Rot an der Rot
Rot an der Rot (PLZ 88430) liegt im Kreis Biberach in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 4.533 Einwohner auf 63,4 km², das entspricht 71 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,22 € pro m², der Kaufpreis bei 3.119 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,93 % und ein Kaufpreisfaktor von 25,4 — rechnerisch sind das 25 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Rot an der Rot über dem Renditeniveau von 25 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 4,67 € auf 11,19 € pro m², im Mittel 11,5 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 3,1 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,5 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,6 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Biberach Rang 24 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 57, Stärkerang 19). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Tannheim, Berkheim und Steinhausen an der Rottum an.
Immobilienpreise in Rot an der Rot im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Rot an der Rot
Rot an der Rot ist eine Gemeinde im Landkreis Biberach mit 4.533 Einwohnern, die durch extreme Volatilität in Miet- und Kaufpreisen gekennzeichnet ist. Die Angebotsmiete liegt mit 10,22 €/m² über dem Kreis- und Bundesdurchschnitt, die Bruttomietrendite von 3,93 % jedoch unter allen Vergleichswerten — eine Folge der überproportional hohen Kaufpreise (Kaufpreisfaktor 25,43). Die Bevölkerung ist stabil, die Arbeitslosenquote mit 1,63 % sehr niedrig. Der Kreis Biberach rangiert im Prognos-Zukunftsatlas 2025 auf Platz 24. Im Nachbarvergleich liegt Rot an der Rot im Mittelfeld bei Miete und Kaufpreis, bei der Rendite im unteren Drittel.
Marktüberblick: Hohe Kaufpreise drücken die Rendite
Rot an der Rot liegt im Landkreis Biberach in Oberschwaben und vereint in seinen aktuellen Marktkennzahlen ein scheinbares Paradox: Die Angebotsmiete von 10,22 €/m² liegt knapp über dem Kreis-Durchschnitt (10,15 €/m²) und deutlich über dem Bundesdurchschnitt (8,92 €/m²), während die Bruttomietrendite von 3,93 % unter allen Vergleichswerten liegt — unter dem Kreis-Mittel (4,42 %), dem Landesdurchschnitt (4,36 %) und dem Bundesdurchschnitt (5,10 %). Dieser Widerspruch löst sich auf, wenn man den Kaufpreisfaktor betrachtet: Mit 25,43 liegt er über dem Kreis-Durchschnitt (23,34), dem Landesmittel (23,49) und dem Bundesdurchschnitt (23,49). Das bedeutet: Die Mieten sind im regionalen Vergleich angemessen, aber die Kaufpreise sind es noch stärker — der Markt preist die Lage überproportional ein. Die niedrige Rendite ist also keine Schwäche des Mietmarktes, sondern eine Folge der im Verhältnis zur Miete hohen Kaufpreise.
Preis- und Mietentwicklung: Extreme Volatilität ohne klaren Trend
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen eine außergewöhnlich volatile Entwicklung, die von keinem stabilen Trendmuster geprägt ist. Die Angebotsmiete bewegte sich zwischen 4,67 €/m² (2018) und 12,04 €/m² (2025) — ein Faktor von mehr als 2,5 innerhalb von acht Jahren. Der Kaufpreis schwankte zwischen 2.076 €/m² (2021) und 4.007 €/m² (2024) — ebenfalls ein Faktor von fast 2. Diese extreme Volatilität ist für einen ländlichen Markt untypisch und weist auf einen kleinen, stark nachfrageseitig beeinflussten Markt hin, bei dem einzelne Transaktionen die Durchschnittswerte stark verzerren können.
Die jüngste Entwicklung zeigt eine leichte Beruhigung: Die Miete sank von 12,04 €/m² (2025) auf 11,19 €/m² (2026), der Kaufpreis stieg von 2.927 €/m² (2025) auf 3.430 €/m² (2026). Beide Werte liegen damit wieder in einem Bereich, der dem langjährigen Niveau entspricht, ohne die extremen Ausreißer zu wiederholen.
