Hohenwestedt
Hohenwestedt (PLZ 24594) liegt im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Der Ort zählt 5.410 Einwohner auf 18,2 km², das entspricht 298 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,96 € pro m², der Kaufpreis bei 2.219 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,39 % und ein Kaufpreisfaktor von 18,6 — rechnerisch sind das 19 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Hohenwestedt über dem Renditeniveau von 68 % der Orte in Schleswig-Holstein.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,76 € auf 10,86 € pro m², im Mittel 6,1 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 9,2 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,5 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 5,7 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Rendsburg-Eckernförde Rang 225 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 64, Stärkerang 264). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Grauel, Remmels und Jahrsdorf an.
Immobilienpreise in Hohenwestedt im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Schleswig-Holstein.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Hohenwestedt
Hohenwestedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde vereint überdurchschnittliche Angebotsmieten (9,96 €/m²) mit einem unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt liegenden Kaufpreis (2.219 €/m²), was zu einer überdurchschnittlichen Bruttomietrendite von 5,39 % führt. Der Markt zeigt starke Volatilität mit einem Kaufpreis-Peak 2022 und einem Einbruch 2025. Die Bevölkerung wächst moderat (+3,5 % seit 2015), die Verkehrsanbindung ist gut (B 77, B 430, Bahnverbindung). Im regionalen Vergleich hat Hohenwestedt die höchsten Mieten im Umkreis bei einem unterdurchschnittlichen Kaufpreisfaktor.
Marktüberblick: Hohe Mieten, günstige Kaufpreise
Hohenwestedt liegt im Zentrum Schleswig-Holsteins im Kreis Rendsburg-Eckernförde und vereint eine überdurchschnittliche Angebotsmiete von 9,96 Euro je Quadratmeter mit einem Kaufpreis von 2.219 Euro je Quadratmeter, der unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt liegt. Diese Kombination führt zu einer Bruttomietrendite von 5,39 Prozent und einem Kaufpreisfaktor von 18,57 – beide Werte liegen deutlich über dem Landes- bzw. unter dem Kreisdurchschnitt. Die Mietrendite gehört damit zu den besseren im Bundesland (Perzentilrang 67,5 von 1.106 Orten), während der Kaufpreisfaktor unter dem Kreisdurchschnitt von 21,66 und dem Landesdurchschnitt von 22,05 liegt. Die vorliegenden Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Die Angebotsmiete von 9,96 Euro je Quadratmeter liegt über dem Kreisdurchschnitt von 9,57 Euro und dem Landesdurchschnitt von 9,87 Euro. Der Kaufpreis von 2.219 Euro je Quadratmeter liegt dagegen unter dem Kreisdurchschnitt von 2.461 Euro und dem Landesdurchschnitt von 2.625 Euro. Diese Asymmetrie – hohe Mieten bei vergleichsweise niedrigen Kaufpreisen – ist die Ursache für die überdurchschnittliche Mietrendite.
Preisentwicklung: Volatiler Markt mit starker Anpassung
Die Angebotsmiete ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen: Von 6,76 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 auf 9,96 Euro aktuell. Die Zeitreihe zeigt dabei Schwankungen mit einem Tiefpunkt 2020 (7,31 Euro), gefolgt von einem starken Anstieg bis 2026 (10,86 Euro). Der CAGR der Miete beträgt 6,1 Prozent.
Beim Kaufpreis ist die Entwicklung volatiler: Von 1.314 Euro je Quadratmeter 2018 stieg der Preis bis 2022 auf 2.753 Euro, fiel dann aber bis 2025 auf 1.558 Euro – ein Rückgang von rund 43 Prozent vom Peak. Der aktuelle Wert von 2.219 Euro liegt wieder deutlich darüber. Der CAGR des Kaufpreises beträgt 9,2 Prozent, was die starke Dynamik des Marktes unterstreicht.
Die Kombination aus stark gestiegenen Mieten und einem Kaufpreis, der nach dem Peak 2022 wieder eingebrochen ist, hat die Mietrendite in den letzten Jahren deutlich verbessert. Der Markt zeigt damit die typische Anpassungsdynamik nach einer Preisspitze.
