Altenahr
Altenahr (PLZ 53505) liegt im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 1.490 Einwohner auf 14,8 km², das entspricht 100 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,49 € pro m², der Kaufpreis bei 2.384 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,78 % und ein Kaufpreisfaktor von 20,9 — rechnerisch sind das 21 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Altenahr über dem Renditeniveau von 51 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,82 € auf 9,77 € pro m², im Mittel 4,6 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 8,8 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 21,3 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,5 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Ahrweiler Rang 204 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 250, Stärkerang 192). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Mayschoß, Rech und Kalenborn an.
Immobilienpreise in Altenahr im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Altenahr
Altenahr im Landkreis Ahrweiler zeigt einen kleinen, volatilen Immobilienmarkt mit Angebotsmieten von 9,49 €/m² und Kaufpreisen von 2.384 €/m², die beide über dem rheinland-pfälzischen Landesdurchschnitt liegen. Die Bevölkerung ist durch die Flutkatastrophe Juli 2021 um 21,3 % von 1.893 auf 1.490 Einwohner gesunken. Der Prognos-Zukunftsatlas rangiert den Kreis Ahrweiler auf Platz 204 von 400.
Marktüberblick und regionale Einordnung
Altenahr liegt im Landkreis Ahrweiler im nördlichen Rheinland-Pfalz am Nordostrand des Ahrgebirges, etwa 35 Kilometer südwestlich von Bonn. Die 14,83 Quadratkilometer große Gemeinde hat derzeit rund 1.490 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 100 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Ort ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Altenahr und gemäß Landesplanung als Grundzentrum eingestuft.
Der lokale Immobilienmarkt zeigt mit einer Angebotsmiete von 9,49 Euro pro Quadratmeter und einem Angebotskaufpreis von 2.384 Euro pro Quadratmeter ein deutliches regionales Gefälle. Die Miete liegt 23 Prozent über dem Kreisdurchschnitt von 7,70 Euro und 17,5 Prozent über dem rheinland-pfälzischen Landesdurchschnitt von 8,08 Euro. Der Kaufpreis von 2.384 Euro pro Quadratmeter übertrifft den Kreiswert von 2.119 Euro um 13 Prozent und liegt 17,4 Prozent über dem Landesdurchschnitt von 2.030 Euro. Damit ist Altenahr in beiden Kennzahlen teurer als der Landesdurchschnitt – ein Hinweis auf die besondere Attraktivität des Ortes als Weinbaugemeinde an der Ahrschleife.
Die Bruttomietrendite von 4,78 Prozent liegt leicht über dem Kreiswert von 4,68 Prozent, aber deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 20,94 liegt unter dem Kreiswert von 23,75 und dem Landeswert von 21,16. Ein niedrigerer Kaufpreisfaktor bedeutet, dass weniger Jahre der Miete nötig sind, um den Kaufpreis zu decken – Altenahr liegt damit im unteren, also günstigeren Segment der Werte. Der Perzentilrang von 50,6 Prozent im Bundesland bestätigt: Altenahr bewegt sich im mittleren Segment der rheinland-pfälzischen Märkte.
Im direkten Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein differenziertes Bild. Die Angebotsmiete von 9,49 Euro liegt über der von Rech (6,95 Euro), Ahrbrück (7,07 Euro) und Mayschoß (7,72 Euro), aber unter der von Kesseling (9,50 Euro) und über der von Berg (8,83 Euro). Beim Kaufpreis liegt Altenahr mit 2.384 Euro über Rech (1.336 Euro) und Ahrbrück (1.794 Euro), aber unter Kalenborn (2.547 Euro) und Lind (2.410 Euro). Die Rendite von 4,78 Prozent liegt im Mittelfeld der Nachbargemeinden – höher als bei Kalenborn (3,90 Prozent) und Lind (3,61 Prozent), aber niedriger als bei Rech (6,24 Prozent) und Berg (6,18 Prozent).
Preisentwicklung und Volatilität
Die Zeitreihen der Miet- und Kaufpreise in Altenahr zeigen extreme Schwankungen, die auf einen sehr kleinen Markt mit wenigen Angeboten hinweisen. Die Angebotsmiete bewegte sich zwischen 6,82 Euro (2018) und 10,69 Euro (2021), der Angebotskaufpreis zwischen 649 Euro (2020) und 3.594 Euro (2025). Diese Bandbreite von über dem Fünffachen ist für einen stabilen Markt untypisch und deutet darauf hin, dass einzelne Inserate den Durchschnitt stark verzerren können.