Demografie und Arbeitsmarkt: Stabilität ohne Wachstumsdynamik
Die Bevölkerung von Rot an der Rot zeigt seit 2015 eine stabile Entwicklung mit nur geringen Schwankungen. Von 4.467 Einwohnern (2015) stieg die Zahl bis 2020 auf 4.588, seither ist ein leichter Rückgang auf 4.533 (2024) zu verzeichnen. Insgesamt liegt die Bevölkerungsentwicklung mit einem Plus von 1,48 % über acht Jahren nahe der Nulllinie — ein typisches Bild für viele ländliche Gemeinden in Baden-Württemberg, die weder stark wachsen noch schrumpfen.
Die Arbeitslosenquote von 1,63 % (2023) liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und kennzeichnet einen sehr engen lokalen Arbeitsmarkt. Mit nur 47 Arbeitslosen bei einer Bevölkerung von 4.533 ist die Erwerbsbeteiligung hoch. Diese stabile demografische und arbeitsmarktliche Lage bildet den Hintergrund für den Immobilienmarkt: Weder Zuzugsdruck noch Abwanderung treiben die Preise in eine bestimmte Richtung, was die beobachtete Volatilität umso auffälliger macht.
Standortfaktoren: Starker Kreis, lokale Industrie ohne Sogwirkung
Der Landkreis Biberach erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 24 von rund 400 deutschen Kreisen — ein Platz im oberen Fünftel. Besonders stark positioniert ist der Kreis in den Teilindizes Wettbewerb und Innovation (Rang 22) sowie Wohlstand und soziale Lage (Rang 19). Die Dynamik liegt mit Rang 57 etwas abgeschwächter da, die Demografie mit Rang 104 ist der schwächste Bereich. Diese Struktur — starke Wirtschaft bei gleichzeitig demografischem Druck — entspricht dem Muster vieler süddeutscher Landkreise.
Am Ort selbst besteht keine Hochschulinfrastruktur. Die lokale Wirtschaft wird maßgeblich von der Holz- und Palettenindustrie geprägt: Drei Unternehmen (Lämmle Holzverarbeitungs GmbH mit 140 Mitarbeitern, Anton Sailer mit 20 Mitarbeitern und Rau Palettenwerk) produzieren Europaletten und Spezialpaletten. Dieses industrielle Fundament erklärt die niedrige Arbeitslosenquote, bietet aber keinen direkten Impuls für den Immobilienmarkt, da die Unternehmen eher mittelständisch strukturiert sind und keine überregionale Nachfrage nach Wohnimmobilien generieren.
Regionale Einordnung: Mittelfeld im Nachbarvergleich
Im direkten Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu 9,4 km zeigt Rot an der Rot ein gemischtes Bild. Die Angebotsmiete von 10,22 €/m² liegt im Mittelfeld — unter Tannheim (10,48 €/m²), Berkheim (11,31 €/m²), Buxheim (11,95 €/m²), Ochsenhausen (11,00 €/m²), Erolzheim (10,72 €/m²) und Aitrach (11,76 €/m²), aber über Steinhausen (9,60 €/m²) und Erlenmoos (8,94 €/m²).
Beim Kaufpreis liegt Rot an der Rot mit 3.119 €/m² ebenfalls im mittleren Bereich — unter Buxheim (3.710 €/m²), Aitrach (3.662 €/m²), Ochsenhausen (3.552 €/m²) und Tannheim (3.193 €/m²), aber über Berkheim (2.936 €/m²), Steinhausen (2.612 €/m²), Erlenmoos (2.192 €/m²) und Erolzheim (2.597 €/m²).
Die Bruttomietrendite von 3,93 % liegt im unteren Bereich des Nachbarvergleichs: Aitrach (3,85 %), Buxheim (3,87 %) und Ochsenhausen (3,72 %) liegen darunter, Tannheim (3,94 %) knapp darüber. Berkheim (4,63 %), Steinhausen (4,41 %), Erlenmoos (4,89 %) und Erolzheim (4,95 %) bieten deutlich höhere Renditen, was auf dort niedrigere Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten hindeutet.
