Affing
Affing (PLZ 86444) liegt im Kreis Aichach-Friedberg in Bayern. Der Ort zählt 5.697 Einwohner auf 44,8 km², das entspricht 127 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 11,57 € pro m², der Kaufpreis bei 4.073 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,41 % und ein Kaufpreisfaktor von 29,3 — rechnerisch sind das 29 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Affing über dem Renditeniveau von 29 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 10,38 € auf 12,02 € pro m², im Mittel 1,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 6,7 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 6,3 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,9 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Aichach-Friedberg Rang 108 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 148, Stärkerang 111). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Rehling, Petersdorf und Aindling an.
Immobilienpreise in Affing im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Affing
Affing im Landkreis Aichach-Friedberg ist eine ländliche Gemeinde mit 5.697 Einwohnern, die durch überdurchschnittliche Immobilienpreise und Bevölkerungszuwachs auffällt. Die Bruttomietrendite liegt mit 3,41 % im unteren Drittel Bayerns. Der Landkreis ist im Prognos-Zukunftsatlas beim Wohlstand sehr gut platziert (Platz 26), aber bei Dynamik und Innovation schwach. Der Flugplatz Augsburg-Mühlhausen liegt auf Affinger Gemeindegebiet.
Marktüberblick: Hohe Preise, niedrige Rendite
Affing liegt im Landkreis Aichach-Friedberg, rund 20 Kilometer südöstlich von Augsburg, und gehört zu den teureren Gemeinden des ländlichen Umlands. Die Angebotsmiete liegt bei 11,57 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 4.073 Euro je Quadratmeter. Beide Werte liegen über dem Kreisdurchschnitt (Miete: 11,46 Euro, Kaufpreis: 3.968 Euro) und deutlich über dem bayerischen Durchschnitt (Miete: 10,11 Euro, Kaufpreis: 3.246 Euro). Im bundesweiten Vergleich liegt der Kaufpreis mit dem 1,69-Fachen des deutschen Durchschnitts (2.409 Euro) deutlich über dem Mittel.
Die Bruttomietrendite beträgt 3,41 Prozent und liegt damit unter dem Kreisdurchschnitt (3,51 %) und deutlich unter dem bayerischen Mittel (4,13 %). Der Kaufpreisfaktor von 29,34 ist über dem Kreisdurchschnitt von 28,84. Niedrige Rendite, hoher Kaufpreis und hoher Faktor beschreiben denselben Sachverhalt aus drei Blickwinkeln: Die Mieten stehen in einem ungünstigen Verhältnis zu den Kaufpreisen. Im Perzentilrang aller bayernweiten Standorte liegt Affing bei der Rendite auf Platz 29,1 – das untere Drittel.
Im Vergleich zu den Nachbarorten liegt Affing bei der Miete im oberen Mittelfeld (11,57 Euro; Gersthofen führt mit 13,51 Euro, Hollenbach liegt mit 9,33 Euro am unteren Ende). Beim Kaufpreis liegt Affing mit 4.073 Euro ebenfalls im oberen Mittelfeld (Petersdorf: 3.039 Euro, Dasing: 4.792 Euro). Bei der Rendite liegt Affing mit 3,41 % im unteren Drittel der Nachbarorte – nur Aindling (3,02 %) und Dasing (3,14 %) liegen darunter.
Preisentwicklung: Volatil und preistreibend
Die Miet- und Kaufpreisentwicklung in Affing ist durch starke Schwankungen geprägt. Die Angebotsmiete bewegte sich zwischen 8,35 Euro (2025) und 12,02 Euro (2026) – eine Spanne von fast 44 Prozent innerhalb von neun Jahren. Der Kaufpreis variierte zwischen 2.555 Euro (2018) und 4.849 Euro (2022), also um 90 Prozent.