Die Miete stieg von 6,82 Euro im Jahr 2018 auf 10,69 Euro im Jahr 2021 – ein Anstieg um 57 Prozent in drei Jahren. Im Jahr 2022 brach sie auf 7,63 Euro ein, erholte sich 2023 auf 9,63 Euro und fiel dann wieder auf 7,54 Euro im Jahr 2025. Der aktuelle Wert von 9,77 Euro für 2026 liegt wieder deutlich darüber. Der gesamte Zeitraum ergibt eine jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 4,60 Prozent für die Miete.
Bei den Kaufpreisen ist die Volatilität noch ausgeprägter. Nach 1.209 Euro im Jahr 2018 folgte 2019 ein Sprung auf 2.922 Euro, gefolgt von einem Einbruch auf 649 Euro im Jahr 2020. Ab 2021 zeigte sich ein Aufwärtstrend von 1.622 Euro auf 3.594 Euro im Jahr 2025, bevor der Wert 2026 auf 2.371 Euro sank. Die jährliche Wachstumsrate über den gesamten Zeitraum beträgt 8,78 Prozent.
Die extremen Schwankungen lassen sich teilweise mit der Flutkatastrophe im Juli 2021 in Verbindung bringen. Durch das Tiefdruckgebiet Bernd wurden Teile Altenahrs verwüstet, der Pegelstand stieg von etwa 100 cm auf 575 cm, ehe der Pegelmesser ausfiel. Der maximale Wasserstand wurde nachträglich auf 984 cm bestimmt. Die Zerstörung von Infrastruktur und Wohnraum hat das Angebot an Immobilien nachhaltig verändert. Die Bahnstrecke Remagen–Ahrbrück war seit Juli 2021 nicht mehr befahrbar; bis Ende 2025 wurde nur noch bis Walporzheim gefahren. Diese Infrastrukturausfälle haben die Attraktivität und damit die Preisbildung des lokalen Marktes beeinflusst.
Die hohen CAGR-Werte von 4,60 Prozent (Miete) und 8,78 Prozent (Kaufpreis) über den gesamten Zeitraum sind ein statistisches Artefakt der extremen Volatilität und nicht als nachhaltige Trendaussage zu verstehen. Sie spiegeln die Kombination aus Vorkrisenwerten, dem Einbruch während der Flut und der anschließenden Erholung wider.
Demografie und Bevölkerungsentwicklung
Die Bevölkerungsentwicklung Altenahrs ist geprägt von einem dramatischen Rückgang, der maßgeblich mit der Flutkatastrophe von Juli 2021 zusammenhängt. Von 1.893 Einwohnern im Jahr 2015 stieg die Zahl bis 2020 auf 1.914 an. Im Jahr 2021 fiel sie auf 1.592, im Jahr 2022 auf 1.492 – ein Verlust von 422 Einwohnern in zwei Jahren, was einem Rückgang von 22 Prozent entspricht. Bis 2024 stabilisierte sich die Zahl bei 1.490. Der Gesamtverlust seit 2015 beträgt 21,3 Prozent.
Dieser Bevölkerungsrückgang ist außergewöhnlich und geht weit über normale demografische Entwicklungen hinaus. Er lässt sich direkt auf die Zerstörungen durch die Flut zurückführen, die mehrere Ortsteile verwüsteten. Die Einwohnerzahl von 1.490 im Jahr 2024 liegt unter dem Wert vor der Eingemeindung von Kreuzberg im Jahr 1969 – die heutige Gemeinde hatte damals nach der Eingemeindung von Kreuzberg (560 Einwohner) rund 2.430 Einwohner.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 2,49 Prozent und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Im Jahr 2021 war sie mit 4,74 Prozent deutlich höher als in den Vorjahren, was auf die wirtschaftlichen Folgen der Flutkatastrophe hindeutet. 2022 erholte sie sich bereits auf 2,81 Prozent und sank 2023 weiter auf 2,49 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen betrug 23 Personen.
Die Bevölkerungsdichte von 100 Einwohnern pro Quadratkilometer ist für ein rheinland-pfälzisches Mittelgebirgsgebiet typisch. Die Stabilisierung der Einwohnerzahl seit 2022 könnte auf einen beginnenden Wiederaufbau und Zuzug hinweisen, der dem Bevölkerungsrückgang entgegenwirkt.
Standortfaktoren und Infrastruktur
Der Landkreis Ahrweiler, dem Altenahr angehört, liegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 auf Rang 204 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtrang. In den Teilindizes zeigt sich ein gemischtes Bild: Der Arbeitsmarkt-Rang von 157 ist der stärkste Bereich, während der Rang im Bereich Wettbewerb und Innovation mit 253 die schwächste Position darstellt. Der Demografie-Rang von 283 ist problematisch und spiegelt den Bevölkerungsrückstand wider. Der Rang im Bereich Wohlstand und soziale Lage liegt mit 162 im oberen Mittelfeld. Der Dynamik-Rang von 250 deutet auf eine eher verhaltene Entwicklung hin.
