Framersheim
Framersheim (PLZ 55234) liegt im Kreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 1.584 Einwohner auf 9,3 km², das entspricht 170 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 9,58 € pro m², der Kaufpreis bei 1.877 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 6,12 % und ein Kaufpreisfaktor von 16,3 — rechnerisch sind das 16 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Framersheim über dem Renditeniveau von 77 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,18 € auf 10,00 € pro m², im Mittel 6,2 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -1,2 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 0,6 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,3 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Alzey-Worms Rang 187 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 115, Stärkerang 197). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Gau-Heppenheim, Gau-Odernheim und Albig an.
Immobilienpreise in Framersheim im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortbericht Framersheim
Framersheim ist eine kleine Weinbaugemeinde im Landkreis Alzey-Worms mit stabiler Bevölkerung und einem Immobilienmarkt, der durch niedrige Kaufpreise und überdurchschnittliche Mietrenditen auffällt. Die Bruttomietrendite von 6,12 % ist die höchste aller Nachbarorte. Die Preisentwicklung zeigt hohe Volatilität, was auf den kleinen Markt mit geringer Transaktionsdichte zurückzuführen ist.
Marktüberblick: Hohe Rendite durch niedrige Kaufpreise
Framersheim präsentiert sich auf dem Immobilienmarkt als Ausnahmeort im Landkreis Alzey-Worms: Die Angebotsmiete liegt mit 9,58 Euro je Quadratmeter über dem Kreis- und Landesdurchschnitt, während der Angebotskaufpreis mit 1.877 Euro je Quadratmeter deutlich unter den jeweiligen Vergleichswerten liegt. Diese Kombination aus relativ hoher Miete bei relativ niedrigem Kaufpreis führt zu einer Bruttomietrendite von 6,12 Prozent – dem höchsten Wert aller gemessenen Nachbarorte und deutlich über dem Kreis- (4,63 %) und Landesdurchschnitt (5,25 %). Der Kaufpreisfaktor von 16,33 liegt unter allen Vergleichswerten und signalisiert, dass sich der Kaufpreis aus Mieterperspektive schneller amortisiert als in den meisten anderen Gemeinden der Region.
Die niedrigen Kaufpreise im Vergleich zu den Mietwerten sind strukturell bedingt: Framersheim ist eine kleine Weinbaugemeinde ohne überregionale Wirtschaftsimpulse oder Bildungseinrichtungen. Der Ort zieht keine kaufkräftigen Zuzügler aus größeren Städten an, was die Kaufpreise unter dem regionalen Durchschnitt hält. Gleichzeitig sorgt die begrenzte Angebotsfläche bei stabiler Nachfrage nach Mietwohnungen – insbesondere von Einheimischen und lokalen Arbeitnehmern – für ein Mietniveau, das sich am Kreisdurchschnitt orientiert.
Preisentwicklung: Volatile Märkte in kleiner Gemeinde
Die Preisentwicklung der letzten Jahre zeigt eine ungewöhnliche Volatilität, die auf den kleinen Markt mit wenigen Transaktionen zurückzuführen ist. Die Angebotsmiete stieg von 6,18 Euro je Quadratmeter (2018) auf 10 Euro (2026), was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von rund 6,2 Prozent entspricht. Besonders auffällig ist der Sprung im Jahr 2024 auf 12,24 Euro, gefolgt von einem Rückgang auf 9,36 Euro (2025). Diese Schwankung ist wahrscheinlich auf einzelne hochpreisige Inserate im Jahr 2024 zurückzuführen, die das Angebot statistisch verzerrt haben.
Beim Kaufpreis ist die Volatilität noch ausgeprägter: Nach einem Tief von 1.074 Euro (2019) kletterte der Preis 2022 auf 2.465 Euro, fiel dann 2023 wieder auf 1.297 Euro und bewegte sich 2024 bei 2.183 Euro. Der aktuelle Wert von 1.523 Euro (2026) liegt knapp unter dem Niveau von 2018 (1.676 Euro). Die jährliche Veränderung des Kaufpreises liegt bei -1,19 Prozent, was einer leichten Abwärtsentwicklung entspricht. Die fehlenden Datenpunkte in einigen Jahren (2020, 2025) unterstreichen, dass es sich um einen Markt mit geringer Transaktionsdichte handelt, bei dem einzelne Verkäufe das statistische Bild stark beeinflussen können.
