Zum Inhalt springen
Lagefaktor
PLZ 72589 · Alb-Donau-Kreis · Baden-Württemberg

Westerheim

Westerheim (PLZ 72589) liegt im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 3.063 Einwohner auf 22,9 km², das entspricht 134 Einwohnern je Quadratkilometer.

Bruttomietrendite
4,67 %
besser als 75 % der Orte in Baden-Württemberg
Kaufpreis je m²
2.698 €
aktueller Angebotspreis

Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,49 € pro m², der Kaufpreis bei 2.698 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,67 % und ein Kaufpreisfaktor von 21,4 — rechnerisch sind das 21 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Westerheim über dem Renditeniveau von 75 % der Orte in Baden-Württemberg.

Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,77 € auf 11,18 € pro m², im Mittel 8,6 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 2,9 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,3 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,1 % (2023).

Im Prognos Zukunftsatlas belegt Alb-Donau-Kreis Rang 94 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 137, Stärkerang 93). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Hohenstadt, Wiesensteig und Laichingen an.

Immobilienpreise in Westerheim im Überblick

Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.

Bruttomietrendite
4,67 %
besser als 75 % der Orte in Baden-Württemberg
Miete
10,49 €/m²
8,6 % p. a.
Kaufpreis
2.698 €/m²
2,9 % p. a.
Kaufpreisfaktor
21,4
Jahresmieten bis zum Kaufpreis
Einwohner
3.063
4,3 % seit Reihenbeginn
Einwohner je km²
134
Prognos-Rang
#94
von 400 Kreisen (Zukunftsatlas)
Hochschulen
0

Immobilienmarkt und Standortbericht: Westerheim (Alb-Donau-Kreis)

Westerheim ist eine ländliche Gemeinde auf der Schwäbischen Alb mit 3.063 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt aktuelle Angebotsmieten von 10,49 €/m² und Kaufpreise von 2.698 €/m². Die Rendite liegt mit 4,67 % über dem Landesdurchschnitt, was auf moderatere Kaufpreise im Vergleich zu den Mietniveaus zurückzuführen ist. Die Zeitreihen von Miete und Kaufpreis weisen extreme jährliche Schwankungen auf, was auf einen kleinen Markt mit wenigen Transaktionen hindeuten könnte. Der Alb-Donau-Kreis erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Rang 94, wobei der Arbeitsmarkt mit Rang 233 schwächelt. Westerheim profitiert von seiner Lage im Biosphärengebiet Schwäbische Alb und dem seit 2022 bestehenden Bahnhof Merklingen–Schwäbische Alb.

Marktüberblick und regionale Einordnung

Westerheim liegt als höchstgelegene Gemeinde des Alb-Donau-Kreises auf 815 m ü. NHN im nordwestlichen Zipfel des Landkreises und grenzt an drei verschiedene Landkreise: Göppingen, Reutlingen und den Alb-Donau-Kreis selbst. Die 22,91 km² große Gemeinde hat 3.063 Einwohner (2024) und eine Bevölkerungsdichte von 134 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die gesamte Gemarkung gehört zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb und zum UNESCO Geopark Schwäbische Alb, was die Gemeinde als Luftkurort ausweist.

Der Immobilienmarkt bewegt sich auf einem Niveau, das zwischen dem Kreis- und dem Landesdurchschnitt liegt. Die aktuelle Angebotsmiete beträgt 10,49 Euro pro Quadratmeter und liegt damit knapp über dem Kreisdurchschnitt des Alb-Donau-Kreises von 10,13 Euro, aber unter dem baden-württembergischen Landesdurchschnitt von 11,08 Euro. Der Angebotskaufpreis von 2.698 Euro pro Quadratmeter liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 2.797 Euro und deutlich unter dem Landesmittel von 3.140 Euro.

Der Kaufpreisfaktor von 21,43 liegt unter dem Kreiswert von 23,0 und dem Landeswert von 23,5. Das bedeutet, dass die Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten im Westerheimer Markt moderater sind als in vielen anderen Teilen des Landes. Die Bruttomietrendite von 4,67 Prozent übertrifft sowohl den Kreisdurchschnitt (4,45 %) als auch den Landesdurchschnitt (4,36 %). Mit einem Perzentilrang von 74,86 % im Bundesland liegt Westerheim knapp unter dem oberen Viertel der verglichenen Orte bei der Rendite – ein Hinweis darauf, dass die Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten relativ niedrig sind.

