Lemförde, Flecken
Lemförde (PLZ 49448) liegt im Kreis Diepholz in Niedersachsen. Der Ort zählt 3.486 Einwohner auf 7,0 km², das entspricht 502 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,18 € pro m², der Kaufpreis bei 2.771 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,98 % und ein Kaufpreisfaktor von 25,1 — rechnerisch sind das 25 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Lemförde über dem Renditeniveau von 21 % der Orte in Niedersachsen.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,02 € auf 10,45 € pro m², im Mittel 7,1 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 4,5 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 12,3 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,9 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Diepholz Rang 139 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 90, Stärkerang 159). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Quernheim, Stemshorn und Marl an.
Immobilienpreise in Lemförde im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Niedersachsen.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Lemförde, Flecken
Lemförde ist ein kleiner Flecken im Landkreis Diepholz mit rund 3.486 Einwohnern, der sich seit 1945 von einem landwirtschaftlich geprägten Ort zu einer Industriegemeinde entwickelt hat. Der Immobilienmarkt zeigt überdurchschnittliche Mieten und Kaufpreise bei gleichzeitig niedriger Bruttomietrendite von 3,98 %. Die Bevölkerung ist seit 2015 um 12,3 % gewachsen, während die Arbeitslosenquote auf 8,0 % gestiegen ist. Im regionalen Vergleich gehört Lemförde zu den preisstärksten Orten im Umland.
Marktüberblick
Lemförde ist ein Flecken im Landkreis Diepholz mit einer Fläche von nur 6,95 km² und rund 3.486 Einwohnern. Der Ort ist Verwaltungssitz der Samtgemeinde Altes Amt Lemförde und liegt im Naturpark Dümmer, unweit des Dümmers – des zweitgrößten Sees Niedersachsens – und des Stemweder Berges. Seit 1945 hat sich Lemförde von einem vorwiegend landwirtschaftlich geprägten Ort zu einer Industriegemeinde entwickelt, was den Bevölkerungszuwachs von 3.105 im Jahr 2015 auf 3.486 im Jahr 2024 (+12,3 %) maßgeblich erklärt. Die B 51, historisch die kürzeste Verbindung zwischen Osnabrück und Bremen, durchquert den Ort und sichert die verkehrliche Anbindung.
Der kleine Ort mit einer Bevölkerungsdichte von 502 Einwohnern je km² zeigt auf dem Immobilienmarkt ein auffälliges Muster: Die Angebotsmiete liegt mit 9,18 €/m² über dem Kreisdurchschnitt (7,99 €/m²) und dem niedersächsischen Landesdurchschnitt (8,50 €/m²). Der Angebotskaufpreis von 2.771 €/m² übertrifft ebenfalls beide Vergleichswerte (Kreis: 2.045 €/m², Niedersachsen: 2.166 €/m²). Der Kaufpreisfaktor von 25,14 ist damit deutlich höher als im Kreis (21,45) und im Land (20,92). Die Bruttomietrendite liegt mit 3,98 % unter dem Kreiswert (4,91 %) und dem Landesdurchschnitt (5,25 %) und belegt im Bundesland den 21. Perzentil – von 100 vergleichbaren Orten liegt Lemförde also bei der Rendite in den untersten 21 %. Das bedeutet: Die hohen Kaufpreise stehen einer nur moderat über dem Durchschnitt liegenden Miete gegenüber, was die Rendite strukturell drückt.
Preis- und Mietentwicklung
Die Mietentwicklung in Lemförde ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Lag die Angebotsmiete 2018 noch bei 6,02 €/m², beträgt sie 2026 10,45 €/m² – ein Anstieg um 73,6 %. Besonders ausgeprägt war der Sprung von 8,79 €/m² (2024) auf 10,66 €/m² (2025). Der durchschnittliche jährliche Anstieg (CAGR) über den gesamten Zeitraum beträgt 7,14 %.