Das Muster zeigt: Rot an der Rot ist kein Ausreißer, sondern folgt dem regionalen Muster, bei dem höhere Kaufpreise mit niedrigeren Renditen einhergehen. Die Lage zwischen den Nachbarn ist ausgewogen — weder die günstigste noch die teuerste Gemeinde im Umkreis.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Rot an der Rot entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Rot an der Rot
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 4,67 €/m² |
| 2019 | 7,69 €/m² |
| 2020 | 4,78 €/m² |
| 2021 | 7,38 €/m² |
| 2022 | 9,57 €/m² |
| 2023 | 10,45 €/m² |
| 2024 | 10,19 €/m² |
| 2025 | 12,04 €/m² |
| 2026 | 11,19 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Rot an der Rot
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2020 | 2.851 €/m² |
| 2021 | 2.076 €/m² |
| 2022 | 3.282 €/m² |
| 2023 | 3.836 €/m² |
| 2024 | 4.008 €/m² |
| 2025 | 2.927 €/m² |
| 2026 | 3.431 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Rot an der Rot
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2020 | 2,01 % |
| 2021 | 4,27 % |
| 2022 | 3,50 % |
| 2023 | 3,27 % |
| 2024 | 3,05 % |
| 2025 | 4,94 % |
| 2026 | 3,91 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Rot an der Rot
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 4.467 Einwohner |
| 2016 | 4.513 Einwohner |
| 2017 | 4.543 Einwohner |
| 2018 | 4.565 Einwohner |
| 2019 | 4.574 Einwohner |
| 2020 | 4.588 Einwohner |
| 2021 | 4.576 Einwohner |
| 2022 | 4.565 Einwohner |
| 2023 | 4.533 Einwohner |
| 2024 | 4.533 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Rot an der Rot
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,33 % |
| 2016 | 8,81 % |
| 2017 | 1,10 % |
| 2018 | 1,05 % |
| 2019 | 1,03 % |
| 2020 | 1,34 % |
| 2021 | 1,56 % |
| 2022 | 1,42 % |
| 2023 | 1,63 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 24,00 Rang |
| Dynamik | 57,00 Rang |
| Stärke | 19,00 Rang |
| Demografie | 104 Rang |
| Arbeitsmarkt | 57,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 22,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 19,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Rot an der Rot liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Rot an der Rot im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Rot an der Rot ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Rot an der Rot ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Rot an der Rot
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Buxheim | 11,95 €/m² |
| Aitrach | 11,76 €/m² |
| Berkheim | 11,31 €/m² |
| Heimertingen | 11,07 €/m² |
| Ochsenhausen | 11,00 €/m² |
| Erolzheim | 10,72 €/m² |
| Tannheim | 10,48 €/m² |
| Rot an der Rot | 10,22 €/m² |
| Steinhausen an der Rottum | 9,60 €/m² |
| Erlenmoos | 8,94 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Rot an der Rot ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Rot an der Rot
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Erolzheim | 4,95 % |
| Erlenmoos | 4,89 % |
| Berkheim | 4,63 % |
| Steinhausen an der Rottum | 4,41 % |
| Heimertingen | 3,95 % |
| Tannheim | 3,94 % |
| Rot an der Rot | 3,93 % |
| Buxheim | 3,87 % |
| Aitrach | 3,85 % |
| Ochsenhausen | 3,72 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Tannheim | 4,3 km | 88459 | 10,48 € | 3.193 € | 3,94 % |
| Berkheim | 5,3 km | 88450 | 11,31 € | 2.936 € | 4,63 % |
| Steinhausen an der Rottum | 5,4 km | 88416 | 9,60 € | 2.612 € | 4,41 % |
| Erlenmoos | 6,8 km | 88416 | 8,94 € | 2.192 € | 4,89 % |
| Buxheim | 8,1 km | 87740 | 11,95 € | 3.710 € | 3,87 % |
| Ochsenhausen, Stadt | 8,4 km | 88416 | 11,00 € | 3.552 € | 3,72 % |
| Erolzheim | 9,3 km | 88453 | 10,72 € | 2.597 € | 4,95 % |
| Aitrach | 9,4 km | 88319 | 11,76 € | 3.662 € | 3,85 % |
| Heimertingen | 9,9 km | 87751 | 11,07 € | 3.366 € | 3,95 % |
Wo liegt Rot an der Rot?
