Leinsweiler
Leinsweiler (PLZ 76829) liegt im Kreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 519 Einwohner auf 5,8 km², das entspricht 89 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 12,15 € pro m², der Kaufpreis bei 2.835 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,14 % und ein Kaufpreisfaktor von 19,5 — rechnerisch sind das 19 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Leinsweiler über dem Renditeniveau von 60 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,14 € auf 14,62 € pro m², im Mittel 11,5 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -8,1 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 24,2 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,1 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Südliche Weinstraße Rang 263 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 209, Stärkerang 268). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Eschbach, Ranschbach und Ilbesheim bei Landau in der Pfalz an.
Immobilienpreise in Leinsweiler im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortbericht Leinsweiler
Marktüberblick: Hohe Mieten, moderater Kaufpreis
Leinsweiler ist eine 5,8 km² große Gemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz mit 519 Einwohnern (2024). Der Ort liegt im pfälzischen Weinbaugebiet und weist eine Bevölkerungsdichte von 89 Einwohnern pro Quadratkilometer auf.
Der lokale Immobilienmarkt zeichnet sich durch ein deutliches Gefälle zwischen Miet- und Kaufpreisniveau aus: Die Angebotsmiete liegt mit 12,15 Euro pro Quadratmeter deutlich über dem Kreisdurchschnitt (9,43 Euro), dem Landesdurchschnitt Rheinland-Pfalz (8,08 Euro) und dem Bundesdurchschnitt (8,92 Euro). Der Angebotskaufpreis von 2.835 Euro pro Quadratmeter liegt knapp über dem Kreiswert (2.717 Euro), über dem Landesdurchschnitt (2.030 Euro) und dem Bundesdurchschnitt (2.409 Euro).
Der Kaufpreisfaktor von 19,45 ist der niedrigste unter den verfügbaren Vergleichswerten – er liegt unter dem Kreiswert (24,38) und dem Landeswert (21,16). Das bedeutet, dass sich der Kaufpreis bei der aktuellen Miete etwa 19,5 Jahre amortisieren würde. Im Vergleich dazu benötigen Nachbargemeinden wie Albersweiler (31,00) oder Waldhambach (33,26) deutlich länger.
Die Bruttomietrendite von 5,14 % liegt leicht unter dem Landesdurchschnitt (5,25 %) und knapp über dem Bundesdurchschnitt (5,10 %), aber deutlich über dem Kreiswert (4,39 %). Sie ist damit im regionalen Vergleich attraktiv, was vor allem am niedrigeren Kaufpreisfaktor im Verhältnis zur Miete liegt.
Preis- und Mietentwicklung: Extreme Schwankungen
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen einen Immobilienmarkt mit erheblichen Schwankungen.
Bei den Mieten stieg der Angebotswert von 6,14 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 14,62 Euro (2026) – auf das 2,4-fache. Der Anstieg verlief jedoch nicht linear: Nach dem Anstieg auf 14,06 Euro (2021) folgte ein Rückgang auf 9,46 Euro (2023), ein erneuter Anstieg auf 14,67 Euro (2024), ein weiterer Rückgang auf 8,00 Euro (2025) und ein Anstieg auf 14,62 Euro (2026). Diese starken jährlichen Schwankungen deuten auf ein kleines Marktumfeld hin, in dem die Zusammensetzung der angebotenen Wohnungen die Durchschnittswerte stark beeinflusst.
Der Kaufpreismarkt zeigt ein ähnliches Muster mit extremerer Volatilität: Von 2.734 Euro pro Quadratmeter (2019) fiel er auf 2.245 Euro (2021), stieg dann auf 3.207 Euro (2022) und erreichte mit 3.928 Euro (2023) einen Höchststand. Im Jahr 2024 folgte ein Rückgang auf 1.790 Euro – ein Verlust von 54,4 % gegenüber dem Vorjahreswert. Dieser extreme Einbruch ist der bestimmende Faktor für den negativen CAGR von -8,12 % über den gesamten Zeitraum.
Der CAGR der Miete liegt bei 11,45 % über den Zeitraum, was den starken Aufwärtstrend der Mietpreise bestätigt, auch wenn einzelne Jahre Schwankungen aufweisen.
Demografie und Nachfrage: Zuzug stabilisiert sich
Die Bevölkerung von Leinsweiler wuchs zwischen 2015 und 2024 von 418 auf 519 Einwohner, was einem Anstieg von 24,2 % entspricht. Der Höhepunkt lag 2022 bei 532 Einwohnern, seither stabilisiert sich die Einwohnerzahl bei 519.
Dieser Zuzug hat sich direkt auf den Immobilienmarkt ausgewirkt: Der starke Bevölkerungsgewinn geht einher mit dem Anstieg der Mieten und Kaufpreise bis 2023. Der Rückgang der Bevölkerung auf 519 Einwohner (2023/2024) korreliert mit dem Einbruch des Kaufpreises 2024.
