Brinjahe
Brinjahe (PLZ 24816) liegt im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Der Ort zählt 102 Einwohner auf 4,7 km², das entspricht 22 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,21 € pro m², der Kaufpreis bei 2.400 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,11 % und ein Kaufpreisfaktor von 24,4 — rechnerisch sind das 24 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Brinjahe über dem Renditeniveau von 31 % der Orte in Schleswig-Holstein.
Zwischen 2021 und 2024 stieg die Miete von 6,53 € auf 8,89 € pro m², im Mittel 10,8 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 4,7 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 17,7 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,9 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Rendsburg-Eckernförde Rang 225 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 64, Stärkerang 264). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Stafstedt, Hamweddel und Embühren an.
Immobilienpreise in Brinjahe im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Schleswig-Holstein.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Brinjahe
Brinjahe ist eine kleine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde mit 102 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt niedrige Angebotsmieten (8,21 €/m²) bei gleichzeitig hohen Kaufpreisen (2.400 €/m²), was zu einer der niedrigsten Bruttomietrenditen im Bundesland führt (4,11 %). Die Bevölkerung ist seit 2015 um 17,7 % gesunken, die Arbeitslosenquote liegt jedoch mit 2,9 % deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Platz 225 von 400, zeigt aber im Dynamik-Index mit Platz 64 starke Zukunftschancen.
Ort und Demografie
Brinjahe ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein mit 102 Einwohnern auf einer Fläche von 4,66 km². Die Gemeinde gehört zum Amt Jevenstedt und liegt im Naturraum Heide-Itzehoer Geest, südsüdwestlich von Jevenstedt im Naturpark Aukrug. Das Gemeindegebiet ist überwiegend landwirtschaftlich strukturiert. Durch Brinjahe verläuft die Bundesstraße 77 in grob nord-südlicher Richtung; nordwestlich verläuft der Nord-Ostsee-Kanal. Die Gemeinde wurde 1538 erstmals als Brunnia erwähnt. Neben dem Kerndorf befinden sich die Wohnplätze Heidberg und Wisbek sowie teilweise Barlohe, Freudenberg und Franzosenberg auf dem Gemeindegebiet.
Die Bevölkerungszahl ist seit 2015 um 17,7 % von 124 auf 102 Einwohner gesunken. Die Bevölkerungsdichte beträgt 22 Einwohner je km². Die Arbeitslosenquote liegt mit 2,9 % deutlich unter dem Landesdurchschnitt und entspricht dem Niveau von 2017. Zwei Personen sind arbeitslos gemeldet.
Immobilienmarkt und Mietrendite
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 2.400 Euro je Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 8,21 Euro je Quadratmeter. Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,11 % und ein Kaufpreisfaktor von 24,36.
Die Bruttomietrendite von 4,11 % liegt deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 5,16 %, dem Landesdurchschnitt Schleswig-Holsteins von 5,09 % und dem Bundesdurchschnitt von 5,10 %. Im Perzentilrang der Schleswig-Holsteiner Orte belegt Brinjahe damit Platz 31,5 – die Mietrendite gehört zum unteren Drittel aller verglichenen Orte im Land.
Der Grund für die niedrige Rendite liegt in der Kombination aus niedriger Miete und hohem Kaufpreis: Die Angebotsmiete von 8,21 Euro je m² liegt unter allen Bezugsgrößen – unter dem Kreiswert von 9,57 Euro, dem Landeswert von 9,87 Euro und auch dem Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro. Der Kaufpreis von 2.400 Euro je m² liegt knapp unter dem Kreisdurchschnitt von 2.461 Euro, aber unter dem Landesdurchschnitt von 2.625 Euro. Der Kaufpreisfaktor von 24,36 übersteigt den Kreiswert von 21,7 und den Landeswert von 22,1. Das bedeutet: Die Preise haben sich stärker nach oben bewegt als die Mieten, was die Rendite drückt.
