Grosselfingen
Grosselfingen (PLZ 72415) liegt im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 2.195 Einwohner auf 16,2 km², das entspricht 136 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,11 € pro m², der Kaufpreis bei 3.287 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,69 % und ein Kaufpreisfaktor von 27,1 — rechnerisch sind das 27 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Grosselfingen über dem Renditeniveau von 14 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 10,09 € auf 11,30 € pro m², im Mittel 1,4 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 17,1 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,6 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,6 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Zollernalbkreis Rang 126 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 282, Stärkerang 104). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Bisingen, Rangendingen und Hechingen an.
Immobilienpreise in Grosselfingen im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarktbericht Grosselfingen
Grosselfingen ist eine Wohngemeinde im Zollernalbkreis mit rund 2.200 Einwohnern und starkem Pendlerüberschuss. Der Immobilienmarkt weist mit 3.287 €/m² Kaufpreis und 10,11 €/m² Miete ein überregionales Preisniveau auf, das jedoch zu einer Bruttomietrendite von nur 3,69 % führt – gemeinsam mit Bisingen die niedrigste unter allen Nachbarorten. Die Kaufpreiszeitreihe ist extrem volatil und damit nur eingeschränkt aussagekräftig. Die Bevölkerung entwickelte sich stabil, der Kreis profitiert von einer guten Arbeitsmarktposition, schwächelt aber bei Innovation und Dynamik.
Marktüberblick: Wohngemeinde mit hohem Kaufpreisniveau
Grosselfingen ist eine Gemeinde mit rund 2.200 Einwohnern im Zollernalbkreis, die vorwiegend als Wohngemeinde mit starken landwirtschaftlichen Strukturen geprägt ist. Zwei Drittel der Gemarkungsfläche werden landwirtschaftlich genutzt. Von den etwa 750 Erwerbstätigen des Ortes entfallen nur 280 Arbeitsplätze auf die Gemeinde selbst; 640 Bürger pendeln zur Arbeit aus, während 160 Auswärtige in Grosselfingen arbeiten. Dieser deutliche Pendlerüberschuss unterstreicht den Wohncharakter der Gemeinde, die zum Mittelbereich Hechingen gehört und im Vorland der Schwäbischen Alb liegt.
Auf dem lokalen Immobilienmarkt spiegelt sich dieser Wohnstandort wider: Die Angebotsmiete liegt mit 10,11 Euro pro Quadratmeter über dem Kreisdurchschnitt, der Angebotskaufpreis mit 3.287 Euro pro Quadratmeter deutlich über dem Landesmittel. Die daraus berechnete Bruttomietrendite beträgt 3,69 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 27,1.
Preis- und Mietentwicklung: Volatiler Kaufmarkt, stabile Miete
Die Mietentwicklung zeigt einen deutlichen Talfall von 10,09 Euro pro m² im Jahr 2018 auf ein Tief von 7,78 Euro im Jahr 2021, gefolgt von einer Erholung auf 10,17 Euro im Jahr 2025 und einem weiteren Anstieg auf 11,30 Euro im Jahr 2026. Der jährliche Wachstumsfaktor (CAGR) über den gesamten Zeitraum beträgt 1,43 Prozent.
Die Kaufpreisentwicklung ist deutlich volatiler und weniger aussagekräftig. Nach 2.064 Euro pro m² im Jahr 2021 stieg der Preis 2022 auf 3.334 Euro, fiel 2024 auf 1.628 Euro und legte dann auf 2.028 Euro (2025) sowie 4.553 Euro (2026) zu. Der CAGR von 17,14 Prozent wird maßgeblich durch den extremen Anstieg von 2024 auf 2026 getrieben. Die starke Schwankung von Jahr zu Jahr – insbesondere der Einbruch 2024 und der Anstieg 2026 – deutet auf eine sehr kleine Transaktionsbasis hin, bei der einzelne Verkäufe das statistische Bild überproportional prägen. Die Zeitreihen werden nicht als geschätzt gekennzeichnet, die Aussagekraft ist aufgrund der geringen Datenpunkte jedoch eingeschränkt.
Regionale Einordnung: Hohe Preise, niedrige Rendite
Grosselfingen liegt bei der Angebotsmiete von 10,11 Euro pro m² über dem Kreisdurchschnitt des Zollernalbkreises (9,41 Euro) und deutlich über dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro), bleibt aber unter dem baden-württembergischen Landesdurchschnitt (11,08 Euro).
Beim Kaufpreis übertrifft Grosselfingen mit 3.287 Euro pro m² sowohl den Kreisdurchschnitt (2.426 Euro) als auch den Bundesdurchschnitt (2.409 Euro) deutlich und liegt knapp über dem Landesmittel (3.140 Euro). Der Kaufpreisfaktor von 27,1 liegt über allen Vergleichswerten: Kreis (21,36), Land (23,49).