Standortfaktoren: Gute Anbindung, moderates Wachstum
Hohenwestedt hat 5.410 Einwohner (2024) auf einer Fläche von 18,18 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 298 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Die Bevölkerung ist seit Beginn der Zeitreihe 2015 um 3,5 Prozent auf 5.410 gewachsen – ein moderater, aber beständiger Zuzug in einer Zeit, in der viele ländliche Gemeinden schrumpfen.
Die Verkehrsanbindung ist ein wesentlicher Standortfaktor: Hohenwestedt liegt im Schnittpunkt der Bundesstraßen B 77 und B 430, die Autobahnen A 7, A 23 und A 21 sind jeweils rund 15 Minuten entfernt. Der Ort ist Haltepunkt der Bahnstrecke Neumünster–Heide, die stündlich in Richtung Neumünster und im Zweistundentakt weiter nach Heide und Büsum verkehrt. Neumünster (21 km) und Itzehoe (18 km) sind als Oberzentren in kurzer Entfernung erreichbar.
Wirtschaftlich bietet die Gemeinde etwa 250 Betriebe mit 3.800 Arbeitsplätzen, hinzu kommen rund 2.900 Berufspendler. Von 1956 bis 2007 befand sich hier die Deutschlandzentrale des dänischen Spielwarenherstellers LEGO. Seit 2012 ist Hohenwestedt Sitz des Amtes Mittelholstein, was die Funktion als Verwaltungs- und Dienstleistungszentrum für die umliegenden Gemeinden unterstreicht.
Auf Kreisebene schneidet Hohenwestedt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 mit dem Gesamtrang 225 von rund 400 deutschen Kreisen im unteren Drittel ab. Der Dynamik-Rang mit Platz 64 ist jedoch deutlich besser und liegt in den Top 16 Prozent aller Kreise. Der Standort-Index mit Platz 264 und der Wettbewerbsindex mit Platz 137 liegen im mittleren Bereich.
Regionale Einordnung: Mietenführer im Umkreis
Im Vergleich zu den Nachbarorten im Umkreis bis 5,5 km hebt sich Hohenwestedt durch die höchste Angebotsmiete (9,96 Euro/m²) hervor. Grauel (7,64 Euro), Remmels (8,36 Euro) und Jahrsdorf (8,39 Euro) liegen deutlich darunter. Tappendorf (9,95 Euro/m²) liegt nahezu auf gleichem Niveau.
Beim Kaufpreis liegt Hohenwestedt mit 2.219 Euro/m² im oberen Mittelfeld der Nachbarn. Tappendorf (1.550 Euro) und Wapelfeld (1.098 Euro) sind deutlich günstiger, Nindorf (2.653 Euro) und Jahrsdorf (2.352 Euro) liegen darüber.
Der berechnete Kaufpreisfaktor von 18,57 liegt unter dem von Grauel (22,9), Remmels (19,4), Jahrsdorf (23,4) und Osterstedt (19,9), aber über dem von Tappendorf (13,0), Wapelfeld (11,6) und Rade b. Hohenwestedt (14,4). Das bedeutet, dass der Kaufpreis in Hohenwestedt im Verhältnis zur Miete günstiger ist als in den umliegenden Gemeinden Grauel, Remmels, Jahrsdorf und Osterstedt.
