Raschau-Markersbach
Raschau-Markersbach (PLZ 08352) liegt im Erzgebirgskreis in Sachsen. Der Ort zählt 4.873 Einwohner auf 39,6 km², das entspricht 123 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 6,18 € pro m², der Kaufpreis bei 565 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 13,13 % und ein Kaufpreisfaktor von 7,6 — rechnerisch sind das 8 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Raschau-Markersbach über dem Renditeniveau von 98 % der Orte in Sachsen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 4,61 € auf 7,06 € pro m², im Mittel 5,5 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -6,0 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 6,5 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 4,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Erzgebirgskreis Rang 366 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 389, Stärkerang 338). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Schwarzenberg/Erzgeb., Grünhain-Beierfeld und Elterlein an.
Immobilienpreise in Raschau-Markersbach im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Sachsen.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Raschau-Markersbach
Raschau-Markersbach im Erzgebirgskreis zeigt einen ungewöhnlichen Immobilienmarkt: Extrem niedrige Kaufpreise bei steigenden Mieten führen zu einer Bruttomietrendite von 13,13 Prozent, die zu den höchsten in Sachsen gehört. Die Kaufpreise sind seit 2022 deutlich rückläufig, während die Mieten steigen. Die Bevölkerung schrumpft seit 2015, stabilisiert sich aber seit 2023. Der Prognos-Rang des Erzgebirgskreises ist mit Platz 366 von 400 sehr niedrig. Wirtschaftlich wird die Gemeinde durch das Pumpspeicherwerk Markersbach geprägt, das zu den höchsten Gewerbesteuereinnahmen Sachsens führt.
Marktüberblick: Extreme Rendite durch niedrige Kaufpreise
Raschau-Markersbach ist eine Gemeinde im Westerzgebirgskreis mit rund 4.873 Einwohnern auf 39,55 km². Der Immobilienmarkt zeigt ein ungewöhnliches Muster: Die Angebotsmiete liegt mit 6,18 Euro je Quadratmeter deutlich unter dem sächsischen Durchschnitt von 6,50 Euro und dem Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro. Der Angebotskaufpreis von 565 Euro je Quadratmeter liegt sogar noch weiter unter dem Mittel – er beträgt weniger als die Hälfte des sächsischen Durchschnitts (1.226 Euro) und nur etwa ein Viertel des Bundesdurchschnitts (2.409 Euro).
Die Kombination aus niedrigen Kaufpreisen und relativ stabilen Mieten führt zu einer Bruttomietrendite von 13,13 Prozent. Dieser Wert liegt im Perzentilrang 97,8 im Bundesland Sachsen – die Rendite gehört damit zu den höchsten von allen 418 untersuchten Orten im Land. Der Kaufpreisfaktor beträgt 7,62, was bedeutet, dass der Kaufpreis nur dem 7,62-fachen der Jahreskaltmiete entspricht. Zum Vergleich: Im Erzgebirgskreis liegt der Faktor bei 14,78, in Sachsen bei 15,47. Raschau-Markersbach ist damit ein extremer Ausreißer im regionalen Vergleich.
Diese extreme Rendite ist keine Folge überdurchschnittlich hoher Mieten, sondern vor allem der außergewöhnlich niedrigen Kaufpreise. In den Nachbarorten liegen die Kaufpreise zwischen 762 Euro (Scheibenberg) und 1.320 Euro (Elterlein) je Quadratmeter, während die Mieten in einem ähnlichen Rahmen wie in Raschau-Markersbach liegen. Das Kaufpreisgefälle zu den Nachbargemeinden ist der bestimmende Faktor für die überdurchschnittliche Rendite.
Preisentwicklung: Steigende Miete, fallender Kaufpreis
Die Preisentwicklung der letzten Jahre zeigt ein deutliches Auseinanderlaufen von Miet- und Kaufpreisen. Die Angebotsmiete stieg von 4,61 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 auf 7,06 Euro im Jahr 2026 – ein Anstieg um über 53 Prozent. Der jährliche Wachstumsfaktor (CAGR) beträgt 5,47 Prozent.
Der Kaufpreis entwickelte sich dagegen rückläufig. Er lag 2019 bei 667 Euro je Quadratmeter, stieg 2022 auf einen Ausreißer von 1.646 Euro, fiel dann aber 2023 auf 615 Euro und weiter auf 462 Euro im Jahr 2024 sowie 461 Euro im Jahr 2025. Der CAGR für den Kaufpreis beträgt -5,98 Prozent.