Demografie und Arbeitsmarkt: Stabilität ohne Wachstum
Die Bevölkerung Framersheims ist seit 2015 nahezu stabil bei rund 1.584 Einwohnern. Der Anstieg von 1.557 (2016) auf 1.584 (2024) entspricht einer Gesamtentwicklung von 0,57 Prozent über neun Jahre – ein Wert, der kaum vom Nullwachstum abweicht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 170 Einwohner je Quadratkilometer, was für eine rheinhessische Gemeinde im Hügelland typisch ist.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 3,31 Prozent und damit unter dem Bundesdurchschnitt. Mit 33 arbeitslosen Personen bei einer Bevölkerung von 1.584 ist der Arbeitsmarkt lokal stabil. Die Kombination aus stabiler Bevölkerung und niedriger Arbeitslosigkeit schafft ein grundlegendes Nachfragefundament für den Wohnungsmarkt, ohne dass überregionaler Zuzug oder Bevölkerungsschwund die Marktdynamik überlagern.
Regionale Einordnung: Renditestärkster Ort im Umkreis
Im regionalen Vergleich hebt sich Framersheim vor allem durch seine Bruttomietrendite ab. Mit 6,12 Prozent liegt der Wert deutlich über allen acht gemessenen Nachbarorten: Gau-Heppenheim (3,18 %), Gau-Odernheim (4,28 %), Albig (4,11 %), Biebelnheim (2,83 %), Hochborn (5,79 %), Alzey (4,53 %), Frettenheim (3,08 %) und Bechtolsheim (4,06 %). Framersheim liegt damit im Bundesland Rheinland-Pfalz auf dem 77. Perzentil – von 2.300 gemessenen Orten liegt Framersheim also in den oberen 23 Prozent der Renditewerte.
Ursache dieser herausragenden Position ist primär der niedrige Kaufpreis: Mit 1.877 Euro je Quadratmeter liegt Framersheim nur knapp über Hochborn (1.791 Euro) und deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 2.494 Euro. Die Miete von 9,58 Euro liegt hingegen im oberen Mittelfeld und über dem Kreisdurchschnitt von 9,20 Euro. Diese Kombination – niedriger Kaufpreis bei überdurchschnittlicher Miete – ist in der Region einzigartig und macht Framersheim zum renditestärksten Ort im Umkreis.
Der Kaufpreisfaktor von 16,33 liegt ebenfalls deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 22,80 und dem Landesdurchschnitt von 21,16. Ein niedriger Kaufpreisfaktor bedeutet, dass der Kaufpreis das 16,33-Fache der Jahreskaltmiete beträgt – im Vergleich dazu muss man in Alzey-Worms durchschnittlich 22,8 Jahre warten, um den Kaufpreis durch die Miete einzuspielen.
Standortfaktoren: Weinbaugebiet ohne überregionale Impulse
Framersheim ist eine Weinbaugemeinde im Rheinhessischen Hügelland an der Selz, knapp 20 Kilometer nördlich von Mainz gelegen. Die Weinlagen gehören zum Bereich Nierstein in der Großlage Petersberg. Die ansässigen Winzerbetriebe sind Selbstvermarkter, die ihre Erzeugnisse direkt an den Endverbraucher verkaufen. Diese Struktur prägt das wirtschaftliche Gefüge des Ortes und führt zu einer geringen Durchmischung mit anderen Wirtschaftszweigen.
Der Landkreis Alzey-Worms erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 187 von rund 400 deutschen Kreisen. Der Dynamik-Rang (115) liegt deutlich besser als der Stärk-Rang (197), was darauf hindeutet, dass der Kreis zwar zukunftsfähige Impulse setzt, aber bei der aktuellen wirtschaftlichen Stärke hinter dem Mittel bleibt. Framersheim profitiert indirekt von der Nähe zu Mainz und der Infrastruktur des Alzeyer Raums, ohne selbst über überregionale Anziehungskraft zu verfügen. Es bestehen keine Hochschulen am Ort.
