Ahrbrück
Ahrbrück (PLZ 53506) liegt im Kreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 1.097 Einwohner auf 12,6 km², das entspricht 87 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,07 € pro m², der Kaufpreis bei 1.794 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,73 % und ein Kaufpreisfaktor von 21,2 — rechnerisch sind das 21 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Ahrbrück über dem Renditeniveau von 49 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2018 und 2025 stieg die Miete von 4,80 € auf 7,50 € pro m², im Mittel 6,6 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -5,1 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 7,2 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,4 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Ahrweiler Rang 204 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 250, Stärkerang 192). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Hönningen, Kesseling und Lind an.
Immobilienpreise in Ahrbrück im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Ahrbrück
Ahrbrück ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Ahrweiler mit rund 1.100 Einwohnern, die 2021 vom verheerenden Ahrtal-Hochwasser getroffen wurde. Der Immobilienmarkt zeigt niedrige Preise im regionalen Vergleich, eine starke Mietdynamik und einen Kaufpreisfaktor auf Landesdurchschnittsniveau. Die Bevölkerung brach 2021 ein und hat sich seither stabilisiert.
Lage und Struktur
Ahrbrück liegt im Norden Rheinland-Pfalz im Landkreis Ahrweiler, einer der ländlich strukturierten Regionen im Voreifelraum. Die Ortsgemeinde umfasst 12,6 km² und hat 1.097 Einwohner (Stand 2024). Der Ort ist Teil der Verbandsgemeinde Altenahr und liegt direkt an der Ahr. Der Landkreis Ahrweiler besteht aus 74 Gemeinden und hat insgesamt rund 129.800 Einwohner. Die nächstgelegenen Nachbarorte liegen zwischen 2,6 und 5,8 km Entfernung.
Aktueller Markt
Der Immobilienmarkt in Ahrbrück ist durch niedrige absolute Werte gekennzeichnet. Die Angebotsmiete liegt bei 7,07 Euro pro Quadratmeter und damit unter dem Kreisdurchschnitt von 7,70 Euro, dem Landesdurchschnitt von 8,08 Euro und dem Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro. Auch der Angebotskaufpreis von 1.794 Euro pro Quadratmeter liegt deutlich unter allen Vergleichswerten (Kreis: 2.119, Rheinland-Pfalz: 2.030, Deutschland: 2.409 Euro). Der Kaufpreisfaktor von 21,16 entspricht jedoch fast exakt dem Landesdurchschnitt von 21,16 – ein Hinweis darauf, dass die niedrigen Kaufpreise durch entsprechend niedrige Mieten begründet sind und nicht auf einem besonderen Preisvorteil für Käufer beruhen. Die Bruttomietrendite von 4,73 % liegt knapp unter dem Median aller 2.300 Orte im Land (Perzentilrang 48,6). Im Vergleich zum Kreis (4,68 %) ist sie leicht höher, deutlich aber niedriger als der Landesdurchschnitt von 5,25 %.
Preisentwicklung
Die Zeitreihen zeigen eine bemerkenswerte Volatilität. Die Miete stieg von 4,80 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 7,83 Euro im Jahr 2020 – ein Anstieg um 63 Prozent in zwei Jahren. Seitdem ist sie auf 5,09 Euro (2024) gefallen, bevor sie 2025 wieder auf 7,50 Euro anstieg. Diese starken Schwankungen sind für einen kleinen Ort mit begrenztem Angebot typisch: Bei wenigen Vermietungen pro Jahr führt schon ein einzelner Vertrag mit hohem oder niedrigem Mietpreis zu großen Verschiebungen im Durchschnitt. Der berechnete CAGR von 6,58 % über die gesamte Reihe ist daher eher ein statistisches Artefakt als ein verlässlicher Trendindikator.
Die Kaufpreise zeigen ein klareres Bild: Sie fielen von 2.213 Euro pro Quadratmeter (2022) auf 1.983 Euro (2023) und weiter auf 1.893 Euro (2025). Der jährliche Rückgang von -5,08 % entspricht dem bundesweiten Trend der letzten Jahre, ist in dieser Form für einen ländlichen Ort im Ahrtal jedoch bemerkenswert. Die Kombination aus fallenden Kaufpreisen und volatil hohen Mieten führt zu einem Kaufpreisfaktor, der stabil auf dem Landesdurchschnitt liegt.
Bevölkerung und Demografie
Die Bevölkerungsentwicklung Ahrbrücks ist eng mit dem Hochwasser der Ahr im Juli 2021 verknüpft. Von 2015 bis 2019 lag die Einwohnerzahl stabil bei rund 1.180. Im Jahr 2021 brach sie auf 1.076 Einwohner ein – ein Verlust von 9,7 Prozent in einem Jahr. Dieser Einbruch korreliert mit dem Zeitpunkt des verheerenden Ahrtal-Hochwassers am 14./15. Juli 2021, das den gesamten Landkreis Ahrweiler schwer traf und dabei 134 Menschen das Leben kostete. Die Infrastruktur des Ortes, einschließlich der bereits 1999 stillgelegten Bahnstrecke Ahrbrück–Hönningen der Ahrtalbahn, wurde durch die Flutwelle beschädigt. Seit 2022 hat sich die Bevölkerung bei 1.097 Einwohnern stabilisiert.
