Offenbach an der Queich
Offenbach an der Queich (PLZ 76877) liegt im Kreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 6.314 Einwohner auf 15,3 km², das entspricht 414 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,45 € pro m², der Kaufpreis bei 3.079 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,07 % und ein Kaufpreisfaktor von 24,6 — rechnerisch sind das 25 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Offenbach an der Queich über dem Renditeniveau von 26 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 8,11 € auf 9,58 € pro m², im Mittel 2,1 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 4,7 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 0,2 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,8 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Südliche Weinstraße Rang 263 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 209, Stärkerang 268). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Ottersheim bei Landau, Bornheim und Knittelsheim an.
Immobilienpreise in Offenbach an der Queich im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Offenbach an der Queich
Immobilienmarktbericht für Offenbach an der Queich: Der Ort liegt als Grundzentrum im Landkreis Südliche Weinstraße, drei Kilometer von Landau entfernt. Die Immobilienpreise liegen über dem Kreis- und Landesdurchschnitt, die Mietrendite von 4,07 % ist jedoch niedrig. Die Zeitreihen zeigen hohe Volatilität, typisch für kleine Märkte. Der Prognos-Zukunftsatlas weist dem Kreis einen mittleren Gesamtrang zu, mit starkem Wohlstand, aber schwacher Innovationsdynamik.
Marktüberblick
Offenbach an der Queich liegt im Landkreis Südliche Weinstraße, drei Kilometer östlich von Landau in der Pfalz. Mit 6.314 Einwohnern auf 15,25 km² ist die Gemeinde ein Grundzentrum und Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde. Die Lage in der Nähe der Großen Kreisstadt Landau prägt den lokalen Immobilienmarkt: Die Preise liegen über dem Kreis- und Landesdurchschnitt, erreichen aber nicht das Niveau der benachbarten Stadt Landau.
Der aktuelle Angebotskaufpreis beträgt 3.079 Euro je Quadratmeter und liegt damit 13 % über dem Kreisdurchschnitt (2.717 €/m²) und 52 % über dem rheinland-pfälzischen Mittel (2.030 €/m²). Die Angebotsmiete von 10,45 €/m² übertrifft den Kreiswert um 11 % und den Landesdurchschnitt um 29 %. Der Kaufpreisfaktor von 24,55 liegt knapp über dem Kreiswert (24,38) und deutlich über dem Landesmittel (21,16). Die Bruttomietrendite von 4,07 % liegt unter dem Kreisdurchschnitt (4,39 %) und deutlich unter dem Landeswert (5,25 %). Der Perzentilrang im Bundesland beträgt 26,2 — das bedeutet, dass von 2.300 bewerteten Orten 26 % eine noch niedrigere Mietrendite aufweisen.
Die Nähe zu Landau wirkt doppelt: Sie hält die Preise über dem ländlichen Durchschnitt, führt aber dazu, dass einige nachfragende Haushalte direkt in die Stadt abwandern, was die Mietrendite im Vergleich zu anderen Orten mit ähnlichen Kaufpreisen drückt.
Preis- und Mietentwicklung
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen eine ungewöhnlich hohe Volatilität, die auf die geringe Marktgröße der Gemeinde zurückzuführen ist. Bei nur 6.314 Einwohnern können einzelne Inserate die Durchschnittswerte stark beeinflussen.
Bei den Mieten liegt der Wert von 10,45 €/m² (aktuell) im Bereich der Vorjahre 2021 bis 2023 (9,13 bis 9,62 €/m²). Der Ausreißer von 13,33 €/m² im Jahr 2024 ist deutlich nach oben abgefallen und wurde 2025 auf 10,16 €/m² und 2026 auf 9,58 €/m² korrigiert. Der CAGR von 2,1 % über den gesamten Zeitraum ist durch diese Schwankungen nur bedingt aussagekräftig.