Die Kaufpreisentwicklung war deutlich volatil. Nach einem Tief von 1.347,56 €/m² im Jahr 2019 stiegen die Preise auf 3.156,51 €/m² (2022) und 3.803,44 €/m² (2023), fielen dann aber 2024 auf 2.321,78 €/m² zurück, bevor sie 2025 wieder auf 3.864,99 €/m² anstiegen. Der aktuelle Wert von 2.929,34 €/m² (2026) liegt dazwischen. Der durchschnittliche jährliche Anstieg (CAGR) über den gesamten Zeitraum beträgt 4,48 %.
Die starke Volatilität bei den Kaufpreisen – mit einem Anstieg von über 180 % zwischen 2019 und 2023, gefolgt von einem Rückgang um 39 % im Jahr 2024 – deutet auf einen marktgetriebenen Auf- und Abbau hin, der in einem kleinen Ort mit begrenztem Wohnungsangebot besonders ausgeprägt ist. Die Miete folgt diesem Muster nur unvollständig, was die sinkende Rendite erklärt.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich hebt sich Lemförde deutlich von seinen Nachbarn ab. Die Angebotsmiete von 9,18 €/m² liegt über sieben der acht untersuchten Nachbarorte – nur Lembruch (9,97 €/m²) liegt darüber. Der Kaufpreis von 2.771 €/m² liegt über allen acht Nachbarorten – nur Lembruch (3.191 €/m²) liegt darüber. Lemförde ist damit der preisstärkste Ort im unmittelbaren Umland.
Die Bruttomietrendite von 3,98 % liegt unter der aller Nachbarorte außer Lembruch (3,75 %) und Brockum (3,90 %). Orte wie Stemshorn (7,32 %) und Stemwede (7,14 %) bieten mehr als doppelt so hohe Renditen. Das Muster ist klar: Lemförde gehört zu den Orten mit den höchsten Preisen und den niedrigsten Renditen im Umland. Diese Kombination aus hohem Kaufpreis und überdurchschnittlicher Miete bei gleichzeitig niedriger Rendite ist ein typisches Merkmal nachgefragter Lagen mit begrenztem Angebot.
Im Vergleich zum Landkreis Diepholz und zu Niedersachsen liegt Lemförde bei allen drei Kennzahlen (Miete, Kaufpreis, Kaufpreisfaktor) über dem Durchschnitt, während die Rendite unter dem Mittel liegt. Der Ort folgt damit keinem regionalen Muster, sondern positioniert sich als eigenständiger, preisstarker Markt.
Demografie und Standortfaktoren
Die Bevölkerungsentwicklung in Lemförde ist mit +12,3 % seit 2015 deutlich positiv. Von 3.105 Einwohnern im Jahr 2015 wuchs die Zahl auf 3.486 im Jahr 2024. Dieser Zuzug steht im Zusammenhang mit der industriellen Entwicklung des Ortes seit 1945 und der Funktion als Samtgemeindesitz, der administrative Nachfrage nach Wohnraum erzeugt.
Die Arbeitslosenquote liegt bei 80 ‰ (8,0 %), was einen Anstieg von 63 ‰ (6,3 %) im Jahr 2015 auf 80 ‰ (8,0 %) im Jahr 2023 darstellt. Dieser Anstieg steht im Widerspruch zur Bevölkerungsentwicklung und deutet auf strukturelle Veränderungen im Arbeitsmarkt hin.
