Rott a.Inn
Rott a.Inn (PLZ 83543) liegt im Kreis Rosenheim in Bayern. Der Ort zählt 4.257 Einwohner auf 19,6 km², das entspricht 218 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 11,67 € pro m², der Kaufpreis bei 4.133 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,39 % und ein Kaufpreisfaktor von 29,5 — rechnerisch sind das 30 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Rott a.Inn über dem Renditeniveau von 28 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 8,90 € auf 12,11 € pro m², im Mittel 3,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 1,8 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 5,8 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Rosenheim Rang 92 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 193, Stärkerang 77). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Griesstätt, Ramerberg und Emmering an.
Immobilienpreise in Rott a.Inn im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Rott a.Inn
Rott am Inn liegt im oberbayerischen Landkreis Rosenheim, etwa auf halbem Weg zwischen Rosenheim und Wasserburg am Inn. Der Ort weist mit 11,67 €/m² Angebotsmiete und 4.133 €/m² Kaufpreis über dem bayerischen und bundesweiten Durchschnitt, aber unter dem Kreisdurchschnitt liegende Preise auf. Die Kaufpreisentwicklung war volatil mit einem deutlichen Peak 2021. Die Bevölkerung wächst seit 2015 um knapp 6 %. Der Landkreis Rosenheim erreicht im Prognos-Zukunftsatlas Platz 92, wobei der Wohlstandsindex mit Rang 31 besonders stark ist.
Marktüberblick und Lage
Rott am Inn liegt im oberbayerischen Landkreis Rosenheim, etwa auf halbem Weg zwischen der Kreisstadt Rosenheim und der Stadt Wasserburg am Inn, jeweils rund 15 Kilometer entfernt. Die Gemeinde umfasst 19,57 Quadratkilometer und 4.257 Einwohner (2024), was einer Dichte von 218 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Seit 1876 ist der Ort an das Eisenbahnnetz angebunden (Bahnstrecke Rosenheim–Mühldorf). Die wirtschaftliche Grundlage bilden Landwirtschaft und eine Anzahl gut fundierter Gewerbebetriebe.
Die Lage im ländlichen Raum des Alpenvorlandes prägt den Immobilienmarkt: Die Angebotsmiete liegt bei 11,67 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 4.133 Euro je Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem bayerischen Durchschnitt (Miete: 10,11 €/m², Kaufpreis: 3.246 €/m²) und dem Bundesdurchschnitt (Miete: 8,92 €/m², Kaufpreis: 2.409 €/m²). Im Vergleich zum Landkreis Rosenheim, in dem der durchschnittliche Kaufpreis bei 4.788 €/m² liegt, ist Rott am Inn jedoch günstiger. Die Bruttomietrendite beträgt 3,39 Prozent und liegt damit knapp über dem Kreisdurchschnitt (3,28 %), aber deutlich unter dem bayerischen Mittel (4,13 %). Der Kaufpreisfaktor von 29,52 liegt über dem Landesdurchschnitt (26,10), aber unter dem Kreisdurchschnitt (30,94). Das bedeutet: Die Mieten in Rott am Inn sind im Verhältnis zum Kaufpreis im Landkreis etwas günstiger als im Kreisdurchschnitt, während sie im Landesvergleich teurer sind.
Preisentwicklung
Die Mietentwicklung zeigt einen deutlichen Anstieg von 8,90 Euro je Quadratmeter (2018) auf 11,24 €/m² (2020). In den Folgejahren folgte eine Phase der Volatilität: 2022 sank die Miete auf 10,69 €/m², 2023 stieg sie auf 11,93 €/m², 2024 wieder auf 11,22 €/m². Der aktuelle Angebotswert von 11,67 €/m² liegt damit leicht über dem Vorjahreswert.
Die Kaufpreisentwicklung war noch stärker schwankend. Nach 3.348 €/m² (2018) und 2.936 €/m² (2019) stieg der Preis 2021 auf einen Spitzenwert von 5.736 €/m² – ein Anstieg von 95 % innerhalb von zwei Jahren. Anschließend folgte ein deutlicher Rückgang auf 3.656 €/m² (2023). Seitdem bewegt sich der Preis wieder leicht aufwärts (3.660 €/m² 2024, 4.615 €/m² 2025, 3.871 €/m² 2026). Die CAGR-Raten zeigen einen durchschnittlichen jährlichen Mietanstieg von 3,92 % und einen Kaufpreisanstieg von 1,83 % über den betrachteten Zeitraum.
Die starken Schwankungen, insbesondere beim Kaufpreis, deuten auf einen Markt hin, der anfällig für konjunkturelle und nachfragebedingte Veränderungen ist. Der Peak 2021 entspricht der bundesweiten Phase steigender Immobilienpreise vor dem Zinswendepunkt 2022.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Einwohnerzahl Rott am Inns ist seit 2015 kontinuierlich gestiegen: von 4.025 auf 4.257 Einwohner (2024), ein Wachstum von 5,8 %. Der stärkste Zuzug erfolgte zwischen 2021 und 2023, als die Bevölkerung um 138 Einwohner in zwei Jahren zunahm. Die Zahl der Arbeitslosen lag 2023 bei 59 Personen. Die absolute Zahl der Arbeitslosen schwankte zwischen 44 (2018, 2019) und 62 (2020), wobei der Anstieg 2020 der Pandemie geschuldet ist.
