Hebertsfelden
Hebertsfelden (PLZ 84332) liegt im Kreis Rottal-Inn in Bayern. Der Ort zählt 3.765 Einwohner auf 49,9 km², das entspricht 75 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,70 € pro m², der Kaufpreis bei 2.285 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,57 % und ein Kaufpreisfaktor von 21,9 — rechnerisch sind das 22 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Hebertsfelden über dem Renditeniveau von 75 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,55 € auf 10,29 € pro m², im Mittel 8,0 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -10,9 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,9 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,5 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Rottal-Inn Rang 228 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 100, Stärkerang 254). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Eggenfelden, Postmünster und Wurmannsquick an.
Immobilienpreise in Hebertsfelden im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Hebertsfelden
Hebertsfelden im Landkreis Rottal-Inn zeigt einen ungewöhnlichen Immobilienmarkt mit stark gestiegenen Mieten (+85 % seit 2018) bei gleichzeitig fallenden Kaufpreisen (-55 % seit 2019). Die Bruttomietrendite von 4,57 % liegt im oberen Quartil Bayerns. Die Bevölkerung wächst leicht (+3,9 % seit 2015), während die Arbeitslosenquote steigt. Der Landkreis Rottal-Inn wird im Prognos-Zukunftsatlas mittelmäßig eingestuft.
Marktüberblick
Hebertsfelden liegt im südlichen Niederbayern im Landkreis Rottal-Inn, etwa zwischen Eggenfelden und Pfarrkirchen. Die Gemeinde umfasst 151 Gemeindeteile auf 49,9 km² und hat 3.765 Einwohner (2024). Am Ort besteht ein Haltepunkt an der Bahnstrecke Passau–Neumarkt-Sankt Veit. Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 stuft den Landkreis Rottal-Inn mit Rang 228 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex ein; der Wert gilt für den Kreis, nicht die Gemeinde. Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen.
Der Immobilienmarkt zeigt ein ungewöhnliches Bild: Die Angebotsmiete liegt mit 8,70 €/m² knapp unter dem Bayerndurchschnitt von 10,11 €/m², während der Angebotskaufpreis von 2.285 €/m² deutlich unter dem bayrischen Mittel von 3.246 €/m² liegt. Die Kombination aus moderater Miete und niedrigem Kaufpreis führt zu einer Bruttomietrendite von 4,57 %, die über dem Kreiswert (4,03 %) und dem Bayerndurchschnitt (4,13 %) liegt. Hebertsfelden erreicht im Yield-Perzentil Rang 75,4 von 2.056 bayrischen Orten – ein Platz im oberen Quartil für die Rendite.
Preisentwicklung: Divergierende Trends
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen eine starke Divergenz zwischen Miet- und Kaufpreisentwicklung. Die Angebotsmiete ist von 5,55 €/m² (2018) auf 10,29 €/m² (2026) gestiegen – ein Anstieg von über 85 %. Der Kaufpreis hingegen ist von 3.007,50 €/m² (2019) auf 1.340,91 €/m² (2026) gesunken, ein Rückgang von rund 55 %. Der Kaufpreisfaktor liegt bei 21,9 und damit unter dem Kreiswert von 25,4 und dem Bayerndurchschnitt von 26,1.
Der Kaufpreis verzeichnete 2023 mit 1.987,95 €/m² einen deutlichen Einbruch gegenüber den Vorjahren (2021: 3.236,40 €/m²). Die Miete stieg dagegen weiter an, mit einem Höhepunkt von 9,75 €/m² (2025) und 10,29 €/m² (2026). Diese gegenläufige Entwicklung hat die Bruttomietrendite strukturell erhöht. Der Kaufpreisfaktor von 21,9 ist niedriger als in den Vergleichswerten, was bedeutet, dass der Kaufpreis im Verhältnis zur Jahresmiete günstiger ist als in den meisten anderen bayrischen Orten.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich liegt die Angebotsmiete von 8,70 €/m² knapp unter dem Kreiswert von 8,71 €/m² und deutlich unter Eggenfelden (10,25 €/m²) und Pfarrkirchen (10,06 €/m²). Der Kaufpreis von 2.285 €/m² gehört zu den niedrigeren Werten im Nachbarvergleich – nur Wurmannsquick (2.015 €/m²) und Mitterskirchen (1.983 €/m²) liegen darunter. Die Bruttomietrendite von 4,57 % ist die zweithöchste im Nachbarvergleich; nur Wurmannsquick übertrifft sie mit 4,81 %. Postmünster und Eggenfelden liegen mit 3,43 % bzw. 3,92 % deutlich darunter.
Das Muster zeigt: Hebertsfelden ist ein Ort mit relativ niedrigen Kaufpreisen bei moderaten Mieten, was die Rendite im Vergleich stützt. Die Nachbargemeinden mit höheren Mieten (Eggenfelden, Pfarrkirchen) weisen gleichzeitig niedrigere Renditen auf, was auf überproportional gestiegene Kaufpreise in diesen Städten hindeutet.
