Friedland, Stadt
Friedland (PLZ 17098) liegt im Kreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Der Ort zählt 6.550 Einwohner auf 141,8 km², das entspricht 46 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 6,26 € pro m², der Kaufpreis bei 1.165 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 6,45 % und ein Kaufpreisfaktor von 15,5 — rechnerisch sind das 16 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Friedland über dem Renditeniveau von 76 % der Orte in Mecklenburg-Vorpommern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,87 € auf 6,24 € pro m², im Mittel 0,8 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 7,5 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,4 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 11,7 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Mecklenburgische Seenplatte Rang 367 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 168, Stärkerang 378). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Datzetal, Boldekow und Beseritz an.
Immobilienpreise in Friedland im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Mecklenburg-Vorpommern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Friedland (Mecklenburgische Seenplatte)
Friedland (Mecklenburgische Seenplatte) ist eine Kleinstadt mit 6.550 Einwohnern, deren Immobilienmarkt durch niedrige Preise und eine hohe Bruttomietrendite von 6,45 Prozent gekennzeichnet ist. Die Kaufpreisentwicklung zeigt extreme Volatilität in den letzten Jahren. Friedland liegt bei allen Preiskennzahlen unter dem Kreis-, Landes- und Bundesdurchschnitt, weist aber die höchste Angebotsmiete unter den Nachbarorten auf. Die Bevölkerung ist seit 2015 leicht rückläufig, stabilisiert sich aber derzeit. Der Landkreis schneidet im Prognos-Zukunftsatlas im unteren Drittel ab. Die historische Industriestadt ist heute nur noch im Güterverkehr an das Schienennetz angebunden.
Marktüberblick
Friedland liegt im Osten Mecklenburg-Vorpommerns im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die Stadt umfasst 141,79 km² und hat 6.550 Einwohner (2024), was einer Bevölkerungsdichte von 46 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Damit ist Friedland eine der kleineren Städte der Region.
Der Immobilienmarkt wird durch niedrige Angebotspreise geprägt: Die Angebotsmiete liegt bei 6,26 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.165 Euro je Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt. Die Bruttomietrendite beträgt 6,45 Prozent und der Kaufpreisfaktor 15,5. Die hohe Rendite korrespondiert mit den niedrigen Kaufpreisen – ein klassisches Muster für ländliche Märkte in Ostdeutschland, bei denen die Mieten zwar ebenfalls niedrig sind, die Kaufpreise aber noch stärker absinken.
Wichtig ist, dass es sich bei den vorliegenden Miet- und Kaufwerten um Angebotswerte aus Inseraten handelt. Sie liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete und spiegeln nicht zwangsläufig die tatsächlich gezahlten Preise wider.
Preis- und Mietentwicklung
Die Angebotsmiete zeigt zwischen 2018 und 2026 Schwankungen zwischen 4,96 Euro (2020) und 7,19 Euro (2025). Der aktuelle Wert von 6,24 Euro (2026) liegt knapp unter dem Vorjahreswert von 6,25 Euro (2024) und deutlich über dem Tief von 2020. Der CAGR von 0,77 Prozent über die gesamte Reihe ist moderat.
Der Kaufpreis verläuft deutlich volatiler. Von 729 Euro je Quadratmeter (2018) stieg er bis 2022 auf 1.224 Euro, fiel 2023 auf 982 Euro zurück, stieg dann 2024 auf 1.668 Euro und erreichte 2025 mit 2.587 Euro einen extremen Höchstwert. 2026 liegt der Wert bei 1.301 Euro – damit weniger als die Hälfte des Vorjahres. Der CAGR von 7,50 Prozent über die Reihe wird maßgeblich von diesen extremen Werten in den letzten Jahren beeinflusst.
Diese starke Volatilität, insbesondere der Anstieg auf über 2.500 Euro und der anschließende Rückgang, deutet auf einen dünnen Markt hin, bei dem einzelne Transaktionen oder veränderte Angebotszusammensetzungen die Durchschnittswerte stark verzerren können. Eine stabile Marktentwicklung ist an diesem Ort nicht erkennbar.
Hinweis: Der in den aktuellen Marktdaten genannte Kaufpreis von 1.165 Euro je Quadratmeter weicht vom Zeitreihenwert 2026 von 1.301 Euro ab. Beide Werte stammen aus unterschiedlichen Datenerhebungen und unterstreichen die Unsicherheit der Marktdatenlage.
