Friedeburg
Friedeburg (PLZ 26446) liegt im Kreis Wittmund in Niedersachsen. Der Ort zählt 10.366 Einwohner auf 163,8 km², das entspricht 63 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,13 € pro m², der Kaufpreis bei 2.480 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,94 % und ein Kaufpreisfaktor von 25,4 — rechnerisch sind das 25 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Friedeburg über dem Renditeniveau von 19 % der Orte in Niedersachsen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,20 € auf 9,16 € pro m², im Mittel 7,3 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 13,6 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,1 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,5 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Wittmund Rang 348 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 338, Stärkerang 339). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Wiesmoor, Zetel und Schortens an.
Immobilienpreise in Friedeburg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Niedersachsen.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Friedeburg
Friedeburg im Landkreis Wittmund: Eine dünn besiedelte Gemeinde Ostfrieslands mit überdurchschnittlich hohem Kaufpreis bei niedriger Miete, was zu einer niedrigen Bruttomietrendite von 3,94 Prozent führt. Der Immobilienmarkt zeigt starke jährliche Schwankungen. Die Gemeinde ist Auspendlergemeinde mit Wirtschaftsfaktor Bundesrohölreserve und liegt im Prognos-Zukunftsatlas im unteren Drittel des Landkreises Wittmund.
Marktüberblick und Standort
Friedeburg liegt im äußersten Osten Ostfrieslands im Landkreis Wittmund und vereint mit 164 Quadratkilometern Fläche und rund 10.400 Einwohnern eine ungewöhnliche Kombination: Die Gemeinde ist nach Fläche drittgrößte Ostfrieslands, hat aber mit 62 Einwohnern pro Quadratkilometer die geringste Dichte unter den ostfriesischen Gemeinden mit über 10.000 Einwohnern. Sie grenzt an drei Kreisstädte (Wittmund, Jever, Aurich) und ist damit im Weser-Ems-Raum einmalig positioniert. Die Gemeinde ist staatlich anerkannter Erholungsort und wird von Landwirtschaft, Tourismus und mittelständischen Unternehmen geprägt. Ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor ist die Kavernenanlage Etzel, in der ein Teil der deutschen Bundesrohölreserve gelagert wird. Viele Bewohner arbeiten als Auspendler in Wilhelmshaven, das knapp 20 Kilometer entfernt liegt.
Der Immobilienmarkt spiegelt diese ländliche Struktur wider: Die Angebotsmiete liegt mit 8,13 Euro pro Quadratmeter unter dem niedersächsischen Durchschnitt (8,50 Euro) und deutlich unter dem deutschen (8,92 Euro). Der Angebotskaufpreis von 2.480 Euro pro Quadratmeter liegt hingegen knapp über dem Landesdurchschnitt (2.166 Euro) und leicht über dem Bundesdurchschnitt (2.409 Euro). Diese Diskrepanz zwischen niedriger Miete und relativ hohem Kaufpreis führt zu einer Bruttomietrendite von 3,94 Prozent, die unter den meisten Nachbarorten liegt, aber über Wittmund (3,35 %) und Wiesmoor (3,67 %). Der Kaufpreisfaktor von 25,41 liegt über dem Landesdurchschnitt (20,92), was die hohe Kapitalbindung im Verhältnis zur Miete bestätigt.