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Landkreis Diepholz, in dem Lemförde liegt, den Gesamtrang 139 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut abschneidet der Kreis im Index "Dynamik" mit Rang 90, während er bei "Wettbewerb und Innovation" (Rang 210) und "Demografie" (Rang 196) schwächer dasteht. Der Rang bei "Stärke" liegt bei 159, bei "Wohlstand und soziale Lage" bei 103. Diese Werte gelten für den Kreis, nicht für die Gemeinde Lemförde selbst.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die Kombination aus Bevölkerungswachstum, industrieller Struktur und Samtgemeindesitz-Funktion erzeugt eine nachfragestarke Lage, die sich in den hohen Immobilienpreisen widerspiegelt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Lemförde entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Lemförde
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,02 €/m² |
| 2019 | 5,74 €/m² |
| 2020 | 7,91 €/m² |
| 2021 | 7,48 €/m² |
| 2022 | 8,15 €/m² |
| 2023 | 9,50 €/m² |
| 2024 | 8,79 €/m² |
| 2025 | 10,66 €/m² |
| 2026 | 10,45 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Lemförde
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.063 €/m² |
| 2019 | 1.348 €/m² |
| 2020 | 2.077 €/m² |
| 2021 | 1.938 €/m² |
| 2022 | 3.157 €/m² |
| 2023 | 3.803 €/m² |
| 2024 | 2.322 €/m² |
| 2025 | 3.865 €/m² |
| 2026 | 2.929 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Lemförde
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,50 % |
| 2019 | 5,11 % |
| 2020 | 4,57 % |
| 2021 | 4,63 % |
| 2022 | 3,10 % |
| 2023 | 3,00 % |
| 2024 | 4,54 % |
| 2025 | 3,31 % |
| 2026 | 4,28 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Lemförde
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 3.105 Einwohner |
| 2016 | 3.131 Einwohner |
| 2017 | 3.223 Einwohner |
| 2018 | 3.288 Einwohner |
| 2019 | 3.333 Einwohner |
| 2020 | 3.319 Einwohner |
| 2021 | 3.359 Einwohner |
| 2022 | 3.415 Einwohner |
| 2023 | 3.486 Einwohner |
| 2024 | 3.486 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Lemförde
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,50 % |
| 2016 | 3,00 % |
| 2017 | 2,72 % |
| 2018 | 2,79 % |
| 2019 | 3,47 % |
| 2020 | 3,85 % |
| 2021 | 3,87 % |
| 2022 | 3,40 % |
| 2023 | 3,94 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 139 Rang |
| Dynamik | 90,00 Rang |
| Stärke | 159 Rang |
| Demografie | 196 Rang |
| Arbeitsmarkt | 100 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 210 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 103 Rang |
Renditeverteilung in Niedersachsen
Anzahl Orte je Renditeband — Lemförde liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Niedersachsen
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 3,00 Orte |
| 2–3 | 24,00 Orte |
| 3–4 | 176 Orte |
| 4–5 | 306 Orte |
| 5–6 | 200 Orte |
| 6–7 | 113 Orte |
| 7–8 | 55,00 Orte |
| 8–9 | 27,00 Orte |
| 9–10 | 17,00 Orte |
| 10–11 | 8,00 Orte |
| 11–12 | 4,00 Orte |
| 12+ | 9,00 Orte |
Wie schneidet Lemförde im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Lemförde ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Lemförde ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Lemförde
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Lembruch | 9,97 €/m² |
| Lemförde | 9,18 €/m² |
| Bohmte | 8,96 €/m² |
| Damme | 8,81 €/m² |
| Hüde | 8,78 €/m² |
| Quernheim | 8,56 €/m² |
| Brockum | 8,37 €/m² |
| Marl | 8,12 €/m² |
| Stemwede | 7,66 €/m² |
| Stemshorn | 7,27 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Lemförde ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Lemförde
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Stemshorn | 7,32 % |
| Stemwede | 7,14 % |
| Quernheim | 5,47 % |
| Hüde | 4,77 % |
| Bohmte | 4,41 % |
| Marl | 4,40 % |
| Lemförde | 3,98 % |
| Brockum | 3,90 % |
| Lembruch | 3,75 % |
| Damme | 3,73 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Quernheim | 1,1 km | 49448 | 8,56 € | 1.879 € | 5,47 % |
| Stemshorn | 2,0 km | 49448 | 7,27 € | 1.192 € | 7,32 % |
| Marl | 2,0 km | 49448 | 8,12 € | 2.213 € | 4,40 % |
| Brockum | 2,8 km | 49448 | 8,37 € | 2.579 € | 3,90 % |
| Hüde | 3,4 km | 49448 | 8,78 € | 2.209 € | 4,77 % |
| Lembruch | 6,6 km | 49459 | 9,97 € | 3.191 € | 3,75 % |
| Stemwede | 11,4 km | 32351 | 7,66 € | 1.287 € | 7,14 % |
| Bohmte | 12,0 km | 49163 | 8,96 € | 2.437 € | 4,41 % |
| Damme, Stadt | 13,6 km | 49401 | 8,81 € | 2.838 € | 3,73 % |
Wo liegt Lemförde?
