Rettershain
Rettershain (PLZ 56357) liegt im Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 311 Einwohner auf 4,8 km², das entspricht 65 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 6,05 € pro m², der Kaufpreis bei 2.618 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 2,77 % und ein Kaufpreisfaktor von 36,1 — rechnerisch sind das 36 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Rettershain über dem Renditeniveau von 2 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 4,67 € auf 6,15 € pro m², im Mittel 3,5 % pro Jahr. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 6,0 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,0 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rhein-Lahn-Kreis Rang 304 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 257, Stärkerang 302). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Oberwallmenach, Lipporn und Niederwallmenach an.
Immobilienpreise in Rettershain im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortbericht Rettershain
Rettershain ist eine kleine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis mit rund 310 Einwohnern. Der lokale Immobilienmarkt zeigt eine Besonderheit: Bei vergleichsweise niedrigen Mieten von 6,05 €/m² liegen die Kaufpreise mit 2.618 €/m² deutlich über dem Kreis- und Landesdurchschnitt, was zu einer extrem niedrigen Bruttomietrendite von 2,77 % und einem Kaufpreisfaktor von 36,06 führt. Die Bevölkerung geht leicht zurück, die Arbeitslosigkeit ist mit 0,95 % sehr niedrig. Der Rhein-Lahn-Kreis insgesamt rangiert im Prognos-Zukunftsatlas im unteren Drittel.
Der Ort Rettershain
Rettershain ist eine Ortsgemeinde im Rhein-Lahn-Kreis, die zur Verbandsgemeinde Nastätten gehört. Der Ort liegt im Taunus auf dem Einrich auf 420 m ü. NHN und umfasst eine Fläche von 4,81 km². Erste urkundliche Erwähnungen reichen bis um 1160 zurück. Die Gemeinde hat aktuell rund 311 Einwohner (Stand 2024 laut Lagefaktor-Daten; das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz führt 292 Einwohner für Ende 2025). Mit einer Bevölkerungsdichte von 65 Einwohnern pro Quadratkilometer handelt es sich um eine der kleinsten und dünnst besiedelten Gemeinden des Kreises.
Die Lage im ländlichen Raum des Einrich-Gebiets prägt den Immobilienmarkt: Angebot und Nachfrage sind schmal, was sich in starken Schwankungen der Inseratepreise niederschlägt. Der Ort gehört zur Region des Blauen Ländchens und ist über die B 413 an das überregionale Straßennetz angebunden. Die nächste größere Stadt ist Nastätten, das als Verbandsgemeindesitz zentrale Funktionen bereitstellt.
Marktüberblick: Preise und Rendite
Der aktuelle Angebotskaufpreis in Rettershain liegt bei 2.618 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt der Ort deutlich über dem Durchschnitt des Rhein-Lahn-Kreises (1.881 €/m²) und auch über dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (2.030 €/m²). Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 2.409 €/m² liegt Rettershain ebenfalls darüber.
Die Angebotsmiete beträgt 6,05 Euro pro Quadratmeter. Sie liegt damit unter dem Kreisdurchschnitt (7,41 €/m²), unter dem Landesdurchschnitt (8,08 €/m²) und unter dem Bundesdurchschnitt (8,92 €/m²).
Diese Kombination aus überdurchschnittlich hohen Kaufpreisen und unterdurchschnittlichen Mieten führt zu einer Bruttomietrendite von 2,77 %. Sie ist die niedrigste unter allen acht Nachbarorten im Umkreis bis 3,9 km und liegt weit unter dem Kreisdurchschnitt von 5,14 % sowie dem Landesdurchschnitt von 5,25 %. Der Kaufpreisfaktor beträgt 36,06 – das bedeutet, der Kaufpreis entspricht dem 36-fachen der Jahreskaltmiete. Zum Vergleich: Im Rhein-Lahn-Kreis liegt der Durchschnitt bei 21,71, in Rheinland-Pfalz bei 21,16. Ein Kaufpreisfaktor von 36 zeigt, dass der Kaufpreis im Verhältnis zur erzielbaren Miete über dem regionalen und überregionalen Durchschnitt liegt.