Preis- und Mietentwicklung
Die Zeitreihe der Angebotspreise zeigt eine starke Aufwärtsentwicklung mit erheblichen jährlichen Schwankungen. Die Angebotsmiete stieg von 5,20 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 9,16 Euro (2026), was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate von 7,33 Prozent entspricht. Der Kaufpreis entwickelte sich von 1.033 Euro (2018) auf 2.868 Euro (2026), bei 13,61 Prozent jährlicher Steigerung. Beide Reihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Die jährlichen Werte weisen jedoch große Volatilität auf. Der Kaufpreis sprang von 2.434 Euro (2019) auf 3.284 Euro (2020), fiel dann 2021 auf 2.000 Euro und erreichte 2023 mit 1.599 Euro einen weiteren Tiefpunkt, bevor er 2024 wieder auf 2.295 Euro anstieg. Auch die Miete zeigte keine gleichmäßige Entwicklung: Nach einem Anstieg von 5,20 auf 5,90 Euro (2018–2019) fiel sie 2020 auf 5,27 Euro, stieg dann bis 2022 auf 7,63 Euro, fiel 2024 auf 6,70 Euro und legte 2025–2026 wieder deutlich zu. Diese Schwankungen deuten auf einen dünnen Markt hin, in dem einzelne Inserate die Durchschnittswerte stark beeinflussen können. Die CAGR-Werte beschreiben den langfristigen Trend, verdecken aber die kurzfristigen Unruhen.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich liegt Friedeburg bei der Angebotsmiete (8,13 Euro) unter allen Nachbarorten: Wiesmoor (9,13 Euro), Zetel (9,33 Euro), Schortens (9,11 Euro), Sande (8,48 Euro), Bockhorn (9,04 Euro), Wittmund (8,78 Euro), Jever (9,67 Euro) und Großefehn (8,72 Euro). Nur Sande liegt mit 8,48 Euro näher am Friedeburger Niveau.
Beim Kaufpreis liegt Friedeburg mit 2.480 Euro über Sande (1.791 Euro) und Schortens (2.427 Euro), aber unter allen anderen Nachbarorten. Die Bruttomietrendite von 3,94 Prozent liegt unter Schortens (4,50 Prozent), Jever (4,29 Prozent), Großefehn (4,15 Prozent) und Bockhorn (4,11 Prozent), aber über Wittmund (3,35 Prozent) und Wiesmoor (3,67 Prozent). Der mittlere Bereich der Nachbarrenditen zeigt, dass Friedeburg weder am oberen noch am unteren Ende der Skala liegt.
Im Landkreis Wittmund liegt Friedeburg bei der Miete unter dem Kreisdurchschnitt (9,72 Euro), bei der Rendite ebenfalls darunter (Kreis: 4,92 Prozent). Der Kaufpreisfaktor des Kreises (26,50) liegt leicht über dem von Friedeburg (25,41). Im Bundesland Niedersachsen belegt Friedeburg mit einem Rendite-Perzentil von 19,3 Prozent einen der unteren Ränge – von 942 verglichenen Orten liegt die Rendite in weniger als einem Fünftel der Fälle noch niedriger.
Standortfaktoren und Demografie
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ordnet den Landkreis Wittmund auf Rang 348 von rund 400 deutschen Kreisen ein. Die Teilindizes zeigen Rang 338 im Bereich Dynamik, 339 im Arbeitsmarkt und 339 in der Stärke, während der Index Wohlstand und soziale Lage mit Rang 196 besser abschneidet. Diese Werte gelten für den Kreis, nicht für die Gemeinde Friedeburg allein.
Die Bevölkerung entwickelte sich zwischen 2015 und 2024 relativ stabil: Von 10.251 Einwohnern (2015) ging die Zahl leicht auf 10.154 (2019) zurück, stieg dann bis 2022 auf 10.458 und stabilisierte sich 2023–2024 bei 10.366. Die Gesamtentwicklung seit 2015 beträgt plus 1,1 Prozent. Am Ort bestehen keine Hochschulen.