Die Arbeitslosenquote lag 2015 bei 0,8 % und stieg während der Pandemie auf 4,19 % (2020). Seitdem ist sie auf 2,11 % (2023) gesunken, bei nur 7 arbeitslosen Personen. Die niedrige Arbeitslosenquote spricht für eine stabile lokale Wirtschaft, auch wenn die Pandemie einen deutlichen, wenn auch kurzen, Einschnitt verursachte.
Die Kombination aus Bevölkerungswachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und der Lage in einer beliebten Weinbauregion schafft eine nachfragestarke Grundlage für den lokalen Immobilienmarkt.
Standortfaktoren: Wohlstand ohne Dynamik
Der Landkreis Südliche Weinstraße belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Rang 263 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Teilindizes zeigen: Rang 209 in Dynamik, Rang 268 in Stärke, Rang 354 in Demografie, Rang 213 in Arbeitsmarkt, Rang 328 in Wettbewerb und Innovation, und Rang 101 in Wohlstand und soziale Lage.
Der hohe Rang in Wohlstand und soziale Lage (101) steht im Kontrast zu den niedrigeren Rängen in Demografie (354) und Wettbewerb/Innovation (328). Das Muster deutet auf eine wohlhabende, aber demografisch schwächelnde Region mit begrenzter wirtschaftlicher Dynamik hin.
Leinsweiler selbst verfügt über keine Hochschulen. Die Nachbargemeinden weisen ebenfalls keine besonderen bildungsbezogenen Standortvorteile auf.
Im Vergleich zu den acht nächsten Nachbarn (0,9 bis 4,1 km Entfernung) hebt sich Leinsweiler durch die höchsten Miete (12,15 Euro/m²) ab. Der nächste Nachbar Eschbach (0,9 km) liegt bei 10,03 Euro/m², Ranschbach (1,7 km) bei 10,28 Euro/m². Der Kaufpreis von 2.835 Euro/m² liegt im Mittelfeld der Nachbarn – höher als bei Eschbach (2.288), Ranschbach (2.102) und Ilbesheim (2.261), aber niedriger als bei Waldhambach (3.326) und Albersweiler (3.100).
Die Kombination aus überdurchschnittlichen Mieten und einem Kaufpreis, der nicht überproportional hoch ist, führt zu der im Kreisvergleich attraktiven Bruttomietrendite von 5,14 %.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Leinsweiler entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Leinsweiler
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,14 €/m² |
| 2019 | 7,72 €/m² |
| 2020 | 9,68 €/m² |
| 2021 | 14,06 €/m² |
| 2022 | 14,50 €/m² |
| 2023 | 9,46 €/m² |
| 2024 | 14,67 €/m² |
| 2025 | 8,00 €/m² |
| 2026 | 14,62 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Leinsweiler
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 2.734 €/m² |
| 2021 | 2.245 €/m² |
| 2022 | 3.207 €/m² |
| 2023 | 3.928 €/m² |
| 2024 | 1.790 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Leinsweiler
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2019 | 3,39 % |
| 2021 | 7,51 % |
| 2022 | 5,43 % |
| 2023 | 2,89 % |
| 2024 | 9,83 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Leinsweiler
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 418 Einwohner |
| 2016 | 429 Einwohner |
| 2017 | 431 Einwohner |
| 2018 | 438 Einwohner |
| 2019 | 465 Einwohner |
| 2020 | 502 Einwohner |
| 2021 | 510 Einwohner |
| 2022 | 532 Einwohner |
| 2023 | 519 Einwohner |
| 2024 | 519 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Leinsweiler
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 0,80 % |
| 2016 | 1,17 % |
| 2017 | 1,53 % |
| 2018 | 1,54 % |
| 2019 | 1,77 % |
| 2020 | 4,19 % |
| 2021 | 1,60 % |
| 2022 | 2,71 % |
| 2023 | 2,11 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 263 Rang |
| Dynamik | 209 Rang |
| Stärke | 268 Rang |
| Demografie | 354 Rang |
| Arbeitsmarkt | 213 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 328 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 101 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Leinsweiler liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Leinsweiler im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Leinsweiler ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Leinsweiler ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Leinsweiler
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Leinsweiler | 12,15 €/m² |
| Ilbesheim bei Landau in der Pfalz | 10,60 €/m² |
| Ranschbach | 10,28 €/m² |
| Eschbach | 10,03 €/m² |
| Göcklingen | 9,98 €/m² |
| Albersweiler | 9,89 €/m² |
| Siebeldingen | 9,24 €/m² |
| Birkweiler | 9,20 €/m² |
| Waldrohrbach | 9,05 €/m² |
| Waldhambach | 8,74 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Leinsweiler ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Leinsweiler
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Ranschbach | 5,87 % |
| Ilbesheim bei Landau in der Pfalz | 5,63 % |
| Eschbach | 5,26 % |
| Leinsweiler | 5,14 % |
| Siebeldingen | 5,00 % |
| Göcklingen | 4,67 % |
| Waldrohrbach | 4,57 % |
| Birkweiler | 4,00 % |
| Albersweiler | 3,83 % |
| Waldhambach | 3,15 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Eschbach | 0,9 km | 76831 | 10,03 € | 2.288 € | 5,26 % |
| Ranschbach | 1,7 km | 76829 | 10,28 € | 2.102 € | 5,87 % |
| Ilbesheim bei Landau in der Pfalz | 2,5 km | 76831 | 10,60 € | 2.261 € | 5,63 % |
| Birkweiler | 2,7 km | 76831 | 9,20 € | 2.757 € | 4,00 % |
| Göcklingen | 2,8 km | 76831 | 9,98 € | 2.568 € | 4,67 % |
| Waldhambach | 3,0 km | 76857 | 8,74 € | 3.326 € | 3,15 % |
| Siebeldingen | 3,8 km | 76833 | 9,24 € | 2.217 € | 5,00 % |
| Albersweiler | 4,1 km | 76857 | 9,89 € | 3.100 € | 3,83 % |
| Waldrohrbach | 4,2 km | 76857 | 9,05 € | 2.378 € | 4,57 % |
Wo liegt Leinsweiler?
