Schillingsfürst, St
Schillingsfürst (PLZ 91583) liegt im Kreis Ansbach in Bayern. Der Ort zählt 2.805 Einwohner auf 27,5 km², das entspricht 102 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,94 € pro m², der Kaufpreis bei 1.824 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,88 % und ein Kaufpreisfaktor von 17,0 — rechnerisch sind das 17 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Schillingsfürst über dem Renditeniveau von 92 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,18 € auf 10,33 € pro m², im Mittel 6,6 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 3,6 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,0 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,1 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Ansbach Rang 131 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 88, Stärkerang 156). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Wörnitz, Dombühl und Diebach an.
Immobilienpreise in Schillingsfürst im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Schillingsfürst, St
Schillingsfürst im Landkreis Ansbach bietet mit einer Bruttomietrendite von 5,88 Prozent und einem Kaufpreisfaktor von 17,01 eine der höchsten Renditen in Bayern. Der Kaufpreis von 1.824 Euro pro Quadratmeter liegt deutlich unter dem Kreis- und Bundesdurchschnitt, während die Miete mit 8,94 Euro nahe dem deutschen Durchschnitt liegt. Die Zeitreihen zeigen starke Schwankungen, insbesondere bei den Kaufpreisen. Die Bevölkerung ist stabil, die Arbeitslosenquote niedrig, und der wohlhabende Landkreis Ansbach bietet einen soliden wirtschaftlichen Hintergrund.
Marktüberblick: Hohe Rendite durch niedrige Kaufpreise
Schillingsfürst liegt im mittelfränkischen Landkreis Ansbach, Teil der Metropolregion Nürnberg, und vereint eine überdurchschnittliche Bruttomietrendite von 5,88 Prozent mit einem vergleichsweise niedrigen Kaufpreis. Die Angebotsmiete liegt mit 8,94 Euro pro Quadratmeter knapp über dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro), während der Angebotskaufpreis mit 1.824 Euro pro Quadratmeter deutlich unter dem Kreisdurchschnitt des Landkreises Ansbach (2.484 Euro) und dem bayerischen Durchschnitt (3.246 Euro) liegt. Der Kaufpreisfaktor von 17,01 liegt unter dem Kreisdurchschnitt (23,26) und dem bayerischen Wert (26,10), ist aber höher als der Faktor von Buch am Wald (ca. 11,1) oder Geslau (ca. 11,6).
Die Kombination aus moderater Miete und niedrigem Kaufpreis führt dazu, dass Schillingsfürst im Bundesland ein Rendite-Perzentil von 92,2 erreicht — der Ort liegt damit in der oberen Zehntel aller bayrischen Vergleichsorte bei der Bruttomietrendite. Das bedeutet: Bei den aktuellen Angebotsmieten erzielt man hier eine deutlich höhere jährliche Rendite als im bayerischen oder deutschen Durchschnitt. Der niedrige Kaufpreisfaktor bestätigt diese Einschätzung: Der Kaufpreis entspricht nur dem 17-fachen der Jahreskaltmiete, während er in Bayern im Schnitt dem 26-fachen entspricht.
Preis- und Mietentwicklung: Starke Schwankungen überlagern den Aufwärtstrend
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen eine ungewöhnlich hohe Volatilität auf beiden Seiten des Marktes. Die Angebotsmiete stieg von 6,18 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 10,33 Euro im Jahr 2026 — ein Anstieg um knapp 67 Prozent. Der CAGR von 6,63 Prozent pro Jahr unterstreicht das starke Wachstum. Allerdings verbirgt sich hinter diesem Trend eine starke Schwankung: Im Jahr 2023 brach die Miete auf 3,02 Euro ein, bevor sie 2024 wieder auf 6,67 Euro und 2025 auf 10,03 Euro anstieg. Dieser Einbruch im Jahr 2023 ist ein extremer Ausreißer, der sich aus dem allgemeinen Trend nicht erklären lässt.
