Adelmannsfelden
Adelmannsfelden (PLZ 73486) liegt im Ostalbkreis in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 1.727 Einwohner auf 22,9 km², das entspricht 75 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,29 € pro m², der Kaufpreis bei 2.231 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,92 % und ein Kaufpreisfaktor von 25,5 — rechnerisch sind das 25 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Adelmannsfelden über dem Renditeniveau von 25 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,29 € auf 7,23 € pro m², im Mittel 1,8 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 8,0 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 0,8 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,6 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Ostalbkreis Rang 27 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 69, Stärkerang 26). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Neuler, Abtsgmünd und Rosenberg an.
Immobilienpreise in Adelmannsfelden im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarktbericht Adelmannsfelden
Bericht zum Immobilienmarkt in Adelmannsfelden (Ostalbkreis, Baden-Württemberg): Niedriges Preisniveau bei schwacher Bruttomietrendite, hohe Volatilität in den Zeitreihen, stabile Bevölkerung mit gestiegener Arbeitslosigkeit, guter Prognos-Rang des Ostalbkreises.
Marktüberblick: Niedriges Preisniveau, schwache Rendite
Adelmannsfelden liegt im südlichen Ostalbkreis in den Ellwanger Bergen und gehört zur Gemeinde mit rund 1.730 Einwohnern auf 22,9 km². Der Immobilienmarkt wird durch ein niedrigeres Preisniveau als in den meisten anderen Teilen Baden-Württembergs geprägt, weist aber bei der Bruttomietrendite eine Schwäche auf, die über dem regionalen und nationalen Vergleich liegt.
Die Angebotsmiete liegt bei 7,29 Euro pro Quadratmeter und damit unter dem Kreisdurchschnitt des Ostalbkreis (9,90 Euro), dem Landesdurchschnitt Baden-Württembergs (11,08 Euro) und auch dem Bundesdurchschnitt (8,92 Euro). Der Angebotskaufpreis von 2.231 Euro pro Quadratmeter liegt ebenfalls unter allen drei Bezugsgrößen, jedoch mit geringerer Abweichung: Der Kreis liegt bei 2.789 Euro, Baden-Württemberg bei 3.140 Euro, Deutschland bei 2.409 Euro.
Der Kaufpreisfaktor von 25,49 übersteigt sowohl den Kreiswert (23,63) als auch den Landes- und Bundesdurchschnitt (jeweils rund 23,5). Das bedeutet, dass der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete höher ist als im regionalen und nationalen Durchschnitt. Die Bruttomietrendite von 3,92 Prozent liegt damit unter allen Vergleichswerten – unter dem Kreis (4,33%), dem Land (4,36%) und deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (5,10%). Adelmannsfelden belegt im Bundesland im Perzentilrang 24,7, was bedeutet, dass etwa ein Viertel der Orte im Land eine noch niedrigere Rendite aufweist.
Diese Kombination aus niedriger Miete, moderatem Kaufpreis und niedriger Rendite kennzeichnet einen Markt, in dem die Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieteinnahmen überproportional hoch sind. Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein ähnliches Bild: Adelmannsfelden hat die niedrigste Angebotsmiete aller umliegenden Gemeinden (nächste: Bühlerzell mit 8,07 Euro), während der Kaufpreis nicht der niedrigste ist – Bühlerzell liegt mit 1.886 Euro noch darunter. Die niedrige Miete bei gleichzeitig relativ hohem Kaufpreis drückt die Rendite.
Preisentwicklung: Hohe Volatilität bei kleinen Märkten
Die Zeitreihen der Miet- und Kaufpreise zeigen eine außergewöhnliche Volatilität, die auf einen kleinen Markt mit wenigen Transaktionen hindeutet.
Bei den Mieten wechseln sich Jahre mit niedrigen und hohen Werten ab: 2019 lag die Angebotsmiete bei 5,68 Euro pro Quadratmeter, 2020 sprang sie auf 8,03 Euro, 2021 fiel sie wieder auf 5,92 Euro, 2022 stieg sie erneut auf 7,92 Euro. Der aktuelle Wert von 7,23 Euro (2026) liegt nahe am Vorjahreswert von 8,11 Euro (2025). Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) über den gesamten Zeitraum beträgt 1,76 Prozent – ein moderater Wert, der die starken jährlichen Schwankungen jedoch nicht widerspiegelt.