Die Arbeitslosenquote liegt mit 2,42 Prozent (2023) im unteren Bereich und entspricht dem Muster ländlicher Regionen ohne große Wirtschaftszentren.
Standortfaktoren
Der Landkreis Ahrweiler, zu dem Ahrbrück gehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 204 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders auffällig ist der Demografie-Rang 283, der auf die alternde Bevölkerung und den Bevölkerungsrückgang in vielen Gemeinden des Kreises hinweist. Der Arbeitsmarktrang 157 ist vergleichsweise gut und spiegelt die niedrige Arbeitslosenquote wider. Der Wettbewerb-Innovations-Rang 253 ist schwach, was für eine ländliche Region ohne große Wirtschaftszentren typisch ist. Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Die Bevölkerungsdichte von 87 Einwohnern pro Quadratkilometer unterstreicht den ländlichen Charakter.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich zeigt Ahrbrück ein heterogenes Bild. Die Nachbarorte variieren stark in ihren Preisen: Rech liegt mit 1.336 Euro pro Quadratmeter deutlich unter Ahrbrück und weist die höchste Bruttomietrendite der Gruppe (6,24 %) auf. Dümpelfeld liegt mit 1.731 Euro noch etwas darunter. Kesseling liegt mit 9,50 Euro Angebotsmiete und 2.086 Euro Kaufpreis deutlich darüber. Altenahr und Kesseling liegen bei der Miete jeweils bei rund 9,50 Euro, während Ahrbrück mit 7,07 Euro das niedrigste Mietniveau der Nachbarschaft aufweist. Der Kaufpreis von 1.794 Euro liegt über Rech (1.336) und Dümpelfeld (1.731), aber unter allen übrigen Nachbarorten. Diese Streuung zeigt, dass der lokale Immobilienmarkt in der Ahrtalregion stark von der konkreten Lage und der Attraktivität des einzelnen Ortes abhängt und keine homogene Preisentwicklung aufweist.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Ahrbrück entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Ahrbrück
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 4,80 €/m² |
| 2019 | 5,88 €/m² |
| 2020 | 7,83 €/m² |
| 2022 | 7,50 €/m² |
| 2023 | 6,54 €/m² |
| 2024 | 5,09 €/m² |
| 2025 | 7,50 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Ahrbrück
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 2.214 €/m² |
| 2023 | 1.983 €/m² |
| 2025 | 1.893 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Ahrbrück
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2022 | 4,07 % |
| 2023 | 3,96 % |
| 2025 | 4,75 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Ahrbrück
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.182 Einwohner |
| 2016 | 1.248 Einwohner |
| 2017 | 1.200 Einwohner |
| 2018 | 1.185 Einwohner |
| 2019 | 1.182 Einwohner |
| 2020 | 1.166 Einwohner |
| 2021 | 1.076 Einwohner |
| 2022 | 1.058 Einwohner |
| 2023 | 1.097 Einwohner |
| 2024 | 1.097 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Ahrbrück
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,18 % |
| 2016 | 3,79 % |
| 2017 | 2,64 % |
| 2018 | 2,10 % |
| 2019 | 1,84 % |
| 2020 | 2,70 % |
| 2021 | 2,98 % |
| 2022 | 2,12 % |
| 2023 | 2,42 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 204 Rang |
| Dynamik | 250 Rang |
| Stärke | 192 Rang |
| Demografie | 283 Rang |
| Arbeitsmarkt | 157 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 253 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 162 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Ahrbrück liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Ahrbrück im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Ahrbrück ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Ahrbrück ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Ahrbrück
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Kesseling | 9,50 €/m² |
| Altenahr | 9,49 €/m² |
| Heckenbach | 8,80 €/m² |
| Hönningen | 7,87 €/m² |
| Mayschoß | 7,72 €/m² |
| Sierscheid | 7,50 €/m² |
| Dümpelfeld | 7,50 €/m² |
| Lind | 7,26 €/m² |
| Ahrbrück | 7,07 €/m² |
| Rech | 6,95 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Ahrbrück ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Ahrbrück
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Rech | 6,24 % |
| Kesseling | 5,46 % |
| Dümpelfeld | 5,20 % |
| Altenahr | 4,78 % |
| Ahrbrück | 4,73 % |
| Heckenbach | 4,69 % |
| Hönningen | 4,54 % |
| Mayschoß | 4,19 % |
| Sierscheid | 3,91 % |
| Lind | 3,61 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Hönningen | 2,6 km | 53506 | 7,87 € | 2.081 € | 4,54 % |
| Kesseling | 2,9 km | 53506 | 9,50 € | 2.086 € | 5,46 % |
| Lind | 3,5 km | 53506 | 7,26 € | 2.410 € | 3,61 % |
| Altenahr | 3,8 km | 53505 | 9,49 € | 2.384 € | 4,78 % |
| Rech | 5,0 km | 53506 | 6,95 € | 1.336 € | 6,24 % |
| Mayschoß | 5,0 km | 53508 | 7,72 € | 2.210 € | 4,19 % |
| Sierscheid | 5,6 km | 53520 | 7,50 € | 2.300 € | 3,91 % |
| Dümpelfeld | 5,8 km | 53520 | 7,50 € | 1.731 € | 5,20 % |
| Heckenbach | 6,0 km | 53506 | 8,80 € | 2.250 € | 4,69 % |
Wo liegt Ahrbrück?