Beim Kaufpreis ist die Volatilität noch ausgeprägter. Von 1.500 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 entwickelte sich der Preis über 2.039 Euro (2021) zu einem Tief von 1.549 Euro (2022), bevor er 2023 auf 2.272 Euro, 2025 auf 2.542 Euro und 2026 wieder auf 1.988 Euro fiel. Der CAGR von 3,58 Prozent über die gesamte Reihe ist positiv, wird aber durch die starken Jahresschwankungen überlagert. Die Kaufpreisentwicklung folgt keinem stabilen Pfad, sondern zeigt ausgeprägte Ausschläge nach oben und unten.
Regionale Einordnung: Günstiger als die Nachbarn, attraktive Rendite
Im regionalen Vergleich hebt sich Schillingsfürst vor allem durch seine niedrigen Kaufpreise von den Nachbarn ab. Die drei nächstgelegenen Orte — Wörnitz (3,7 km), Dombühl (3,9 km) und Diebach (5,8 km) — weisen alle deutlich höhere Kaufpreise auf: 3.303 Euro, 3.630 Euro und 2.179 Euro pro Quadratmeter. Die Angebotsmieten liegen bei Wörnitz (9,30 Euro) und Dombühl (10,59 Euro) über dem Schillingsfürster Wert, bei Diebach (8,82 Euro) jedoch leicht darunter. Die Renditen der Nachbarn liegen dennoch niedriger: Wörnitz mit 3,38 Prozent und Dombühl mit 3,50 Prozent liegen weit unter dem Schillingsfürster Wert von 5,88 Prozent.
Andere Nachbarorte wie Buch am Wald (7,2 km) mit einem Kaufpreis von nur 1.311 Euro oder Geslau (9,5 km) mit 1.164 Euro zeigen noch niedrigere Kaufpreise und entsprechend höhere Renditen von 8,97 bzw. 8,64 Prozent. Diese Orte liegen jedoch weiter entfernt und weisen zugleich deutlich niedrigere Mieten auf. Schillingsfürst nimmt damit eine Mittelposition ein: Der Kaufpreis ist niedriger als in den unmittelbaren Nachbarn, aber höher als in den weiter entfernten Orten mit sehr niedrigen Preisen. Die Miete liegt in der Nähe des Kreis- und Bundesdurchschnitts.
Der Landkreis Ansbach als Ganzes liegt mit einem Durchschnittskaufpreis von 2.484 Euro über Schillingsfürst, aber mit einer Rendite von 4,71 Prozent unter dem Schillingsfürster Wert von 5,88 Prozent. Schillingsfürst ist damit innerhalb des Kreises ein relativ günstiger Standort mit überdurchschnittlicher Rendite.
Standortfaktoren: Stabile Demografie, wohlhabender Landkreis
Die Bevölkerung von Schillingsfürst ist mit 2.805 Einwohnern (2024) auf einer Fläche von 27,5 Quadratkilometern stabil. Die Bevölkerungsdichte beträgt 102 Einwohner pro Quadratkilometer. Seit Beginn der Zeitreihe 2015 ist die Bevölkerung um etwa 1 Prozent gewachsen (von 2.777 auf 2.805), was auf eine stabile Siedlungsentwicklung hindeutet. Der leichte Rückgang von 2.850 Einwohnern (2019) auf 2.805 (2023/2024) ist marginal und entspricht dem Muster kleinerer Gemeinden in ländlichen Räumen.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 37 Promille (3,7 Prozent) und hat sich seit 2015 (47 Promille) leicht verbessert. Diese Quote ist ein Indikator für eine stabile lokale Wirtschaftslage. Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ordnet den Landkreis Ansbach auf dem Gesamtrang 131 von rund 400 deutschen Kreisen ein. Besonders positiv fällt der Wohlstands-Index mit Rang 14 aus — der Kreis gehört damit zu den wohlhabendsten in Deutschland. Der Dynamik-Index mit Rang 88 ist ebenfalls stark, während der Stärke-Index mit Rang 156 und die Indizes für Demografie (177) und Arbeitsmarkt (227) schwächer abschneiden. Diese Mischung aus hohem Wohlstand und moderater Dynamik beschreibt einen stabilen, aber nicht explosiv wachsenden ländlichen Raum.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Die Stadt liegt im Naturpark Frankenhöhe und ist Teil der Metropolregion Nürnberg.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Schillingsfürst entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Schillingsfürst