Noch ausgeprägter ist die Volatilität bei den Kaufpreisen. Von 1.557 Euro pro Quadratmeter (2018) fiel der Wert 2020 auf 1.343 Euro, stieg 2021 auf einen Spitzenwert von 3.541 Euro, fiel 2022 wieder auf 1.843 Euro, stieg 2023 auf 2.620 Euro, fiel 2024 auf 1.782 Euro und lag 2025 bei 2.673 Euro. Die CAGR von 8,02 Prozent erscheint auf den ersten Blick hoch, ist aber durch die extremen Ausschläge verzerrt. Ein einzelner Verkauf zu einem ungewöhnlich hohen oder niedrigen Preis kann den Durchschnittswert eines kleinen Marktes stark verzerren.
Die Datenreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet, was bedeutet, dass sie auf tatsächlichen Inseraten und Transaktionen basieren. Die hohe Volatilität ist jedoch ein Hinweis darauf, dass die Werte nicht stabil sind und einzelne Transaktionen das Bild stark beeinflussen können.
Demografie und Arbeitsmarkt: Stabile Bevölkerung, gestiegene Arbeitslosigkeit
Die Bevölkerung von Adelmannsfelden ist über den letzten Jahren relativ stabil geblieben. Von 1.714 Einwohnern (2015) ging die Zahl zunächst leicht auf 1.685 (2017) zurück, stieg dann wieder auf 1.731 (2022) und lag 2024 bei 1.727. Die Gesamtentwicklung seit 2015 beträgt weniger als ein Prozent (+0,76 Prozent). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 75 Einwohnern je Quadratkilometer, was für eine ländliche Gemeinde typisch ist.
Die Arbeitslosenquote zeigt ein anderes Bild. Sie lag 2015 bei 0,81 Prozent, fiel 2016 und 2017 auf Werte unter 0,5 Prozent, stieg dann kontinuierlich an und erreichte 2021 und 2022 mit 2,16 Prozent ihren Höchststand. 2023 lag sie bei 1,64 Prozent, was immer noch über dem Niveau von 2015 bis 2018 liegt. Mit 19 arbeitslosen Personen ist die absolute Zahl sehr gering.
Die stabile Bevölkerung bei gleichzeitig gestiegener Arbeitslosenquote seit 2017 geht einher mit strukturellen Veränderungen im lokalen Arbeitsmarkt. Die Quote von 1,64 Prozent liegt jedoch immer noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und kennzeichnet den Ort als arbeitsmarktlich stabil.
Es bestehen keine Hochschulen am Ort, was die Nachfrage nach Mietwohnungen durch Studierende ausschließt. Die Gemeinde verfügt über eine eigene Grundschule und einen evangelischen Kindergarten.
Regionale Einordnung: Niedrigste Miete der Nachbarschaft
Adelmannsfelden liegt in einer Region, die im Prognos-Zukunftsatlas 2025 für den Ostalbkreis insgesamt sehr gut abschneidet. Der Kreis belegt den Gesamt-Rang 27 von rund 400 deutschen Kreisen, was ihn in die Spitzengruppe einordnet. Besonders stark ist der Index Wettbewerb & Innovation mit Rang 24, gefolgt vom Arbeitsmarkt (Rang 50) und der Stärke (Rang 26). Schwächer sind die Indizes Demografie (Rang 169) und Wohlstand & Soziale Lage (Rang 62). Der Dynamik-Index liegt mit Rang 69 im Mittelfeld.
Diese Bewertung gilt für den Ostalbkreis als Ganzes und nicht spezifisch für Adelmannsfelden. Die gute Position im Wettbewerb & Innovation und beim Arbeitsmarkt entspricht dem Muster wirtschaftsstarker ländlicher Kreise in Baden-Württemberg, während die demografischen Herausforderungen (Rang 169) auf alternde Strukturen in ländlichen Räumen hindeuten.
Im regionalen Vergleich zu den Nachbarorten schneidet Adelmannsfelden bei den Mieten am unteren Ende ab. Von den acht untersuchten Nachbarorten hat Adelmannsfelden die niedrigste Angebotsmiete (7,29 Euro) und einen der niedrigsten Kaufpreise. Nur Bühlerzell (1.886 Euro) liegt bei den Kaufpreisen noch darunter. Die Mieten der Nachbarorte liegen zwischen 7,96 Euro (Obergröningen) und 11,70 Euro (Abtsgmünd).
Die Gemeinde liegt etwa elf Kilometer vom nächsten Bahnhof in Ellwangen (Jagst) entfernt. Die Autobahnanschlussstelle Ellwangen an der A7 ist 17 Kilometer entfernt, die A6 verläuft etwa 20 Kilometer nördlich.
Fazit
Adelmannsfelden ist eine ländliche Gemeinde im Südosten des Ostalbkreis mit einem kleinen, volatilen Immobilienmarkt. Das Preisniveau liegt unter dem Kreis-, Landes- und Bundesdurchschnitt, die Bruttomietrendite ist jedoch die niedrigste in allen Vergleichsebenen. Der hohe Kaufpreisfaktor von 25,49 zeigt, dass die Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieteinnahmen überproportional hoch sind.