Beide Reihen zeigen ein ähnliches Muster: Einen Anstieg von 2018 bis 2022, einen Rückgang in 2024 und eine Erholung in den Folgejahren. Der Kaufpreis stieg von 2.555 Euro (2018) auf 4.849 Euro (2022) – das entspricht einer Verdopplung in vier Jahren. Anschließend fiel er bis 2024 auf 3.833 Euro, bevor er 2025 und 2026 wieder anstieg. Die Miete folgte diesem Muster mit einem Tiefpunkt 2019 (8,40 Euro) und einem weiteren 2025 (8,35 Euro), erreichte aber 2023 mit 12,00 Euro ihren höchsten Wert.
Die jährlichen Wachstumsraten (CAGR) über den gesamten Zeitraum betragen 1,85 % bei der Miete und 6,68 % beim Kaufpreis. Der Kaufpreis ist also deutlich stärker gestiegen als die Miete – ein Zusammenhang, der sich in der niedrigen Bruttomietrendite von 3,41 % widerspiegelt. Die Zeitreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet und beruhen auf den vorliegenden Inseratdaten.
Demografie und Arbeitsmarkt: Zuzug und Beschäftigung
Affing hat in den letzten Jahren ein deutliches Bevölkerungswachstum verzeichnet. Von 5.359 Einwohnern im Jahr 2015 stieg die Zahl auf 5.697 im Jahr 2024 – ein Plus von 6,3 Prozent. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 127 Einwohnern je Quadratkilometer, was für eine ländliche Gemeinde im Umland einer Großstadt typisch ist.
Parallel dazu sank die Arbeitslosenquote von 78 Promille (7,8 %) im Jahr 2015 auf 68 Promille (6,8 %) im Jahr 2023. Der Anstieg auf 85 Promille (8,5 %) im Jahr 2020 entspricht dem pandemiebedingten Muster und hat sich bis 2023 wieder auf das Vorpandemieniveau angenähert. Bevölkerungszuwachs und sinkende Arbeitslosigkeit gehen in Affing Hand in Hand und entsprechen dem Muster einer attraktiven Wohnlage. Die stabile bis wachsende Bevölkerung bildet eine Nachfragegrundlage für den Immobilienmarkt.
Die Bevölkerungsentwicklung war nicht durchgängig positiv: 2020 gab es einen leichten Rückgang von 5.498 auf 5.483 Einwohner, bevor der Zuzug ab 2021 wieder anstieg und 2022 sowie 2023 besonders ausgeprägt war.
Standortfaktoren: Wohlstand ohne Dynamik
Der Landkreis Aichach-Friedberg, dem Affing angehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Platz 26 von rund 400 deutschen Kreisen beim Wohlstand und der sozialen Lage – ein sehr guter Wert. Bei den Dynamik-, Arbeitsmarkt-, Wettbewerbs- und Innovationsindizes liegt der Kreis dagegen im unteren Mittelfeld (Plätze 141 bis 174). Die Demografie-Indizierung mit Platz 174 ist der schwächste Wert. Diese Aufspaltung zeigt einen Kreis, der wirtschaftlich stabil und wohlhabend ist, aber nicht als Innovations- oder Wachstumsregion wahrgenommen wird.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Als besondere Infrastruktur ist der Flugplatz Augsburg-Mühlhausen zu nennen, der sich größtenteils auf Affinger Gemeindegebiet befindet. Die Gemeinde schloss mit der Stadt Augsburg die sogenannten Affinger Verträge (1991 und 1995), die unter anderem die Landebahnlänge auf 1.280 Meter begrenzen und die Zahl der Flugbewegungen auf 75.000 pro Jahr begrenzen. Der Flugplatz ist ein Verkehrslandeplatz mit knapp 55.000 Flugbewegungen pro Jahr und befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A 8 (Ausfahrt Augsburg-Ost).