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,18 €/m² |
| 2019 | 7,20 €/m² |
| 2020 | 7,78 €/m² |
| 2021 | 8,22 €/m² |
| 2022 | 8,77 €/m² |
| 2023 | 3,02 €/m² |
| 2024 | 6,67 €/m² |
| 2025 | 10,03 €/m² |
| 2026 | 10,33 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Schillingsfürst
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.500 €/m² |
| 2019 | 1.512 €/m² |
| 2020 | 1.654 €/m² |
| 2021 | 2.039 €/m² |
| 2022 | 1.549 €/m² |
| 2023 | 2.272 €/m² |
| 2024 | 1.641 €/m² |
| 2025 | 2.542 €/m² |
| 2026 | 1.988 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Schillingsfürst
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,94 % |
| 2019 | 5,71 % |
| 2020 | 5,65 % |
| 2021 | 4,84 % |
| 2022 | 6,79 % |
| 2023 | 1,60 % |
| 2024 | 4,88 % |
| 2025 | 4,73 % |
| 2026 | 6,24 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Schillingsfürst
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 2.777 Einwohner |
| 2016 | 2.800 Einwohner |
| 2017 | 2.801 Einwohner |
| 2018 | 2.835 Einwohner |
| 2019 | 2.850 Einwohner |
| 2020 | 2.823 Einwohner |
| 2021 | 2.828 Einwohner |
| 2022 | 2.825 Einwohner |
| 2023 | 2.805 Einwohner |
| 2024 | 2.805 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Schillingsfürst
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,41 % |
| 2016 | 1,28 % |
| 2017 | 1,47 % |
| 2018 | 2,44 % |
| 2019 | 2,08 % |
| 2020 | 2,77 % |
| 2021 | 2,16 % |
| 2022 | 1,75 % |
| 2023 | 2,09 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 131 Rang |
| Dynamik | 88,00 Rang |
| Stärke | 156 Rang |
| Demografie | 177 Rang |
| Arbeitsmarkt | 227 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 170 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 14,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Schillingsfürst liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Schillingsfürst im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Schillingsfürst ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Schillingsfürst ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Schillingsfürst
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Insingen | 10,77 €/m² |
| Dombühl | 10,59 €/m² |
| Neusitz | 10,20 €/m² |
| Buch a.Wald | 9,80 €/m² |
| Gebsattel | 9,77 €/m² |
| Wörnitz | 9,30 €/m² |
| Schillingsfürst | 8,94 €/m² |
| Diebach | 8,82 €/m² |
| Geslau | 8,38 €/m² |
| Wettringen | 4,44 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Schillingsfürst ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Schillingsfürst
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Buch a.Wald | 8,97 % |
| Geslau | 8,64 % |
| Neusitz | 5,91 % |
| Schillingsfürst | 5,88 % |
| Insingen | 5,41 % |
| Gebsattel | 5,41 % |
| Wettringen | 5,28 % |
| Diebach | 4,86 % |
| Dombühl | 3,50 % |
| Wörnitz | 3,38 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Wörnitz | 3,7 km | 91637 | 9,30 € | 3.303 € | 3,38 % |
| Dombühl, M | 3,9 km | 91601 | 10,59 € | 3.630 € | 3,50 % |
| Diebach | 5,8 km | 91583 | 8,82 € | 2.179 € | 4,86 % |
| Insingen | 7,2 km | 91610 | 10,77 € | 2.390 € | 5,41 % |
| Buch a.Wald | 7,2 km | 91592 | 9,80 € | 1.311 € | 8,97 % |
| Wettringen | 8,1 km | 91631 | 4,44 € | 1.010 € | 5,28 % |
| Gebsattel | 8,4 km | 91607 | 9,77 € | 2.168 € | 5,41 % |
| Geslau | 9,5 km | 91608 | 8,38 € | 1.164 € | 8,64 % |
| Neusitz | 9,9 km | 91616 | 10,20 € | 2.072 € | 5,91 % |
Wo liegt Schillingsfürst?