Das Bevölkerungswachstum steht im Einklang mit der Lage im ländlichen Raum des Ballungsraums München. Die Gemeinde profitiert von der guten Verkehrsanbindung und der attraktiven Lage im Alpenvorland. Die hohe Bevölkerungsdichte von 218 Einwohnern je Quadratkilometer ist für eine Gemeinde dieser Größe überdurchschnittlich.
Standortfaktoren und regionale Einordnung
Der Landkreis Rosenheim erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 92 von rund 400 deutschen Landkreisen. Die Teilindizes zeigen ein unterschiedliches Bild: Der Wohlstands- und soziale Lage-Index liegt mit Rang 31 im vorderen Drittel, was auf eine überdurchschnittliche wirtschaftliche Situation im Kreis hindeutet. Der Rang im Bereich Wettbewerb und Innovation beträgt 83, der Arbeitsmarktrang 166, der Demografierang 185 und der Dynamikrang 193. Die niedrigen Ränge bei Dynamik und Demografie stehen im Widerspruch zum aktuellen Bevölkerungswachstum Rott am Inns – dies kann damit zusammenhängen, dass der Prognos-Rang den gesamten Kreis abbildet, während Rott am Inn als attraktive Wohngemeinde Zuzug anzieht.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Im Umkreis liegen die Nachbarorte Griesstätt (4 km), Ramerberg (4 km), Emmering (5,6 km) und Vogtareuth (5,7 km). Die Angebotsmieten der Nachbarorte variieren zwischen 9,90 €/m² (Ramerberg) und 13,04 €/m² (Schechen). Rott am Inn liegt mit 11,67 €/m² im Mittelfeld der Nachbargemeinden. Der Kaufpreis von 4.133 €/m² liegt über dem Nachbarmittel, wobei Schechen mit 4.913 €/m² und Schonstett mit 5.116 €/m² deutlich höhere Werte aufweisen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Rott a.Inn entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Rott a.Inn
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 8,90 €/m² |
| 2019 | 9,12 €/m² |
| 2020 | 11,24 €/m² |
| 2021 | 11,20 €/m² |
| 2022 | 10,69 €/m² |
| 2023 | 11,93 €/m² |
| 2024 | 11,22 €/m² |
| 2025 | 13,00 €/m² |
| 2026 | 12,11 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Rott a.Inn
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 3.348 €/m² |
| 2019 | 2.936 €/m² |
| 2021 | 5.736 €/m² |
| 2022 | 5.100 €/m² |
| 2023 | 3.656 €/m² |
| 2024 | 3.660 €/m² |
| 2025 | 4.615 €/m² |
| 2026 | 3.871 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Rott a.Inn
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,19 % |
| 2019 | 3,73 % |
| 2021 | 2,34 % |
| 2022 | 2,52 % |
| 2023 | 3,92 % |
| 2024 | 3,68 % |
| 2025 | 3,38 % |
| 2026 | 3,75 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Rott a.Inn
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 4.025 Einwohner |
| 2016 | 4.032 Einwohner |
| 2017 | 4.038 Einwohner |
| 2018 | 4.067 Einwohner |
| 2019 | 4.098 Einwohner |
| 2020 | 4.117 Einwohner |
| 2021 | 4.119 Einwohner |
| 2022 | 4.200 Einwohner |
| 2023 | 4.257 Einwohner |
| 2024 | 4.257 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Rott a.Inn
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,01 % |
| 2016 | 1,62 % |
| 2017 | 1,77 % |
| 2018 | 1,70 % |
| 2019 | 1,68 % |
| 2020 | 2,39 % |
| 2021 | 2,16 % |
| 2022 | 2,17 % |
| 2023 | 2,24 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 92,00 Rang |
| Dynamik | 193 Rang |
| Stärke | 77,00 Rang |
| Demografie | 185 Rang |
| Arbeitsmarkt | 166 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 83,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 31,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Rott a.Inn liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Rott a.Inn im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Rott a.Inn ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Rott a.Inn ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Rott a.Inn
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Schechen | 13,04 €/m² |
| Vogtareuth | 12,35 €/m² |
| Edling | 11,77 €/m² |
| Rott a.Inn | 11,67 €/m² |
| Frauenneuharting | 11,30 €/m² |
| Emmering | 11,08 €/m² |
| Pfaffing | 11,05 €/m² |
| Griesstätt | 10,91 €/m² |
| Schonstett | 10,63 €/m² |
| Ramerberg | 9,90 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Rott a.Inn ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Rott a.Inn
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Vogtareuth | 3,78 % |
| Frauenneuharting | 3,63 % |
| Edling | 3,56 % |
| Emmering | 3,48 % |
| Pfaffing | 3,40 % |
| Rott a.Inn | 3,39 % |
| Griesstätt | 3,33 % |
| Ramerberg | 3,31 % |
| Schechen | 3,19 % |
| Schonstett | 2,49 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Griesstätt | 4,0 km | 83556 | 10,91 € | 3.931 € | 3,33 % |
| Ramerberg | 4,0 km | 83561 | 9,90 € | 3.584 € | 3,31 % |
| Emmering | 5,6 km | 83550 | 11,08 € | 3.821 € | 3,48 % |
| Vogtareuth | 5,7 km | 83569 | 12,35 € | 3.919 € | 3,78 % |
| Schechen | 6,0 km | 83135 | 13,04 € | 4.913 € | 3,19 % |
| Pfaffing | 8,1 km | 83539 | 11,05 € | 3.894 € | 3,40 % |
| Schonstett | 8,5 km | 83137 | 10,63 € | 5.116 € | 2,49 % |
| Edling | 8,6 km | 83533 | 11,77 € | 3.962 € | 3,56 % |
| Frauenneuharting | 8,6 km | 83553 | 11,30 € | 3.734 € | 3,63 % |
Wo liegt Rott a.Inn?