Lage
Leinsweiler auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Leinsweiler
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 12,15 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.835 € |
| Bruttomietrendite | 5,14 % |
| Kaufpreisfaktor | 19,5 |
| Einwohner | 519 |
| Einwohner je km² | 89 |
| Fläche (km²) | 5,8 |
| Arbeitslosenquote | 2,1 % |
| Prognos-Gesamtrang | #263 |
| Prognos Dynamikrang | #209 |
| Prognos Stärkerang | #268 |
| Koordinaten | 49,1829, 8,0193 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Leinsweiler
Was kostet eine Wohnung in Leinsweiler?
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 2.835 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 12,15 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen über dem Durchschnitt des Kreises Südliche Weinstraße (2.717 €/m² bzw. 9,43 €/m²) und auch über dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (2.030 €/m² bzw. 8,08 €/m²). Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Leinsweiler entwickelt?
Die Mieten sind in der Zeitreihe von 2018 bis 2026 von 6,14 auf 14,62 Euro pro Quadratmeter gestiegen, weisen dabei aber starke Schwankungen auf. Die Kaufpreise sind von 2.734 Euro pro Quadratmeter (2019) auf 1.790 Euro (2024) gefallen, mit einem Zwischenhoch von 3.928 Euro im Jahr 2023. Beide Reihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Leinsweiler?
Die Bruttomietrendite beträgt 5,14 Prozent und liegt damit knapp unter dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz von 5,25 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 19,45 liegt deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 24,38 und dem Landesdurchschnitt von 21,16. Ein niedriger Kaufpreisfaktor bedeutet ein günstigeres Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete. Die Rendite liegt im Bundesland auf dem etwa 60. Perzentil — rund 40 Prozent der Orte in Rheinland-Pfalz weisen eine höhere Rendite auf.
Wie hat sich die Bevölkerung in Leinsweiler entwickelt?
Die Einwohnerzahl ist von 418 im Jahr 2015 auf 519 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Wachstum von rund 24 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 89 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 2,11 Prozent.
Wie verhalten sich die Mieten in Leinsweiler zu denen der Nachbarorte?
Die Angebotsmiete in Leinsweiler liegt bei 12,15 Euro pro Quadratmeter und damit über den Werten der meisten Nachbarorte im Umkreis. So liegen die Mieten in Eschbach (0,9 km) bei 10,03 €/m², in Ranschbach (1,7 km) bei 10,28 €/m² und in Ilbesheim (2,5 km) bei 10,60 €/m². Lediglich die Mieten in Waldhambach (3 km) mit 8,74 €/m² sind niedriger.
Woher stammen die Daten zu Leinsweiler?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Leinsweiler sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Leinsweiler führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2024 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2024 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Südliche Weinstraße
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Dernbach | 76857 | 10,53 € | 1.234 € | 10,24 % |
| Ramberg | 76857 | 11,76 € | 1.770 € | 7,97 % |
| Frankweiler | 76833 | 10,18 € | 1.673 € | 7,30 % |
| Oberhausen | 76887 | 8,39 € | 1.607 € | 6,27 % |
| Insheim | 76865 | 10,00 € | 1.917 € | 6,26 % |
| Silz | 76857 | 7,36 € | 1.420 € | 6,22 % |
| Ranschbach | 76829 | 10,28 € | 2.102 € | 5,87 % |
| Vorderweidenthal | 76889 | 9,32 € | 1.927 € | 5,81 % |