Lage
Schillingsfürst auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Schillingsfürst
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,94 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.824 € |
| Bruttomietrendite | 5,88 % |
| Kaufpreisfaktor | 17,0 |
| Einwohner | 2.805 |
| Einwohner je km² | 102 |
| Fläche (km²) | 27,5 |
| Arbeitslosenquote | 2,1 % |
| Prognos-Gesamtrang | #131 |
| Prognos Dynamikrang | #88 |
| Prognos Stärkerang | #156 |
| Koordinaten | 49,2865, 10,2599 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Schillingsfürst
Was kostet eine Wohnung in Schillingsfürst?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei 8,94 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 1.824 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem bayerischen Durchschnitt (10,11 Euro/m² Miete, 3.246 Euro/m² Kaufpreis). Im Kreis Ansbach liegt die Angebotsmiete mit 8,94 Euro/m² fast identisch, der Kaufpreis liegt dort jedoch mit 2.484 Euro/m² deutlich höher.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Schillingsfürst entwickelt?
Zwischen 2018 und 2026 sind die Angebotsmieten von 6,18 auf 10,33 Euro pro Quadratmeter gestiegen. Die Kaufpreise bewegten sich im selben Zeitraum von 1.500 auf 1.988 Euro pro Quadratmeter, wobei die Entwicklung von starken Schwankungen geprägt war - so lag der Kaufpreis 2025 mit 2.542 Euro/m² deutlich höher als 2022 mit 1.549 Euro/m².
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Schillingsfürst?
Die Bruttomietrendite beträgt 5,88 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 17,01. Mit einem Perzentilrang von 92,2 im Bundesland liegt Schillingsfürst bei der Rendite sehr hoch - rund 92 Prozent der Orte in Bayern weisen eine niedrigere Rendite auf. Die Rendite liegt damit deutlich über dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent und dem Kreisdurchschnitt von 4,71 Prozent.
Wie schneidet Schillingsfürst im Vergleich zu Nachbarorten ab?
Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt Schillingsfürst ein gemischtes Bild. Die Angebotsmiete von 8,94 Euro/m² liegt nahe an Diebach (8,82 Euro/m²) und Gebsattel (9,77 Euro/m²), ist aber niedriger als in Dombühl (10,59 Euro/m²) oder Insingen (10,77 Euro/m²). Beim Kaufpreis mit 1.824 Euro/m² liegt Schillingsfürst deutlich unter den meisten Nachbarorten, nur Buch a. d. Wörnitz (1.311 Euro/m²) und Wettringen (1.010 Euro/m²) sind günstiger.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Schillingsfürst?
Die Bevölkerung ist zwischen 2015 (2.777 Einwohner) und 2024 (2.805 Einwohner) leicht um rund 1 Prozent gestiegen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 102 Einwohner pro Quadratkilometer. Nach einem leichten Rückgang von 2019 (2.850) auf 2023 (2.805) blieb die Zahl 2024 stabil.
Wie ist die wirtschaftliche Lage in Schillingsfürst?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 erreicht der Kreis Ansbach, zu dem Schillingsfürst gehört, den Platz 131 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtranking. Besonders gut schneidet der Kreis im Index Wohlstand und soziale Lage mit Rang 14 ab. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 37.
Woher stammen die Daten zu Schillingsfürst?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Schillingsfürst sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Schillingsfürst führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Ansbach
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Buch a.Wald | 91592 | 9,80 € | 1.311 € | 8,97 % |
| Windelsbach | 91635 | 8,22 € | 1.104 € | 8,94 % |
| Ehingen | 91725 | 9,91 € | 1.337 € | 8,90 % |
| Geslau | 91608 | 8,38 € | 1.164 € | 8,64 % |
| Dürrwangen, M | 91602 | 9,59 € | 1.452 € | 7,93 % |
| Unterschwaningen | 91743 | 8,41 € | 1.323 € | 7,63 % |
| Rügland | 91622 | 9,34 € | 1.522 € | 7,36 % |
| Burk | 91596 | 7,59 € | 1.373 € | 6,63 % |