Standortfaktoren und Demografie
Die Einwohnerzahl ist von 3.623 (2015) auf 3.765 (2024) gestiegen, was einer Zunahme von 3,9 % entspricht. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 75 Einwohnern je km², was für eine ländliche Gemeinde typisch ist. Die Arbeitslosenquote ist von 4,4 % (2015) auf 5,8 % (2023) gestiegen.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ordnet den Landkreis Rottal-Inn im Gesamtindex auf Rang 228 von rund 400 deutschen Kreisen ein. Der Teilindex Dynamik liegt mit Rang 100 im oberen Drittel, während der Index Stärke mit Rang 254 und die Teilindizes Arbeitsmarkt (304), Wettbewerb und Innovation (255) im unteren Bereich liegen. Der Index Wohlstand und soziale Lage (Rang 126) ist vergleichsweise stärker. Am Ort bestehen keine Hochschulen. 1998 waren von 1.242 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort 384 im produzierenden Gewerbe tätig, 57 im Handel und Verkehr und 144 in sonstigen Wirtschaftsbereichen. Zudem bestanden 164 landwirtschaftliche Betriebe.
Die steigende Arbeitslosenquote und die Positionierung des Kreises im unteren Drittel des Prognos-Index in den Teilindizes Arbeitsmarkt und Wettbewerb gehen einher mit der niedrigen Kaufpreisentwicklung. Die Bevölkerungszunahme steht in keinem direkten Zusammenhang mit den Immobilienpreisen, da beide Entwicklungen parallel verlaufen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Hebertsfelden entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Hebertsfelden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,55 €/m² |
| 2019 | 6,79 €/m² |
| 2020 | 5,46 €/m² |
| 2021 | 9,00 €/m² |
| 2022 | 8,50 €/m² |
| 2023 | 7,62 €/m² |
| 2024 | 8,09 €/m² |
| 2025 | 9,75 €/m² |
| 2026 | 10,29 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Hebertsfelden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 3.008 €/m² |
| 2020 | 3.155 €/m² |
| 2021 | 3.236 €/m² |
| 2023 | 1.988 €/m² |
| 2024 | 2.308 €/m² |
| 2025 | 2.417 €/m² |
| 2026 | 1.341 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Hebertsfelden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2019 | 2,71 % |
| 2020 | 2,08 % |
| 2021 | 3,34 % |
| 2023 | 4,60 % |
| 2024 | 4,21 % |
| 2025 | 4,84 % |
| 2026 | 9,21 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Hebertsfelden
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 3.623 Einwohner |
| 2016 | 3.647 Einwohner |
| 2017 | 3.657 Einwohner |
| 2018 | 3.608 Einwohner |
| 2019 | 3.653 Einwohner |
| 2020 | 3.716 Einwohner |
| 2021 | 3.710 Einwohner |
| 2022 | 3.754 Einwohner |
| 2023 | 3.765 Einwohner |
| 2024 | 3.765 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Hebertsfelden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,16 % |
| 2016 | 1,38 % |
| 2017 | 1,06 % |
| 2018 | 1,38 % |
| 2019 | 1,87 % |
| 2020 | 2,10 % |
| 2021 | 1,99 % |
| 2022 | 2,30 % |
| 2023 | 2,47 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 228 Rang |
| Dynamik | 100 Rang |
| Stärke | 254 Rang |
| Demografie | 149 Rang |
| Arbeitsmarkt | 304 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 255 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 126 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Hebertsfelden liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Hebertsfelden im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Hebertsfelden ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Hebertsfelden ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Hebertsfelden
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Eggenfelden | 10,25 €/m² |
| Pfarrkirchen | 10,06 €/m² |
| Erlbach | 9,49 €/m² |
| Postmünster | 9,39 €/m² |
| Hebertsfelden | 8,70 €/m² |
| Tann | 8,16 €/m² |
| Wurmannsquick | 8,07 €/m² |
| Schönau | 7,97 €/m² |
| Falkenberg | 7,95 €/m² |
| Mitterskirchen | 7,52 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Hebertsfelden ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Hebertsfelden
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Wurmannsquick | 4,81 % |
| Hebertsfelden | 4,57 % |
| Mitterskirchen | 4,55 % |
| Schönau | 4,12 % |
| Eggenfelden | 3,92 % |
| Tann | 3,92 % |
| Pfarrkirchen | 3,56 % |
| Postmünster | 3,43 % |
| Falkenberg | 3,16 % |
| Erlbach | 2,92 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Eggenfelden, St | 4,3 km | 84307 | 10,25 € | 3.138 € | 3,92 % |
| Postmünster | 6,4 km | 84389 | 9,39 € | 3.282 € | 3,43 % |
| Wurmannsquick, M | 6,6 km | 84329 | 8,07 € | 2.015 € | 4,81 % |
| Schönau | 8,6 km | 84337 | 7,97 € | 2.319 € | 4,12 % |
| Falkenberg | 9,1 km | 84326 | 7,95 € | 3.018 € | 3,16 % |
| Pfarrkirchen, St | 9,1 km | 84347 | 10,06 € | 3.388 € | 3,56 % |
| Mitterskirchen | 9,3 km | 84335 | 7,52 € | 1.983 € | 4,55 % |
| Erlbach | 11,4 km | 84567 | 9,49 € | 3.902 € | 2,92 % |
| Tann, M | 11,6 km | 84367 | 8,16 € | 2.494 € | 3,92 % |
Wo liegt Hebertsfelden?