Im regionalen Vergleich zeigt sich ein heterogenes Bild. Der Nachbarort Hohenstadt (4,4 km) weist mit 16,98 Euro pro Quadratmeter eine deutlich höhere Angebotsmiete aus als Westerheim, bei einem Kaufpreis von 3.491 Euro und einer Rendite von 5,84 Prozent. Wiesensteig (5,2 km) liegt mit 9,70 Euro Miete und 1.839 Euro Kaufpreis auf einem niedrigeren Niveau und erzielt eine Rendite von 6,33 Prozent. Laichingen (5,4 km) liegt mit 11,48 Euro Miete und 3.012 Euro Kaufpreis näher an Westerheim, die Rendite beträgt dort 4,57 Prozent. Die Nachbargemeinden zeigen, dass sich die Preise und Renditen innerhalb weniger Kilometer erheblich unterscheiden können, was auf unterschiedliche Marktsegmente oder Angebotsstrukturen hindeuten könnte.

Preis- und Mietentwicklung

Die Zeitreihen der Angebotsmiete und des Angebotskaufpreises in Westerheim weisen eine außergewöhnlich hohe Volatilität auf, die auf einen kleinen Markt mit wenigen jährlichen Transaktionen hindeuten könnte.

Die Angebotsmiete bewegte sich zwischen 2018 und 2026 zwischen 5,77 Euro (2018) und 11,18 Euro (2026). Der Anstieg von 7,16 Euro im Jahr 2019 auf 10,20 Euro im Jahr 2020 (+42 %) wurde 2021 mit einem Rückgang auf 6,88 Euro (-32 %) fast vollständig rückgängig gemacht. 2023 folgte mit 10,90 Euro ein neuer Höchstwert, bevor 2024 ein Einbruch auf 9,07 Euro erfolgte. Der aktuelle Wert von 11,18 Euro (2026) liegt damit etwa doppelt so hoch wie der Tiefstwert von 2018. Der jährliche Wachstumsrate (CAGR) der Miete von 8,62 % über den gesamten Zeitraum spiegelt diese extreme Schwankung wider.

Ähnlich volatil verläuft die Kaufpreisentwicklung. Der Angebotskaufpreis lag 2018 bei 2.675 Euro pro Quadratmeter, fiel 2020 auf 1.725 Euro (-35 %) und erholte sich 2021 auf 2.591 Euro. 2023 erreichte er mit 3.199 Euro einen neuen Höchststand, bevor er 2024 auf 2.407 Euro (-25 %) einbrach. Der Wert von 3.355 Euro für 2026 liegt über dem Vorjahreswert von 2.719 Euro. Der CAGR von 2,87 % über den gesamten Zeitraum ist deutlich moderater als bei der Miete, wird aber durch die starken Schwankungen zwischen den Jahren überlagert.

Die extreme Volatilität in beiden Reihen ist charakteristisch für kleine Märkte, bei denen einzelne Inserate oder Transaktionen das statistische Bild stark verzerren können. Die vorliegenden Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Sie liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete und dem tatsächlichen Transaktionsniveau.

Demografie und Arbeitsmarkt

Die Bevölkerung Westerheims wuchs zwischen 2015 und 2019 von 2.936 auf 3.075 Einwohner (+4,7 %), ging dann bis 2022 leicht auf 3.021 zurück und erholte sich 2024 wieder auf 3.063. Insgesamt liegt die Bevölkerung seit 2015 um 4,3 % über dem Ausgangsniveau. Die Entwicklung ist damit relativ stabil, mit einem leichten Wachstumstrend.

Die Arbeitslosenquote weist in Westerheim ein hohes Niveau auf. Sie lag 2015 bei 36 %, sank 2018 auf 26 %, stieg 2020 auf 46 % und lag 2023 bei 37 %. Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bestätigt strukturelle Schwächen im Arbeitsmarkt: Der Alb-Donau-Kreis erreicht im Indexbereich Arbeitsmarkt Rang 233 von rund 400 deutschen Kreisen, was eine der schlechteren Positionen darstellt. Im Bereich Demografie liegt der Kreis auf Rang 124, was auf demografische Herausforderungen hindeuten könnte.

