Rade b. Hohenwestedt
Rade b. Hohenwestedt (PLZ 24594) liegt im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Der Ort zählt 99 Einwohner auf 3,2 km², das entspricht 31 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 6,81 € pro m², der Kaufpreis bei 1.179 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 6,94 % und ein Kaufpreisfaktor von 14,4 — rechnerisch sind das 14 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Rade b. Hohenwestedt über dem Renditeniveau von 87 % der Orte in Schleswig-Holstein.
Zwischen 2018 und 2021 stieg die Miete von 6,86 € auf 7,49 € pro m², im Mittel 3,0 % pro Jahr. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 11,2 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,1 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Rendsburg-Eckernförde Rang 225 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 64, Stärkerang 264). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Mörel, Tappendorf und Nindorf an.
Immobilienpreise in Rade b. Hohenwestedt im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Schleswig-Holstein.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Rade b. Hohenwestedt
Rade b. Hohenwestedt ist eine kleine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde mit 99 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt deutlich unterdurchschnittliche Kaufpreise (1.179 €/m²) bei gleichzeitig niedrigen Angebotsmieten (6,81 €/m²), die sogar unter dem Bundesdurchschnitt liegen. Die resultierende Bruttomietrendite von 6,94 % liegt im Landesvergleich im oberen Drittel (Perzentil 87,4). Die Miete schwankte zwischen 2018 und 2021 stark, was auf einen kleinen Markt hindeutet. Die Bevölkerung ist stabil bei 99, die Arbeitslosenquote stieg 2023 auf 3,08 %. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde erreicht im Prognos-Zukunftsatlas Platz 225 von 400, zeigt aber starke Werte bei Dynamik und Wettbewerb.
Marktüberblick und regionale Einordnung
Rade b. Hohenwestedt präsentiert sich auf dem Immobilienmarkt als Ort mit deutlich unterdurchschnittlichen Preisen. Der Angebotskaufpreis liegt bei 1.179 Euro pro Quadratmeter und damit weniger als die Hälfte des Kreis- und Landesdurchschnitts von rund 2.460 beziehungsweise 2.625 Euro pro Quadratmeter. Auch die Angebotsmiete von 6,81 Euro pro Quadratmeter liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 9,57 Euro und dem Landesdurchschnitt von 9,87 Euro. Selbst im bundesweiten Vergleich liegt sie mit 6,81 Euro unter dem Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro pro Quadratmeter.
Die Kombination aus niedrigen Kaufpreisen und moderaten Mieten führt zu einer Bruttomietrendite von 6,94 Prozent. Dieser Wert liegt deutlich über dem Kreisdurchschnitt von 5,16 Prozent und dem Landesdurchschnitt von 5,09 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 87,4 im Landesvergleich gehört Rade zu den Orten mit den höchsten Renditen in Schleswig-Holstein. Der Kaufpreisfaktor von 14,42 ist ebenfalls deutlich niedriger als der Kreiswert von 21,66 und der Landeswert von 22,05, was die günstige Preisstruktur unterstreicht.
Diese Datenlage zeigt einen Markt, in dem die Kaufpreise stärker unter dem regionalen Durchschnitt liegen als die Mieten. Das Verhältnis von Miete zu Kaufpreis ist damit günstiger als in den meisten anderen Orten des Kreises und des Landes.
Preis- und Mietentwicklung
Die verfügbare Mietzeitreihe zeigt eine bemerkenswerte Volatilität. Zwischen 2018 und 2021 schwankte die Angebotsmiete zwischen 5,22 Euro pro Quadratmeter (2019) und 7,49 Euro pro Quadratmeter (2021). Der Wert von 2019 liegt deutlich unter dem aktuellen Niveau von 6,81 Euro, während der Wert von 2021 ihn übertrifft. Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) beträgt 2,97 Prozent.
Für den Kaufpreis steht nur ein Datenpunkt aus dem Jahr 2018 zur Verfügung: 1.152,54 Euro pro Quadratmeter. Der aktuelle Angebotskaufpreis von 1.179 Euro liegt damit nur knapp darüber, was auf eine weitgehend stabile Kaufpreisentwicklung in den vergangenen Jahren hindeutet.