Die Bruttomietrendite von 3,69 Prozent ist gemeinsam mit Bisingen die niedrigste unter den acht Nachbarorten im Umkreis bis 9,3 km, während alle anderen Nachbarorte zwischen 3,83 Prozent (Rangendingen) und 4,58 Prozent (Haigerloch) liegen. Die niedrige Rendite resultiert daraus, dass der Kaufpreis von Grosselfingen stärker über dem regionalen Mittel liegt als die Miete: Der Kaufpreis liegt bei 135 Prozent des Kreisdurchschnitts, die Miete bei 107 Prozent.
Im Landesvergleich belegt Grosselfingen bei der Rendite das 14. Perzentil von 1.102 Orten in Baden-Württemberg, liegt also im unteren Sechstel.
Standortfaktoren: Stabile Demografie, mittelprächtige Zukunftsaussichten
Die Bevölkerung von Grosselfingen entwickelte sich zwischen 2015 (2.161 Einwohner) und 2024 (2.195 Einwohner) leicht positiv (+1,57 Prozent). Nach einem Höchststand von 2.230 Einwohnern im Jahr 2019 folgte ein Rückgang auf 2.178 im Jahr 2022, bevor sich die Zahl wieder erholte. Die Bevölkerungsdichte beträgt 136 Einwohner pro Quadratkilometer.
Die Arbeitslosenquote schwankte im Beobachtungszeitraum zwischen 27 und 48 Promille (entsprechend 2,7 bis 4,8 Prozent). Nach einem Rückgang von 48 auf 27 Promille zwischen 2015 und 2019 folgte ein Anstieg auf 36 im Jahr 2020, ein weiterer Rückgang auf 27 im Jahr 2022 und ein erneuter Anstieg auf 36 im Jahr 2023. Die Arbeitsmarktlage hat sich damit auf dem höheren Niveau der Pandemiejahre eingependelt.
Für den Zollernalbkreis als Bezugsgröße des Prognos-Zukunftsatlas 2025 ergibt sich ein Gesamt-Rang von 126 unter rund 400 deutschen Kreisen, also im oberen Drittel. Besonders gut positioniert ist der Kreis im Bereich Arbeitsmarkt (Rang 84) und Wohlstand sowie soziale Lage (Rang 92). Schwächer ist die Position im Bereich Wettbewerb und Innovation (Rang 219) sowie bei der Dynamik (Rang 282). Am Ort bestehen keine Hochschulen, was die Nachfrage nach studentischem Wohnraum begrenzt.
Der hohe Kaufpreis im Vergleich zu den Nachbarorten steht in keinem direkten Zusammenhang mit überdurchschnittlichen Standortfaktoren: Der Prognos-Rang des Kreises liegt im oberen Drittel, und die demografische Entwicklung ist stabil, aber nicht dynamisch.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Grosselfingen entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Grosselfingen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 10,09 €/m² |
| 2019 | 8,81 €/m² |
| 2020 | 8,33 €/m² |
| 2021 | 7,78 €/m² |
| 2022 | 9,20 €/m² |
| 2023 | 9,28 €/m² |
| 2024 | 9,19 €/m² |
| 2025 | 10,17 €/m² |
| 2026 | 11,30 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Grosselfingen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 2.064 €/m² |
| 2022 | 3.334 €/m² |
| 2024 | 1.628 €/m² |
| 2025 | 2.028 €/m² |
| 2026 | 4.553 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Grosselfingen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 4,52 % |
| 2022 | 3,31 % |
| 2024 | 6,77 % |
| 2025 | 6,02 % |
| 2026 | 2,98 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Grosselfingen
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 2.161 Einwohner |
| 2016 | 2.141 Einwohner |
| 2017 | 2.195 Einwohner |
| 2018 | 2.221 Einwohner |
| 2019 | 2.230 Einwohner |
| 2020 | 2.204 Einwohner |
| 2021 | 2.181 Einwohner |
| 2022 | 2.178 Einwohner |
| 2023 | 2.195 Einwohner |
| 2024 | 2.195 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Grosselfingen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,58 % |
| 2016 | 2,90 % |
| 2017 | 2,41 % |
| 2018 | 2,33 % |
| 2019 | 1,90 % |
| 2020 | 2,60 % |
| 2021 | 2,48 % |
| 2022 | 1,95 % |
| 2023 | 2,60 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 126 Rang |
| Dynamik | 282 Rang |
| Stärke | 104 Rang |
| Demografie | 190 Rang |
| Arbeitsmarkt | 84,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 219 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 92,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Grosselfingen liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Grosselfingen im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Grosselfingen ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Grosselfingen ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Grosselfingen
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Bodelshausen | 11,44 €/m² |
| Hechingen | 11,39 €/m² |
| Balingen | 11,28 €/m² |
| Hirrlingen | 10,93 €/m² |
| Bisingen | 10,85 €/m² |
| Grosselfingen | 10,11 €/m² |
| Geislingen | 10,11 €/m² |
| Rangendingen | 9,97 €/m² |
| Haigerloch | 9,50 €/m² |
| Jungingen | 8,04 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Grosselfingen ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Grosselfingen
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Jungingen | 5,29 % |
| Haigerloch | 4,58 % |
| Hechingen | 4,56 % |
| Geislingen | 4,52 % |
| Hirrlingen | 4,40 % |
| Bodelshausen | 4,23 % |
| Balingen | 4,05 % |
| Rangendingen | 3,83 % |
| Grosselfingen | 3,69 % |
| Bisingen | 3,69 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Bisingen | 3,3 km | 72406 | 10,85 € | 3.527 € | 3,69 % |
| Rangendingen | 5,5 km | 72414 | 9,97 € | 3.123 € | 3,83 % |
| Hechingen, Stadt | 6,0 km | 72379 | 11,39 € | 2.998 € | 4,56 % |
| Balingen, Stadt | 7,0 km | 72336 | 11,28 € | 3.342 € | 4,05 % |
| Haigerloch, Stadt | 7,2 km | 72401 | 9,50 € | 2.491 € | 4,58 % |
| Geislingen, Stadt | 7,4 km | 72351 | 10,11 € | 2.685 € | 4,52 % |
| Hirrlingen | 8,9 km | 72145 | 10,93 € | 2.983 € | 4,40 % |
| Bodelshausen | 9,3 km | 72411 | 11,44 € | 3.244 € | 4,23 % |
| Jungingen | 11,4 km | 72417 | 8,04 € | 1.825 € | 5,29 % |
Wo liegt Grosselfingen?
