Kiefersfelden
Kiefersfelden (PLZ 83088) liegt im Kreis Rosenheim in Bayern. Der Ort zählt 6.841 Einwohner auf 36,7 km², das entspricht 186 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 13,17 € pro m², der Kaufpreis bei 4.571 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,46 % und ein Kaufpreisfaktor von 28,9 — rechnerisch sind das 29 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Kiefersfelden über dem Renditeniveau von 32 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 9,75 € auf 14,06 € pro m², im Mittel 4,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 4,8 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,0 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,3 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Rosenheim Rang 92 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 193, Stärkerang 77). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Oberaudorf, Flintsbach a.Inn und Nußdorf a.Inn an.
Immobilienpreise in Kiefersfelden im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Kiefersfelden
Bericht für Kiefersfelden: Grenzgemeinde im Landkreis Rosenheim mit überdurchschnittlichen Immobilienpreisen, extremer Mietpreisschwankung in der Zeitreihe und stabiler Bevölkerungsentwicklung.
Marktüberblick
Kiefersfelden liegt im oberbayerischen Landkreis Rosenheim direkt an der Grenze zu Tirol, am Fuße des Kaisergebirges. Die 36,74 km² große Gemeinde mit 6.841 Einwohnern (2024) hat eine Bevölkerungsdichte von 186 Einwohnern pro km² und trägt seit 1961 das Prädikat Luftkurort. Die Lage am Inn und die Nähe zum Kaisergebirge prägen das Ortsbild und die wirtschaftliche Struktur.
Aktuelle Marktlage
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 4.571 €/m², die Angebotsmiete bei 13,17 €/m². Die Bruttomietrendite beträgt 3,46 %, der Kaufpreisfaktor liegt bei 28,93.
Damit liegt Kiefersfelden bei der Miete deutlich über dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 €/m² und dem deutschen Durchschnitt von 8,92 €/m². Beim Kaufpreis übertrifft der Ort den bayerischen Mittelwert von 3.246 €/m² um rund 41 %. Die Rendite von 3,46 % liegt unter dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 %, was die hohe Kaufpreislage im Verhältnis zur Miete widerspiegelt.
Im Vergleich zum Landkreis Rosenheim (Durchschnittsmiete 12,92 €/m², Kaufpreis 4.788 €/m²) liegt Kiefersfelden bei der Miete leicht darüber, beim Kaufpreis jedoch unter dem Kreisdurchschnitt. Der Kaufpreisfaktor von 28,93 liegt unter dem Kreiswert von 30,94, was auf eine relativ günstigere Miete im Verhältnis zum Kaufpreis im Vergleich zum Kreisumfeld hindeutet.
Preisentwicklung
Die Zeitreihe der Mietpreise zeigt eine außergewöhnliche Volatilität: Von 9,75 €/m² (2018) stieg die Miete bis 2021 auf 12,44 €/m², fiel dann 2023 auf 10,55 €/m², um 2024 einen sprunghaften Anstieg auf 18,38 €/m² zu verzeichnen, bevor sie 2025 auf 12,24 €/m² und 2026 auf 14,06 €/m² zurückkehrte. Dieser starke Ausschlag 2024 entspricht keinem allgemeinen Markttrend – im Gegenteil: Der Kaufpreis verläuft in diesem Zeitraum deutlich stabiler.
Beim Kaufpreis ist ein kontinuierlicher Anstieg von 2.981 €/m² (2018) auf 5.073 €/m² (2022) zu beobachten, gefolgt von einer Korrektur auf 4.329 €/m² (2026). Der Kaufpreis liegt damit heute noch um 45 % über dem Niveau von 2018.
Die aktuellen Werte (4.571 €/m² Kaufpreis, 13,17 €/m² Miete) weichen von den Zeitreihenwerten für 2026 ab (4.329 €/m² bzw. 14,06 €/m²). Diese Differenz zeigt, dass die Zeitreihenwerte und die aktuellen Angebotskennzahlen unterschiedliche Stichtage oder Berechnungsmethoden zugrunde legen können.
Regionale Einordnung
Kiefersfelden liegt bei der Angebotsmiete im Perzentilrang 31,5 % innerhalb Bayerns – das bedeutet, dass etwa 31,5 % der bayerischen Orte niedrigere Mietwerte aufweisen. Im direkten Vergleich zu den Nachbarorten liegt die aktuelle Miete von 13,17 €/m² über Oberaudorf (12,94 €/m², 4 km entfernt), Flintsbach (13,37 €/m²) und Nußdorf (13,01 €/m²), unter Brannenburg (15,85 €/m²). Der aktuelle Kaufpreis von 4.571 €/m² liegt unter Oberaudorf (4.857 €/m²), Neubeuern (4.882 €/m²) und Brannenburg (5.787 €/m²), aber über Bayrischzell (3.806 €/m²).