Die Bruttomietrendite von 5,39 Prozent liegt über der von Grauel (4,37 Prozent), Remmels (5,14 Prozent), Jahrsdorf (4,28 Prozent), Osterstedt (5,02 Prozent) und Nindorf (2,37 Prozent), aber unter der von Tappendorf (7,71 Prozent), Wapelfeld (8,62 Prozent) und Rade b. Hohenwestedt (6,94 Prozent). Die höheren Renditen in Tappendorf, Wapelfeld und Rade b. Hohenwestedt sind auf deren deutlich niedrigere Kaufpreise zurückzuführen, nicht auf höhere Mieten.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Hohenwestedt entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Hohenwestedt
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,76 €/m² |
| 2019 | 8,89 €/m² |
| 2020 | 7,31 €/m² |
| 2021 | 7,83 €/m² |
| 2022 | 9,64 €/m² |
| 2023 | 8,34 €/m² |
| 2024 | 9,25 €/m² |
| 2025 | 10,17 €/m² |
| 2026 | 10,86 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Hohenwestedt
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.314 €/m² |
| 2020 | 1.988 €/m² |
| 2021 | 2.462 €/m² |
| 2022 | 2.753 €/m² |
| 2023 | 2.266 €/m² |
| 2024 | 1.895 €/m² |
| 2025 | 1.558 €/m² |
| 2026 | 2.652 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Hohenwestedt
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 6,17 % |
| 2020 | 4,41 % |
| 2021 | 3,82 % |
| 2022 | 4,20 % |
| 2023 | 4,42 % |
| 2024 | 5,86 % |
| 2025 | 7,83 % |
| 2026 | 4,91 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Hohenwestedt
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 5.229 Einwohner |
| 2016 | 5.312 Einwohner |
| 2017 | 5.262 Einwohner |
| 2018 | 5.305 Einwohner |
| 2019 | 5.357 Einwohner |
| 2020 | 5.378 Einwohner |
| 2021 | 5.393 Einwohner |
| 2022 | 5.396 Einwohner |
| 2023 | 5.410 Einwohner |
| 2024 | 5.410 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Hohenwestedt
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,58 % |
| 2016 | 4,40 % |
| 2017 | 4,19 % |
| 2018 | 3,92 % |
| 2019 | 3,90 % |
| 2020 | 4,63 % |
| 2021 | 4,63 % |
| 2022 | 4,41 % |
| 2023 | 5,74 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 225 Rang |
| Dynamik | 64,00 Rang |
| Stärke | 264 Rang |
| Demografie | 324 Rang |
| Arbeitsmarkt | 315 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 137 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 128 Rang |
Renditeverteilung in Schleswig-Holstein
Anzahl Orte je Renditeband — Hohenwestedt liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Schleswig-Holstein
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 6,00 Orte |
| 2–3 | 62,00 Orte |
| 3–4 | 240 Orte |
| 4–5 | 340 Orte |
| 5–6 | 219 Orte |
| 6–7 | 102 Orte |
| 7–8 | 54,00 Orte |
| 8–9 | 33,00 Orte |
| 9–10 | 14,00 Orte |
| 10–11 | 16,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 13,00 Orte |
Wie schneidet Hohenwestedt im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Hohenwestedt ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Hohenwestedt ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Hohenwestedt
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Hohenwestedt | 9,96 €/m² |
| Tappendorf | 9,95 €/m² |
| Mörel | 9,85 €/m² |
| Osterstedt | 9,26 €/m² |
| Jahrsdorf | 8,39 €/m² |
| Remmels | 8,36 €/m² |
| Wapelfeld | 7,89 €/m² |
| Grauel | 7,64 €/m² |
| Rade b. Hohenwestedt | 6,81 €/m² |
| Nindorf | 5,23 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Hohenwestedt ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Hohenwestedt
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Mörel | 10,23 % |
| Wapelfeld | 8,62 % |
| Tappendorf | 7,71 % |
| Rade b. Hohenwestedt | 6,94 % |
| Hohenwestedt | 5,39 % |
| Remmels | 5,14 % |
| Osterstedt | 5,02 % |
| Grauel | 4,37 % |
| Jahrsdorf | 4,28 % |
| Nindorf | 2,37 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Grauel | 2,7 km | 24594 | 7,64 € | 2.100 € | 4,37 % |
| Remmels | 2,9 km | 24594 | 8,36 € | 1.950 € | 5,14 % |
| Jahrsdorf | 3,1 km | 24594 | 8,39 € | 2.352 € | 4,28 % |
| Tappendorf | 3,1 km | 24594 | 9,95 € | 1.550 € | 7,71 % |
| Wapelfeld | 3,2 km | 24594 | 7,89 € | 1.098 € | 8,62 % |
| Rade b. Hohenwestedt | 4,7 km | 24594 | 6,81 € | 1.179 € | 6,94 % |
| Osterstedt | 5,5 km | 25590 | 9,26 € | 2.216 € | 5,02 % |
| Nindorf | 5,5 km | 24594 | 5,23 € | 2.653 € | 2,37 % |
| Mörel | 5,6 km | 24594 | 9,85 € | 1.155 € | 10,23 % |
Wo liegt Hohenwestedt?