Beim Kaufpreis ist die Volatilität noch ausgeprägter: Nach einem Anstieg von 2.224 €/m² (2018) auf 3.192 €/m² (2021) folgte ein Rückgang auf 2.488 €/m² (2024), gefolgt von einem Sprung auf 3.799 €/m² (2025) und einer Korrektur auf 3.222 €/m² (2026). Der CAGR von 4,74 % überdeckt diese starken Ausschläge. Die aktuelle Angebotskennzahl von 3.079 €/m² liegt zwischen dem Tief von 2024 und dem Hoch von 2025.
Diese Schwankungen machen einzelne Jahreswerte für Offenbach an der Queich weniger verlässlich als für größere Märkte. Sie sind ein strukturelles Merkmal kleiner Gemeinden mit begrenztem Angebot.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zu den Nachbarorten im Umkreis bis 6 km zeigt Offenbach an der Queich ein gemischtes Bild. Die Angebotsmiete von 10,45 €/m² liegt über der von Ottersheim (9,53 €/m²) und Insheim (10,00 €/m²), knapp über der von Herxheim (10,28 €/m²), aber unter der von Bornheim (10,87 €/m²). Landau als nächstgrößere Stadt weist mit 11,67 €/m² die höchsten Mietwerte auf — ein Hinweis darauf, dass die Stadt als Zentrum einen deutlichen Aufschlag erzielt.
Beim Kaufpreis liegt Offenbach mit 3.079 €/m² im oberen Mittelfeld der Nachbarn. Nur Landau (3.280 €/m²) und Herxheim (3.259 €/m²) liegen darüber. Insheim fällt mit 1.917 €/m² deutlich heraus und erzielt entsprechend die höchste Rendite von 6,26 %. Offenbachs Rendite von 4,07 % liegt damit im unteren Drittel der Nachbarn — nur Ottersheim (3,72 %) und Herxheim (3,79 %) schneiden schlechter ab.
Das Muster zeigt: Offenbach teilt sich den Markt mit Landau, profitiert von der Nähe zur Stadt, erzielt aber nicht deren Preise. Die niedrige Rendite im Vergleich zu entfernteren Orten wie Insheim resultiert aus dem höheren Kaufpreis, nicht aus niedrigeren Mieten.
Standortfaktoren
Der Landkreis Südliche Weinstraße erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 263 von rund 400 Kreisen. Die Teilindizes zeigen ein unterschiedliches Profil: Der Rang im Bereich Wohlstand und soziale Lage (101) ist deutlich besser als der bei Wettbewerb und Innovation (328) oder Demografie (354). Der Arbeitsmarktrang (213) und der Dynamikrang (209) liegen im mittleren Drittel.
Die Bevölkerungsentwicklung ist stabil bis leicht rückläufig: Von 6.325 Einwohnern (2015) auf 6.314 (2024), ein Rückgang von 0,17 % über den Zeitraum. Die Bevölkerungsdichte von 414 Einwohnern je km² ist für eine rheinland-pfälzische Gemeinde im ländlichen Raum überdurchschnittlich — ein Effekt der Nähe zu Landau.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 109 Promille (10,9 %). Dieser Wert ist deutlich über dem Bundesdurchschnitt und spiegelt die wirtschaftliche Struktur des Landkreises wider. Der schwache Prognos-Rang bei Wettbewerb und Innovation (328) korrespondiert mit dieser Quote.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Als Grundzentrum und Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde erfüllt Offenbach basisversorgende Funktionen. Wirtschaftlich prägend sind der Wellpappenhersteller Progroup und ein Außenstandort des Daimler-Global-Logistics-Centers. Diese industriellen Arbeitgeber bieten lokale Beschäftigung, können aber den demografischen und innovationspolitischen Rückstand im Kreis nicht allein ausgleichen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Offenbach an der Queich entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Offenbach an der Queich
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 8,11 €/m² |
| 2019 | 8,30 €/m² |
| 2020 | 8,22 €/m² |
| 2021 | 9,34 €/m² |
| 2022 | 9,13 €/m² |
