Rodenäs
Rodenäs (PLZ 25924) liegt im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Der Ort zählt 384 Einwohner auf 19,8 km², das entspricht 19 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,21 € pro m², der Kaufpreis bei 1.175 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 8,38 % und ein Kaufpreisfaktor von 11,9 — rechnerisch sind das 12 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Rodenäs über dem Renditeniveau von 94 % der Orte in Schleswig-Holstein.
Zwischen 2020 und 2025 stieg die Miete von 7,00 € auf 8,81 € pro m², im Mittel 4,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -21,9 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 7,0 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Nordfriesland Rang 342 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 62, Stärkerang 370). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Klanxbüll, Neukirchen und Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog an.
Immobilienpreise in Rodenäs im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Schleswig-Holstein.
Immobilienmarkt und Standortbericht Rodenäs
Rodenäs im Kreis Nordfriesland weist einen außergewöhnlichen Immobilienmarkt auf: Extrem niedrige Kaufpreise (1.175 €/m²) bei moderaten Mieten (8,21 €/m²) führen zu einer Bruttomietrendite von 8,38 %, die zu den höchsten im Vergleichsumfeld gehört. Kaufpreise sind zwischen 2022 und 2025 um 52 % gefallen, während Mieten stiegen. Die Gemeinde mit 384 Einwohnern ist eine schrumpfende Pendlergemeinde, die wirtschaftlich von Landwirtschaft und dem Solarpark geprägt ist. Rodenäs ist ein Ausreißer im Kreis Nordfriesland.
Marktüberblick: Extrem niedrige Preise, hohe Rendite
Rodenäs, die nördlichste Gemeinde des deutschen Festlands im Kreis Nordfriesland, weist einen der außergewöhnlichsten Immobilienmärkte Schleswig-Holsteins auf. Mit einem Angebotskaufpreis von 1.175 Euro je Quadratmeter liegt der Ort deutlich unter allen Vergleichswerten – unter dem Kreisdurchschnitt von 3.415 Euro, dem Landesdurchschnitt von 2.625 Euro und dem Bundesdurchschnitt von 2.409 Euro. Die Angebotsmiete von 8,21 Euro je Quadratmeter liegt ebenfalls unter dem Kreisniveau (10,76 Euro) und dem Bundesdurchschnitt (8,92 Euro). Der Kaufpreisfaktor von 11,93 ist mehr als halb so hoch wie der des Kreises (24,78) und unterstreicht, dass die Preise hier auf einem extrem niedrigen Niveau verhandelt werden.
Die Bruttomietrendite von 8,38 Prozent gehört zu den höchsten im Vergleichsumfeld. Aventoft weist mit 8,76 Prozent eine leicht höhere Rendite auf. Diese hohe Rendite ist keine Folge überhöhter Mieten, sondern resultiert aus den außergewöhnlich niedrigen Kaufpreisen. Der Markt bietet damit strukturell andere Bedingungen als die meisten anderen Orte im Bundesland.
Preisentwicklung: Kaufpreise fallen, Mieten steigen
Zwischen 2022 und 2025 sind die Kaufpreise in der Zeitreihe von 1.804 Euro je Quadratmeter auf 861 Euro je Quadratmeter gefallen – ein Rückgang von rund 52 Prozent in nur drei Jahren. Die Angebotsmieten stiegen im selben Zeitraum von 7 Euro auf 8,81 Euro je Quadratmeter, was einem Anstieg von 26 Prozent entspricht.
Die aktuellen Inseratwerte weichen von den Zeitreihendaten ab: Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 1.175 Euro je Quadratmeter, der Zeitreihenwert für 2025 bei 861 Euro. Diese Diskrepanz entsteht, weil die Zeitreihe geschätzte Jahresdurchschnittswerte enthält, während die aktuellen Kennzahlen momentane Inseratwerte darstellen. Entsprechend liegt der aktuelle Kaufpreisfaktor bei 11,93, während er sich aus den Zeitreihenwerten (861 Euro Kaufpreis, 8,81 Euro Miete) rechnerisch auf 8,14 ergibt.
Der Kaufpreis-CAGR von -21,9 Prozent und der Miet-CAGR von 4,7 Prozent beschreiben dieselbe Entwicklung aus zwei Perspektiven: Die Kaufpreise sind deutlich gesunken, während die Mieten gestiegen sind. Dieser Gegensatz ist für eine Gemeinde mit nur 384 Einwohnern und einem Bevölkerungsrückgang von 7 Prozent seit 2015 plausibel.
Regionale Einordnung: Ausreißer im Kreis Nordfriesland
Im regionalen Vergleich hebt sich Rodenäs deutlich von den Nachbargemeinden ab. Mit 1.175 Euro je Quadratmeter liegt der Ort unter allen acht benachbarten Orten im Umkreis bis 12 Kilometer. Der nächstgelegene Nachbar Klanxbüll (3 km Entfernung) verzeichnet 2.463 Euro, Neukirchen (3,1 km) 2.606 Euro – also mehr als das Doppelte. Selbst der vergleichsweise günstige Nachbar Aventoft (7,9 km) liegt mit 1.041 Euro auf ähnlichem Niveau, während Emmelsbüll-Horsbüll mit 4.151 Euro ein deutliches Gegenbeispiel darstellt.