Die Kombination aus Weinbaugebiet, ländlicher Struktur und der Lage im Ballungsraum Mainz-Worms-Alzey erzeugt einen Immobilienmarkt, der von lokalen Nachfragern dominiert wird. Das Fehlen großer Arbeitgeber oder Bildungseinrichtungen hält die Kaufpreise niedrig, während die begrenzte Wohnraumversorgung und die Attraktivität des Weinanbaugebiets die Mietpreise stabil auf dem Kreisdurchschnitt halten.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Framersheim entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Framersheim
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,18 €/m² |
| 2019 | 7,00 €/m² |
| 2020 | 7,50 €/m² |
| 2021 | 7,97 €/m² |
| 2022 | 7,50 €/m² |
| 2023 | 7,69 €/m² |
| 2024 | 12,24 €/m² |
| 2025 | 9,36 €/m² |
| 2026 | 10,00 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Framersheim
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.676 €/m² |
| 2019 | 1.074 €/m² |
| 2021 | 2.153 €/m² |
| 2022 | 2.465 €/m² |
| 2023 | 1.297 €/m² |
| 2024 | 2.183 €/m² |
| 2026 | 1.523 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Framersheim
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,42 % |
| 2019 | 7,82 % |
| 2021 | 4,44 % |
| 2022 | 3,65 % |
| 2023 | 7,11 % |
| 2024 | 6,73 % |
| 2026 | 7,88 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Framersheim
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.575 Einwohner |
| 2016 | 1.557 Einwohner |
| 2017 | 1.571 Einwohner |
| 2018 | 1.572 Einwohner |
| 2019 | 1.559 Einwohner |
| 2020 | 1.584 Einwohner |
| 2021 | 1.578 Einwohner |
| 2022 | 1.570 Einwohner |
| 2023 | 1.584 Einwohner |
| 2024 | 1.584 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Framersheim
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,12 % |
| 2016 | 3,55 % |
| 2017 | 3,23 % |
| 2018 | 3,52 % |
| 2019 | 3,07 % |
| 2020 | 3,55 % |
| 2021 | 3,80 % |
| 2022 | 3,21 % |
| 2023 | 3,31 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 187 Rang |
| Dynamik | 115 Rang |
| Stärke | 197 Rang |
| Demografie | 180 Rang |
| Arbeitsmarkt | 299 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 128 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 130 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Framersheim liegt im Band 6–7 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Framersheim im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Framersheim ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Framersheim ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Framersheim
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Alzey | 10,61 €/m² |
| Hangen-Weisheim | 9,83 €/m² |
| Framersheim | 9,58 €/m² |
| Biebelnheim | 9,15 €/m² |
| Albig | 8,79 €/m² |
| Hochborn | 8,64 €/m² |
| Gau-Odernheim | 8,49 €/m² |
| Bechtolsheim | 8,34 €/m² |
| Gau-Heppenheim | 7,43 €/m² |
| Frettenheim | 7,04 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Framersheim ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Framersheim
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Framersheim | 6,12 % |
| Hangen-Weisheim | 5,97 % |
| Hochborn | 5,79 % |
| Alzey | 4,53 % |
| Gau-Odernheim | 4,28 % |
| Albig | 4,11 % |
| Bechtolsheim | 4,06 % |
| Gau-Heppenheim | 3,18 % |
| Frettenheim | 3,08 % |
| Biebelnheim | 2,83 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Gau-Heppenheim | 1,9 km | 55234 | 7,43 € | 2.800 € | 3,18 % |
| Gau-Odernheim | 3,1 km | 55239 | 8,49 € | 2.381 € | 4,28 % |
| Albig | 4,1 km | 55234 | 8,79 € | 2.565 € | 4,11 % |
| Biebelnheim | 4,2 km | 55234 | 9,15 € | 3.883 € | 2,83 % |
| Hochborn | 4,3 km | 55234 | 8,64 € | 1.791 € | 5,79 % |
| Alzey, Stadt | 4,7 km | 55232 | 10,61 € | 2.813 € | 4,53 % |
| Frettenheim | 5,0 km | 67596 | 7,04 € | 2.745 € | 3,08 % |
| Bechtolsheim | 5,3 km | 55234 | 8,34 € | 2.463 € | 4,06 % |
| Hangen-Weisheim | 5,5 km | 55234 | 9,83 € | 1.976 € | 5,97 % |
Wo liegt Framersheim?