Die Zeitreihe der Arbeitslosigkeit zeigt absolute Zahlen von 247 (2015) über einen Tiefpunkt von 192 (2022) auf 227 (2023). Diese Werte sind als absolute Anzahl der Arbeitslosen zu verstehen, nicht als Quote. Im Verhältnis zur Bevölkerung von rund 10.400 Einwohnern entspricht dies einer Arbeitslosenquote von etwa 2,2 Prozent (2023), was im niedersächsischen und bundesweiten Vergleich niedrig ist.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Friedeburg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Friedeburg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,20 €/m² |
| 2019 | 5,90 €/m² |
| 2020 | 5,27 €/m² |
| 2021 | 6,70 €/m² |
| 2022 | 7,63 €/m² |
| 2023 | 7,54 €/m² |
| 2024 | 6,70 €/m² |
| 2025 | 7,78 €/m² |
| 2026 | 9,16 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Friedeburg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.033 €/m² |
| 2019 | 2.434 €/m² |
| 2020 | 3.284 €/m² |
| 2021 | 2.000 €/m² |
| 2022 | 2.130 €/m² |
| 2023 | 1.600 €/m² |
| 2024 | 2.295 €/m² |
| 2025 | 2.268 €/m² |
| 2026 | 2.868 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Friedeburg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 6,04 % |
| 2019 | 2,91 % |
| 2020 | 1,93 % |
| 2021 | 4,02 % |
| 2022 | 4,30 % |
| 2023 | 5,66 % |
| 2024 | 3,50 % |
| 2025 | 4,12 % |
| 2026 | 3,83 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Friedeburg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 10.251 Einwohner |
| 2016 | 10.225 Einwohner |
| 2017 | 10.177 Einwohner |
| 2018 | 10.165 Einwohner |
| 2019 | 10.154 Einwohner |
| 2020 | 10.238 Einwohner |
| 2021 | 10.269 Einwohner |
| 2022 | 10.458 Einwohner |
| 2023 | 10.366 Einwohner |
| 2024 | 10.366 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Friedeburg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,25 % |
| 2016 | 4,21 % |
| 2017 | 3,48 % |
| 2018 | 3,23 % |
| 2019 | 3,20 % |
| 2020 | 3,65 % |
| 2021 | 3,22 % |
| 2022 | 2,92 % |
| 2023 | 3,46 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 348 Rang |
| Dynamik | 338 Rang |
| Stärke | 339 Rang |
| Demografie | 346 Rang |
| Arbeitsmarkt | 339 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 360 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 196 Rang |
Renditeverteilung in Niedersachsen
Anzahl Orte je Renditeband — Friedeburg liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Niedersachsen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 3,00 Orte |
| 2–3 | 24,00 Orte |
| 3–4 | 176 Orte |
| 4–5 | 306 Orte |
| 5–6 | 200 Orte |
| 6–7 | 113 Orte |
| 7–8 | 55,00 Orte |
| 8–9 | 27,00 Orte |
| 9–10 | 17,00 Orte |
| 10–11 | 8,00 Orte |
| 11–12 | 4,00 Orte |
| 12+ | 9,00 Orte |
Wie schneidet Friedeburg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Friedeburg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Friedeburg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Friedeburg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Jever | 9,67 €/m² |
| Zetel | 9,33 €/m² |
| Wiesmoor | 9,13 €/m² |
| Schortens | 9,11 €/m² |
| Bockhorn | 9,04 €/m² |
| Uplengen | 8,88 €/m² |
| Wittmund | 8,78 €/m² |
| Großefehn | 8,72 €/m² |
| Sande | 8,48 €/m² |
| Friedeburg | 8,13 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Friedeburg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Friedeburg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Sande | 5,68 % |
| Schortens | 4,50 % |
| Jever | 4,29 % |
| Großefehn | 4,15 % |
| Bockhorn | 4,11 % |
| Friedeburg | 3,94 % |
| Zetel | 3,71 % |
| Wiesmoor | 3,67 % |
| Wittmund | 3,35 % |
| Uplengen | 3,23 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Wiesmoor, Stadt | 7,8 km | 26639 | 9,13 € | 2.989 € | 3,67 % |
| Zetel | 9,9 km | 26340 | 9,33 € | 3.015 € | 3,71 % |
| Schortens, Stadt | 11,9 km | 26419 | 9,11 € | 2.427 € | 4,50 % |
| Sande | 12,8 km | 26452 | 8,48 € | 1.791 € | 5,68 % |
| Bockhorn | 13,5 km | 26345 | 9,04 € | 2.643 € | 4,11 % |
| Wittmund, Stadt | 13,9 km | 26409 | 8,78 € | 3.140 € | 3,35 % |
| Jever, Stadt | 14,0 km | 26441 | 9,67 € | 2.703 € | 4,29 % |
| Großefehn | 16,6 km | 26629 | 8,72 € | 2.524 € | 4,15 % |
| Uplengen | 17,7 km | 26670 | 8,88 € | 3.302 € | 3,23 % |
Wo liegt Friedeburg?
