Friedrichsruhe
Friedrichsruhe (PLZ 19089) liegt im Kreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern. Der Ort zählt 932 Einwohner auf 34,7 km², das entspricht 27 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,36 € pro m², der Kaufpreis bei 856 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 10,32 % und ein Kaufpreisfaktor von 9,7 — rechnerisch sind das 10 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Friedrichsruhe über dem Renditeniveau von 96 % der Orte in Mecklenburg-Vorpommern.
Zwischen 2019 und 2026 stieg die Miete von 4,51 € auf 10,55 € pro m², im Mittel 12,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 13,9 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 6,5 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 5,0 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Ludwigslust-Parchim Rang 353 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 86, Stärkerang 374). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Domsühl, Zölkow und Zapel an.
Immobilienpreise in Friedrichsruhe im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Mecklenburg-Vorpommern.
Immobilienmarktbericht Friedrichsruhe
Friedrichsruhe im Landkreis Ludwigslust-Parchim bietet mit 856 Euro pro m² Kaufpreis und 10,32 Prozent Bruttomietrendite eines der günstigsten Immobilienmärkte Mecklenburg-Vorpommerns. Die extreme Volatilität der Angebotswerte in den Zeitreihen deutet auf einen dünnen Markt hin. Der Ort profitiert von Bevölkerungszuwachs, liegt aber im Prognos-Zukunftsatlas weit hinten.
Marktüberblick
Friedrichsruhe ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern mit 932 Einwohnern auf 34,67 km². Die Gemeinde wird vom Amt Crivitz verwaltet, liegt an der Bundesstraße 321 und verfügt über zwei Haltepunkte an der Bahnstrecke Schwerin–Parchim. Die Autobahn A14 ist über die Anschlussstelle Schwerin-Ost nach etwa 19 Kilometern erreichbar. Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 stuft den Landkreis auf Rang 353 von rund 400 deutschen Kreisen ein, was eine schwache wirtschaftliche und demografische Position des Standorts widerspiegelt.
Preisniveau und Rendite
Der Immobilienmarkt in Friedrichsruhe ist durch extrem niedrige Kaufpreise geprägt. Der Angebotskaufpreis liegt bei 856 Euro pro Quadratmeter und damit deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 1.871 Euro pro m² sowie unter dem Landesdurchschnitt von 2.057 Euro pro m². Die Angebotsmiete liegt mit 7,36 Euro pro m² knapp über dem Kreiswert von 7,15 Euro pro m² und leicht unter dem Landesdurchschnitt von 7,54 Euro pro m².
Die Kombination aus niedrigen Kaufpreisen und moderaten Mieten führt zu einer Bruttomietrendite von 10,32 Prozent. Damit liegt Friedrichsruhe auf dem 95. Perzentil im Bundesland – von allen 724 Orten in Mecklenburg-Vorpommern hat nur ein verschwindend kleiner Teil eine höhere Rendite. Der Kaufpreisfaktor beträgt 9,7, was bedeutet, dass der Kaufpreis dem knapp dem Neunfachen der Jahreskaltmiete entspricht. Zum Vergleich: Im Kreis Ludwigslust-Parchim liegt der Faktor bei 22,5, in Deutschland bei rund 24.
Die Zeitreihen der Angebotswerte zeigen jedoch eine extreme Volatilität. Die Angebotsmiete schwankte zwischen 4,51 Euro pro m² (2019) und 10,55 Euro pro m² (2026), der Angebotskaufpreis zwischen 329 Euro pro m² (2023) und 1.678 Euro pro m² (2024). Diese starken Ausschläge deuten auf einen dünnen Markt mit wenigen Inseraten hin, bei dem einzelne Angebote die Durchschnittswerte stark verzerren können. Die Werte sind als Angebotswerte aus Inseraten zu verstehen und liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich hebt sich Friedrichsruhe vor allem durch seine extrem niedrigen Kaufpreise ab. Mit 856 Euro pro m² liegt der Ort weit unter dem Nachbarn Zölkow (1.899 Euro pro m²), Bülow (2.181 Euro pro m²) und Tramm (2.082 Euro pro m²). Lediglich Domsühl mit 757 Euro pro m² liegt noch niedriger und weist mit 10,31 Prozent eine nahezu identische Rendite auf.
Die hohe Rendite in Friedrichsruhe ist primär auf den niedrigen Kaufpreis und nicht auf überdurchschnittliche Mieten zurückzuführen. Die Miete von 7,36 Euro pro m² liegt im normalen Rahmen der Region und übertrifft die Werte der Nachbarorte nur marginal. Der Kaufpreisfaktor von 9,7 ist weniger als die Hälfte des Kreiswerts von 22,5. Dieses Muster – niedrige Kaufpreise bei durchschnittlichen Mieten – erzeugt eine scheinbar attraktive Rendite, die jedoch nicht ohne Risiken ist: Ein so niedriger Kaufpreis kann auf strukturelle Schwächen des Markts hindeuten, etwa auf geringe Nachfrage, Sanierungsstau oder demografischen Wandel.