Der Kaufpreis von 2022 mit 1.646 Euro je Quadratmeter ist ein deutlicher Ausreißer und liegt weit über dem Niveau der umliegenden Jahre und auch über den Nachbarortswerten. Ob es sich dabei um einen Datenausreißer handelt oder ob tatsächlich ein Marktgleichgewicht zu diesem Zeitpunkt bestand, lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht ableiten. Ab 2023 korrigierte sich der Kaufpreis auf ein Niveau, das deutlich unter dem Wert von 2019 liegt.
Während die Mieten also kontinuierlich steigen, sinken die Kaufpreise. Dieser Gegensatz führt zu einer sich weiter verbessernden Rendite: Je niedriger der Kaufpreis bei gleichzeitig steigender Miete, desto höher wird die Bruttomietrendite.
Ein Unterschied besteht zwischen den aktuellen Angebotswerten (Miete 6,18 Euro, Kaufpreis 565 Euro) und den Werten der Zeitreihe (Miete 2025: 6,82 Euro, Kaufpreis 2025: 461 Euro). Die Zeitreihenwerte für die Miete liegen über den aktuellen Angebotswerten, während der Zeitreihen-Kaufpreis unter dem aktuellen Angebot liegt. Die Zeitreihe ist nicht als geschätzt gekennzeichnet, die Herkunft der Werte unterscheidet sich jedoch möglicherweise von den aktuellen Inseratwerten.
Bevölkerung und Demografie: Schrumpfung mit Stabilisierungstendenzen
Die Bevölkerung Raschau-Markersbachs ist seit 2015 um 6,45 Prozent gesunken – von 5.209 auf 4.873 Einwohner. Die Bevölkerungsdichte beträgt 123 Einwohner je Quadratkilometer. Der Rückgang ist kontinuierlich: Von 2015 bis 2023 ging die Einwohnerzahl jedes Jahr zurück, seit 2023 stabilisiert sie sich bei 4.873.
Die demografische Entwicklung spiegelt sich im Prognos-Zukunftsatlas wider. Der Erzgebirgskreis, auf den sich der Prognos-Rang bezieht, belegt Rang 366 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders schlecht ist die Bewertung im Bereich Wettbewerb und Innovation mit Rang 397, sowie im Bereich Demografie mit Rang 379. Besser positioniert ist der Kreis mit Rang 146 im Bereich Wohlstand und soziale Lage.
Die Arbeitslosenzahl lag 2023 bei 110. Sie war 2018 mit 75 am niedrigsten und ist seitdem wieder gestiegen. Der Zusammenhang zwischen Bevölkerungsrückgang und Arbeitslosigkeit ist aus den vorliegenden Daten nicht eindeutig ableitbar.
Der Bevölkerungsrückgang ist ein strukturelles Merkmal der Gemeinde. Die Stabilisierung seit 2023 könnte auf einen Ausgleich zwischen Abwanderung und Zuzug hindeuten.
Standortfaktoren: Infrastruktur und Pumpspeicherwerk
Raschau-Markersbach liegt an der Bundesstraße 101 und ist über eine 2011 fertiggestellte Teilortsumgehung im Ortsteil Markersbach an den Durchgangsverkehr angebunden. Die Gemeinde liegt an der historischen Bahnstrecke Annaberg-Buchholz–Schwarzenberg, die 1889 eröffnet wurde, deren Personenverkehr 1997 eingestellt wurde. Seit 2009 verkehrt an mehreren Wochenenden im Jahr die Erzgebirgische Aussichtsbahn.
Ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor ist das Pumpspeicherwerk Markersbach mit seinen beiden künstlich angelegten Wasserbecken. Die Gemeinde gehört damit zu den sächsischen Gemeinden mit den höchsten Gewerbesteuereinnahmen. Durch das Sächsische Finanzausgleichsgesetz von 2008 wurden der Gemeinde jedoch die Zuweisungen gestrichen, und sie muss eine jährliche Finanzumlage in Höhe von 1,7 Millionen Euro an ärmere Gemeinden zahlen.