Regionale Einordnung
Friedland liegt bei allen Preiskennzahlen unter dem Durchschnitt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, des Bundeslandes und Deutschlands.
Die Angebotsmiete von 6,26 Euro liegt 0,45 Euro unter dem Kreisdurchschnitt (6,71 Euro), 1,28 Euro unter dem Landesdurchschnitt (7,54 Euro) und 2,66 Euro unter dem Bundesdurchschnitt (8,92 Euro). Der Angebotskaufpreis von 1.165 Euro je Quadratmeter liegt 509 Euro unter dem Kreiswert (1.674 Euro), 892 Euro unter dem Landeswert (2.057 Euro) und 1.244 Euro unter dem Bundeswert (2.409 Euro).
Der Kaufpreisfaktor von 15,5 ist deutlich niedriger als der Kreiswert von 20,77 und der Landeswert von 22,42. Das bedeutet, dass die Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten niedriger sind als in den Vergleichsräumen. Entsprechend liegt die Bruttomietrendite mit 6,45 Prozent über dem Kreiswert (5,60 Prozent), dem Landeswert (5,37 Prozent) und dem Bundeswert (5,10 Prozent). Friedland belegt im Bundesland den 76. Perzentilrang bei der Rendite – von 724 Orten liegt es damit in den oberen 24 Prozent.
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu 12 Kilometern weist Friedland die höchste Angebotsmiete auf (6,26 Euro). Der Kaufpreis liegt im mittleren Bereich: höher als in Boldekow (686 Euro) und Staven (762 Euro), niedriger als in Galenbeck (1.851 Euro) und Beseritz (1.450 Euro). Die Rendite von 6,45 Prozent liegt im Mittelfeld der Nachbarn – deutlich unter Staven (8,49 Prozent) und Boldekow (7,92 Prozent), aber über Galenbeck (3,90 Prozent) und Schönbeck (4,65 Prozent).
Bevölkerung und Standortfaktoren
Die Einwohnerzahl Friedlands ist seit 2015 um 3,4 Prozent von 6.779 auf 6.550 zurückgegangen. Der stärkste Rückgang erfolgte zwischen 2015 und 2018, als die Bevölkerung von 6.779 auf 6.354 sank. Seit 2019 stabilisiert sich die Entwicklung leicht: Von 6.456 (2019) auf 6.550 (2024). Die Bevölkerungsentwicklung ist damit insgesamt flach, mit leichten Erholungstendenzen in den letzten Jahren.
Die Zahl der Arbeitslosen betrug 2023 438 Personen (2022: 390, 2021: 403). Der Anstieg von 390 auf 438 zwischen 2022 und 2023 ist bemerkenswert. Im Vergleich zu 2015, als 609 Personen arbeitslos gemeldet waren, ist die Zahl jedoch deutlich gesunken. Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit folgt damit grob der Bevölkerungsentwicklung: Rückgang bis 2018, dann leichte Erholung, mit einem neuerlichen Anstieg ab 2022.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, zu dem Friedland gehört, insgesamt auf Rang 367 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders schlecht schneiden die Indizes Wettbewerb und Innovation (Rang 368) sowie die wirtschaftliche Stärke (Rang 378) ab. Besser positioniert ist der Kreis beim Wohlstand und der sozialen Lage (Rang 287) und bei der Dynamik (Rang 168). Diese Bewertungen gelten für den gesamten Kreis, nicht spezifisch für Friedland.
Infrastruktur und Anbindung
Friedland war historisch ein Industriezentrum des kleinen Landes Mecklenburg-Strelitz, mit einer Zuckerfabrik und industrieller Produktion. Die Stadt war über die Mecklenburg-Pommersche Schmalspurbahn angebunden, die ab 1891/92 nach Vorpommern führte.
Die Normalspurbahnstrecke nach Neubrandenburg (26 Kilometer) wurde 1884 eröffnet. Der Personenverkehr auf dieser Strecke wurde 1994 eingestellt. Der Güterverkehr beschränkt sich seit 1995 auf den Abschnitt Neubrandenburg Vorstadt–Friedland und wird von DB Cargo betrieben. Er umfasst vorwiegend Düngemittel-Ganzzüge für den Landhandel in Friedland (70.000 Tonnen, Stand 2024). Eine längerfristige Planung sieht den Bau einer Verbindungskurve vor, die den Fahrtrichtungswechsel am Vorstadtbahnhof überflüssig machen könnte.