Die Lage an der A 8 und die Nähe zu Augsburg sind die wesentlichen Standortfaktoren für den Immobilienmarkt. Der Bevölkerungszuwachs und die überdurchschnittlichen Immobilienpreise in Affing entsprechen dem Muster von Gemeinden im ländlichen Umland einer wachsenden Großstadt, die als Pendlerstandorte nachgefragt werden.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Affing entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Affing
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 10,38 €/m² |
| 2019 | 8,40 €/m² |
| 2020 | 9,35 €/m² |
| 2021 | 11,50 €/m² |
| 2022 | 11,74 €/m² |
| 2023 | 12,00 €/m² |
| 2024 | 11,49 €/m² |
| 2025 | 8,35 €/m² |
| 2026 | 12,02 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Affing
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.555 €/m² |
| 2019 | 3.763 €/m² |
| 2020 | 3.061 €/m² |
| 2021 | 3.558 €/m² |
| 2022 | 4.849 €/m² |
| 2023 | 4.652 €/m² |
| 2024 | 3.833 €/m² |
| 2025 | 4.154 €/m² |
| 2026 | 4.286 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Affing
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,87 % |
| 2019 | 2,68 % |
| 2020 | 3,67 % |
| 2021 | 3,88 % |
| 2022 | 2,91 % |
| 2023 | 3,10 % |
| 2024 | 3,60 % |
| 2025 | 2,41 % |
| 2026 | 3,37 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Affing
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 5.359 Einwohner |
| 2016 | 5.430 Einwohner |
| 2017 | 5.440 Einwohner |
| 2018 | 5.476 Einwohner |
| 2019 | 5.498 Einwohner |
| 2020 | 5.483 Einwohner |
| 2021 | 5.543 Einwohner |
| 2022 | 5.599 Einwohner |
| 2023 | 5.697 Einwohner |
| 2024 | 5.697 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Affing
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,72 % |
| 2016 | 1,56 % |
| 2017 | 1,47 % |
| 2018 | 1,70 % |
| 2019 | 1,92 % |
| 2020 | 2,41 % |
| 2021 | 2,27 % |
| 2022 | 2,13 % |
| 2023 | 1,90 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 108 Rang |
| Dynamik | 148 Rang |
| Stärke | 111 Rang |
| Demografie | 174 Rang |
| Arbeitsmarkt | 141 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 143 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 26,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Affing liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Affing im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Affing ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Affing ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Affing
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Gersthofen | 13,51 €/m² |
| Langweid a.Lech | 12,98 €/m² |
| Dasing | 12,55 €/m² |
| Obergriesbach | 12,08 €/m² |
| Affing | 11,57 €/m² |
| Aindling | 10,82 €/m² |
| Rehling | 10,38 €/m² |
| Todtenweis | 10,27 €/m² |
| Petersdorf | 10,04 €/m² |
| Hollenbach | 9,33 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Affing ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Affing
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Petersdorf | 3,96 % |
| Rehling | 3,88 % |
| Gersthofen | 3,65 % |
| Langweid a.Lech | 3,64 % |
| Todtenweis | 3,58 % |
| Obergriesbach | 3,57 % |
| Hollenbach | 3,47 % |
| Affing | 3,41 % |
| Dasing | 3,14 % |
| Aindling | 3,02 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Rehling | 5,3 km | 86508 | 10,38 € | 3.213 € | 3,88 % |
| Petersdorf | 6,2 km | 86574 | 10,04 € | 3.039 € | 3,96 % |
| Aindling, M | 6,6 km | 86447 | 10,82 € | 4.298 € | 3,02 % |
| Obergriesbach | 7,3 km | 86573 | 12,08 € | 4.060 € | 3,57 % |
| Todtenweis | 7,5 km | 86447 | 10,27 € | 3.448 € | 3,58 % |
| Hollenbach | 7,7 km | 86568 | 9,33 € | 3.231 € | 3,47 % |
| Gersthofen, St | 8,4 km | 86368 | 13,51 € | 4.436 € | 3,65 % |
| Dasing | 9,5 km | 86453 | 12,55 € | 4.792 € | 3,14 % |
| Langweid a.Lech | 10,1 km | 86462 | 12,98 € | 4.280 € | 3,64 % |
Wo liegt Affing?