Die Bruttomietrendite von 3,46 % liegt im Mittelfeld der Nachbarorte – höher als bei Oberaudorf (3,20 %) und Brannenburg (3,29 %), niedriger als bei Bayrischzell (4,40 %) und Flintsbach (3,76 %). Das Muster zeigt: Orte mit niedrigerem Kaufpreis (wie Bayrischzell) bieten tendenziell höhere Renditen, während die teureren Lagen (Brannenburg, Oberaudorf) bei gleichzeitig hoher Miete die Rendite drücken.
Standortfaktoren
Der Landkreis Rosenheim erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 92 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut positioniert ist der Kreis mit dem Teilindex Wohlstand und Soziale Lage auf Rang 31. Schwächer ausgeprägt sind die Dynamik (Rang 193) und der Arbeitsmarkt (Rang 166). Diese Werte gelten für den gesamten Kreis, nicht für die Gemeinde Kiefersfelden.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Die Bevölkerungszahl entwickelte sich zwischen 2015 und 2024 relativ stabil: Von 6.775 auf 6.841 Einwohner, was einer Veränderung von knapp 1 % entspricht. Die Arbeitslosenquote schwankte im Beobachtungszeitraum zwischen 75 und 120 (Indexwerte).
Die stabile Bevölkerungsentwicklung bei gleichzeitig steigenden Immobilienpreisen (Kaufpreis 2018: 2.981 €/m², heute 4.571 €/m²) deutet auf eine nachfragegetriebene Preisentwicklung hin, die weniger durch Zuzug als durch die attraktive Lage am Fuße des Kaisergebirges und die Grenzlage zu Tirol getrieben wird.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Kiefersfelden entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Kiefersfelden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 9,75 €/m² |
| 2019 | 9,99 €/m² |
| 2020 | 9,69 €/m² |
| 2021 | 12,44 €/m² |
| 2022 | 11,87 €/m² |
| 2023 | 10,55 €/m² |
| 2024 | 18,38 €/m² |
| 2025 | 12,24 €/m² |
| 2026 | 14,06 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Kiefersfelden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.981 €/m² |
| 2019 | 3.323 €/m² |
| 2020 | 3.922 €/m² |
| 2021 | 4.456 €/m² |
| 2022 | 5.073 €/m² |
| 2023 | 4.492 €/m² |
| 2024 | 4.502 €/m² |
| 2025 | 4.364 €/m² |
| 2026 | 4.329 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Kiefersfelden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,93 % |
| 2019 | 3,61 % |
| 2020 | 2,96 % |
| 2021 | 3,35 % |
| 2022 | 2,81 % |
| 2023 | 2,82 % |
| 2024 | 4,90 % |
| 2025 | 3,37 % |
| 2026 | 3,90 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Kiefersfelden
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 6.775 Einwohner |
| 2016 | 6.864 Einwohner |
| 2017 | 6.825 Einwohner |
| 2018 | 6.821 Einwohner |
| 2019 | 6.844 Einwohner |
| 2020 | 6.822 Einwohner |
| 2021 | 6.768 Einwohner |
| 2022 | 6.854 Einwohner |
| 2023 | 6.841 Einwohner |
| 2024 | 6.841 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Kiefersfelden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 0,73 % |
| 2016 | 0,65 % |
| 2017 | 0,71 % |
| 2018 | 2,28 % |
| 2019 | 1,94 % |
| 2020 | 2,92 % |
| 2021 | 2,23 % |
| 2022 | 1,83 % |
| 2023 | 2,27 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 92,00 Rang |
| Dynamik | 193 Rang |
| Stärke | 77,00 Rang |
| Demografie | 185 Rang |
| Arbeitsmarkt | 166 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 83,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 31,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Kiefersfelden liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Kiefersfelden im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Kiefersfelden ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Kiefersfelden ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Kiefersfelden
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Brannenburg | 15,85 €/m² |
| Raubling | 14,08 €/m² |
| Bayrischzell | 13,95 €/m² |
| Flintsbach a.Inn | 13,37 €/m² |
| Kiefersfelden | 13,17 €/m² |
| Nußdorf a.Inn | 13,01 €/m² |
| Neubeuern | 12,98 €/m² |
| Oberaudorf | 12,94 €/m² |
| Schleching | 12,34 €/m² |
| Samerberg | 12,19 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Kiefersfelden ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Kiefersfelden
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Bayrischzell | 4,40 % |
| Nußdorf a.Inn | 3,81 % |
| Flintsbach a.Inn | 3,76 % |
| Schleching | 3,51 % |
| Kiefersfelden | 3,46 % |
| Raubling | 3,38 % |
| Brannenburg | 3,29 % |
| Oberaudorf | 3,20 % |
| Neubeuern | 3,19 % |
| Samerberg | 2,85 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Oberaudorf | 4,0 km | 83080 | 12,94 € | 4.857 € | 3,20 % |
| Flintsbach a.Inn | 12,9 km | 83126 | 13,37 € | 4.266 € | 3,76 % |
| Nußdorf a.Inn | 14,4 km | 83131 | 13,01 € | 4.102 € | 3,81 % |
| Bayrischzell | 14,7 km | 83735 | 13,95 € | 3.806 € | 4,40 % |
| Brannenburg | 15,5 km | 83098 | 15,85 € | 5.787 € | 3,29 % |
| Neubeuern, M | 18,1 km | 83115 | 12,98 € | 4.882 € | 3,19 % |
| Samerberg | 18,6 km | 83122 | 12,19 € | 5.141 € | 2,85 % |
| Schleching | 19,5 km | 83259 | 12,34 € | 4.216 € | 3,51 % |
| Raubling | 20,3 km | 83064 | 14,08 € | 5.008 € | 3,38 % |
Wo liegt Kiefersfelden?