Die Angebotsmiete von 8,21 Euro je Quadratmeter liegt im Mittelfeld der Nachbarn. Höher sind Klanxbüll (10,13 Euro), Uphusum (9,77 Euro) und Emmelsbüll-Horsbüll (8,87 Euro). Niedriger sind nur Aventoft (7,60 Euro) und Holm (5,45 Euro). Die hohe Rendite von 8,38 Prozent übertrifft alle Nachbarorte bis auf Aventoft, das mit 8,76 Prozent eine leicht höhere Rendite ausweist.
Der Kreis Nordfriesland als Ganzes weist mit 3.415 Euro je Quadratmeter und einer Rendite von 4,86 Prozent ein deutlich anderes Profil auf. Rodenäs ist damit ein Ausreißer innerhalb des Kreises, kein Repräsentant.
Standortfaktoren: Schrumpfende Gemeinde, Pendlerstruktur
Rodenäs ist eine kleine Gemeinde mit 384 Einwohnern auf 19,84 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 19 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Die Einwohnerzahl ist seit 2015 um 7 Prozent auf 384 gesunken – ein Rückgang, der sich vor allem in den letzten Jahren beschleunigt hat: Von 419 Einwohnern im Jahr 2020 auf 384 in 2023 und 2024. Die Arbeitslosenquote liegt mit 2,81 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt und spiegelt die ländliche Struktur wider.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 stuft den Kreis Nordfriesland auf Rang 342 von rund 400 deutschen Kreisen ein. Besonders schwach ist der Rang im Teilindex Wohlstand und soziale Lage (348), während der Dynamik-Rang mit 62 deutlich besser abschneidet. Dieser Dynamik-Rang bezieht sich auf den Kreis, nicht auf die Gemeinde Rodenäs.
Wirtschaftlich ist Rodenäs eine Pendlergemeinde: Der Pendlersaldo betrug 2020 minus 115, was bedeutet, dass 115 mehr Einwohner ihrer Arbeit andernorts nachgingen, als am Wohnort beschäftigt waren. Nur 13 Personen waren am Wohnort beschäftigt. Die Auspendler richten sich nach Sylt, Niebüll, Husum und Flensburg. Die lokale Wirtschaft wird von der Landwirtschaft und dem Solarpark Rodenäs geprägt. Es bestehen keine Hochschulen am Ort.
Die Kombination aus Bevölkerungsrückgang und Pendlerstruktur geht einher mit den niedrigen Kaufpreisen. Die verbleibende Bevölkerung ist auf Mietwohnungen angewiesen, was die Mietnachfrage stabil hält.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Rodenäs entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Rodenäs
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2020 | 7,00 €/m² |
| 2025 | 8,81 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Rodenäs
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 1.804 €/m² |
| 2025 | 861 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Rodenäs
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2025 | 12,28 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Rodenäs
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 413 Einwohner |
| 2016 | 409 Einwohner |
| 2017 | 404 Einwohner |
| 2018 | 402 Einwohner |
| 2019 | 406 Einwohner |
| 2020 | 419 Einwohner |
| 2021 | 414 Einwohner |
| 2022 | 400 Einwohner |
| 2023 | 384 Einwohner |
| 2024 | 384 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Rodenäs
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,62 % |
| 2016 | 2,35 % |
| 2017 | 3,94 % |
| 2018 | 3,72 % |
| 2019 | 4,11 % |
| 2020 | 3,82 % |
| 2021 | 3,09 % |
| 2022 | 2,11 % |
| 2023 | 2,81 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 342 Rang |
| Dynamik | 62,00 Rang |
| Stärke | 370 Rang |
| Demografie | 308 Rang |
| Arbeitsmarkt | 279 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 315 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 348 Rang |
Renditeverteilung in Schleswig-Holstein
Anzahl Orte je Renditeband — Rodenäs liegt im Band 8–9 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Schleswig-Holstein
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 6,00 Orte |
| 2–3 | 62,00 Orte |
| 3–4 | 240 Orte |
| 4–5 | 340 Orte |
| 5–6 | 219 Orte |
| 6–7 | 102 Orte |
| 7–8 | 54,00 Orte |
| 8–9 | 33,00 Orte |
| 9–10 | 14,00 Orte |
| 10–11 | 16,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 13,00 Orte |
Wie schneidet Rodenäs im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Rodenäs ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Rodenäs ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Rodenäs
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Klanxbüll | 10,13 €/m² |
| Uphusum | 9,77 €/m² |
| Emmelsbüll-Horsbüll | 8,87 €/m² |
| Rodenäs | 8,21 €/m² |
| Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog | 8,15 €/m² |
| Humptrup | 8,14 €/m² |
| Neukirchen | 8,05 €/m² |
| Aventoft | 7,60 €/m² |
| Bosbüll | 7,46 €/m² |
| Holm | 5,45 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Rodenäs ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Rodenäs
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Aventoft | 8,76 % |
| Rodenäs | 8,38 % |
| Klanxbüll | 4,94 % |
| Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog | 4,66 % |
| Humptrup | 4,47 % |
| Uphusum | 4,19 % |
| Bosbüll | 3,73 % |
| Neukirchen | 3,71 % |
| Holm | 3,06 % |
| Emmelsbüll-Horsbüll | 2,56 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Klanxbüll | 3,0 km | 25924 | 10,13 € | 2.463 € | 4,94 % |
| Neukirchen | 3,1 km | 25927 | 8,05 € | 2.606 € | 3,71 % |
| Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog | 5,2 km | 25924 | 8,15 € | 2.100 € | 4,66 % |
| Aventoft | 7,9 km | 25927 | 7,60 € | 1.041 € | 8,76 % |
| Emmelsbüll-Horsbüll | 8,6 km | 25924 | 8,87 € | 4.151 € | 2,56 % |
| Humptrup | 10,9 km | 25923 | 8,14 € | 2.185 € | 4,47 % |
| Uphusum | 10,9 km | 25923 | 9,77 € | 2.800 € | 4,19 % |
| Holm | 12,1 km | 25923 | 5,45 € | 2.138 € | 3,06 % |
| Bosbüll | 12,6 km | 25899 | 7,46 € | 2.400 € | 3,73 % |
Wo liegt Rodenäs?