Unter den Nachbarorten weist nur Diethardt (4,63 %) und Reitzenhain (4,66 %) eine höhere Rendite auf – beide liegen jedoch auch mit ihren Kaufpreisen (1.248 bzw. 1.848 €/m²) deutlich unter dem Niveau von Rettershain. Weidenbach, der Nachbarort mit der höchsten Miete (8,40 €/m²), erzielt eine Rendite von 4,40 %. Rettershain nimmt im Perzentilrang der Angebote im Bundesland den 2,4. Perzentil ein – von allen gemessenen Orten in Rheinland-Pfalz liegen nur etwa 2 % niedriger in der Rendite.
Preisentwicklung
Die Zeitreihe der Angebotsmiete zeigt starke Schwankungen: Von 4,67 €/m² im Jahr 2018 stieg der Wert 2020 auf 7,58 €/m², fiel 2021 auf 5,62 €/m², stieg 2022 erneut auf 7,75 €/m² und lag 2023 bei 6,94 €/m². Für 2025 wird ein Wert von 5,26 €/m² ausgewiesen. Der aktuelle Marktwert von 6,05 €/m² liegt leicht unter dem 2026-Wert der Zeitreihe von 6,15 €/m² – die leichten Abweichungen zwischen den Datenquellen deuten auf unterschiedliche Stichtage oder Berechnungsmethoden hin.
Die starken jährlichen Schwankungen von bis zu 3 Euro pro Quadratmeter deuten auf einen kleinen Markt mit wenigen Inseraten hin – einzelne Angebote können den Durchschnittswert stark nach oben oder unten ziehen. Der aktuelle Wert von 6,05 €/m² liegt damit in der unteren bis mittleren Spanne der beobachteten Werte.
Ein Kaufpreis-Wert ist nur für das Jahr 2022 mit 2.618 €/m² in der Zeitreihe vorhanden. Eine Entwicklung des Kaufpreises über mehrere Jahre lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht ableiten. Der Kaufpreisfaktor von 36,06 und die niedrige Rendite von 2,77 % deuten darauf hin, dass der Kaufpreis in Relation zur Miete hoch ist – unabhängig davon, ob er in absoluten Zahlen steigt oder fällt.
Bevölkerung und Standortfaktoren
Die Bevölkerung von Rettershain ist seit 2015 leicht rückläufig: Von 331 Einwohnern im Jahr 2015 auf 311 im Jahr 2024, ein Rückgang von rund 6 %. Der Höchstwert der Reihe wurde 2017 mit 339 Einwohnern erreicht. Der Trend ist nicht linear – zwischen 2019 und 2022 gab es leichte Erholungsphasen (von 322 auf 320), bevor der Rückgang 2023 wieder deutlich wurde (311). Seit 2023 stabilisiert sich die Zahl bei 311.
Die Arbeitslosenquote liegt 2023 bei 0,95 %, was nur zwei arbeitslosen Personen entspricht. Sie gehört damit zu den niedrigsten Werten, die in der Reihe verzeichnet sind. Im Vergleich dazu lag die Quote 2020 mit 3,32 % deutlich höher – ein Anstieg, der möglicherweise mit der Pandemie zusammenhängt. Die aktuelle sehr niedrige Arbeitslosigkeit steht im Kontrast zum Bevölkerungsrückgang, was darauf hindeutet, dass die erwerbstätige Bevölkerung zwar ab- oder die Bevölkerung insgesamt schrumpft, die Arbeitsmarktsituation aber stabil bleibt.
Auf Kreisebene zeigt der Prognos-Zukunftsatlas 2025 für den Rhein-Lahn-Kreis ein gemischtes Bild. Mit Rang 304 von rund 400 deutschen Kreisen liegt der Kreis im unteren Drittel im Gesamtranking. Die beste Platzierung erreicht der Kreis mit Rang 190 im Index „Wohlstand und soziale Lage“. Am schwächsten ist er im Bereich „Wettbewerb und Innovation“ mit Rang 326. Auch die Teilindizes Demografie (302), Arbeitsmarkt (298) und Stärke (302) liegen im unteren Bereich. Der Dynamik-Index mit Rang 257 ist etwas besser positioniert. Diese Werte gelten für den Kreis als Ganzes, nicht spezifisch für Rettershain.
