeitung in der DDR-Zeit industriell geprägt; heute dominiert die Landwirtschaft mit drei großen Agrarbetrieben und drei Wiedereinrichtern auf ca. 1.800 Hektar.
Der Ort verfügt über keine Hochschule und keine direkte Bahnverbindung mehr (die Strecke nach Camburg/Zeitz wurde 1965 stillgelegt, die Trasse ist heute Radweg). Die Lage ist ländlich strukturiert, eingebettet in das Ackerhügelland zwischen Saale und Weißer Elster.
Marktüberblick: Niedrige Miete, moderate Kaufpreise
Die Angebotsmiete in Schkölen liegt bei 6,72 € je m². Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis bis 8 km ist dies der niedrigste Wert – deutlich unter Petersberg (7,90 €), Heideland (7,47 €) und Frauenprießnitz (7,20 €). Nur Molauer Land (4,78 €) liegt niedriger. Der aktuelle Mietwert liegt damit im unteren Drittel der regionalen Vergleichswerte.
Die Angebotskaufpreise liegen bei 1.394 € je m². Damit liegt Schkölen im unteren Mittelfeld der Nachbarorte – höher als Molauer Land und Thierschneck (je 1.150 €), aber deutlich unter Mertendorf (2.334 €), Frauenprießnitz (2.250 €) und Dornburg-Camburg (2.703 €).
Der Kaufpreisfaktor beträgt 17,28. Das bedeutet, dass der Kaufpreis das 17,28-Fache der Jahreskaltmiete beträgt. Im Landesvergleich liegt dieser Wert unter dem Thüringer Durchschnitt von 17,88, im Kreisvergleich unter dem Saale-Holzland-Kreis-Durchschnitt von 19,78. Die Bruttomietrendite liegt bei 5,79 % und damit knapp über dem Kreisdurchschnitt (5,72 %), aber unter dem Landesdurchschnitt (6,32 %). Der Perzentilrang von 49,75 im Bundesland bestätigt die mittlere Position.
Zusammengenommen beschreibt diese Datenlage einen Markt, in dem die Kaufpreise moderat sind und die Mieten niedrig liegen. Die relativ hohe Mietrendite im regionalen Vergleich resultiert weniger aus hohen Mieten als aus den vergleichsweise niedrigen Kaufpreisen.
Preisentwicklung: Kaufpreise steigen, Mieten volatil
Die Mietpreisentwicklung zeigt eine extreme Volatilität: Von 5,92 € (2018) fiel die Angebotsmiete bis 2021 auf 3,60 €, stieg dann 2023 auf 10,54 € und pendelte sich 2026 bei 5,50 € ein. Diese Schwankungen von rund 190 % zwischen Tiefst- und Höchstwert sind für einen echten Mietmarkt unrealistisch und deuten auf strukturelle Verzerrungen hin – etwa durch wechselnde Zusammensetzung des Angebots, unterschiedliche Wohnungsgrößen in den Inseraten oder saisonale Effekte. Der CAGR von -0,92 % über den gesamten Zeitraum ist daher nur bedingt aussagekräftig.
Anders verhält es sich beim Kaufmarkt: Hier zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend. Von 625 € je m² (2020) stieg der Preis auf 800 € (2022), weiter auf 1.609,85 € (2024) und 1.674,71 € (2025). Der aktuelle Wert von 1.394 € liegt rund 17 % unter dem 2025-Wert der Zeitreihe, was auf eine Korrektur in der jüngsten Vergangenheit hindeutet. Der CAGR von 21,79 % über den Zeitraum 2020 bis 2026 ist hoch und spiegelt den strukturellen Anstieg wider.
Die Kombination aus steigenden Kaufpreisen und volatil bleibenden Mieten führt dazu, dass sich die Mietrendite in den letzten Jahren zusammengeschrumpft hat – ein Muster, das in vielen ländlichen Regionen Ostdeutschlands zu beobachten ist, wo Kaufpreise stärker nachziehen als die Mieten.
Demografie und Standortfaktoren: Stagnation und alternde Struktur
Die Bevölkerung von Schkölen hat sich seit der Eingemeindung 1997 (3.266 Einwohner) um rund 21 % reduziert und stabilisiert sich seit 2022 bei etwa 2.590 Einwohnern. Die Bevölkerungsdichte beträgt 49 Einwohner je km² – ein typischer Wert für ländliche Räume in Thüringen.
Die Arbeitslosenquote zeigt einen besorgniserregenden Trend: Von 4,6 % (2016) stieg sie auf 6,3 % (2023). Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 stuft den Saale-Holzland-Kreis mit Rang 262 von rund 400 Kreisen im Arbeitsmarkt-Index ein. Besonders problematisch ist der Demografie-Index mit Rang 361 – der Kreis liegt damit an vorletzter Stelle. Der Wohlstands-Index mit Rang 200 ist der beste Teilindex, was auf eine relativ stabile soziale Lage trotz struktureller Schwächen hindeutet.