Lage
Rodenäs auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Rodenäs
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,21 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.175 € |
| Bruttomietrendite | 8,38 % |
| Kaufpreisfaktor | 11,9 |
| Einwohner | 384 |
| Einwohner je km² | 19 |
| Fläche (km²) | 19,8 |
| Arbeitslosenquote | 2,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #342 |
| Prognos Dynamikrang | #62 |
| Prognos Stärkerang | #370 |
| Koordinaten | 54,8884, 8,7003 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Rodenäs
Was kostet eine Wohnung in Rodenäs?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen in Rodenäs bei 8,21 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 1.175 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem Durchschnitt des Kreises Nordfriesland (10,76 Euro/m² Miete, 3.414 Euro/m² Kaufpreis) sowie unter dem Landesdurchschnitt Schleswig-Holsteins (9,87 Euro/m² Miete, 2.625 Euro/m² Kaufpreis). Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Rodenäs entwickelt?
Die Mietpreise sind von 7 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2020 auf 8,81 Euro im Jahr 2025 gestiegen, was einem Anstieg von rund 26 Prozent entspricht. Der Kaufpreis ist dagegen deutlich gesunken: Von 1.803,85 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2022 auf 860,85 Euro im Jahr 2025, einem Rückgang von rund 52 Prozent. Die Zeitreihen sind nicht geschätzt, sondern basieren auf tatsächlichen Daten.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Rodenäs?
Die Bruttomietrendite in Rodenäs beträgt 8,38 Prozent und liegt damit deutlich über dem Kreisdurchschnitt von 4,86 Prozent, dem Landesdurchschnitt von 5,09 Prozent und dem Bundesdurchschnitt von 5,10 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 94,12 im Bundesland hat Rodenäs eine der höchsten Renditen von rund 94 Prozent der Orte in Schleswig-Holstein. Der Kaufpreisfaktor beträgt 11,93 und liegt damit deutlich unter dem Kreiswert von 24,78 und dem Landeswert von 22,05.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Rodenäs?
Die Einwohnerzahl in Rodenäs ist von 413 im Jahr 2015 auf 384 im Jahr 2024 gesunken, was einem Rückgang von rund 7 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 19 Einwohner pro Quadratkilometer. Der Rückgang beschleunigte sich in den letzten Jahren, als die Zahl von 419 im Jahr 2020 auf 384 im Jahr 2023 fiel und dort stabil blieb.
Wie ist die Arbeitsmarktsituation in Rodenäs?
Die Arbeitslosenquote in Rodenäs lag im Jahr 2023 bei 2,81 Prozent, was deutlich unter dem typischen Bundesdurchschnitt liegt. Im Jahr 2022 wurde mit 2,11 Prozent sogar ein noch niedrigerer Wert erreicht. Insgesamt waren 8 Personen arbeitslos gemeldet. Die Quote schwankte in den vergangenen Jahren zwischen 2,11 und 4,11 Prozent.
Woher stammen die Daten zu Rodenäs?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Rodenäs sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Rodenäs führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2025 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2025 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Nordfriesland
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Löwenstedt | 25864 | 10,24 € | 822 € | 14,95 % |
| Olderup | 25860 | 10,75 € | 912 € | 14,15 % |
| Langeneß | 25863 | 11,10 € | 1.084 € | 12,29 % |
| Achtrup | 25917 | 8,52 € | 913 € | 11,21 % |
| Sprakebüll | 25917 | 8,69 € | 953 € | 10,95 % |
| Kotzenbüll | 25832 | 9,89 € | 1.250 € | 9,49 % |
| Goldelund | 25862 | 8,73 € | 1.119 € | 9,37 % |
| Hallig Hooge | 25859 | 11,50 € | 1.484 € | 9,30 % |