Lage
Grosselfingen auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Grosselfingen
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 10,11 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.287 € |
| Bruttomietrendite | 3,69 % |
| Kaufpreisfaktor | 27,1 |
| Einwohner | 2.195 |
| Einwohner je km² | 136 |
| Fläche (km²) | 16,2 |
| Arbeitslosenquote | 2,6 % |
| Prognos-Gesamtrang | #126 |
| Prognos Dynamikrang | #282 |
| Prognos Stärkerang | #104 |
| Koordinaten | 48,3324, 8,8867 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Grosselfingen
Was kostet eine Wohnung in Grosselfingen?
Aktuell liegen die Angebotsmieten bei 10,11 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 3.287 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen über dem Durchschnitt des Zollernalbkreises (Miete: 9,41 Euro, Kaufpreis: 2.426 Euro), die Miete jedoch leicht unter dem Landesdurchschnitt von 11,08 Euro. Hinweis: Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Mieten in Grosselfingen entwickelt?
Die Mieten zeigten von 2018 bis 2021 einen deutlichen Rückgang von 10,09 auf 7,78 Euro pro Quadratmeter. Seit 2022 steigen sie wieder und erreichten 2026 mit 11,30 Euro ein neues Hoch. Der durchschnittliche jährliche Anstieg über die gesamte Reihe liegt bei 1,43 Prozent.
Wie haben sich die Kaufpreise in Grosselfingen entwickelt?
Die Kaufpreisreihe ist sehr volatil: Nach 2.064 Euro (2021) stieg der Preis 2022 auf 3.334 Euro, fiel 2024 auf 1.628 Euro und stieg dann wieder auf 2.028 Euro (2025) und 4.553 Euro (2026). Diese starken Schwankungen deuten auf einen dünnen Markt mit wenigen Transaktionen hin. Der aktuelle Kaufpreisfaktor beträgt 27,1.
Wie vergleicht sich Grosselfingen mit dem Zollernalbkreis und Baden-Württemberg?
Grosselfingen liegt bei der Angebotsmiete (10,11 Euro) über dem Kreisdurchschnitt (9,41 Euro), aber leicht unter dem Landesdurchschnitt (11,08 Euro). Bei den Kaufpreisen liegt Grosselfingen mit 3.287 Euro deutlich über dem Kreis (2.426 Euro) und leicht über dem Landesdurchschnitt (3.140 Euro).
Welche Rendite kann man in Grosselfingen erwarten?
Die Bruttomietrendite liegt bei 3,69 Prozent und damit deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 4,86 Prozent sowie dem Landesdurchschnitt von 4,36 Prozent. Im Perzentilrang von Baden-Württemberg liegt Grosselfingen bei 13,97, was bedeutet, dass rund 86 Prozent der Orte im Bundesland eine höhere Rendite aufweisen. Der hohe Kaufpreisfaktor von 27,1 bestätigt das teure Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Woher stammen die Daten zu Grosselfingen?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Grosselfingen sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Grosselfingen führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Zollernalbkreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Ratshausen | 72365 | 10,23 € | 1.822 € | 6,74 % |
| Nusplingen | 72362 | 7,94 € | 1.430 € | 6,66 % |
| Meßstetten, Stadt | 72469 | 9,25 € | 1.854 € | 5,99 % |
| Zimmern unter der Burg | 72369 | 9,53 € | 1.974 € | 5,80 % |
| Dautmergen | 72356 | 7,90 € | 1.653 € | 5,74 % |
| Dotternhausen | 72359 | 10,06 € | 2.112 € | 5,72 % |
| Hausen am Tann | 72361 | 8,36 € | 1.796 € | 5,58 % |
| Weilen unter den Rinnen | 72367 | 8,81 € | 1.943 € | 5,44 % |