Lage
Ahrbrück auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Ahrbrück
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,07 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.794 € |
| Bruttomietrendite | 4,73 % |
| Kaufpreisfaktor | 21,2 |
| Einwohner | 1.097 |
| Einwohner je km² | 87 |
| Fläche (km²) | 12,6 |
| Arbeitslosenquote | 2,4 % |
| Prognos-Gesamtrang | #204 |
| Prognos Dynamikrang | #250 |
| Prognos Stärkerang | #192 |
| Koordinaten | 50,4838, 6,9845 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Ahrbrück
Was kostet eine Wohnung in Ahrbrück?
Die aktuelle Angebotsmiete in Ahrbrück liegt bei 7,07 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.794 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter den Durchschnittswerten des Landkreises Ahrweiler (7,70 Euro bzw. 2.119 Euro) und noch deutlicher unter dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt (8,08 Euro bzw. 2.030 Euro). Die Werte stammen aus Inseraten und stellen kein amtliches Angebot dar.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Ahrbrück entwickelt?
Die Kaufpreise in Ahrbrück sind seit 2022 deutlich gesunken: Von 2.213,57 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2022 fielen sie auf 1.983,33 Euro im Jahr 2023 und weiter auf 1.893,19 Euro im Jahr 2025 – ein Rückgang um rund 14,5 Prozent. Die Mietpreise zeigten zuvor einen Anstieg von 4,80 Euro (2018) auf 7,83 Euro (2020), schwankten dann aber stark und lagen 2025 bei 7,50 Euro. Alle Zeitreihen sind nicht geschätzt.
Wie hat sich die Bevölkerung in Ahrbrück entwickelt?
Ahrbrück hatte Ende 2024 rund 1.097 Einwohner auf einer Fläche von 12,6 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 87 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Seit 2015 ist die Einwohnerzahl von 1.182 auf 1.097 gesunken, ein Rückgang von 7,2 Prozent. Besonders deutlich war der Einbruch in den Jahren 2021 (1.076) und 2022 (1.058), was mit der Flutkatastrophe an der Ahr im Juli 2021 zusammenfällt. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 16 Prozent.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Ahrbrück?
Die Bruttomietrendite in Ahrbrück beträgt 4,73 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 21,16. Die Rendite liegt damit leicht über dem Kreisdurchschnitt von 4,68 Prozent, aber unter dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt von 5,25 Prozent. Der Perzentilrang von 48,65 bedeutet, dass rund 49 Prozent der Orte im Bundesland eine höhere Rendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor von 21,16 entspricht fast exakt dem Landesdurchschnitt und liegt unter dem Kreiswert von 23,75.
Wie schneidet Ahrbrück im Vergleich zum Kreis und Bundesland ab?
Im Vergleich zum Landkreis Ahrweiler und zum Bundesland Rheinland-Pfalz liegt Ahrbrück bei beiden Miet- und Kaufpreisen unter dem Durchschnitt. Die Angebotsmiete von 7,07 Euro pro Quadratmeter ist niedriger als im Kreis (7,70 Euro) und im Bundesland (8,08 Euro). Auch der Kaufpreis von 1.794 Euro pro Quadratmeter liegt unter dem Kreiswert von 2.119 Euro und dem Landeswert von 2.030 Euro. Zum Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro (Miete) bzw. 2.409 Euro (Kaufpreis) sind die Unterschiede noch größer.
Woher stammen die Daten zu Ahrbrück?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Ahrbrück sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Ahrbrück führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2025 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2025 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Ahrweiler
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Hümmel | 53520 | 6,65 € | 557 € | 14,33 % |
| Müllenbach | 53520 | 11,19 € | 1.442 € | 9,31 % |
| Oberzissen | 56651 | 9,06 € | 1.412 € | 7,70 % |
| Antweiler | 53533 | 6,62 € | 1.078 € | 7,37 % |
| Ohlenhard | 53520 | 5,51 € | 897 € | 7,37 % |
| Oberdürenbach | 56651 | 6,39 € | 1.170 € | 6,56 % |
| Gönnersdorf | 53498 | 8,73 € | 1.598 € | 6,56 % |
| Brohl-Lützing | 56656 | 8,69 € | 1.598 € | 6,52 % |