Die extrem schwankenden Jahreswerte bei Miete und Kaufpreis deuten auf einen Markt mit wenigen Transaktionen hin, bei dem einzelne Verkäufe das Durchschnittsniveau stark beeinflussen können. Die Bevölkerung ist stabil bei rund 1.730 Einwohnern, die Arbeitslosenquote ist mit 1,64 Prozent niedrig, aber seit 2017 gestiegen.
Der Ostalbkreis als Ganzes zählt zu den führenden Kreisen Deutschlands im Prognos-Zukunftsatlas, insbesondere in den Bereichen Wettbewerb & Innovation und Arbeitsmarkt. Adelmannsfelden liegt als kleine Gemeinde am Rand der größeren Zentren mit den niedrigsten Mieten der Nachbarschaft.
Für Investoren bedeutet die niedrige Bruttomietrendite von 3,92 Prozent, dass die Renditeerwartungen im Vergleich zu anderen Regionen geringer ausfallen dürften. Die niedrigen absoluten Kaufpreise könnten jedoch für Eigentümer-und-Nutzer interessant sein, die primär am Wohnen und nicht an der Rendite interessiert sind.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Adelmannsfelden entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Adelmannsfelden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,29 €/m² |
| 2019 | 5,68 €/m² |
| 2020 | 8,03 €/m² |
| 2021 | 5,92 €/m² |
| 2022 | 7,92 €/m² |
| 2023 | 7,85 €/m² |
| 2025 | 8,11 €/m² |
| 2026 | 7,23 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Adelmannsfelden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.557 €/m² |
| 2020 | 1.343 €/m² |
| 2021 | 3.541 €/m² |
| 2022 | 1.843 €/m² |
| 2023 | 2.620 €/m² |
| 2024 | 1.782 €/m² |
| 2025 | 2.673 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Adelmannsfelden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,85 % |
| 2020 | 7,17 % |
| 2021 | 2,01 % |
| 2022 | 5,16 % |
| 2023 | 3,60 % |
| 2025 | 3,64 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Adelmannsfelden
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.714 Einwohner |
| 2016 | 1.687 Einwohner |
| 2017 | 1.685 Einwohner |
| 2018 | 1.688 Einwohner |
| 2019 | 1.710 Einwohner |
| 2020 | 1.710 Einwohner |
| 2021 | 1.719 Einwohner |
| 2022 | 1.731 Einwohner |
| 2023 | 1.727 Einwohner |
| 2024 | 1.727 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Adelmannsfelden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 0,81 % |
| 2016 | 0,40 % |
| 2017 | 0,34 % |
| 2018 | 1,05 % |
| 2019 | 1,29 % |
| 2020 | 1,45 % |
| 2021 | 2,16 % |
| 2022 | 2,16 % |
| 2023 | 1,64 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 27,00 Rang |
| Dynamik | 69,00 Rang |
| Stärke | 26,00 Rang |
| Demografie | 169 Rang |
| Arbeitsmarkt | 50,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 24,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 62,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Adelmannsfelden liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Adelmannsfelden im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Adelmannsfelden ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Adelmannsfelden ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Adelmannsfelden
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Abtsgmünd | 11,70 €/m² |
| Hüttlingen | 10,97 €/m² |
| Rainau | 10,72 €/m² |
| Neuler | 10,47 €/m² |
| Ellwangen (Jagst) | 10,33 €/m² |
| Jagstzell | 9,60 €/m² |
| Rosenberg | 9,37 €/m² |
| Bühlerzell | 8,07 €/m² |
| Obergröningen | 7,96 €/m² |
| Adelmannsfelden | 7,29 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Adelmannsfelden ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Adelmannsfelden
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Bühlerzell | 5,14 % |
| Rosenberg | 4,90 % |
| Neuler | 4,48 % |
| Abtsgmünd | 4,36 % |
| Rainau | 4,30 % |
| Ellwangen (Jagst) | 3,98 % |
| Adelmannsfelden | 3,92 % |
| Hüttlingen | 3,81 % |
| Jagstzell | 3,76 % |
| Obergröningen | 3,56 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Neuler | 5,6 km | 73491 | 10,47 € | 2.803 € | 4,48 % |
| Abtsgmünd | 6,6 km | 73453 | 11,70 € | 3.224 € | 4,36 % |
| Rosenberg | 7,6 km | 73494 | 9,37 € | 2.297 € | 4,90 % |
| Bühlerzell | 8,2 km | 74426 | 8,07 € | 1.886 € | 5,14 % |
| Ellwangen (Jagst), Stadt | 9,4 km | 73479 | 10,33 € | 3.114 € | 3,98 % |
| Obergröningen | 9,6 km | 73569 | 7,96 € | 2.679 € | 3,56 % |
| Hüttlingen | 9,7 km | 73460 | 10,97 € | 3.456 € | 3,81 % |
| Rainau | 10,3 km | 73492 | 10,72 € | 2.989 € | 4,30 % |
| Jagstzell | 10,9 km | 73489 | 9,60 € | 3.065 € | 3,76 % |
Wo liegt Adelmannsfelden?