Lage
Hebertsfelden auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Hebertsfelden
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,70 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.285 € |
| Bruttomietrendite | 4,57 % |
| Kaufpreisfaktor | 21,9 |
| Einwohner | 3.765 |
| Einwohner je km² | 75 |
| Fläche (km²) | 49,9 |
| Arbeitslosenquote | 2,5 % |
| Prognos-Gesamtrang | #228 |
| Prognos Dynamikrang | #100 |
| Prognos Stärkerang | #254 |
| Koordinaten | 48,4075, 12,8204 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Hebertsfelden
Was kostet eine Wohnung in Hebertsfelden?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Hebertsfelden liegt bei 8,70 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.285 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 Euro beziehungsweise 3.246 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zum Landkreis Rottal-Inn bewegt sich Hebertsfelden auf ähnlichem Mietniveau (8,71 Euro), weist aber einen niedrigeren Kaufpreis auf als der Kreisdurchschnitt (2.663 Euro).
Wie haben sich die Mieten in Hebertsfelden entwickelt?
Die Mieten in Hebertsfelden sind seit 2018 um rund 85 Prozent gestiegen, von 5,55 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 10,29 Euro im Jahr 2026. Die Entwicklung war dabei nicht linear: Nach einem Anstieg auf 6,79 Euro (2019) folgte ein Rückgang auf 5,46 Euro (2020), bevor die Mieten ab 2021 stark anzogen. Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) über den gesamten Zeitraum beträgt 8,02 Prozent.
Wie haben sich die Kaufpreise in Hebertsfelden entwickelt?
Die Kaufpreise in Hebertsfelden zeichnen sich durch starke Schwankungen aus. Sie stiegen von 3.007,50 Euro pro Quadratmeter (2019) auf einen Höchststand von 3.236,40 Euro (2021), fielen dann auf 1.987,95 Euro (2023) und bewegten sich 2026 bei 1.340,91 Euro. Die jährliche Veränderung (CAGR) über den gesamten Zeitraum liegt bei minus 10,90 Prozent.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Hebertsfelden?
Die Bruttomietrendite liegt bei 4,57 Prozent, was über dem Durchschnitt des Landkreises Rottal-Inn (4,03 %) und Bayerns (4,13 %) liegt. Der Kaufpreisfaktor beträgt 21,9 und liegt damit unter dem Kreis- (25,4) und Landesdurchschnitt (26,1). Im Perzentilrang der Bruttomietrendite in Bayern liegt Hebertsfelden bei 75,4, was bedeutet, dass rund 75 Prozent der bayerischen Orte eine niedrigere Rendite aufweisen. Im bundesweiten Vergleich liegt die Rendite jedoch unter dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Hebertsfelden?
Die Bevölkerung in Hebertsfelden ist seit 2015 leicht gestiegen, von 3.623 Einwohnern auf 3.765 im Jahr 2024, was einem Anstieg von rund 3,9 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 75 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Entwicklung war dabei nicht stetig: Nach einem leichten Rückgang 2018 auf 3.608 Einwohner folgte ein kontinuierlicher Anstieg bis 2023.
Woher stammen die Daten zu Hebertsfelden?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Hebertsfelden sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Hebertsfelden führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Rottal-Inn
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Johanniskirchen | 84381 | 8,85 € | 1.912 € | 5,55 % |
| Egglham | 84385 | 8,43 € | 1.903 € | 5,31 % |
| Dietersburg | 84378 | 8,53 € | 2.009 € | 5,09 % |
| Rimbach | 84326 | 6,25 € | 1.555 € | 4,82 % |
| Wurmannsquick, M | 84329 | 8,07 € | 2.015 € | 4,81 % |
| Mitterskirchen | 84335 | 7,52 € | 1.983 € | 4,55 % |
| Bayerbach | 94137 | 8,42 € | 2.236 € | 4,52 % |
| Zeilarn | 84367 | 8,27 € | 2.258 € | 4,40 % |