Die starken Schwankungen in der Mietzeitreihe sind bei einer Gemeinde mit nur 99 Einwohnern nicht überraschend. Bei geringer Anzahl von Vermietungen und Inseraten kann schon ein einzelner Vertrag den Durchschnittswert erheblich beeinflussen. Die Datenreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet, was bedeutet, dass sie auf tatsächlich gemeldeten Werten beruhen.
Demografie und Arbeitsmarkt
Rade b. Hohenwestedt hat 99 Einwohner auf einer Fläche von 3,21 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 31 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Die Bevölkerung entwickelte sich zwischen 2015 (89 Einwohner) und 2024 (99 Einwohner) leicht positiv (+11,2 Prozent), wobei der Zuzug vor allem in den Jahren 2019 bis 2021 stattfand. Seit 2021 ist die Einwohnerzahl mit 99 stabil.
Die Arbeitslosenquote bewegte sich zwischen 2015 und 2022 durchweg unter 3,5 Prozent und erreichte 2022 mit 1,54 Prozent ihren niedrigsten Wert. Im Jahr 2023 stieg sie auf 3,08 Prozent an, was zwei Arbeitslosen entspricht. Die niedrige absolute Zahl der Arbeitslosen bedeutet, dass bereits eine einzige Veränderung der Statistik einen deutlichen prozentualen Effekt hat. Die Arbeitslosenquote liegt damit im unteren bis mittleren Bereich und spiegelt die ländliche Struktur der Gemeinde wider.
Standortfaktoren und Zukunftsatlas
Der Kreis Rendsburg-Eckernförde, dem Rade b. Hohenwestedt angehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Platz 225 von rund 400 deutschen Kreisen in der Gesamtwertung. Diese mittlere Platzierung wird durch unterschiedliche Teilindizes geprägt: Der Index für Dynamik liegt mit Platz 64 deutlich im oberen Drittel, während die Indizes für Stärke (Platz 264), Demografie (Platz 324) und Arbeitsmarkt (Platz 315) im unteren Bereich liegen. Die Teilindizes für Wettbewerb und Innovation (Platz 137) sowie Wohlstand und soziale Lage (Platz 128) gehören zu den stärkeren Bereichen des Kreises.
Diese Struktur deutet auf einen Kreis hin, der wirtschaftlich wettbewerbsfähig ist und über gute Wohlstandsindikatoren verfügt, aber gleichzeitig mit demografischen Herausforderungen und einer schwächeren dynamischen Entwicklung kämpft. Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen, was die lokale Infrastruktur für Studierende oder wissensbasierte Wirtschaft nicht unterstützt.
Die niedrige Bevölkerungszahl und die geringe Dichte von 31 Einwohnern pro Quadratkilometer unterstreichen den ländlichen Charakter der Gemeinde, der sich auch in den niedrigen Immobilienpreisen widerspiegelt.
Nachbarorte im Vergleich
Im Umkreis von bis zu fünf Kilometern zeigen die Nachbarorte ein sehr unterschiedliches Bild. Mörel (1,5 Kilometer Entfernung) und Tappendorf (1,8 Kilometer) weisen mit 1.155 beziehungsweise 1.550 Euro pro Quadratmeter Kaufpreise auf, die in der Nähe von Rades Niveau liegen. Allerdings liegen deren Angebotsmieten mit 9,85 beziehungsweise 9,95 Euro pro Quadratmeter deutlich über Rades 6,81 Euro. Die Folge ist, dass die Bruttomietrendite in Mörel bei 10,23 Prozent und in Tappendorf bei 7,71 Prozent liegt – beide Werte über Rades 6,94 Prozent.
Entferntere Nachbarorte wie Nindorf (3,7 Kilometer) mit 2.653 Euro Kaufpreis und nur 5,23 Euro Miete oder Heinkenborstel (3,8 Kilometer) mit 3.050 Euro Kaufpreis und 12,11 Euro Miete zeigen, dass sich Kaufpreise und Mieten im Umland stark unterscheiden können. Hohenwestedt als nächstgrößere Ortschaft (4,7 Kilometer) liegt mit 2.219 Euro Kaufpreis und 9,96 Euro Miete deutlich über Rades Werten.