Lage
Rot an der Rot auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Rot an der Rot
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 10,22 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.119 € |
| Bruttomietrendite | 3,93 % |
| Kaufpreisfaktor | 25,4 |
| Einwohner | 4.533 |
| Einwohner je km² | 71 |
| Fläche (km²) | 63,4 |
| Arbeitslosenquote | 1,6 % |
| Prognos-Gesamtrang | #24 |
| Prognos Dynamikrang | #57 |
| Prognos Stärkerang | #19 |
| Koordinaten | 48,0131, 10,0273 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Rot an der Rot
Was kostet eine Wohnung in Rot an der Rot?
Die aktuellen Angebotswerte liegen bei einer durchschnittlichen Miete von 10,22 Euro pro Quadratmeter und einem Kaufpreis von 3.119 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen über dem Durchschnitt des Kreises Biberach (Miete: 10,15 €/m², Kaufpreis: 2.851 €/m²). Die Miete liegt leicht unter dem baden-württembergischen Durchschnitt von 11,08 €/m², der Kaufpreis ebenfalls knapp darunter (Landesdurchschnitt: 3.140 €/m²). Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Rot an der Rot entwickelt?
Die Angebotsmieten stiegen von 4,67 €/m² im Jahr 2018 auf 11,19 €/m² im Jahr 2026, wobei die Entwicklung von starken Schwankungen geprägt war – so lagen die Werte 2019 mit 7,69 €/m² und 2020 mit 4,78 €/m² deutlich niedriger als die Vor- und Folgejahre. Der Kaufpreis stieg von 2.851 €/m² (2020) auf 3.431 €/m² (2026). Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Rot an der Rot?
Die Bruttomietrendite liegt bei 3,93 %, was unter dem Durchschnitt des Kreises Biberach (4,42 %) und Baden-Württembergs (4,36 %) liegt. Der Kaufpreisfaktor beträgt 25,43 und liegt damit über dem Kreis- (23,34) und Landesdurchschnitt (23,49). Im Perzentilrang der Bruttomietrendite im Bundesland liegt Rot an der Rot auf Platz 25,14, was bedeutet, dass rund 75 % der Orte im Land eine höhere Rendite aufweisen.
Wie ist die Bevölkerungsentwicklung in Rot an der Rot?
Die Einwohnerzahl stieg von 4.467 im Jahr 2015 auf 4.533 im Jahr 2024, was einem Zuwachs von rund 1,5 % entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 71 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Entwicklung war dabei nicht stetig – nach einem Höchststand von 4.588 Einwohnern im Jahr 2020 folgte ein leichter Rückgang.
Wie schneidet Rot an der Rot im Prognos-Zukunftsatlas ab?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Kreis Biberach, dem Rot an der Rot angehört, den 24. Platz von rund 400 deutschen Kreisen in der Gesamtwertung. Besonders gut schnitt der Kreis in den Indizes Wohlstand und soziale Lage (Rang 19) sowie Wettbewerb und Innovation (Rang 22) ab. Am Ort selbst sind keine Hochschulen angesiedelt.
Woher stammen die Daten zu Rot an der Rot?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Rot an der Rot sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Rot an der Rot führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Biberach
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Moosburg | 88422 | 8,75 € | 1.289 € | 8,15 % |
| Betzenweiler | 88422 | 9,58 € | 1.735 € | 6,62 % |
| Dürmentingen | 88525 | 9,84 € | 2.020 € | 5,85 % |
| Dürnau | 88422 | 9,79 € | 2.087 € | 5,63 % |
| Altheim | 88499 | 8,75 € | 2.043 € | 5,14 % |
| Uttenweiler | 88524 | 10,01 € | 2.345 € | 5,12 % |
| Erolzheim | 88453 | 10,72 € | 2.597 € | 4,95 % |
| Ingoldingen | 88456 | 10,57 € | 2.575 € | 4,93 % |