Die Gemeinde wurde am 1. Januar 2008 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Raschau und Markersbach gebildet. Sie besteht aus den Gemeindeteilen Langenberg, Markersbach (mit den Ortslagen Mittweida, Obermittweida und Unterscheibe) sowie Raschau.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die Standortfaktoren sind durch die ländliche Lage im Westerzgebirge geprägt. Die Nachbargemeinden liegen zwischen 3,3 km (Schwarzenberg) und 9,2 km (Schlettau) entfernt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Raschau-Markersbach entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Raschau-Markersbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 4,61 €/m² |
| 2019 | 5,82 €/m² |
| 2020 | 5,16 €/m² |
| 2021 | 5,44 €/m² |
| 2022 | 5,37 €/m² |
| 2023 | 5,27 €/m² |
| 2024 | 6,00 €/m² |
| 2025 | 6,82 €/m² |
| 2026 | 7,06 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Raschau-Markersbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 667 €/m² |
| 2020 | 719 €/m² |
| 2022 | 1.646 €/m² |
| 2023 | 615 €/m² |
| 2024 | 462 €/m² |
| 2025 | 461 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Raschau-Markersbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2019 | 10,47 % |
| 2020 | 8,61 % |
| 2022 | 3,92 % |
| 2023 | 10,28 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Raschau-Markersbach
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 5.209 Einwohner |
| 2016 | 5.166 Einwohner |
| 2017 | 5.135 Einwohner |
| 2018 | 5.054 Einwohner |
| 2019 | 4.997 Einwohner |
| 2020 | 4.948 Einwohner |
| 2021 | 4.895 Einwohner |
| 2022 | 4.890 Einwohner |
| 2023 | 4.873 Einwohner |
| 2024 | 4.873 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Raschau-Markersbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,75 % |
| 2016 | 4,62 % |
| 2017 | 3,89 % |
| 2018 | 3,70 % |
| 2019 | 3,75 % |
| 2020 | 4,19 % |
| 2021 | 3,83 % |
| 2022 | 3,75 % |
| 2023 | 4,21 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 366 Rang |
| Dynamik | 389 Rang |
| Stärke | 338 Rang |
| Demografie | 379 Rang |
| Arbeitsmarkt | 314 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 397 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 146 Rang |
Renditeverteilung in Sachsen
Anzahl Orte je Renditeband — Raschau-Markersbach liegt im Band 12+ %
Datenwerte: Renditeverteilung in Sachsen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 2,00 Orte |
| 3–4 | 20,00 Orte |
| 4–5 | 52,00 Orte |
| 5–6 | 63,00 Orte |
| 6–7 | 75,00 Orte |
| 7–8 | 69,00 Orte |
| 8–9 | 61,00 Orte |
| 9–10 | 23,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 15,00 Orte |
| 12+ | 16,00 Orte |
Wie schneidet Raschau-Markersbach im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Raschau-Markersbach ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Raschau-Markersbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Raschau-Markersbach
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Bockau | 6,95 €/m² |
| Schwarzenberg/Erzgeb. | 6,86 €/m² |
| Breitenbrunn/Erzgeb. | 6,48 €/m² |
| Elterlein | 6,42 €/m² |
| Lauter-Bernsbach | 6,37 €/m² |
| Raschau-Markersbach | 6,18 €/m² |
| Grünhain-Beierfeld | 6,07 €/m² |
| Crottendorf | 6,01 €/m² |
| Scheibenberg | 5,86 €/m² |
| Schlettau | 5,66 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Raschau-Markersbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Raschau-Markersbach
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Raschau-Markersbach | 13,13 % |
| Scheibenberg | 9,22 % |
| Breitenbrunn/Erzgeb. | 8,10 % |
| Lauter-Bernsbach | 7,65 % |
| Schlettau | 7,56 % |
| Crottendorf | 7,33 % |
| Bockau | 7,12 % |
| Grünhain-Beierfeld | 7,07 % |
| Schwarzenberg/Erzgeb. | 7,02 % |
| Elterlein | 5,84 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Schwarzenberg/Erzgeb., Stadt | 3,3 km | 08340 | 6,86 € | 1.172 € | 7,02 % |
| Grünhain-Beierfeld, Stadt | 4,5 km | 08344 | 6,07 € | 1.030 € | 7,07 % |
| Elterlein, Stadt | 5,8 km | 09481 | 6,42 € | 1.320 € | 5,84 % |
| Scheibenberg, Stadt | 5,9 km | 09481 | 5,86 € | 762 € | 9,22 % |
| Lauter-Bernsbach, Stadt | 7,4 km | 08315 | 6,37 € | 999 € | 7,65 % |
| Breitenbrunn/Erzgeb. | 7,6 km | 08359 | 6,48 € | 960 € | 8,10 % |
| Crottendorf | 7,9 km | 09474 | 6,01 € | 984 € | 7,33 % |
| Schlettau, Stadt | 9,2 km | 09487 | 5,66 € | 899 € | 7,56 % |
| Bockau | 10,3 km | 08324 | 6,95 € | 1.172 € | 7,12 % |
Wo liegt Raschau-Markersbach?