Im regionalen Vergleich zeigen die Nachbargemeinden extreme Unterschiede: Luhnstedt weist mit 750 Euro je m² einen deutlich niedrigeren Kaufpreis und mit 14,64 % eine extrem hohe Rendite auf. Nindorf liegt mit 2.653 Euro je m² über Brinjahe, hat aber mit 5,23 Euro je m² die niedrigste Miete und damit die niedrigste Rendite von 2,37 %. Die Mehrzahl der Nachbarn – Stafstedt (7,14 %), Embühren (6,25 %) und Nienborstel (5,94 %) – liegt mit höherer Rendite als Brinjahe. Zwei Nachbarn, Haale (4,03 %) und Nindorf (2,37 %), liegen darunter.
Preisentwicklung
Die Mietentwicklung zeigt einen deutlichen Anstieg: Von 6,53 Euro je m² im Jahr 2021 stieg die Angebotsmiete auf 8,89 Euro im Jahr 2024. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 10,8 %. Diese Reihe ist nicht geschätzt, sondern basiert auf tatsächlichen Marktdaten.
Die Kaufpreise entwickelten sich von 2.000 Euro je m² im Jahr 2021 auf 2.350 Euro im Jahr 2024. Der Wert von 2.400 Euro je m² für 2025 ist geschätzt. Die jährliche Wachstumsrate liegt bei etwa 4,7 %. Der Anstieg der Mieten übertrifft den der Kaufpreise deutlich – die Mieten sind in drei Jahren um 36,1 % gestiegen, die Kaufpreise um 17,5 %.
Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit dem Bevölkerungsrückgang: Während die Preise steigen, ist die Einwohnerzahl von 124 auf 102 gesunken. Der Markt wird also von einer schrumpfenden Nachfrage getragen, was auf eine Verknappung des Angebots hindeuten könnte – weniger Verkäufer bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage nach verfügbaren Immobilien.
Die Arbeitslosenquote entwickelte sich parallel positiv: Von 4,11 % im Jahr 2015 fiel sie auf 2,9 % im Jahr 2023 und 2024. Dieser Rückgang könnte die Kaufkraft der verbliebenen Bevölkerung gestärkt und die Preise unterstützt haben.
Standortfaktoren
Der Kreis Rendsburg-Eckernförde, dem Brinjahe angehört, erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Platz 225 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Diese Position liegt im mittleren Drittel und spiegelt eine durchschnittliche Zukunftsfähigkeit wider.
Besonders gut schneidet der Kreis im Index Dynamik mit Platz 64 ab – damit gehört er zu den dynamischsten Kreisen Deutschlands. Dieser Wert korrespondiert mit der positiven Entwicklung der Arbeitslosenquote und dem Rückgang der Mieten, der auf strukturelle Veränderungen im Markt hindeuten könnte. Schwächer ist der Index Stärke mit Platz 264, was auf eine geringere wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit des Kreises hinweist.
Die Teilindizes zeigen weitere Muster: Im Index Wohlstand und soziale Lage erreicht der Kreis Platz 128, im Index Wettbewerb und Innovation Platz 137. Beide Werte liegen im oberen Drittel und deuten auf eine überdurchschnittliche wirtschaftliche Position hin. Der Demografie-Index mit Platz 324 und der Arbeitsmarkt-Index mit Platz 315 liegen im unteren Drittel – strukturelle Herausforderungen in diesen Bereichen sind erkennbar.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die Gemeinde ist Teil des ländlichen Raums ohne akademische Infrastruktur.