Lage
Affing auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Affing
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 11,57 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 4.073 € |
| Bruttomietrendite | 3,41 % |
| Kaufpreisfaktor | 29,3 |
| Einwohner | 5.697 |
| Einwohner je km² | 127 |
| Fläche (km²) | 44,8 |
| Arbeitslosenquote | 1,9 % |
| Prognos-Gesamtrang | #108 |
| Prognos Dynamikrang | #148 |
| Prognos Stärkerang | #111 |
| Koordinaten | 48,4575, 10,9818 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Affing
Was kostet eine Wohnung in Affing?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen in Affing bei durchschnittlich 11,57 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei rund 4.073 Euro pro Quadratmeter. Damit liegen beide Werte leicht über dem Durchschnitt des Landkreises Aichach-Friedberg (11,46 Euro/m² Miete, 3.968 Euro/m² Kaufpreis) und deutlich über dem bayerischen Durchschnitt (10,11 Euro/m² Miete, 3.246 Euro/m² Kaufpreis). Die Werte stammen aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Affing entwickelt?
Die Zeitreihe zeigt für Affing einen deutlichen Anstieg der Kaufpreise: Von 2.555 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 stieg der Wert auf 4.286 Euro/m² im Jahr 2026, was einer jährlichen Wachstumsrate von rund 6,68 Prozent entspricht. Die Mieten legten von 10,38 Euro/m² (2018) auf 12,02 Euro/m² (2026) zu, was einem jährlichen Anstieg von etwa 1,85 Prozent entspricht. Beide Reihen sind nicht geschätzt.
Welche Bruttomietrendite bietet eine Immobilie in Affing?
Affing weist eine Bruttomietrendite von 3,41 Prozent auf. Damit liegt sie unter dem Kreisdurchschnitt von 3,51 Prozent, deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent und weit unter dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Der Perzentilrang von rund 29 im Bundesland bedeutet, dass etwa 71 Prozent der Orte in Bayern eine höhere Rendite bieten. Der Kaufpreisfaktor von 29,34 ist ebenfalls höher als der bayerische Durchschnitt von 26,10, was das teure Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete bestätigt.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Affing?
Die Bevölkerung in Affing ist von 5.359 Einwohnern im Jahr 2015 auf 5.697 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Wachstum von rund 6,3 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 127 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 6,8 Prozent und hat sich damit im Vergleich zu 7,8 Prozent im Jahr 2015 verbessert.
Wie schneidet Affing im Standortvergleich ab?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Kreis Aichach-Friedberg, zu dem Affing gehört, den Platz 108 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamt-ranking. Besonders gut ist der Kreis im Index "Wohlstand und soziale Lage" mit Rang 26, während die Dynamik mit Platz 148 schwächer abschneidet. Am Ort selbst gibt es keine Hochschule.
Wie liegen die Immobilienpreise in Affing im Vergleich zu den Nachbargemeinden?
Im direkten Umland liegen die Angebotskaufpreise in Affing bei 4.073 Euro pro Quadratmeter. Damit ist Affing teurer als Rehling (3.213 Euro/m²) und Petersdorf (3.039 Euro/m²), aber günstiger als Aindling (4.298 Euro/m²) und Dasing (4.792 Euro/m²). Die Angebotsmiete von 11,57 Euro/m² liegt im Mittelfeld der Nachbargemeinden, die von 9,33 Euro/m² (Hollenbach) bis 13,51 Euro/m² (Gersthofen) reichen.
Woher stammen die Daten zu Affing?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Affing sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Affing führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Aichach-Friedberg
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Sielenbach | 86577 | 12,10 € | 3.015 € | 4,82 % |
| Petersdorf | 86574 | 10,04 € | 3.039 € | 3,96 % |
| Eurasburg | 86495 | 13,86 € | 4.195 € | 3,96 % |
| Adelzhausen | 86559 | 12,26 € | 3.732 € | 3,94 % |
| Rehling | 86508 | 10,38 € | 3.213 € | 3,88 % |
| Schiltberg | 86576 | 9,97 € | 3.086 € | 3,88 % |
| Friedberg, St | 86316 | 13,70 € | 4.462 € | 3,68 % |
| Pöttmes, M | 86554 | 10,48 € | 3.487 € | 3,61 % |