Einordnung und Markteigenschaften
Rettershain weist ein für ländliche Gemeinden typisches, aber in Teilen ungewöhnliches Marktprofil auf: Die Mieten liegen unter dem regionalen und überregionalen Durchschnitt, während die Kaufpreise über dem Durchschnitt liegen. Dies führt zu einer der niedrigsten Bruttomietrenditen in ganz Rheinland-Pfalz.
Die Gründe für dieses Muster liegen wahrscheinlich in der Struktur des Ortes: Mit rund 310 Einwohnern und einer Fläche von nur 4,81 km² handelt es sich um eine sehr kleine Gemeinde ohne eigene Hochschule oder nennenswerte gewerbliche Struktur. Die niedrige Bevölkerungsdichte und der ländliche Charakter könnten die Mietnachfrage begrenzen, während der Kaufpreis durch die begrenzte Verfügbarkeit von Wohngrundflächen und die Lage im Taunus gestützt wird.
Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich, dass Rettershain bei den Kaufpreisen (2.618 €/m²) das höchste Niveau aufweist – deutlich über Lautert (1.800 €/m²), Weisel (1.589 €/m²) und Diethardt (1.248 €/m²). Gleichzeitig liegt die Miete mit 6,05 €/m² im unteren bis mittleren Bereich der Nachbargemeinden. Diese Diskrepanz zwischen Kaufpreis und Miete ist der Hauptgrund für die niedrige Rendite.
Für Investoren bedeutet die niedrige Rendite von 2,77 %, dass die Kapitalverzinsung aus der Vermietung allein gering ist. Der Markt scheint eher von privaten Eigentümern geprägt zu sein, die primär auf Wertstabilität oder Eigennutzung abzielen, nicht auf Renditeorientierung. Für Eigennutzer, die in der Region wohnen möchten, bleibt Rettershain eine Option – allerdings zu einem im Verhältnis zur Miete hohen Preis.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Rettershain entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Rettershain
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 4,67 €/m² |
| 2020 | 7,58 €/m² |
| 2021 | 5,62 €/m² |
| 2022 | 7,75 €/m² |
| 2023 | 6,94 €/m² |
| 2025 | 5,26 €/m² |
| 2026 | 6,15 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Rettershain
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 2.618 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Rettershain
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2022 | 3,55 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Rettershain
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 331 Einwohner |
| 2016 | 331 Einwohner |
| 2017 | 339 Einwohner |
| 2018 | 331 Einwohner |
| 2019 | 322 Einwohner |
| 2020 | 323 Einwohner |
| 2021 | 317 Einwohner |
| 2022 | 320 Einwohner |
| 2023 | 311 Einwohner |
| 2024 | 311 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Rettershain
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,97 % |
| 2016 | 1,50 % |
| 2017 | 2,31 % |
| 2018 | 2,26 % |
| 2019 | 2,37 % |
| 2020 | 3,32 % |
| 2021 | 1,93 % |
| 2022 | 1,42 % |
| 2023 | 0,95 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 304 Rang |
| Dynamik | 257 Rang |
| Stärke | 302 Rang |
| Demografie | 302 Rang |
| Arbeitsmarkt | 298 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 326 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 190 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Rettershain liegt im Band 2–3 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Rettershain im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Rettershain ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Rettershain ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Rettershain
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Weidenbach | 8,40 €/m² |
| Reitzenhain | 7,18 €/m² |
| Oberwallmenach | 6,88 €/m² |
| Niederwallmenach | 6,66 €/m² |
| Lipporn | 6,16 €/m² |
| Rettershain | 6,05 €/m² |
| Strüth | 5,98 €/m² |
| Lautert | 5,88 €/m² |
| Weisel | 5,70 €/m² |
| Diethardt | 4,82 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Rettershain ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Rettershain
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Reitzenhain | 4,66 % |
| Diethardt | 4,63 % |
| Weidenbach | 4,40 % |
| Weisel | 4,31 % |
| Lautert | 3,92 % |
| Oberwallmenach | 3,86 % |
| Niederwallmenach | 3,83 % |
| Lipporn | 3,71 % |
| Strüth | 2,88 % |
| Rettershain | 2,77 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Oberwallmenach | 1,9 km | 56357 | 6,88 € | 2.140 € | 3,86 % |
| Lipporn | 2,4 km | 56357 | 6,16 € | 1.993 € | 3,71 % |
| Niederwallmenach | 2,5 km | 56357 | 6,66 € | 2.087 € | 3,83 % |
| Lautert | 2,6 km | 56355 | 5,88 € | 1.800 € | 3,92 % |
| Reitzenhain | 3,5 km | 56357 | 7,18 € | 1.848 € | 4,66 % |
| Diethardt | 3,6 km | 56355 | 4,82 € | 1.248 € | 4,63 % |
| Weisel | 3,7 km | 56348 | 5,70 € | 1.589 € | 4,31 % |
| Weidenbach | 3,9 km | 56355 | 8,40 € | 2.290 € | 4,40 % |
| Strüth | 4,2 km | 56357 | 5,98 € | 2.488 € | 2,88 % |
Wo liegt Rettershain?