Die Kombination aus starker Dynamik und schwacher Stärke beschreibt einen Kreis, der sich verändert, aber noch nicht die strukturelle Verankerung hat, um diese Veränderungen nachhaltig zu tragen. Für Brinjahe bedeutet dies: Der Ort profitiert von der positiven Entwicklung im Kreis, ist aber auf die landwirtschaftliche Struktur und die Lage an der B 77 angewiesen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Brinjahe entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Brinjahe
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 6,53 €/m² |
| 2022 | 7,62 €/m² |
| 2023 | 8,38 €/m² |
| 2024 | 8,89 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Kaufpreis in Brinjahe
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 2.000 €/m² |
| 2022 | 2.150 €/m² |
| 2023 | 2.280 €/m² |
| 2024 | 2.350 €/m² |
| 2025 | 2.400 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis — auf Basis des geschätzten Preisverlaufs
Datenwerte: Bruttomietrendite in Brinjahe
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 3,92 % |
| 2022 | 4,25 % |
| 2023 | 4,41 % |
| 2024 | 4,54 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Brinjahe
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 124 Einwohner |
| 2016 | 123 Einwohner |
| 2017 | 115 Einwohner |
| 2018 | 112 Einwohner |
| 2019 | 111 Einwohner |
| 2020 | 105 Einwohner |
| 2021 | 102 Einwohner |
| 2022 | 101 Einwohner |
| 2023 | 102 Einwohner |
| 2024 | 102 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Brinjahe
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,11 % |
| 2016 | 3,66 % |
| 2017 | 3,49 % |
| 2018 | 2,74 % |
| 2019 | 3,80 % |
| 2020 | 5,41 % |
| 2021 | 4,23 % |
| 2022 | 2,90 % |
| 2023 | 2,90 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 225 Rang |
| Dynamik | 64,00 Rang |
| Stärke | 264 Rang |
| Demografie | 324 Rang |
| Arbeitsmarkt | 315 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 137 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 128 Rang |
Renditeverteilung in Schleswig-Holstein
Anzahl Orte je Renditeband — Brinjahe liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Schleswig-Holstein
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 6,00 Orte |
| 2–3 | 62,00 Orte |
| 3–4 | 240 Orte |
| 4–5 | 340 Orte |
| 5–6 | 219 Orte |
| 6–7 | 102 Orte |
| 7–8 | 54,00 Orte |
| 8–9 | 33,00 Orte |
| 9–10 | 14,00 Orte |
| 10–11 | 16,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 13,00 Orte |
Wie schneidet Brinjahe im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Brinjahe ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Brinjahe ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Brinjahe
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Embühren | 10,00 €/m² |
| Stafstedt | 9,50 €/m² |
| Luhnstedt | 9,15 €/m² |
| Hamweddel | 8,91 €/m² |
| Nienborstel | 8,75 €/m² |
| Remmels | 8,36 €/m² |
| Brinjahe | 8,21 €/m² |
| Todenbüttel | 7,99 €/m² |
| Haale | 7,69 €/m² |
| Nindorf | 5,23 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Brinjahe ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Brinjahe
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Luhnstedt | 14,64 % |
| Stafstedt | 7,14 % |
| Embühren | 6,25 % |
| Nienborstel | 5,94 % |
| Hamweddel | 5,48 % |
| Remmels | 5,14 % |
| Brinjahe | 4,11 % |
| Haale | 4,03 % |
| Todenbüttel | 3,64 % |
| Nindorf | 2,37 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Stafstedt | 2,0 km | 24816 | 9,50 € | 1.596 € | 7,14 % |
| Hamweddel | 2,6 km | 24816 | 8,91 € | 1.950 € | 5,48 % |
| Embühren | 2,7 km | 24819 | 10,00 € | 1.920 € | 6,25 % |
| Nienborstel | 3,7 km | 24819 | 8,75 € | 1.768 € | 5,94 % |
| Luhnstedt | 4,3 km | 24816 | 9,15 € | 750 € | 14,64 % |
| Haale | 5,5 km | 24819 | 7,69 € | 2.292 € | 4,03 % |
| Remmels | 5,9 km | 24594 | 8,36 € | 1.950 € | 5,14 % |
| Nindorf | 6,0 km | 24594 | 5,23 € | 2.653 € | 2,37 % |
| Todenbüttel | 6,6 km | 24819 | 7,99 € | 2.630 € | 3,64 % |
Wo liegt Brinjahe?