Lage
Lemförde auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Lemförde
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,18 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.771 € |
| Bruttomietrendite | 3,98 % |
| Kaufpreisfaktor | 25,1 |
| Einwohner | 3.486 |
| Einwohner je km² | 502 |
| Fläche (km²) | 7,0 |
| Arbeitslosenquote | 3,9 % |
| Prognos-Gesamtrang | #139 |
| Prognos Dynamikrang | #90 |
| Prognos Stärkerang | #159 |
| Koordinaten | 52,4678, 8,3772 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Lemförde
Was kostet eine Wohnung in Lemförde?
Aktuell liegen die Angebotsmieten bei durchschnittlich 9,18 Euro pro Quadratmeter und die Angebotskaufpreise bei 2.771 Euro pro Quadratmeter. Damit liegen beide Werte deutlich über dem Durchschnitt des Kreises Diepholz (7,99 Euro bzw. 2.045 Euro) und auch über dem niedersächsischen Landesdurchschnitt (8,50 Euro bzw. 2.166 Euro). Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Lemförde entwickelt?
Die Angebotsmieten sind von 6,02 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 10,45 Euro im Jahr 2026 gestiegen. Die Kaufpreise zeigen eine deutlich volatilere Entwicklung: Sie lagen 2018 bei 2.063 Euro, erreichten 2023 mit 3.803 Euro einen Höhepunkt, fielen 2024 auf 2.321 Euro und stiegen 2025 wieder auf 3.864 Euro. Die aktuellen Werte für 2026 liegen bei 2.929 Euro pro Quadratmeter. Beide Reihen sind nicht geschätzt.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Lemförde?
Die Bruttomietrendite liegt bei 3,98 Prozent, was unter dem Durchschnitt des Kreises Diepholz (4,91 %) und des Bundeslandes Niedersachsen (5,25 %) liegt. Der Kaufpreisfaktor beträgt 25,14, ebenfalls deutlich über dem Kreis- (21,45) und Landesdurchschnitt (20,92). Im Perzentilrang der Bruttomietrendite liegt Lemförde bei 21,13 im Bundesland, was bedeutet, dass rund 79 Prozent der Orte in Niedersachsen eine höhere Rendite aufweisen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Lemförde?
Die Einwohnerzahl ist von 3.105 im Jahr 2015 auf 3.486 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Anstieg von rund 12,3 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 502 Einwohner pro Quadratkilometer. Das Wachstum war bis 2023 durchgehend positiv, stagnierte jedoch zwischen 2023 und 2024.
Wie ist die Arbeitsmarktlage in Lemförde?
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 8,0 Prozent und ist damit von 6,3 Prozent im Jahr 2015 gestiegen. Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 erreicht der Kreis Diepholz im Bereich Arbeitsmarkt den Rang 100 von rund 400 deutschen Kreisen. Der Gesamt-Prognos-Rang des Kreises liegt bei 139.
Woher stammen die Daten zu Lemförde?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Lemförde sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Lemförde führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Diepholz
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Hemsloh | 49453 | 10,00 € | 1.567 € | 7,66 % |
| Maasen | 27249 | 7,40 € | 1.173 € | 7,57 % |
| Stemshorn | 49448 | 7,27 € | 1.192 € | 7,32 % |
| Barver | 49453 | 7,06 € | 1.271 € | 6,66 % |
| Asendorf | 27330 | 8,21 € | 1.512 € | 6,52 % |
| Varrel | 27259 | 7,90 € | 1.466 € | 6,47 % |
| Eydelstedt | 49406 | 8,28 € | 1.547 € | 6,42 % |
| Drebber | 49457 | 9,40 € | 1.792 € | 6,29 % |