Altenahr selbst verfügt über keine Hochschulen. Als Grundzentrum der Landesplanung ist es für die versorgende Infrastruktur der umliegenden Gemeinden zuständig.
Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Ahrtalbahn (RB 30) nach Remagen und Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie über die Bundesstraße 267, die in Altenahr in die B 257 mündet. Die B 257n bildet seit 1998 eine Ortsumgehung. Die Zerstörung der Eisenbahnbrücken im Jahr 2021 hat die Anbindung jedoch beeinträchtigt: Bis Ende 2025 wurde die Strecke nur bis Walporzheim bedient, der weitere Verlauf bis Ahrbrück war seit Juli 2021 nicht mehr befahrbar.
Altenahr gehört zum Anbaugebiet Ahr und ist durch Weinbau geprägt. Fünf Weinbaubetriebe bewirtschaften zehn Hektar Rebfläche, wobei etwa 66 Prozent auf Rotweinsorten entfallen. Die Winzergenossenschaft Mayschoss-Altenahr ist lokal tätig. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind die Burg Are aus dem 12. Jahrhundert und die romanische Pfarrkirche aus dem 13. Jahrhundert.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Altenahr entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Altenahr
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,82 €/m² |
| 2019 | 8,45 €/m² |
| 2020 | 10,09 €/m² |
| 2021 | 10,69 €/m² |
| 2022 | 7,63 €/m² |
| 2023 | 9,63 €/m² |
| 2024 | 8,52 €/m² |
| 2025 | 7,54 €/m² |
| 2026 | 9,77 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Altenahr
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.209 €/m² |
| 2019 | 2.922 €/m² |
| 2020 | 649 €/m² |
| 2021 | 1.622 €/m² |
| 2022 | 1.729 €/m² |
| 2023 | 1.997 €/m² |
| 2024 | 2.608 €/m² |
| 2025 | 3.594 €/m² |
| 2026 | 2.371 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Altenahr
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 6,77 % |
| 2019 | 3,47 % |
| 2021 | 7,91 % |
| 2022 | 5,29 % |
| 2023 | 5,79 % |
| 2024 | 3,92 % |
| 2025 | 2,52 % |
| 2026 | 4,95 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Altenahr
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.893 Einwohner |
| 2016 | 1.869 Einwohner |
| 2017 | 1.869 Einwohner |
| 2018 | 1.870 Einwohner |
| 2019 | 1.877 Einwohner |
| 2020 | 1.914 Einwohner |
| 2021 | 1.592 Einwohner |
| 2022 | 1.492 Einwohner |
| 2023 | 1.490 Einwohner |
| 2024 | 1.490 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Altenahr
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,57 % |
| 2016 | 3,16 % |
| 2017 | 3,53 % |
| 2018 | 3,46 % |
| 2019 | 2,60 % |
| 2020 | 3,49 % |
| 2021 | 4,74 % |
| 2022 | 2,81 % |
| 2023 | 2,49 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 204 Rang |
| Dynamik | 250 Rang |
| Stärke | 192 Rang |
| Demografie | 283 Rang |
| Arbeitsmarkt | 157 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 253 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 162 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Altenahr liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Altenahr im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Altenahr ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Altenahr ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Altenahr
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Kesseling | 9,50 €/m² |
| Altenahr | 9,49 €/m² |
| Berg | 8,83 €/m² |
| Dernau | 8,53 €/m² |
| Kalenborn | 8,28 €/m² |
| Hönningen | 7,87 €/m² |
| Mayschoß | 7,72 €/m² |
| Lind | 7,26 €/m² |
| Ahrbrück | 7,07 €/m² |
| Rech | 6,95 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Altenahr ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Altenahr
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Rech | 6,24 % |
| Berg | 6,18 % |
| Kesseling | 5,46 % |
| Altenahr | 4,78 % |
| Ahrbrück | 4,73 % |
| Hönningen | 4,54 % |
| Dernau | 4,52 % |
| Mayschoß | 4,19 % |
| Kalenborn | 3,90 % |
| Lind | 3,61 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Mayschoß | 2,1 km | 53508 | 7,72 € | 2.210 € | 4,19 % |
| Rech | 3,3 km | 53506 | 6,95 € | 1.336 € | 6,24 % |
| Kalenborn | 3,4 km | 53505 | 8,28 € | 2.547 € | 3,90 % |
| Ahrbrück | 3,8 km | 53506 | 7,07 € | 1.794 € | 4,73 % |
| Dernau | 4,1 km | 53507 | 8,53 € | 2.265 € | 4,52 % |
| Lind | 4,5 km | 53506 | 7,26 € | 2.410 € | 3,61 % |
| Kesseling | 4,6 km | 53506 | 9,50 € | 2.086 € | 5,46 % |
| Berg | 5,3 km | 53505 | 8,83 € | 1.715 € | 6,18 % |
| Hönningen | 5,7 km | 53506 | 7,87 € | 2.081 € | 4,54 % |
Wo liegt Altenahr?