Lage
Brinjahe auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Brinjahe
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,21 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.400 € |
| Bruttomietrendite | 4,11 % |
| Kaufpreisfaktor | 24,4 |
| Einwohner | 102 |
| Einwohner je km² | 22 |
| Fläche (km²) | 4,7 |
| Arbeitslosenquote | 2,9 % |
| Prognos-Gesamtrang | #225 |
| Prognos Dynamikrang | #64 |
| Prognos Stärkerang | #264 |
| Koordinaten | 54,1685, 9,6321 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Brinjahe
Was kostet eine Wohnung in Brinjahe?
Der Angebotskaufpreis für Immobilien in Brinjahe liegt bei 2.400 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 8,21 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt der Kaufpreis leicht über dem Bundesdurchschnitt von 2.409 Euro, aber unter dem Durchschnitt des Kreises Rendsburg-Eckernförde (2.461 Euro) und Schleswig-Holsteins (2.625 Euro). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Mieten in Brinjahe entwickelt?
Die Mieten sind von 6,53 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 auf 8,89 Euro im Jahr 2024 gestiegen. Das entspricht einem Anstieg von rund 36 Prozent in drei Jahren. Diese Entwicklung ist deutlich stärker als der Bundesdurchschnitt und zeigt einen dynamischen Mietmarkt. Die Mietwerte sind nicht geschätzt.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Brinjahe entwickelt?
Der Angebotskaufpreis stieg von 2.000 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 auf 2.350 Euro im Jahr 2024. Für 2025 wird ein Wert von 2.400 Euro prognostiziert, wobei dieser Wert als Schätzung gekennzeichnet ist. Der Kaufpreisfaktor liegt bei 24,36 und damit über dem Kreis- und Landesdurchschnitt von rund 22.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Brinjahe?
Die Bruttomietrendite beträgt 4,11 Prozent und liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt des Kreises Rendsburg-Eckernförde (5,16 Prozent) und Schleswig-Holsteins (5,09 Prozent). Der Perzentilrang von 31,5 bedeutet, dass rund 68,5 Prozent der Orte im Bundesland eine höhere Rendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor von 24,36 ist ebenfalls über dem Landesdurchschnitt von 22,05, was ein teures Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete anzeigt.
Wie hat sich die Bevölkerung in Brinjahe entwickelt?
Die Einwohnerzahl ist von 124 im Jahr 2015 auf 102 im Jahr 2024 gesunken, was einem Rückgang von rund 18 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 22 Einwohner pro Quadratkilometer. Trotz des langfristigen Rückgangs stabilisierte sich die Zahl in den letzten Jahren bei 102 Einwohnern.
Wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Brinjahe?
Die Arbeitslosenquote lag 2024 bei 2,9 Prozent, was deutlich unter dem Wert von 4,11 Prozent im Jahr 2015 liegt. Mit nur zwei arbeitslosen Personen ist der Arbeitsmarkt in dem kleinen Ort vergleichsweise stabil.
Woher stammen die Daten zu Brinjahe?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Brinjahe sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Brinjahe führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Für Brinjahe enthält die Angebotsdatenquelle zu wenige Inserate, um den Verlauf von Kaufpreis direkt zu belegen. Diese Reihen sind aus dem regionalen Preisniveau ergänzt, an den Diagrammen entsprechend gekennzeichnet und als Näherung zu lesen — nicht als gemessene Werte für diesen Ort.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2024 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m². Mangels ausreichender Angebote aus dem regionalen Umfeld ergänzt. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2024 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2024 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Luhnstedt | 24816 | 9,15 € | 750 € | 14,64 % |
| Rade b. Rendsburg | 24790 | 9,68 € | 952 € | 12,20 % |
| Oldenbüttel | 25557 | 10,48 € | 1.072 € | 11,73 % |
| Bredenbek | 24796 | 10,30 € | 1.176 € | 10,51 % |
| Beldorf | 25557 | 11,74 € | 1.352 € | 10,42 % |
| Mörel | 24594 | 9,85 € | 1.155 € | 10,23 % |
| Prinzenmoor | 24805 | 8,56 € | 1.033 € | 9,94 % |
| Klein Wittensee | 24361 | 10,70 € | 1.400 € | 9,17 % |