Positiv fällt der Kreis im Prognos-Index bei Wohlstand und sozialer Lage mit Rang 34 aus, was auf ein solides wirtschaftliches Fundament trotz der Arbeitsmarktschwächen schließen lässt. Im Bereich Wettbewerb und Innovation erreicht der Kreis Rang 71, während der Dynamik-Index mit Rang 137 eine mittlere Position einnimmt. Die Gesamtwertung des Kreises liegt bei Rang 94 von 400, was eine überdurchschnittliche Position darstellt.

Westerheim verfügt über keine eigenen Hochschulen. Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Laichinger Alb an.

Standortfaktoren und Infrastruktur

Westerheim profitiert von seiner Lage im Biosphärengebiet Schwäbische Alb und im UNESCO Geopark Schwäbische Alb, was die Gemeinde als Tourismusstandort positioniert. Die Schertelshöhle, eine 212 Meter lange Schauhöhle, die von Mai bis Oktober täglich zugänglich ist, und das Steinerne Haus zählen zu den touristischen Attraktionen der Gemeinde. Diese Naturgegebenheiten tragen zur Lebensqualität bei und können als Standortvorteil für die Immobilienbewertung gewertet werden.

Die Verkehrsanbindung hat sich mit der Eröffnung der Schnellfahrstrecke Wendlingen–Ulm im Dezember 2022 verbessert. Der Bahnhof Merklingen–Schwäbische Alb, an dessen Kosten sich Westerheim finanziell beteiligt hat, bietet eine Anbindung an das Fernverkehrsnetz. Westerheim liegt zudem an der Landesstraße 252 (Schwäbische Albstraße) und wird vom Württemberger Tälerradweg sowie vom Schwäbischen-Alb-Oberschwaben-Weg durchquert.

Die Gemeinde hat eine eigene Grundschule (Schule am Sellen). Für weiterführende Bildungseinrichtungen sind Nachbarorte wie Laichingen oder Geislingen an der Steige anzufahren. Die Kombination aus ländlicher Lage, Tourismusattraktionen und verbesserter Verkehrsanbindung macht Westerheim zu einem Ort, der insbesondere für Pendler und Familien mit Interesse an naturnaher Lebensqualität attraktiv sein könnte.

Der Immobilienmarkt in Westerheim spiegelt diese Standortfaktoren wider: Die Preise liegen unter dem Landesdurchschnitt, die Rendite ist überdurchschnittlich hoch. Die extreme Volatilität der Zeitreihen deutet auf einen kleinen, wenig liquiden Markt hin, bei dem die aggregierten Marktdaten aufgrund der geringen Transaktionszahl nur begrenzte Aussagekraft haben.

Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Westerheim entwickelt?

Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.

Mietpreisentwicklung

Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte

Datenwerte: Miete in Westerheim
Miete in Westerheim
JahrWert (€/m²)
20185,77 €/m²
20197,16 €/m²
202010,20 €/m²
20216,88 €/m²
20228,35 €/m²
202310,90 €/m²
20249,07 €/m²
202510,54 €/m²
202611,18 €/m²

Kaufpreisentwicklung

Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte

Datenwerte: Kaufpreis in Westerheim
Kaufpreis in Westerheim
JahrWert (€/m²)
20182.675 €/m²
20192.650 €/m²
20201.725 €/m²
20212.591 €/m²
20222.900 €/m²
20233.199 €/m²
20242.407 €/m²
20252.719 €/m²
20263.355 €/m²

Bruttomietrendite im Zeitverlauf

Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet

Datenwerte: Bruttomietrendite in Westerheim
Bruttomietrendite in Westerheim
JahrWert (%)
20182,59 %
20193,24 %
20207,10 %
20213,19 %
20223,46 %
20234,09 %
20244,52 %
20254,65 %
20264,00 %

Bevölkerungsentwicklung

Einwohner am Jahresende

Datenwerte: Einwohnerzahl von Westerheim
Einwohnerzahl von Westerheim
JahrWert (Einwohner)
20152.936 Einwohner
20162.940 Einwohner
20172.993 Einwohner
20183.029 Einwohner
20193.075 Einwohner
20203.036 Einwohner
20213.026 Einwohner
20223.021 Einwohner
20233.063 Einwohner
20243.063 Einwohner

Arbeitslosenquote

Anteil in Prozent

Datenwerte: Arbeitslosenquote in Westerheim
Arbeitslosenquote in Westerheim
JahrWert (%)
20152,02 %
20161,67 %
20171,75 %
20181,48 %
20191,57 %
20202,57 %
20212,26 %
20221,72 %
20232,06 %