Lage
Framersheim auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Framersheim
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 9,58 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.877 € |
| Bruttomietrendite | 6,12 % |
| Kaufpreisfaktor | 16,3 |
| Einwohner | 1.584 |
| Einwohner je km² | 170 |
| Fläche (km²) | 9,3 |
| Arbeitslosenquote | 3,3 % |
| Prognos-Gesamtrang | #187 |
| Prognos Dynamikrang | #115 |
| Prognos Stärkerang | #197 |
| Koordinaten | 49,7588, 8,1742 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Framersheim
Wie hoch ist die Miete in Framersheim?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Framersheim liegt bei 9,58 Euro pro Quadratmeter. Das liegt deutlich über dem Durchschnitt des Landkreises Alzey-Worms mit 9,20 Euro pro Quadratmeter und auch über dem rheinland-pfälzischen Landesdurchschnitt von 8,08 Euro pro Quadratmeter. Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Was kostet eine Wohnung in Framersheim?
Der Angebotskaufpreis für Immobilien in Framersheim liegt bei 1.877 Euro pro Quadratmeter. Das ist deutlich unter dem Durchschnitt des Landkreises Alzey-Worms mit 2.494 Euro pro Quadratmeter und auch unter dem rheinland-pfälzischen Landesdurchschnitt von 2.030 Euro pro Quadratmeter. Der Kaufpreisfaktor beträgt 16,33, was ebenfalls unter dem Kreis- (22,80) und Landesdurchschnitt (21,16) liegt.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Framersheim?
Die Bruttomietrendite in Framersheim liegt bei 6,12 Prozent. Das ist deutlich höher als der Durchschnitt des Landkreises Alzey-Worms mit 4,63 Prozent und auch über dem rheinland-pfälzischen Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent. Im Bundesland liegt Framersheim damit im Perzentilrang 77, was bedeutet, dass rund 77 Prozent der Orte im Land eine niedrigere Rendite aufweisen. Der hohe Kaufpreisfaktor von 16,33 steht im Einklang mit der niedrigen Kaufpreisrelation zur Miete.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Framersheim entwickelt?
Die Angebotsmiete in Framersheim ist von 6,18 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 10,00 Euro im Jahr 2026 gestiegen. Der Angebotskaufpreis schwankte in diesem Zeitraum stärker: Er lag 2018 bei 1.676 Euro pro Quadratmeter, erreichte 2022 mit 2.465 Euro einen Höhepunkt und lag 2026 bei 1.523 Euro. Die Bevölkerung ist in diesem Zeitraum stabil bei rund 1.584 Einwohnern geblieben.
Wie groß ist die Bevölkerung in Framersheim?
Framersheim hat rund 1.584 Einwohner auf einer Fläche von 9,31 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 170 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Die Einwohnerzahl ist seit 2015 nahezu konstant geblieben – sie lag 2015 bei 1.575 und 2024 bei 1.584, was einer Veränderung von rund 0,6 Prozent entspricht.
Woher stammen die Daten zu Framersheim?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Framersheim sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Framersheim führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Alzey-Worms
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Ensheim | 55232 | 8,74 € | 1.155 € | 9,08 % |
| Gimbsheim | 67578 | 10,29 € | 1.860 € | 6,64 % |
| Hohen-Sülzen | 67591 | 11,34 € | 2.081 € | 6,54 % |
| Eckelsheim | 55599 | 8,58 € | 1.585 € | 6,50 % |
| Wahlheim | 55234 | 9,09 € | 1.720 € | 6,34 % |
| Hangen-Weisheim | 55234 | 9,83 € | 1.976 € | 5,97 % |
| Bechtheim | 67595 | 10,39 € | 2.126 € | 5,86 % |
| Nieder-Wiesen | 55234 | 7,40 € | 1.533 € | 5,79 % |