Lage
Friedeburg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Friedeburg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,13 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.480 € |
| Bruttomietrendite | 3,94 % |
| Kaufpreisfaktor | 25,4 |
| Einwohner | 10.366 |
| Einwohner je km² | 63 |
| Fläche (km²) | 163,8 |
| Arbeitslosenquote | 3,5 % |
| Prognos-Gesamtrang | #348 |
| Prognos Dynamikrang | #338 |
| Prognos Stärkerang | #339 |
| Koordinaten | 53,4557, 7,8377 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Friedeburg
Was kostet eine Wohnung in Friedeburg?
Der aktuelle Angebotskaufpreis für Immobilien in Friedeburg liegt bei durchschnittlich 2.480 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 8,13 Euro pro Quadratmeter und Monat. Diese Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Der Kaufpreis liegt damit über dem niedersächsischen Durchschnitt von 2.166 Euro pro Quadratmeter, die Miete jedoch unter dem Landesdurchschnitt von 8,50 Euro.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Friedeburg entwickelt?
Sowohl die Mieten als auch die Kaufpreise sind von 2018 bis 2026 deutlich gestiegen. Die Angebotsmiete erhöhte sich von 5,20 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 9,16 Euro (2026), der Kaufpreis von rund 1.033 Euro (2018) auf 2.868 Euro (2026). Beide Zeitreihen sind nicht geschätzt. Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) beträgt rund 7,33 Prozent für die Miete und 13,61 Prozent für den Kaufpreis.
Welche Rendite kann man mit einer Immobilienanlage in Friedeburg erzielen?
Die Bruttomietrendite in Friedeburg beträgt 3,94 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 25,41. Das bedeutet, dass das 25,41-fache der Jahreskaltmiete als Kaufpreis zu zahlen ist. Die Rendite liegt deutlich unter dem niedersächsischen Durchschnitt von 5,25 Prozent und dem Kreis-Durchschnitt von 4,92 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 19,32 im Bundesland liegt Friedeburg in den unteren 20 Prozent — rund 81 Prozent der Orte in Niedersachsen weisen eine höhere Bruttomietrendite auf.
Wie verhält sich Friedeburg im Vergleich zum Umland?
Im Vergleich zu den Nachbarorten liegt die Angebotsmiete in Friedeburg mit 8,13 Euro pro Quadratmeter am niedrigsten — Sande hat mit 8,48 Euro die nächsthöhere Miete. Beim Kaufpreis von 2.480 Euro liegt Friedeburg im Mittelfeld der Nachbarn, deutlich über Sande (1.791 Euro) und unter den meisten anderen Orten. Die Bruttomietrendite von 3,94 Prozent liegt unter den meisten Nachbarn; nur Wittmund (3,35 %), Wiesmoor (3,67 %) und Zetel (3,71 %) weisen niedrigere Werte auf.
Wie entwickelt sich die Einwohnerzahl in Friedeburg?
Die Bevölkerung in Friedeburg ist seit 2015 relativ stabil mit leichtem Wachstum: Von 10.251 Einwohnern (2015) auf 10.366 (2024), einem Anstieg von rund 1,12 Prozent. Die Bevölkerungsdichte beträgt 63 Einwohner pro Quadratkilometer. Der Kreis Wittmund, zu dem Friedeburg gehört, erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Platz 348 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtranking.
Woher stammen die Daten zu Friedeburg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Friedeburg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Friedeburg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Wittmund
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Utarp | 26556 | 11,71 € | 1.150 € | 12,22 % |
| Moorweg | 26427 | 9,40 € | 1.336 € | 8,44 % |
| Neuschoo | 26487 | 10,74 € | 1.720 € | 7,50 % |
| Westerholt | 26556 | 9,20 € | 1.733 € | 6,37 % |
| Schweindorf | 26556 | 7,91 € | 1.743 € | 5,45 % |
| Eversmeer | 26556 | 6,81 € | 1.541 € | 5,30 % |
| Blomberg | 26487 | 9,40 € | 2.208 € | 5,11 % |
| Nenndorf | 26556 | 8,68 € | 2.231 € | 4,67 % |