Prognos Zukunftsatlas — Teilränge

Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser

Datenwerte: Prognos-Teilränge
Prognos-Teilränge
KategorieWert (Rang)
Gesamtrang94,00 Rang
Dynamik137 Rang
Stärke93,00 Rang
Demografie124 Rang
Arbeitsmarkt233 Rang
Wettbewerb & Innovation71,00 Rang
Wohlstand & soziale Lage34,00 Rang

Renditeverteilung in Baden-Württemberg

Anzahl Orte je Renditeband — Westerheim liegt im Band 4–5 %

Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
KategorieWert (Orte)
2–311,00 Orte
3–4315 Orte
4–5614 Orte
5–6133 Orte
6–722,00 Orte
7–85,00 Orte
8–92,00 Orte

Wie schneidet Westerheim im Umkreis ab?

Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Westerheim ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.

Mieten im Umkreis von 30 km

Westerheim ist hervorgehoben

Datenwerte: Mieten im Umkreis von Westerheim
Mieten im Umkreis von Westerheim
KategorieWert (€/m²)
Hohenstadt16,98 €/m²
Laichingen11,48 €/m²
Westerheim10,49 €/m²
Heroldstatt10,19 €/m²
Gruibingen9,95 €/m²
Wiesensteig9,70 €/m²
Römerstein9,64 €/m²
Mühlhausen im Täle9,40 €/m²
Neidlingen9,25 €/m²
Drackenstein8,51 €/m²

Renditen im Umkreis von 30 km

Westerheim ist hervorgehoben

Datenwerte: Renditen im Umkreis von Westerheim
Renditen im Umkreis von Westerheim
KategorieWert (%)
Wiesensteig6,33 %
Hohenstadt5,84 %
Heroldstatt5,04 %
Westerheim4,67 %
Gruibingen4,62 %
Laichingen4,57 %
Drackenstein4,35 %
Mühlhausen im Täle4,00 %
Römerstein3,26 %
Neidlingen3,11 %

Orte in der Umgebung

Nach Entfernung sortiert

Orte in der Umgebung von Westerheim
OrtEntfernungPLZMieteKaufRendite
Hohenstadt4,4 km7334516,98 €3.491 €5,84 %
Wiesensteig, Stadt5,2 km733499,70 €1.839 €6,33 %
Laichingen, Stadt5,4 km8915011,48 €3.012 €4,57 %
Drackenstein6,2 km733458,51 €2.346 €4,35 %
Mühlhausen im Täle7,2 km733479,40 €2.818 €4,00 %
Römerstein8,3 km725879,64 €3.544 €3,26 %
Heroldstatt8,3 km7253510,19 €2.427 €5,04 %
Neidlingen8,4 km732729,25 €3.566 €3,11 %
Gruibingen9,1 km733449,95 €2.586 €4,62 %

Wo liegt Westerheim?

Lage

Westerheim auf der Karte

Kartendaten: OpenStreetMap · 48.5152, 9.6241

Alle Kennzahlen zu Westerheim

Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.

Kennzahlen Westerheim
KennzahlWert
Miete (€/m²)10,49 €
Kaufpreis (€/m²)2.698 €
Bruttomietrendite4,67 %
Kaufpreisfaktor21,4
Einwohner3.063
Einwohner je km²134
Fläche (km²)22,9
Arbeitslosenquote2,1 %
Prognos-Gesamtrang#94
Prognos Dynamikrang#137
Prognos Stärkerang#93
Koordinaten48,5152, 9,6241

Häufige Fragen zu Immobilien in Westerheim

Was kostet eine Wohnung in Westerheim?

Die Angebotsmiete für Wohnungen in Westerheim liegt bei 10,49 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.698 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Miete leicht über dem Durchschnitt des Alb-Donau-Kreises (10,13 Euro) und deutlich über dem Bundesdurchschnitt (8,92 Euro), aber unter dem Landesdurchschnitt Baden-Württembergs (11,08 Euro). Der Kaufpreis liegt mit 2.698 Euro pro Quadratmeter knapp unter dem Kreisdurchschnitt (2.797 Euro) und deutlich unter dem Landesdurchschnitt (3.140 Euro), jedoch über dem Bundesdurchschnitt (2.409 Euro). Hinweis: Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.

Wie haben sich die Immobilienpreise in Westerheim entwickelt?