Lage
Hohenwestedt auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Hohenwestedt
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,96 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.219 € |
| Bruttomietrendite | 5,39 % |
| Kaufpreisfaktor | 18,6 |
| Einwohner | 5.410 |
| Einwohner je km² | 298 |
| Fläche (km²) | 18,2 |
| Arbeitslosenquote | 5,7 % |
| Prognos-Gesamtrang | #225 |
| Prognos Dynamikrang | #64 |
| Prognos Stärkerang | #264 |
| Koordinaten | 54,0909, 9,6516 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Hohenwestedt
Was kostet eine Wohnung in Hohenwestedt?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Hohenwestedt liegt bei 9,96 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei rund 2.219 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Miete leicht über dem Durchschnitt des Kreises Rendsburg-Eckernförde (9,57 Euro) und Schleswig-Holsteins (9,87 Euro), während der Kaufpreis unter dem Kreis- (2.461 Euro) und Landesdurchschnitt (2.625 Euro) liegt. Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Hohenwestedt entwickelt?
Die Angebotsmieten sind von 6,76 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 10,86 Euro im Jahr 2026 gestiegen – das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von rund 6,1 Prozent. Der Angebotskaufpreis entwickelte sich von 1.314 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 2.652 Euro (2026), was einer jährlichen Steigerung von etwa 9,2 Prozent entspricht. Beide Reihen sind nicht geschätzt. Besonders deutlich war der Anstieg zwischen 2018 und 2022, gefolgt von einem Rückgang in den Jahren 2023 bis 2025 und einem erneuten Anstieg 2026.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Hohenwestedt?
Die Bruttomietrendite beträgt 5,39 Prozent und liegt damit über dem Durchschnitt des Kreises Rendsburg-Eckernförde (5,16 Prozent) und Schleswig-Holsteins (5,09 Prozent). Der Kaufpreisfaktor liegt bei 18,57 und ist damit niedriger als der Kreisdurchschnitt von 21,66 und der Landesdurchschnitt von 22,05. Mit einem Rendite-Perzentil von 67,5 im Bundesland liegt Hohenwestedt im oberen Drittel der Orte in Schleswig-Holstein. Eine Aussage darüber, ob sich eine Kapitalanlage lohnt, lässt sich daraus nicht ableiten.
Wie ist die Bevölkerungsentwicklung in Hohenwestedt?
Die Einwohnerzahl ist von 5.229 im Jahr 2015 auf 5.410 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Anstieg von rund 3,5 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 298 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Bevölkerungsentwicklung ist also leicht positiv, wobei das Wachstum in den letzten Jahren (2023 und 2024) stagnierte.
Wie sind die Standortfaktoren für Hohenwestedt?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Kreis Rendsburg-Eckernförde, zu dem Hohenwestedt gehört, den Platz 225 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtranking. Besonders gut abgeschnitten ist der Kreis im Bereich Wettbewerb und Innovation (Platz 137) sowie in der Wohlstands- und Soziallage (Platz 128). Schwächer ist die Bewertung im Bereich Demografie (Platz 324) und Arbeitsmarkt (Platz 315). Am dynamischsten wird der Kreis mit Platz 64 eingestuft. Für Hohenwestedt selbst liegen keine eigenen Werte vor, da der Prognos-Rang auf Kreisebene gilt. In Hohenwestedt gibt es keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Hohenwestedt?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Hohenwestedt sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Hohenwestedt führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Luhnstedt | 24816 | 9,15 € | 750 € | 14,64 % |
| Rade b. Rendsburg | 24790 | 9,68 € | 952 € | 12,20 % |
| Oldenbüttel | 25557 | 10,48 € | 1.072 € | 11,73 % |
| Bredenbek | 24796 | 10,30 € | 1.176 € | 10,51 % |
| Beldorf | 25557 | 11,74 € | 1.352 € | 10,42 % |
| Mörel | 24594 | 9,85 € | 1.155 € | 10,23 % |
| Prinzenmoor | 24805 | 8,56 € | 1.033 € | 9,94 % |
| Klein Wittensee | 24361 | 10,70 € | 1.400 € | 9,17 % |