Lage
Kiefersfelden auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Kiefersfelden
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 13,17 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 4.571 € |
| Bruttomietrendite | 3,46 % |
| Kaufpreisfaktor | 28,9 |
| Einwohner | 6.841 |
| Einwohner je km² | 186 |
| Fläche (km²) | 36,7 |
| Arbeitslosenquote | 2,3 % |
| Prognos-Gesamtrang | #92 |
| Prognos Dynamikrang | #193 |
| Prognos Stärkerang | #77 |
| Koordinaten | 47,6147, 12,1885 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Kiefersfelden
Was kostet eine Wohnung in Kiefersfelden?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei durchschnittlich 13,17 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 4.571 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem bayerischen Durchschnitt (Miete: 10,11 €/m², Kaufpreis: 3.246 €/m²), wobei die Miete knapp über dem Kreis Rosenheim (12,92 €/m²) liegt, der Kaufpreis jedoch unter dem Kreisdurchschnitt (4.788 €/m²).
Wie haben sich die Immobilienpreise in Kiefersfelden entwickelt?
Die Kaufpreise stiegen von 2.981 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf einen Höhepunkt von 5.073 Euro im Jahr 2022 und sind seither leicht rückläufig (4.329 Euro im Jahr 2026). Die Mieten zeigten eine volatile Entwicklung: Von 9,75 Euro 2018 stiegen sie auf 14,06 Euro im Jahr 2026, wobei das Jahr 2024 mit 18,38 Euro einen deutlichen Ausreißer nach oben darstellte.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Kiefersfelden?
Die Bruttomietrendite beträgt 3,46 Prozent und liegt damit unter dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent, aber über dem Kreis Rosenheim von 3,28 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 28,93 liegt über dem bayerischen Durchschnitt von 26,10, was auf ein relativ hohes Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet. Im Perzentilrang der Bruttomietrendite in Bayern liegt Kiefersfelden bei 31,52, was bedeutet, dass rund 31,5 Prozent der Orte im Bundesland eine höhere Rendite aufweisen.
Wie verhält sich Kiefersfelden im Vergleich zu den Nachbarorten?
Im Vergleich zu den Nachbarorten liegt die Angebotsmiete in Kiefersfelden mit 13,17 Euro pro Quadratmeter im Mittelfeld. Sie ist höher als die von Samerberg (12,19 €/m²) und Schleching (12,34 €/m²), aber niedriger als die von Brannenburg (15,85 €/m²) und Bayrischzell (13,95 €/m²). Der Kaufpreis von 4.571 Euro pro Quadratmeter liegt ebenfalls im mittleren Bereich der Nachbargemeinden.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Kiefersfelden?
Die Bevölkerungszahl ist seit 2015 relativ stabil und lag 2024 bei 6.841 Einwohnern. Im Vergleich zum Startwert der Zeitreihe 2015 (6.775) entspricht das einem Anstieg von rund 1 Prozent. Die Bevölkerungsdichte beträgt 186 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie ist die wirtschaftliche Lage in Kiefersfelden?
Der Kreis Rosenheim, zu dem Kiefersfelden gehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 92 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schnitt der Kreis im Index "Wohlstand und soziale Lage" mit Rang 31 ab, während der Index "Dynamik" mit Rang 193 schwächer abschnitt. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 9,3 Prozent.
Woher stammen die Daten zu Kiefersfelden?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Kiefersfelden sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Kiefersfelden führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Rosenheim
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Albaching | 83544 | 11,19 € | 2.849 € | 4,72 % |
| Chiemsee | 83256 | 15,05 € | 4.556 € | 3,96 % |
| Nußdorf a.Inn | 83131 | 13,01 € | 4.102 € | 3,81 % |
| Vogtareuth | 83569 | 12,35 € | 3.919 € | 3,78 % |
| Flintsbach a.Inn | 83126 | 13,37 € | 4.266 € | 3,76 % |
| Bad Feilnbach | 83075 | 13,48 € | 4.420 € | 3,66 % |
| Frasdorf | 83112 | 13,41 € | 4.473 € | 3,60 % |
| Edling | 83533 | 11,77 € | 3.962 € | 3,56 % |