Lage
Raschau-Markersbach auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Raschau-Markersbach
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 6,18 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 565 € |
| Bruttomietrendite | 13,13 % |
| Kaufpreisfaktor | 7,6 |
| Einwohner | 4.873 |
| Einwohner je km² | 123 |
| Fläche (km²) | 39,6 |
| Arbeitslosenquote | 4,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #366 |
| Prognos Dynamikrang | #389 |
| Prognos Stärkerang | #338 |
| Koordinaten | 50,5309, 12,8300 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Raschau-Markersbach
Was kostet eine Wohnung in Raschau-Markersbach?
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 565 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 6,18 Euro pro Quadratmeter. Der Kaufpreis ist deutlich unter dem Durchschnitt des Erzgebirgskreises (1.066 Euro/m²) und Sachsens (1.226 Euro/m²). Die Angebotsmiete liegt leicht über dem Kreisdurchschnitt (6,04 Euro/m²) und unter dem sächsischen Durchschnitt (6,50 Euro/m²). Die Werte stammen aus Inseraten und sind kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Raschau-Markersbach entwickelt?
Die Angebotsmieten sind von 4,61 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 7,06 Euro im Jahr 2026 gestiegen. Der Angebotskaufpreis ist von 667 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019 auf 461 Euro im Jahr 2025 gesunken. Die Kaufpreisentwicklung war dabei volatil: Nach einem Anstieg auf 1.646 Euro/m² im Jahr 2022 folgte ein starker Rückgang.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Raschau-Markersbach?
Die Bruttomietrendite liegt bei 13,13 Prozent und damit deutlich über dem Erzgebirgskreis-Durchschnitt von 7,54 Prozent sowie dem sächsischen Durchschnitt von 7,18 Prozent. Der Kaufpreisfaktor beträgt 7,62, was unter dem Kreisdurchschnitt von 14,78 liegt. Die hohe Rendite resultiert aus dem niedrigen Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Raschau-Markersbach?
Die Einwohnerzahl ist von 5.209 im Jahr 2015 auf 4.873 im Jahr 2024 um rund 6,5 Prozent gesunken. Die Bevölkerungsdichte beträgt 123 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie schneidet Raschau-Markersbach im Vergleich zu Nachbarorten ab?
Im Vergleich zu den Nachbarorten liegt die Angebotsmiete von 6,18 Euro pro Quadratmeter im Mittelfeld. Der Angebotskaufpreis von 565 Euro pro Quadratmeter ist der niedrigste unter den genannten Nachbarorten. Die Bruttomietrendite von 13,13 Prozent ist deutlich höher als bei den Nachbarn (z. B. 7,02 Prozent in Schwarzenberg).
Woher stammen die Daten zu Raschau-Markersbach?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Raschau-Markersbach sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Raschau-Markersbach führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2023 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Erzgebirgskreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Lugau/Erzgeb., Stadt | 09385 | 6,52 € | 571 € | 13,71 % |
| Großolbersdorf | 09432 | 5,65 € | 521 € | 13,02 % |
| Geyer, Stadt | 09468 | 5,40 € | 512 € | 12,66 % |
| Königswalde | 09471 | 6,10 € | 603 € | 12,14 % |
| Auerbach | 09392 | 5,76 € | 584 € | 11,85 % |
| Johanngeorgenstadt, Stadt | 08349 | 5,07 € | 590 € | 10,32 % |
| Zschopau, Stadt, Motorradstadt | 09405 | 6,18 € | 723 € | 10,26 % |
| Olbernhau, Stadt | 09526 | 5,96 € | 731 € | 9,78 % |