Lage
Altenahr auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Altenahr
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,49 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.384 € |
| Bruttomietrendite | 4,78 % |
| Kaufpreisfaktor | 20,9 |
| Einwohner | 1.490 |
| Einwohner je km² | 100 |
| Fläche (km²) | 14,8 |
| Arbeitslosenquote | 2,5 % |
| Prognos-Gesamtrang | #204 |
| Prognos Dynamikrang | #250 |
| Prognos Stärkerang | #192 |
| Koordinaten | 50,5173, 6,9919 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Altenahr
Was kostet eine Wohnung in Altenahr?
Eine Wohnung in Altenahr wird aktuell mit einer Angebotsmiete von 9,49 Euro pro Quadratmeter inseriert, der Angebotskaufpreis liegt bei 2.384 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen über dem Durchschnitt des Kreises Ahrweiler (7,70 Euro bzw. 2.119 Euro) und auch über dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (8,08 Euro bzw. 2.030 Euro). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Altenahr entwickelt?
Die Angebotsmiete stieg von 6,82 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 9,77 Euro im Jahr 2026, der Angebotskaufpreis von 1.209 Euro auf 2.371 Euro. Die Entwicklung war dabei volatil: Der Kaufpreis erreichte 2019 mit 2.922 Euro einen ersten Höhepunkt, fiel 2020 auf 649 Euro und legte dann bis 2025 auf 3.594 Euro zu. Die jährliche Steigerungsrate liegt bei 4,60 Prozent für die Miete und 8,78 Prozent für den Kaufpreis.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Altenahr?
Die Bruttomietrendite beträgt 4,78 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 20,94. Die Rendite liegt damit knapp über dem Kreisdurchschnitt von 4,68 Prozent, aber unter dem Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 50,57 befindet sich Altenahr im Mittelfeld der rund 2.300 Orte in Rheinland-Pfalz. Der niedrigere Kaufpreisfaktor im Vergleich zum Kreis (23,75) zeigt ein höheres Kaufpreisniveau.
Wie hat sich die Bevölkerung in Altenahr entwickelt?
Die Einwohnerzahl ist von 1.893 im Jahr 2015 auf 1.490 im Jahr 2024 um 21,29 Prozent gesunken. Der stärkste Rückgang trat 2021 ein, als die Bevölkerung von 1.914 auf 1.592 Personen fiel. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 2,3 Prozent und ist damit niedrig. Die Bevölkerungsdichte beträgt 100 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie steht Altenahr im Vergleich zu Nachbarorten da?
Altenahr liegt mit einer Angebotsmiete von 9,49 Euro pro Quadratmeter im oberen Bereich der Nachbargemeinden. Der Nachbarort Rech bietet mit 6,95 Euro die niedrigste Miete, Kalenborn mit 8,28 Euro liegt ebenfalls darunter. Bei den Kaufpreisen liegt Altenahr mit 2.384 Euro über den meisten Nachbarn, Rech mit 1.336 Euro deutlich darunter. Die Bruttomietrendite von 4,78 Prozent liegt im Mittelfeld der Nachbarn, die höchste Rendite weist Berg mit 6,18 Prozent auf.
Wie bewertet der Prognos-Zukunftsatlas den Standort Altenahr?
Der Kreis Ahrweiler, zu dem Altenahr gehört, erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Platz 204 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut abgeschnitten ist der Kreis im Bereich Arbeitsmarkt (Rang 157), während die Bereiche Demografie (Rang 283) und Wettbewerb & Innovation (Rang 253) schwächer dastehen. Altenahr selbst hat keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Altenahr?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Altenahr sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Altenahr führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Ahrweiler
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Hümmel | 53520 | 6,65 € | 557 € | 14,33 % |
| Müllenbach | 53520 | 11,19 € | 1.442 € | 9,31 % |
| Oberzissen | 56651 | 9,06 € | 1.412 € | 7,70 % |
| Antweiler | 53533 | 6,62 € | 1.078 € | 7,37 % |
| Ohlenhard | 53520 | 5,51 € | 897 € | 7,37 % |
| Oberdürenbach | 56651 | 6,39 € | 1.170 € | 6,56 % |
| Gönnersdorf | 53498 | 8,73 € | 1.598 € | 6,56 % |
| Brohl-Lützing | 56656 | 8,69 € | 1.598 € | 6,52 % |