Die aktuelle Anbindung an das überregionale Schienennetz ist damit auf den Güterverkehr beschränkt. Der Personenverkehr findet nur noch gelegentlich im Rahmen von Sonderfahrten von Eisenbahnvereinen statt. Für den täglichen Pendelverkehr nach Neubrandenburg (ca. 26 Kilometer entfernt) ist die Straße das einzige öffentliche Verkehrsmittel. Es bestehen keine Hochschulen am Ort.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Friedland entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Friedland
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,87 €/m² |
| 2019 | 5,69 €/m² |
| 2020 | 4,96 €/m² |
| 2021 | 5,17 €/m² |
| 2022 | 5,06 €/m² |
| 2023 | 5,24 €/m² |
| 2024 | 6,25 €/m² |
| 2025 | 7,19 €/m² |
| 2026 | 6,24 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Friedland
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 729 €/m² |
| 2019 | 736 €/m² |
| 2020 | 758 €/m² |
| 2021 | 1.003 €/m² |
| 2022 | 1.224 €/m² |
| 2023 | 982 €/m² |
| 2024 | 1.668 €/m² |
| 2025 | 2.587 €/m² |
| 2026 | 1.301 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Friedland
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 9,66 % |
| 2019 | 9,28 % |
| 2020 | 7,85 % |
| 2021 | 6,19 % |
| 2022 | 4,96 % |
| 2023 | 6,40 % |
| 2024 | 4,50 % |
| 2025 | 3,34 % |
| 2026 | 5,76 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Friedland
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 6.779 Einwohner |
| 2016 | 6.679 Einwohner |
| 2017 | 6.514 Einwohner |
| 2018 | 6.354 Einwohner |
| 2019 | 6.456 Einwohner |
| 2020 | 6.403 Einwohner |
| 2021 | 6.423 Einwohner |
| 2022 | 6.478 Einwohner |
| 2023 | 6.550 Einwohner |
| 2024 | 6.550 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Friedland
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 12,58 % |
| 2016 | 11,79 % |
| 2017 | 10,81 % |
| 2018 | 10,26 % |
| 2019 | 11,30 % |
| 2020 | 11,40 % |
| 2021 | 11,06 % |
| 2022 | 10,69 % |
| 2023 | 11,70 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 367 Rang |
| Dynamik | 168 Rang |
| Stärke | 378 Rang |
| Demografie | 339 Rang |
| Arbeitsmarkt | 356 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 368 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 287 Rang |
Renditeverteilung in Mecklenburg-Vorpommern
Anzahl Orte je Renditeband — Friedland liegt im Band 6–7 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Mecklenburg-Vorpommern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 0–1 | 2,00 Orte |
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 76,00 Orte |
| 3–4 | 131 Orte |
| 4–5 | 156 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 86,00 Orte |
| 7–8 | 40,00 Orte |
| 8–9 | 34,00 Orte |
| 9–10 | 22,00 Orte |
| 10–11 | 16,00 Orte |
| 11–12 | 7,00 Orte |
| 12+ | 14,00 Orte |
Wie schneidet Friedland im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Friedland ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Friedland ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Friedland
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Friedland | 6,26 €/m² |
| Beseritz | 6,20 €/m² |
| Galenbeck | 6,01 €/m² |
| Sarnow | 6,00 €/m² |
| Brunn | 5,77 €/m² |
| Schönbeck | 5,65 €/m² |
| Spantekow | 5,50 €/m² |
| Datzetal | 5,39 €/m² |
| Staven | 5,39 €/m² |
| Boldekow | 4,53 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Friedland ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Friedland
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Staven | 8,49 % |
| Boldekow | 7,92 % |
| Spantekow | 7,19 % |
| Friedland | 6,45 % |
| Datzetal | 5,68 % |
| Sarnow | 5,49 % |
| Beseritz | 5,13 % |
| Brunn | 4,95 % |
| Schönbeck | 4,65 % |
| Galenbeck | 3,90 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Datzetal | 4,1 km | 17099 | 5,39 € | 1.139 € | 5,68 % |
| Boldekow | 6,6 km | 17392 | 4,53 € | 686 € | 7,92 % |
| Beseritz | 7,1 km | 17039 | 6,20 € | 1.450 € | 5,13 % |
| Schönbeck | 10,2 km | 17349 | 5,65 € | 1.460 € | 4,65 % |
| Sarnow | 10,2 km | 17392 | 6,00 € | 1.312 € | 5,49 % |
| Staven | 11,0 km | 17039 | 5,39 € | 762 € | 8,49 % |
| Galenbeck | 11,5 km | 17099 | 6,01 € | 1.851 € | 3,90 % |
| Brunn | 11,9 km | 17039 | 5,77 € | 1.400 € | 4,95 % |
| Spantekow | 12,2 km | 17392 | 5,50 € | 918 € | 7,19 % |
Wo liegt Friedland?