Die Miete stieg von 5,77 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 11,18 Euro im Jahr 2026, was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate von 8,62 Prozent entspricht. Der Kaufpreis entwickelte sich von 2.675 Euro im Jahr 2018 auf 3.355 Euro im Jahr 2026, mit einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von 2,87 Prozent. Beide Entwicklungen waren jedoch von starken Schwankungen geprägt: So lag die Miete 2020 bei 10,20 Euro und fiel 2021 auf 6,88 Euro, während der Kaufpreis 2020 mit 1.725 Euro einen Tiefpunkt erreichte und 2023 mit 3.199 Euro einen Höchststand der Reihe verzeichnete. Die Zeitreihen sind nicht geschätzt.

Lohnt sich eine Kapitalanlage in Westerheim?

Die Bruttomietrendite beträgt in Westerheim 4,67 Prozent bei einem Kaufpreisfaktor von 21,43. Im Landesvergleich liegt Westerheim damit im oberen Bereich: Der Perzentilrang von 74,86 bedeutet, dass rund 75 Prozent der Orte in Baden-Württemberg eine niedrigere Rendite aufweisen. Der Kreisdurchschnitt liegt bei 4,45 Prozent, der Landesdurchschnitt bei 4,36 Prozent. Im bundesweiten Vergleich schneidet Westerheim mit 4,67 Prozent jedoch unter dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent ab. Ein niedrigerer Kaufpreisfaktor von 21,43 im Vergleich zum Kreis (23,00) und zum Land (23,49) bestätigt das günstigere Kaufpreisniveau.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Westerheim?

Westerheim hat aktuell 3.063 Einwohner (Stand 2024) und eine Bevölkerungsdichte von 134 Einwohnern pro Quadratkilometer. Seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 ist die Bevölkerung um 4,3 Prozent gewachsen (von 2.936 auf 3.063 Einwohner). Die Arbeitslosenquote lag im Jahr 2023 bei 37 Promille (3,7 Prozent) und bewegte sich in den vorangegangenen Jahren zwischen 26 und 46 Promille.

Wie schneiden die Immobilien in Westerheim im Vergleich zu den Nachbarorten ab?

Im Vergleich zu den acht nächstgelegenen Orten (bis 8,4 Kilometer Entfernung) liegt Westerheim bei Miete und Kaufpreis im Mittelfeld. Die Miete von 10,49 Euro pro Quadratmeter liegt deutlich unter der von Hohenstadt (16,98 Euro), aber über der von Wiesensteig (9,70 Euro) und Drackenstein (8,51 Euro). Der Kaufpreis von 2.698 Euro pro Quadratmeter liegt unter dem von Hohenstadt (3.491 Euro) und Laichingen (3.012 Euro), aber über dem von Wiesensteig (1.839 Euro). Die Bruttomietrendite von 4,67 Prozent liegt ebenfalls im Mittelfeld der Nachbarn, die zwischen 3,11 Prozent (Neidlingen) und 6,33 Prozent (Wiesensteig) variieren.

Woher stammen die Daten zu Westerheim?

Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.

Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Westerheim sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Westerheim führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.

Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.

Datenquellen und Datenstand für Westerheim
KennzahlArtErläuterungDatenstand
Angebotsmiete (€/m²)AngebotsdatenDurchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete.2026
Angebotskaufpreis (€/m²)AngebotsdatenDurchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis.2026
Bruttomietrendite (%)berechnetJahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter.2026
KaufpreisfaktorberechnetKaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite.2026
Einwohner und Dichteamtliche StatistikFortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche.2024
Arbeitslosenquote (%)amtliche StatistikQuote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises.2023
Prognos-ZukunftsatlasFremdindexRang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden.–

Weitere Orte im Alb-Donau-Kreis

Nach Bruttomietrendite sortiert

Kreisübersicht →
Weitere Orte im Alb-Donau-Kreis
OrtPLZMieteKaufRendite
Obermarchtal896119,06 €1.606 €6,77 %
Ballendorf8917710,99 €2.158 €6,11 %
Breitingen891838,53 €1.813 €5,65 %
Öllingen8912910,86 €2.318 €5,62 %
Westerstetten891989,52 €2.177 €5,25 %
Rottenacker896169,94 €2.293 €5,20 %
Heroldstatt7253510,19 €2.427 €5,04 %
Emeringen884996,48 €1.548 €5,03 %