Lage
Rettershain auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Rettershain
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 6,05 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.618 € |
| Bruttomietrendite | 2,77 % |
| Kaufpreisfaktor | 36,1 |
| Einwohner | 311 |
| Einwohner je km² | 65 |
| Fläche (km²) | 4,8 |
| Arbeitslosenquote | 1,0 % |
| Prognos-Gesamtrang | #304 |
| Prognos Dynamikrang | #257 |
| Prognos Stärkerang | #302 |
| Koordinaten | 50,1453, 7,8304 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Rettershain
Was kostet eine Wohnung in Rettershain?
Der aktuelle Angebotskaufpreis für Immobilien in Rettershain liegt bei 2.618 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 6,05 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich dazu liegt der Durchschnitt im Rhein-Lahn-Kreis bei 1.881 Euro pro Quadratmeter für den Kaufpreis und 7,41 Euro pro Quadratmeter für die Miete. Rettershain hat also einen deutlich höheren Kaufpreis als der Kreisdurchschnitt, während die Miete darunter liegt.
Wie hat sich die Miete in Rettershain entwickelt?
Die Angebotsmiete in Rettershain schwankte in den letzten Jahren deutlich: Von 4,67 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 stieg sie 2020 auf 7,58 Euro, fiel 2021 auf 5,62 Euro, stieg 2022 erneut auf 7,75 Euro und lag 2023 bei 6,94 Euro. Für 2025 wird ein Wert von 5,26 Euro und für 2026 von 6,15 Euro angegeben. Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) beträgt 3,5 Prozent.
Wie ist die Bruttomietrendite in Rettershann im Vergleich zum Rhein-Lahn-Kreis und Rheinland-Pfalz?
Die Bruttomietrendite in Rettershain liegt bei 2,77 Prozent und damit deutlich unter dem Durchschnitt des Rhein-Lahn-Kreises mit 5,14 Prozent sowie dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz mit 5,25 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 2,4 hat Rettershann die niedrigste Rendite von allen 2.300 bewerteten Orten in Rheinland-Pfalz. Der Kaufpreisfaktor von 36,06 ist ebenfalls sehr hoch und zeigt ein teures Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie hat sich die Bevölkerung in Rettershann entwickelt?
Die Einwohnerzahl in Rettershann ist seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 von 331 auf 311 im Jahr 2024 gesunken, was einem Rückgang von rund 6 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 65 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Rettershann?
Die Arbeitslosenquote in Rettershann lag im Jahr 2023 bei 0,95 Prozent, was nur zwei arbeitslosen Personen entspricht. Damit ist die Quote deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und zeigt eine sehr niedrige Arbeitslosigkeit im Ort.
Woher stammen die Daten zu Rettershain?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Rettershain sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Rettershain führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2022 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2022 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rhein-Lahn-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Marienfels | 56357 | 8,97 € | 900 € | 11,97 % |
| Holzappel | 56379 | 7,72 € | 823 € | 11,26 % |
| Prath | 56346 | 6,52 € | 775 € | 10,10 % |
| Eschbach | 56357 | 8,30 € | 1.019 € | 9,77 % |
| Bremberg | 56370 | 8,48 € | 1.047 € | 9,72 % |
| Weyer | 56357 | 7,18 € | 925 € | 9,31 % |
| Oberwies | 56379 | 8,39 € | 1.092 € | 9,22 % |
| Winterwerb | 56355 | 8,13 € | 1.131 € | 8,62 % |