Lage
Friedland auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Friedland
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 6,26 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.165 € |
| Bruttomietrendite | 6,45 % |
| Kaufpreisfaktor | 15,5 |
| Einwohner | 6.550 |
| Einwohner je km² | 46 |
| Fläche (km²) | 141,8 |
| Arbeitslosenquote | 11,7 % |
| Prognos-Gesamtrang | #367 |
| Prognos Dynamikrang | #168 |
| Prognos Stärkerang | #378 |
| Koordinaten | 53,6706, 13,5533 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Friedland
Was kostet eine Wohnung in Friedland?
Die aktuellen Angebotswerte in Friedland liegen bei rund 6,26 Euro pro Quadratmeter Miete und 1.165 Euro pro Quadratmeter Kaufpreis. Beide Werte liegen unter dem Durchschnitt des Kreises Mecklenburgische Seenplatte (6,71 Euro/m² Miete, 1.674 Euro/m² Kaufpreis) und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von Mecklenburg-Vorpommern (7,54 Euro/m² Miete, 2.057 Euro/m² Kaufpreis). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Friedland entwickelt?
Die Miete lag 2018 bei 5,87 Euro pro Quadratmeter und ist bis 2026 auf 6,24 Euro gestiegen (durchschnittliche jährliche Steigerung von rund 0,77 Prozent). Der Kaufpreis stieg von 729 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 1.301 Euro (2026), was einem jährlichen Anstieg von rund 7,5 Prozent entspricht. Besonders stark war der Anstieg zwischen 2021 und 2025, als der Kaufpreis von 1.003 auf 2.587 Euro pro Quadratmeter kletterte, bevor er 2026 wieder auf 1.301 Euro fiel. Alle Zeitreihenwerte sind nicht geschätzt.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Friedland?
Die Bruttomietrendite liegt bei 6,45 Prozent und damit über dem Kreisdurchschnitt von 5,60 Prozent sowie dem Landesdurchschnitt von 5,37 Prozent. Der Kaufpreisfaktor beträgt 15,5, was unter dem Kreiswert von 20,77 und dem Landeswert von 22,42 liegt. Im Perzentilrang der Bruttomietrendite im Bundesland liegt Friedland bei 75,69, was bedeutet, dass rund 76 Prozent der Orte im Bundesland eine niedrigere Rendite aufweisen. Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Friedland?
Die Einwohnerzahl lag 2024 bei 6.550 und damit rund 3,4 Prozent unter dem Wert von 2015 (6.779). Nach einem Rückgang auf 6.354 im Jahr 2018 hat sich die Entwicklung seitdem leicht erholt. Die Bevölkerungsdichte beträgt 46 Einwohner pro Quadratkilometer auf einer Fläche von 141,79 Quadratkilometern.
Wie schneidet Friedland im Zukunftsatlas ab?
Der Kreis Mecklenburgische Seenplatte, zu dem Friedland gehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 im Gesamtranking Platz 367 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders schwach ist die Bewertung im Bereich Wettbewerb und Innovation (Platz 368) sowie im Bereich Stärke (Platz 378). Besser abgeschnitten hat der Kreis im Bereich Wohlstand und soziale Lage mit Platz 287. Friedland selbst hat keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Friedland?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Friedland sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Friedland führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Mecklenburgische Seenplatte
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Grischow | 17089 | 6,43 € | 528 € | 14,61 % |
| Zettemin | 17153 | 7,25 € | 622 € | 13,98 % |
| Nossendorf | 17111 | 7,53 € | 731 € | 12,36 % |
| Jürgenstorf | 17153 | 6,85 € | 685 € | 12,00 % |
| Gotthun | 17207 | 8,79 € | 972 € | 10,85 % |
| Lindetal | 17349 | 6,05 € | 674 € | 10,77 % |
| Stuer | 17209 | 9,50 € | 1.076 € | 10,59 % |
| Ivenack | 17153 | 6,56 € | 765 € | 10,29 % |