Standortfaktoren und Demografie
Die Bevölkerung von Friedrichsruhe wuchs von 875 Einwohnern im Jahr 2015 auf 932 im Jahr 2024, was einem Anstieg von 6,5 Prozent entspricht. Dieser Zuzug ist im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern ungewöhnlich und steht im Gegensatz zum allgemeinen Trend vieler kleiner Gemeinden in der Region. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,27 Prozent (2019) auf 4,96 Prozent (2023) und liegt damit leicht über dem Landesdurchschnitt.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ordnet den Landkreis Ludwigslust-Parchim auf Rang 353 von rund 400 deutschen Kreisen ein. Besonders schlecht ist der Rang im Index Wirtschaftliche Stärke mit Platz 374, während der Dynamik-Index mit Rang 86 eine überraschend positive Entwicklung signalisiert. Dieser Widerspruch – schwache aktuelle Struktur bei gleichzeitig positiver Dynamik – könnte den Bevölkerungszuwang in Friedrichsruhe teilweise erklären: Der Ort profitiert möglicherweise von der allgemeinen Aufholbewegung der Region, ohne bereits selbst zu den wirtschaftlichen Zentren zu gehören.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die Gemeinde verfügt über sechs Ortsteile und ist Teil des Amtes Crivitz. Die verkehrliche Anbindung über die B 321 und die Bahnstrecke Schwerin–Parchim bietet eine gewisse Erschließung, die Entfernung zu größeren Wirtschaftszentren wie Schwerin (ca. 40 km) oder Parchim (ca. 20 km) bleibt jedoch ein Faktor für die begrenzte Attraktivität als Wohnstandort für Pendler.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Friedrichsruhe entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Friedrichsruhe
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 4,51 €/m² |
| 2021 | 5,13 €/m² |
| 2022 | 6,93 €/m² |
| 2023 | 8,00 €/m² |
| 2024 | 5,93 €/m² |
| 2026 | 10,55 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Friedrichsruhe
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 1.293 €/m² |
| 2023 | 330 €/m² |
| 2024 | 1.678 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Friedrichsruhe
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2022 | 6,43 % |
| 2024 | 4,24 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Friedrichsruhe
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 875 Einwohner |
| 2016 | 880 Einwohner |
| 2017 | 871 Einwohner |
| 2018 | 869 Einwohner |
| 2019 | 872 Einwohner |
| 2020 | 882 Einwohner |
| 2021 | 908 Einwohner |
| 2022 | 927 Einwohner |
| 2023 | 932 Einwohner |
| 2024 | 932 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Friedrichsruhe
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,57 % |
| 2016 | 3,74 % |
| 2017 | 2,61 % |
| 2018 | 3,04 % |
| 2019 | 2,27 % |
| 2020 | 2,98 % |
| 2021 | 3,63 % |
| 2022 | 3,52 % |
| 2023 | 4,96 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 353 Rang |
| Dynamik | 86,00 Rang |
| Stärke | 374 Rang |
| Demografie | 341 Rang |
| Arbeitsmarkt | 373 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 327 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 205 Rang |
Renditeverteilung in Mecklenburg-Vorpommern
Anzahl Orte je Renditeband — Friedrichsruhe liegt im Band 10–11 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Mecklenburg-Vorpommern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 0–1 | 2,00 Orte |
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 76,00 Orte |
| 3–4 | 131 Orte |
| 4–5 | 156 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 86,00 Orte |
| 7–8 | 40,00 Orte |
| 8–9 | 34,00 Orte |
| 9–10 | 22,00 Orte |
| 10–11 | 16,00 Orte |
| 11–12 | 7,00 Orte |
| 12+ | 14,00 Orte |
Wie schneidet Friedrichsruhe im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Friedrichsruhe ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Friedrichsruhe ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Friedrichsruhe
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Barnin | 7,75 €/m² |
| Bülow | 7,64 €/m² |
| Crivitz | 7,39 €/m² |
| Friedrichsruhe | 7,36 €/m² |
| Lewitzrand | 7,15 €/m² |
| Tramm | 6,98 €/m² |
| Domsühl | 6,50 €/m² |
| Zölkow | 6,40 €/m² |
| Zapel | 6,38 €/m² |
| Obere Warnow | 5,42 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Friedrichsruhe ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Friedrichsruhe
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Friedrichsruhe | 10,32 % |
| Domsühl | 10,31 % |
| Obere Warnow | 7,40 % |
| Barnin | 6,92 % |
| Zapel | 6,56 % |
| Lewitzrand | 6,17 % |
| Crivitz | 4,42 % |
| Bülow | 4,20 % |
| Zölkow | 4,04 % |
| Tramm | 4,02 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Domsühl | 4,6 km | 19374 | 6,50 € | 757 € | 10,31 % |
| Zölkow | 6,0 km | 19374 | 6,40 € | 1.899 € | 4,04 % |
| Zapel | 6,5 km | 19089 | 6,38 € | 1.168 € | 6,56 % |
| Lewitzrand | 6,6 km | 19372 | 7,15 € | 1.391 € | 6,17 % |
| Bülow | 7,1 km | 19089 | 7,64 € | 2.181 € | 4,20 % |
| Obere Warnow | 7,4 km | 19374 | 5,42 € | 879 € | 7,40 % |
| Tramm | 7,4 km | 19089 | 6,98 € | 2.082 € | 4,02 % |
| Barnin | 8,3 km | 19089 | 7,75 € | 1.344 € | 6,92 % |
| Crivitz, Stadt | 9,0 km | 19089 | 7,39 € | 2.008 € | 4,42 % |
Wo liegt Friedrichsruhe?