Rade b. Hohenwestedt nimmt im lokalen Vergleich eine Sonderstellung ein: Die Kaufpreise sind im unteren bis mittleren Bereich angesiedelt, die Mieten gehören zu den niedrigsten im Umkreis. Dies führt zu einer soliden Rendite, die jedoch von den niedrigen absoluten Mietniveaus getragen wird.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Rade b. Hohenwestedt entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Rade b. Hohenwestedt
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,86 €/m² |
| 2019 | 5,22 €/m² |
| 2020 | 6,33 €/m² |
| 2021 | 7,49 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Rade b. Hohenwestedt
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.153 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Rade b. Hohenwestedt
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 7,14 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Rade b. Hohenwestedt
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 89,00 Einwohner |
| 2016 | 84,00 Einwohner |
| 2017 | 89,00 Einwohner |
| 2018 | 87,00 Einwohner |
| 2019 | 95,00 Einwohner |
| 2020 | 96,00 Einwohner |
| 2021 | 99,00 Einwohner |
| 2022 | 99,00 Einwohner |
| 2023 | 99,00 Einwohner |
| 2024 | 99,00 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Rade b. Hohenwestedt
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,57 % |
| 2016 | 1,85 % |
| 2017 | 3,45 % |
| 2018 | 2,00 % |
| 2019 | 1,75 % |
| 2020 | 1,72 % |
| 2021 | 1,61 % |
| 2022 | 1,54 % |
| 2023 | 3,08 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 225 Rang |
| Dynamik | 64,00 Rang |
| Stärke | 264 Rang |
| Demografie | 324 Rang |
| Arbeitsmarkt | 315 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 137 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 128 Rang |
Renditeverteilung in Schleswig-Holstein
Anzahl Orte je Renditeband — Rade b. Hohenwestedt liegt im Band 6–7 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Schleswig-Holstein
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 6,00 Orte |
| 2–3 | 62,00 Orte |
| 3–4 | 240 Orte |
| 4–5 | 340 Orte |
| 5–6 | 219 Orte |
| 6–7 | 102 Orte |
| 7–8 | 54,00 Orte |
| 8–9 | 33,00 Orte |
| 9–10 | 14,00 Orte |
| 10–11 | 16,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 13,00 Orte |
Wie schneidet Rade b. Hohenwestedt im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Rade b. Hohenwestedt ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Rade b. Hohenwestedt ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Rade b. Hohenwestedt
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Heinkenborstel | 12,11 €/m² |
| Aukrug | 10,19 €/m² |
| Hohenwestedt | 9,96 €/m² |
| Tappendorf | 9,95 €/m² |
| Mörel | 9,85 €/m² |
| Remmels | 8,36 €/m² |
| Grauel | 7,64 €/m² |
| Rade b. Hohenwestedt | 6,81 €/m² |
| Meezen | 6,59 €/m² |
| Nindorf | 5,23 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Rade b. Hohenwestedt ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Rade b. Hohenwestedt
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Mörel | 10,23 % |
| Tappendorf | 7,71 % |
| Rade b. Hohenwestedt | 6,94 % |
| Hohenwestedt | 5,39 % |
| Meezen | 5,22 % |
| Remmels | 5,14 % |
| Heinkenborstel | 4,76 % |
| Aukrug | 4,51 % |
| Grauel | 4,37 % |
| Nindorf | 2,37 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Mörel | 1,5 km | 24594 | 9,85 € | 1.155 € | 10,23 % |
| Tappendorf | 1,8 km | 24594 | 9,95 € | 1.550 € | 7,71 % |
| Nindorf | 3,7 km | 24594 | 5,23 € | 2.653 € | 2,37 % |
| Heinkenborstel | 3,8 km | 24594 | 12,11 € | 3.050 € | 4,76 % |
| Grauel | 4,6 km | 24594 | 7,64 € | 2.100 € | 4,37 % |
| Hohenwestedt | 4,7 km | 24594 | 9,96 € | 2.219 € | 5,39 % |
| Aukrug | 4,7 km | 24613 | 10,19 € | 2.713 € | 4,51 % |
| Remmels | 4,8 km | 24594 | 8,36 € | 1.950 € | 5,14 % |
| Meezen | 5,6 km | 24594 | 6,59 € | 1.516 € | 5,22 % |
Wo liegt Rade b. Hohenwestedt?