Die Kombination aus stagnierender Bevölkerung, alternder Struktur und schwachem Arbeitsmarkt begrenzt die nachfrageseitige Dynamik auf dem Immobilienmarkt. Es gibt keine Hinweise auf Zuzug oder wirtschaftlichen Aufschwung, der den Markt antreiben könnte.
Regionale Einordnung: Mittlere Position mit niedriger Miete
Schkölen liegt mit einer Bruttomietrendite von 5,79 % knapp über dem Kreisdurchschnitt (5,72 %) und einem Perzentilrang von 49,75 im Bundesland in der Mitte der Vergleichswerte. Der Kaufpreisfaktor von 17,28 liegt unter dem Landesdurchschnitt (17,88) und dem Kreisdurchschnitt (19,78), was auf moderat bewertete Immobilien hindeutet.
Im regionalen Vergleich fällt auf, dass Schkölen die niedrigste Angebotsmiete aller Nachbarorte aufweist, während die Kaufpreise im unteren Mittelfeld liegen. Diese Kombination führt zu einer überdurchschnittlichen Mietrendite im lokalen Vergleich. Orte wie Mertendorf oder Frauenprießnitz weisen deutlich höhere Kaufpreise und damit niedrigere Renditen auf (3,08 % bzw. 3,84 %), während Schkölen mit seinen moderaten Preisen eine attraktivere Rendite bietet.
Allerdings ist zu beachten, dass die niedrigen Mieten auch auf die ländliche Struktur und die begrenzte Nachfrage zurückzuführen sind. Ohne wirtschaftliche Impulse oder Infrastrukturausbau ist von einer nachhaltigen Wertsteigerung nicht auszugehen. Die extreme Volatilität der Mietwerte in der Zeitreihe unterstreicht die Fragilität des lokalen Marktes.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Schkölen entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Schkölen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,92 €/m² |
| 2019 | 4,80 €/m² |
| 2020 | 4,31 €/m² |
| 2021 | 3,60 €/m² |
| 2022 | 6,00 €/m² |
| 2023 | 10,54 €/m² |
| 2024 | 5,00 €/m² |
| 2025 | 6,87 €/m² |
| 2026 | 5,50 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Schkölen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2020 | 625 €/m² |
| 2022 | 800 €/m² |
| 2024 | 1.610 €/m² |
| 2025 | 1.675 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Schkölen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2020 | 8,28 % |
| 2022 | 9,00 % |
| 2024 | 3,73 % |
| 2025 | 4,92 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Schkölen
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 2.585 Einwohner |
| 2016 | 2.590 Einwohner |
| 2017 | 2.575 Einwohner |
| 2018 | 2.590 Einwohner |
| 2019 | 2.622 Einwohner |
| 2020 | 2.593 Einwohner |
| 2021 | 2.607 Einwohner |
| 2022 | 2.586 Einwohner |
| 2023 | 2.592 Einwohner |
| 2024 | 2.592 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Schkölen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2016 | 4,94 % |
| 2017 | 11,13 % |
| 2018 | 4,21 % |
| 2019 | 3,65 % |
| 2020 | 4,45 % |
| 2021 | 4,48 % |
| 2022 | 3,68 % |
| 2023 | 4,07 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 292 Rang |
| Dynamik | 323 Rang |
| Stärke | 276 Rang |
| Demografie | 361 Rang |
| Arbeitsmarkt | 262 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 306 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 200 Rang |
Renditeverteilung in Thüringen
Anzahl Orte je Renditeband — Schkölen liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Thüringen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 1,00 Orte |
| 2–3 | 16,00 Orte |
| 3–4 | 52,00 Orte |
| 4–5 | 109 Orte |
| 5–6 | 135 Orte |
| 6–7 | 102 Orte |
| 7–8 | 68,00 Orte |
| 8–9 | 42,00 Orte |
| 9–10 | 31,00 Orte |
| 10–11 | 20,00 Orte |
| 11–12 | 11,00 Orte |
| 12+ | 14,00 Orte |
Wie schneidet Schkölen im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Schkölen ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Schkölen ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Schkölen
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Petersberg | 7,90 €/m² |
| Heideland | 7,47 €/m² |
| Frauenprießnitz | 7,20 €/m² |
| Dornburg-Camburg | 7,08 €/m² |
| Gösen | 7,01 €/m² |
| Schkölen | 6,72 €/m² |
| Rauschwitz | 6,56 €/m² |
| Thierschneck | 6,30 €/m² |
| Mertendorf | 5,99 €/m² |
| Molauer Land | 4,78 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Schkölen ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Schkölen
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Heideland | 6,61 % |
| Thierschneck | 6,57 % |
| Gösen | 5,81 % |
| Schkölen | 5,79 % |
| Molauer Land | 4,99 % |
| Petersberg | 4,86 % |
| Frauenprießnitz | 3,84 % |
| Dornburg-Camburg | 3,14 % |
| Mertendorf | 3,08 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Molauer Land | 3,4 km | 06618 | 4,78 € | 1.150 € | 4,99 % |
| Thierschneck | 4,4 km | 07774 | 6,30 € | 1.150 € | 6,57 % |
| Mertendorf | 6,1 km | 07619 | 5,99 € | 2.334 € | 3,08 % |
| Petersberg | 6,3 km | 07616 | 7,90 € | 1.950 € | 4,86 % |
| Frauenprießnitz | 6,6 km | 07774 | 7,20 € | 2.250 € | 3,84 % |
| Gösen | 6,7 km | 07607 | 7,01 € | 1.447 € | 5,81 % |
| Heideland | 7,6 km | 07613 | 7,47 € | 1.355 € | 6,61 % |
| Dornburg-Camburg, Stadt | 7,9 km | 07774 | 7,08 € | 2.703 € | 3,14 % |
| Rauschwitz | 7,9 km | 07616 | 6,56 € | 405 € | – |
Wo liegt Schkölen?