Lage
Rott a.Inn auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Rott a.Inn
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 11,67 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 4.133 € |
| Bruttomietrendite | 3,39 % |
| Kaufpreisfaktor | 29,5 |
| Einwohner | 4.257 |
| Einwohner je km² | 218 |
| Fläche (km²) | 19,6 |
| Arbeitslosenquote | 2,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #92 |
| Prognos Dynamikrang | #193 |
| Prognos Stärkerang | #77 |
| Koordinaten | 47,9832, 12,1276 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Rott a.Inn
Was kostet eine Wohnung in Rott a.Inn?
Im Jahr 2026 liegen die Angebotsmieten für Wohnungen in Rott a.Inn bei durchschnittlich 11,67 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 4.133 Euro pro Quadratmeter. Diese Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar. Im Vergleich dazu kostet die Miete im benachbarten Kreis Rosenheim durchschnittlich 12,92 Euro pro Quadratmeter, während der bayerische Durchschnitt bei 10,11 Euro liegt.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Rott a.Inn entwickelt?
Die Mieten sind in der beobachteten Zeit von 2018 bis 2026 von 8,90 auf 12,11 Euro pro Quadratmeter gestiegen, was einer deutlichen Zunahme entspricht. Der Kaufpreis entwickelte sich volatiler: Er lag 2018 bei 3.348 Euro pro Quadratmeter, erreichte 2021 mit 5.736 Euro einen Höhepunkt und liegt 2026 bei 3.871 Euro. Beide Zeitreihen sind nicht geschätzt.
Wie teuer ist Rott a.Inn im Vergleich zum Kreis und zu Bayern?
Die Angebotsmiete in Rott a.Inn liegt mit 11,67 Euro pro Quadratmeter unter dem Kreisdurchschnitt von 12,92 Euro, aber deutlich über dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 Euro. Der Kaufpreis von 4.133 Euro pro Quadratmeter liegt ebenfalls unter dem Kreiswert von 4.788 Euro, jedoch über dem Landesdurchschnitt von 3.246 Euro. Der Kaufpreisfaktor beträgt 29,52 und liegt damit knapp unter dem Kreiswert von 30,94.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Rott a.Inn?
Die Bruttomietrendite beträgt 3,39 Prozent und liegt damit leicht über dem Kreisdurchschnitt von 3,28 Prozent, aber unter dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent. Der Perzentilrang von 27,92 im Bundesland bedeutet, dass rund 72 Prozent der Orte in Bayern eine höhere Bruttomietrendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor von 29,52 ist ein Indikator für das Verhältnis von Kaufpreis zu Miete.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Rott a.Inn?
Die Bevölkerung ist von 4.025 Einwohnern im Jahr 2015 auf 4.257 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Anstieg von rund 5,8 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 218 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Entwicklung zeigt ein kontinuierliches Wachstum, das sich 2023 und 2024 bei 4.257 Einwohnern eingependelt hat.
Wie ist die Arbeitsmarktlage in Rott a.Inn?
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 59 Promille (5,9 Prozent). In der Zeitreihe von 2015 bis 2023 zeigt sich eine Schwankung: Nach einem Tief von 44 Promille in den Jahren 2018 und 2019 stieg die Quote 2020 auf 62 Promille und lag 2023 bei 59 Promille. Die Werte beziehen sich auf den Ort Rott a.Inn.
Woher stammen die Daten zu Rott a.Inn?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Rott a.Inn sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Rott a.Inn führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Rosenheim
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Albaching | 83544 | 11,19 € | 2.849 € | 4,72 % |
| Chiemsee | 83256 | 15,05 € | 4.556 € | 3,96 % |
| Nußdorf a.Inn | 83131 | 13,01 € | 4.102 € | 3,81 % |
| Vogtareuth | 83569 | 12,35 € | 3.919 € | 3,78 % |
| Flintsbach a.Inn | 83126 | 13,37 € | 4.266 € | 3,76 % |
| Bad Feilnbach | 83075 | 13,48 € | 4.420 € | 3,66 % |
| Frasdorf | 83112 | 13,41 € | 4.473 € | 3,60 % |
| Edling | 83533 | 11,77 € | 3.962 € | 3,56 % |