Lage
Rade b. Hohenwestedt auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Rade b. Hohenwestedt
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 6,81 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.179 € |
| Bruttomietrendite | 6,94 % |
| Kaufpreisfaktor | 14,4 |
| Einwohner | 99 |
| Einwohner je km² | 31 |
| Fläche (km²) | 3,2 |
| Arbeitslosenquote | 3,1 % |
| Prognos-Gesamtrang | #225 |
| Prognos Dynamikrang | #64 |
| Prognos Stärkerang | #264 |
| Koordinaten | 54,1012, 9,7211 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Rade b. Hohenwestedt
Was kostet eine Wohnung in Rade b. Hohenwestedt?
Der Angebotskaufpreis liegt bei 1.179 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 6,81 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem Durchschnitt des Kreises Rendsburg-Eckernförde (2.461 Euro/m² bzw. 9,57 Euro/m²) und auch unter dem Landesdurchschnitt Schleswig-Holsteins (2.625 Euro/m² bzw. 9,87 Euro/m²). Die Werte stammen aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Rade b. Hohenwestedt?
Die Bruttomietrendite beträgt 6,94 Prozent und liegt damit deutlich über dem Kreisdurchschnitt von 5,16 Prozent sowie dem Landesdurchschnitt von 5,09 Prozent. Im Perzentilrang von Schleswig-Holstein befindet sich der Ort bei 87,42, was bedeutet, dass rund 87 Prozent der Orte im Bundesland eine niedrigere Rendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor liegt bei 14,42 und ist damit niedriger als im Kreis (21,66) und im Bundesland (22,05).
Wie haben sich die Mieten in Rade b. Hohenwestedt entwickelt?
Die verfügbaren Daten zeigen Schwankungen zwischen 2018 und 2021: 2018 lagen die Mieten bei 6,86 Euro pro Quadratmeter, 2019 fielen sie auf 5,22 Euro, 2020 stiegen sie wieder auf 6,33 Euro und 2021 erreichten sie mit 7,49 Euro den höchsten Wert der Reihe. Die Reihe ist nicht geschätzt, umfasst aber nur vier Jahre, sodass keine langfristige Entwicklung abgeleitet werden kann.
Wie schneidet Rade b. Hohenwestedt im Vergleich zum Umland ab?
Im direkten Umland gibt es erhebliche Unterschiede: Der Nachbarort Mörel (1,5 km entfernt) hat mit 1.155 Euro/m² einen ähnlichen Kaufpreis, während Tappendorf (1,8 km) mit 1.550 Euro/m² bereits 31 Prozent mehr kostet. Bei den Mieten reicht die Spanne von 5,23 Euro/m² in Nindorf bis 12,11 Euro/m² in Heinkenborstel. Rade b. Hohenwestedt liegt mit 1.179 Euro/m² Kaufpreis und 6,81 Euro/m² Miete im unteren bis mittleren Bereich des Umlands.
Wie ist die wirtschaftliche Lage in Rade b. Hohenwestedt?
Für den Kreis Rendsburg-Eckernförde, zu dem Rade b. Hohenwestedt gehört, liegt der Prognos-Zukunftsatlas-Rang bei 225 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schnitt der Kreis im Index Dynamik mit Rang 64 ab, während die Werte bei Wohlstand und soziale Lage (Rang 128) und Wettbewerb und Innovation (Rang 137) ebenfalls im oberen Drittel liegen. Die Arbeitslosenquote betrug 2023 3,08 Prozent nach 1,54 Prozent im Vorjahr.
Woher stammen die Daten zu Rade b. Hohenwestedt?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Rade b. Hohenwestedt sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Rade b. Hohenwestedt führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2021 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2018 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2018 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2021 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Luhnstedt | 24816 | 9,15 € | 750 € | 14,64 % |
| Rade b. Rendsburg | 24790 | 9,68 € | 952 € | 12,20 % |
| Oldenbüttel | 25557 | 10,48 € | 1.072 € | 11,73 % |
| Bredenbek | 24796 | 10,30 € | 1.176 € | 10,51 % |
| Beldorf | 25557 | 11,74 € | 1.352 € | 10,42 % |
| Mörel | 24594 | 9,85 € | 1.155 € | 10,23 % |
| Prinzenmoor | 24805 | 8,56 € | 1.033 € | 9,94 % |
| Klein Wittensee | 24361 | 10,70 € | 1.400 € | 9,17 % |