Lage
Schkölen auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Schkölen
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 6,72 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.394 € |
| Bruttomietrendite | 5,79 % |
| Kaufpreisfaktor | 17,3 |
| Einwohner | 2.592 |
| Einwohner je km² | 49 |
| Fläche (km²) | 53,4 |
| Arbeitslosenquote | 4,1 % |
| Prognos-Gesamtrang | #292 |
| Prognos Dynamikrang | #323 |
| Prognos Stärkerang | #276 |
| Koordinaten | 51,0420, 11,8217 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Schkölen
Was kostet eine Wohnung in Schkölen?
Aktuell liegen die Angebotsmieten in Schkölen bei durchschnittlich 6,72 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei rund 1.394 Euro pro Quadratmeter. Diese Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar. Zum Vergleich: In Thüringen kosten Wohnungen im Durchschnitt 6,88 Euro pro Quadratmeter in der Miete und 1.459 Euro im Kauf.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Schkölen entwickelt?
Die Angebotskaufpreise in Schkölen sind in der verfügbaren Zeitreihe von 2020 bis 2025 stark gestiegen: von 625 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2020 auf rund 1.675 Euro im Jahr 2025, was einem Anstieg von über 160 Prozent entspricht. Die Angebotsmieten zeigen dabei starke Schwankungen zwischen 3,60 Euro (2021) und 10,54 Euro (2023). Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Wie liegt Schkölen im Vergleich zu Thüringen und dem Saale-Holzland-Kreis?
Schkölen liegt mit einer Angebotsmiete von 6,72 Euro pro Quadratmeter unter dem Kreisdurchschnitt des Saale-Holzland-Kreises (7,52 Euro) und leicht unter dem Thüringer Durchschnitt (6,88 Euro). Der Kaufpreis von 1.394 Euro pro Quadratmeter liegt ebenfalls unter dem Kreiswert (1.764 Euro) und leicht unter dem Landesdurchschnitt (1.459 Euro). Die Bruttomietrendite beträgt 5,79 Prozent und liegt damit über dem Kreiswert (5,72 Prozent), aber unter dem Thüringer Durchschnitt (6,32 Prozent). Der Perzentilrang von 49,75 bedeutet, dass rund 50 Prozent der Orte in Thüringen eine höhere Mietrendite aufweisen.
Wie ist die demografische Entwicklung in Schkölen?
Schkölen hat aktuell rund 2.592 Einwohner auf einer Fläche von 53,43 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 49 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Die Bevölkerung ist seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 mit 2.585 Einwohnern nahezu stabil geblieben und hat sich im Zeitraum von 2015 bis 2024 um rund 0,27 Prozent leicht erhöht.
Wie ist die Arbeitsmarktlage in Schkölen?
Die Arbeitslosenquote in Schkölen lag 2023 bei 63 Prozent, nachdem sie in den Vorjahren deutlich niedriger war: 2022 bei 27 Prozent, 2021 bei 32 Prozent und 2019 bei 27 Prozent. Der starke Anstieg im Jahr 2023 ist deutlich erkennbar. Für den Saale-Holzland-Kreis gilt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 ein Gesamtrang von 292 von rund 400 deutschen Kreisen.
Woher stammen die Daten zu Schkölen?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Schkölen sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Schkölen führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Saale-Holzland-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Mörsdorf | 07646 | 8,59 € | 818 € | 12,60 % |
| Freienorla | 07768 | 6,27 € | 654 € | 11,51 % |
| Silbitz | 07613 | 6,52 € | 722 € | 10,83 % |
| Milda | 07751 | 9,22 € | 1.029 € | 10,75 % |
| Schöngleina | 07646 | 5,91 € | 660 € | 10,74 % |
| Bucha | 07751 | 7,95 € | 928 € | 10,28 % |
| Seitenroda | 07768 | 8,49 € | 1.065 € | 9,56 % |
| Großlöbichau | 07751 | 9,60 € | 1.232 € | 9,35 % |