| 2023 | 9,62 €/m² |
| 2024 | 13,33 €/m² |
| 2025 | 10,16 €/m² |
| 2026 | 9,58 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Offenbach an der Queich
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.224 €/m² |
| 2019 | 2.329 €/m² |
| 2020 | 2.987 €/m² |
| 2021 | 3.192 €/m² |
| 2022 | 2.928 €/m² |
| 2023 | 3.175 €/m² |
| 2024 | 2.488 €/m² |
| 2025 | 3.800 €/m² |
| 2026 | 3.222 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Offenbach an der Queich
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,38 % |
| 2019 | 4,28 % |
| 2020 | 3,30 % |
| 2021 | 3,51 % |
| 2022 | 3,74 % |
| 2023 | 3,64 % |
| 2024 | 6,43 % |
| 2025 | 3,21 % |
| 2026 | 3,57 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Offenbach an der Queich
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 6.325 Einwohner |
| 2016 | 6.352 Einwohner |
| 2017 | 6.406 Einwohner |
| 2018 | 6.393 Einwohner |
| 2019 | 6.315 Einwohner |
| 2020 | 6.289 Einwohner |
| 2021 | 6.311 Einwohner |
| 2022 | 6.317 Einwohner |
| 2023 | 6.314 Einwohner |
| 2024 | 6.314 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Offenbach an der Queich
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,91 % |
| 2016 | 1,66 % |
| 2017 | 1,49 % |
| 2018 | 2,75 % |
| 2019 | 2,57 % |
| 2020 | 3,08 % |
| 2021 | 3,14 % |
| 2022 | 3,11 % |
| 2023 | 2,83 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 263 Rang |
| Dynamik | 209 Rang |
| Stärke | 268 Rang |
| Demografie | 354 Rang |
| Arbeitsmarkt | 213 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 328 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 101 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Offenbach an der Queich liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Offenbach an der Queich im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Offenbach an der Queich ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Offenbach an der Queich ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Offenbach an der Queich
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Landau in der Pfalz | 11,67 €/m² |
| Bornheim | 10,87 €/m² |
| Hochstadt (Pfalz) | 10,59 €/m² |
| Offenbach an der Queich | 10,45 €/m² |
| Herxheim bei Landau/ Pfalz | 10,28 €/m² |
| Essingen | 10,17 €/m² |
| Knittelsheim | 10,02 €/m² |
| Insheim | 10,00 €/m² |
| Ottersheim bei Landau | 9,53 €/m² |
| Knöringen | 8,95 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Offenbach an der Queich ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Offenbach an der Queich
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Insheim | 6,26 % |
| Knöringen | 4,78 % |
| Knittelsheim | 4,70 % |
| Essingen | 4,45 % |
| Bornheim | 4,39 % |
| Hochstadt (Pfalz) | 4,31 % |
| Landau in der Pfalz | 4,27 % |
| Offenbach an der Queich | 4,07 % |
| Herxheim bei Landau/ Pfalz | 3,79 % |
| Ottersheim bei Landau | 3,72 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Ottersheim bei Landau | 2,9 km | 76879 | 9,53 € | 3.078 € | 3,72 % |
| Bornheim | 3,7 km | 76879 | 10,87 € | 2.969 € | 4,39 % |
| Knittelsheim | 4,4 km | 76879 | 10,02 € | 2.557 € | 4,70 % |
| Essingen | 4,8 km | 76879 | 10,17 € | 2.745 € | 4,45 % |
| Insheim | 5,1 km | 76865 | 10,00 € | 1.917 € | 6,26 % |
| Hochstadt (Pfalz) | 5,2 km | 76879 | 10,59 € | 2.946 € | 4,31 % |
| Herxheim bei Landau/ Pfalz | 5,6 km | 76863 | 10,28 € | 3.259 € | 3,79 % |
| Landau in der Pfalz, Stadt | 5,7 km | 76829 | 11,67 € | 3.280 € | 4,27 % |
| Knöringen | 5,8 km | 76833 | 8,95 € | 2.247 € | 4,78 % |
Wo liegt Offenbach an der Queich?