Lage
Friedrichsruhe auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Friedrichsruhe
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,36 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 856 € |
| Bruttomietrendite | 10,32 % |
| Kaufpreisfaktor | 9,7 |
| Einwohner | 932 |
| Einwohner je km² | 27 |
| Fläche (km²) | 34,7 |
| Arbeitslosenquote | 5,0 % |
| Prognos-Gesamtrang | #353 |
| Prognos Dynamikrang | #86 |
| Prognos Stärkerang | #374 |
| Koordinaten | 53,5272, 11,7546 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Friedrichsruhe
Was kostet eine Wohnung in Friedrichsruhe?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei durchschnittlich 7,36 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 856 Euro pro Quadratmeter. Die Miete liegt damit leicht über dem Kreisdurchschnitt von 7,15 Euro im Landkreis Ludwigslust-Parchim, der Kaufpreis liegt jedoch deutlich darunter: Der Kreisdurchschnitt liegt bei 1.871 Euro pro Quadratmeter. Im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern beträgt der Durchschnitt beim Kaufpreis 2.057 Euro pro Quadratmeter.
Wie haben sich die Mieten in Friedrichsruhe entwickelt?
Die Angebotsmieten zeigten von 2019 bis 2026 eine starke Schwankung: Von 4,51 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019 stiegen sie auf 8,00 Euro im Jahr 2023, fielen dann 2024 auf 5,93 Euro und lagen 2026 bei 10,55 Euro. Die Zeitreihe ist nicht als Schätzung gekennzeichnet. Die hohe Volatilität deutet auf einen kleinen Markt hin, bei dem einzelne Angebote die Durchschnittswerte stark beeinflussen können.
Wie haben sich die Kaufpreise in Friedrichsruhe entwickelt?
Die Angebotskaufpreise wiesen von 2022 bis 2024 extreme Schwankungen auf: Von 1.293 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2022 fiel der Wert 2023 auf 329 Euro pro Quadratmeter, bevor er 2024 wieder auf 1.678 Euro pro Quadratmeter anstieg. Die Zeitreihe ist nicht als Schätzung gekennzeichnet. Die starke Volatilität spricht für einen kleinen Markt mit wenigen Transaktionen, bei dem einzelne Angebote die Durchschnittswerte stark verzerren können.
Wie hoch ist die Bruttomietrendite bei einer Immobilienanlage in Friedrichsruhe?
Die Bruttomietrendite liegt bei 10,32 Prozent und damit deutlich über dem Kreisdurchschnitt von 5,76 Prozent sowie dem Landesdurchschnitt in Mecklenburg-Vorpommern von 5,37 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 95,86 liegt Friedrichsruhe damit in den oberen 5 Prozent aller Orte im Bundesland hinsichtlich der Rendite. Der Kaufpreisfaktor beträgt 9,7, was deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 22,5 liegt. Ein niedriger Kaufpreisfaktor und eine hohe Rendite gehören zusammen und deuten auf ein günstiges Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hin.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Friedrichsruhe?
Die Einwohnerzahl stieg von 875 im Jahr 2015 auf 932 im Jahr 2024, was einem Wachstum von 6,5 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 27 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Entwicklung verlief nicht stetig: Nach einem leichten Rückgang auf 869 Einwohner im Jahr 2018 folgte ein kontinuierlicher Anstieg bis 2023, wobei der Wert 2024 bei 932 stagnierte.
Wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Friedrichsruhe?
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 31 Prozent. Die historische Entwicklung zeigt starke Schwankungen: Von 23 Prozent im Jahr 2015 über einen Tiefpunkt von 16 Prozent im Jahr 2017 stieg die Quote bis 2023 auf 31 Prozent an. Eine hohe Arbeitslosenquote kann sich auf die lokale Wirtschaftskraft und die Nachfrage nach Wohnimmobilien auswirken.
Woher stammen die Daten zu Friedrichsruhe?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Friedrichsruhe sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Friedrichsruhe führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2024 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2024 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Ludwigslust-Parchim
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Grebs-Niendorf | 19294 | 12,49 € | 1.052 € | 14,25 % |
| Malk Göhren | 19294 | 6,16 € | 563 € | 13,14 % |
| Dabel | 19406 | 7,79 € | 797 € | 11,73 % |
| Neu Gülze | 19258 | 8,80 € | 901 € | 11,72 % |
| Siggelkow | 19376 | 6,92 € | 731 € | 11,36 % |
| Bengerstorf | 19258 | 6,95 € | 804 € | 10,38 % |
| Domsühl | 19374 | 6,50 € | 757 € | 10,31 % |
| Balow | 19300 | 10,00 € | 1.188 € | 10,10 % |