Lage
Adelmannsfelden auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Adelmannsfelden
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,29 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.231 € |
| Bruttomietrendite | 3,92 % |
| Kaufpreisfaktor | 25,5 |
| Einwohner | 1.727 |
| Einwohner je km² | 75 |
| Fläche (km²) | 22,9 |
| Arbeitslosenquote | 1,6 % |
| Prognos-Gesamtrang | #27 |
| Prognos Dynamikrang | #69 |
| Prognos Stärkerang | #26 |
| Koordinaten | 48,9543, 10,0036 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Adelmannsfelden
Was kostet eine Wohnung in Adelmannsfelden?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Adelmannsfelden liegt bei 7,29 Euro pro Quadratmeter. Das ist deutlich weniger als der Durchschnitt des Ostalbkreises (9,90 Euro) und auch unter dem baden-württembergischen Landesdurchschnitt von 11,08 Euro. Der Angebotskaufpreis beträgt 2.231 Euro pro Quadratmeter und liegt damit ebenfalls unter den Vergleichswerten für Kreis (2.789 Euro) und Bundesland (3.140 Euro). Hinweis: Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Adelmannsfelden entwickelt?
Die Kaufpreise in Adelmannsfelden sind seit 2018 stark schwankend gestiegen: Von 1.557 Euro pro Quadratmeter (2018) über einen Spitzenwert von 3.541 Euro (2021) hin zu 2.673 Euro (2025). Die durchschnittliche jährliche Steigerungsrate (CAGR) liegt bei rund 8,0 Prozent. Die Mieten entwickelten sich dagegen deutlich ruhiger mit einer jährlichen Steigerung von etwa 1,8 Prozent. Der Kaufpreisfaktor beträgt 25,49 und liegt damit über dem Kreis- und Landesdurchschnitt von jeweils rund 23,5.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Adelmannsfelden?
Die Bruttomietrendite liegt bei 3,92 Prozent und damit unter dem Durchschnitt des Ostalbkreises (4,33 Prozent) sowie des Landes Baden-Württemberg (4,36 Prozent). Der Perzentilrang von 24,7 im Bundesland bedeutet, dass rund 75 Prozent der Orte in Baden-Württemberg eine höhere Bruttomietrendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor von 25,49 liegt über dem Kreis- und Landesdurchschnitt von jeweils rund 23,5. Die nachweisbaren Kennzahlen zeigen ein niedrigeres Renditeniveau als im regionalen Vergleich.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Adelmannsfelden?
Adelmannsfelden hat 1.727 Einwohner (Stand 2024) und eine Bevölkerungsdichte von 75 Einwohnern pro Quadratkilometer. Seit Beginn der Zeitreihe 2015 ist die Bevölkerung leicht um 0,76 Prozent gestiegen, von 1.714 auf 1.727 Einwohner. Die Entwicklung ist damit nahezu stabil. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 19 Prozent und ist damit deutlich höher als der typische baden-württembergische Durchschnitt.
Wie gut ist Adelmannsfelden wirtschaftlich aufgestellt?
Der Ostalbkreis, zu dem Adelmannsfelden gehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 27 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schnitten die Indizes Wettbewerb und Innovation (Rang 24) sowie Demografie (Rang 16) ab. Der Rang Dynamik lag mit Platz 69 etwas niedriger. Dieser Prognos-Rang gilt für den gesamten Kreis, nicht für die Gemeinde allein. Adelmannsfelden selbst hat keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Adelmannsfelden?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Adelmannsfelden sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Adelmannsfelden führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Ostalbkreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Mutlangen | 73557 | 11,37 € | 2.558 € | 5,33 % |
| Wört | 73499 | 8,82 € | 2.055 € | 5,15 % |
| Tannhausen | 73497 | 8,72 € | 2.044 € | 5,12 % |
| Schwäbisch Gmünd, Stadt | 73525 | 12,45 € | 2.955 € | 5,06 % |
| Spraitbach | 73565 | 9,49 € | 2.255 € | 5,05 % |
| Rosenberg | 73494 | 9,37 € | 2.297 € | 4,90 % |
| Mögglingen | 73563 | 11,04 € | 2.707 € | 4,89 % |
| Durlangen | 73568 | 9,37 € | 2.320 € | 4,85 % |