Lage
Offenbach an der Queich auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Offenbach an der Queich
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 10,45 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.079 € |
| Bruttomietrendite | 4,07 % |
| Kaufpreisfaktor | 24,6 |
| Einwohner | 6.314 |
| Einwohner je km² | 414 |
| Fläche (km²) | 15,3 |
| Arbeitslosenquote | 2,8 % |
| Prognos-Gesamtrang | #263 |
| Prognos Dynamikrang | #209 |
| Prognos Stärkerang | #268 |
| Koordinaten | 49,1940, 8,1901 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Offenbach an der Queich
Was kostet eine Wohnung in Offenbach an der Queich?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Offenbach an der Queich liegt bei 10,45 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 3.079 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem Durchschnitt des Landkreises Südliche Weinstraße (9,43 Euro bzw. 2.717 Euro) und auch über dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (8,08 Euro bzw. 2.030 Euro). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Offenbach an der Queich entwickelt?
Die Mieten in Offenbach an der Queich sind seit 2018 von 8,11 auf 9,58 Euro pro Quadratmeter (2026) gestiegen, was einer jährlichen Wachstumsrate von rund 2,10 Prozent entspricht. Der Kaufpreis entwickelte sich stärker: Er legte von 2.224 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 3.222 Euro (2026) zu, was einem CAGR von 4,74 Prozent entspricht. Beide Reihen sind nicht geschätzt. In der Zeitreihe sind einzelne Ausreißer zu erkennen, etwa 2024 mit 13,33 Euro Miete und 2025 mit 3.799 Euro Kaufpreis.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Offenbach an der Queich?
Die Bruttomietrendite in Offenbach an der Queich beträgt 4,07 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 24,55. Im Vergleich dazu weist der Kreis Südliche Weinstraße eine Rendite von 4,39 Prozent auf, das Bundesland Rheinland-Pfalz im Durchschnitt 5,25 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 26,18 liegt Offenbach an der Queich im unteren Drittel der Orte im Bundesland – rund 74 Prozent der Orte in Rheinland-Pfalz haben eine höhere Bruttomietrendite. Der hohe Kaufpreisfaktor und die niedrige Rendite gehören zusammen und zeigen ein eher teures Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Offenbach an der Queich?
Die Bevölkerung in Offenbach an der Queich ist seit Beginn der Zeitreihe leicht rückläufig: Von 6.325 Einwohnern (2015) auf 6.314 (2024), das entspricht einer Veränderung von minus 0,17 Prozent. Die Bevölkerungsdichte beträgt 414 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 109 (absoluter Wert). Die Bevölkerungsentwicklung ist damit weitgehend stabil, ohne nennenswerten Wachstum oder Schrumpfung.
Wie schneidet Offenbach an der Queich im Vergleich zu Nachbarorten ab?
Im Vergleich zu den Nachbarorten im Umkreis von bis zu sechs Kilometern liegt die Angebotsmiete in Offenbach an der Queich mit 10,45 Euro pro Quadratmeter im oberen Mittelfeld. Knittelsheim (10,02 Euro) und Insheim (10,00 Euro) liegen etwas darunter, Landau in der Pfalz (11,67 Euro) und Bornheim (10,87 Euro) darüber. Beim Kaufpreis von 3.079 Euro pro Quadratmeter liegt Offenbach an der Queich über dem Niveau von Insheim (1.917 Euro) und Knittelsheim (2.557 Euro), aber unter dem von Landau (3.280 Euro) und Herxheim (3.259 Euro).
Woher stammen die Daten zu Offenbach an der Queich?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Offenbach an der Queich sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Offenbach an der Queich führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Südliche Weinstraße
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Dernbach | 76857 | 10,53 € | 1.234 € | 10,24 % |
| Ramberg | 76857 | 11,76 € | 1.770 € | 7,97 % |
| Frankweiler | 76833 | 10,18 € | 1.673 € | 7,30 % |
| Oberhausen | 76887 | 8,39 € | 1.607 € | 6,27 % |
| Insheim | 76865 | 10,00 € | 1.917 € | 6,26 % |
| Silz | 76857 | 7,36 € | 1.420 € | 6,22 % |
| Ranschbach | 76829 | 10,28 € | 2.102 € | 5,87 % |
| Vorderweidenthal | 76889 | 9,32 € | 1.927 € | 5,81 % |