Rieden, M
Rieden (PLZ 92286) liegt im Kreis Amberg-Sulzbach in Bayern. Der Ort zählt 2.648 Einwohner auf 32,3 km², das entspricht 82 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,34 € pro m², der Kaufpreis bei 2.025 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,35 % und ein Kaufpreisfaktor von 23,0 — rechnerisch sind das 23 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Rieden über dem Renditeniveau von 71 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2019 und 2026 stieg die Miete von 5,42 € auf 9,11 € pro m², im Mittel 7,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 3,0 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,2 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,4 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Amberg-Sulzbach Rang 207 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 280, Stärkerang 189). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Ensdorf, Schmidmühlen und Ebermannsdorf an.
Immobilienpreise in Rieden im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Rieden, M (Landkreis Amberg-Sulzbach)
Rieden ist ein Markt im oberpfälzischen Landkreis Amberg-Sulzbach mit rund 2.650 Einwohnern. Der Immobilienmarkt liegt preislich deutlich unter dem bayerischen und Kreisdurchschnitt, bei gleichzeitig leicht überdurchschnittlicher Bruttomietrendite. Die Gemeinde ist eine Auspendler-Gemeinde mit rückläufiger Bevölkerung und einem schwachen Prognos-Arbeitsmarktrang.
Marktüberblick: Preisniveau unter dem regionalen Durchschnitt
Rieden bietet Immobilien zu Angebotspreisen, die deutlich unter den Vergleichswerten liegen. Die Angebotsmiete liegt bei 7,34 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.025 Euro je Quadratmeter. Damit liegt die Miete rund 10 % unter dem Kreisdurchschnitt von 8,19 Euro und etwa 27 % unter dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 Euro. Der Kaufpreis liegt mit 2.025 Euro je Quadratmeter rund 15 % unter dem Kreiswert von 2.371 Euro und etwa 38 % unter dem Landesmittel von 3.246 Euro.
Der Kaufpreisfaktor beträgt 22,98, was unter dem Kreisdurchschnitt von 24,25 und dem bayerischen Durchschnitt von 26,10 liegt. Die Bruttomietrendite von 4,35 % liegt leicht unter dem Kreiswert von 4,41 %, aber über dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 %. Rieden befindet sich im bayerischen Perzentilrang von etwa 71 %, was bedeutet, dass rund 71 % der bayernweiten Standorte eine niedrigere Rendite aufweisen.
Das Preisniveau in Rieden entspricht dem Muster einer ländlichen Gemeinde am Rand der Metropolregion Nürnberg: Die Preise liegen unter dem regionalen und überregionalen Durchschnitt, die Renditen sind leicht über dem Landesmittel. In den Nachbarorten zeigt sich ein ähnliches Bild — Ensdorf (2,1 km entfernt) weist mit 7,87 Euro je Quadratmeter eine höhere Miete und mit 4,82 % eine höhere Rendite auf, während Schmidmühlen (6,4 km) mit 7,71 Euro und 4,33 % nahe an Rieden liegt.
Preisentwicklung: Starker Mietanstieg, volatile Kaufpreise
Die Mietpreise in Rieden haben zwischen 2019 und 2026 ein starkes Wachstum verzeichnet. Lag die Angebotsmiete 2019 noch bei 5,42 Euro je Quadratmeter, stieg sie bis 2025 auf 9,99 Euro an — ein Anstieg von rund 84 %. Im Jahr 2026 korrigierte sich der Wert auf 9,11 Euro je Quadratmeter zurück. Der jährliche Wachstumsfaktor (CAGR) der Miete liegt bei 7,70 %.
Die Kaufpreisentwicklung zeigt eine andere Dynamik. Von 2020 bis 2023 stieg der Kaufpreis von 1.723 Euro je Quadratmeter auf 2.788 Euro, was einem Anstieg von über 60 % entspricht. Im Jahr 2024 folgte ein deutlicher Einbruch auf 1.217 Euro je Quadratmeter, bevor der Preis 2026 wieder auf 2.063 Euro je Quadratmeter anstieg. Der CAGR der Kaufpreise liegt bei 3,04 %. Die starke Volatilität in der Kaufpreisreihe, insbesondere der Einbruch 2024, deutet auf eine geringe Markttiefe hin, bei der einzelne Transaktionen das Durchschnittsniveau stark beeinflussen können.
Sowohl die Miete als auch der Kaufpreis in Rieden liegen jeweils unter dem deutschen Bundesdurchschnitt (Miete: 8,92 Euro, Kaufpreis: 2.409 Euro je Quadratmeter). Der Kaufpreisfaktor von 22,98 liegt ebenfalls unter dem Bundesdurchschnitt von 26,10. Damit ist Rieden im bundesweiten Vergleich ein günstiger Standort, bei dem die Miete im Verhältnis zum Kaufpreis etwas günstiger ist als im Bundesdurchschnitt.
Demografie und Arbeitsmarkt: Bevölkerungsrückgang bei gutem Wohlstandsranking
Die Einwohnerzahl Riedens ist seit 2015 rückläufig. Von 2.735 Einwohnern im Jahr 2015 sank die Zahl auf 2.648 im Jahr 2024, ein Verlust von rund 3,2 %. Die Bevölkerungsdichte beträgt 82 Einwohner je Quadratkilometer auf einer Gemeindefläche von 32,3 km². Nach der Wikipedia-Quelle zählte Rieden zum 31. Dezember 2025 rund 2.619 Einwohner, was den Rückgangstrend bestätigt.
Interessanterweise wuchs die Gemeinde zwischen 1988 und 2018 noch von 2.379 auf 2.688 Einwohner (+13 %). Der aktuelle Rückgang seit 2015 geht einher mit dem Muster vieler ländlicher Gemeinden in der Oberpfalz.
Rieden ist eine reine Auspendler-Gemeinde: 2017 standen 376 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in der Gemeinde 1.162 erwerbstätigen Einwohnern gegenüber. Damit pendelten 786 Personen mehr aus, als einpendelten. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 41 (in der Zeitreihe ohne Prozentzeichen). Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 erreicht der Landkreis Amberg-Sulzbach im Teilindex Arbeitsmarkt den Rang 301 von rund 400 deutschen Kreisen — ein schwacher Wert. Demgegenüber liegt der Rang im Teilindex Wohlstand und Soziale Lage mit 99 deutlich besser, was auf ein solides wirtschaftliches Fundament trotz struktureller Arbeitsmarktschwächen hindeutet.
Die Gemeinde verfügt über keine Hochschulen. Es gibt eine Grundschule und eine Kindertageseinrichtung mit 79 Plätzen. Für Mittelschüler ist die Sprengelschule in Ensdorf zuständig. 22 landwirtschaftliche Betriebe bewirtschaften 1.063 Hektar Gemeindefläche.
Standortfaktoren: Ländliche Lage mit Metropolregion-Anbindung
Rieden liegt am Unterlauf der nördlichen Vils in der Oberpfalz, etwa 18 Kilometer vor deren Mündung in die Naab bei Kallmünz. Die Staatsstraße 2165 verbindet den Hauptort mit den umliegenden Gemeinden. Die Bahnstrecke Amberg–Schmidmühlen ist stillgelegt, was die individuelle Mobilität erforderlich macht. Der Truppenübungsplatz Hohenfels beginnt etwa 1,5 Kilometer von der südwestlichen Gemeindegrenze entfernt.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ordnet den Landkreis Amberg-Sulzbach im Gesamtranking auf Rang 207 von rund 400 Kreisen ein. Der Teilindex Dynamik liegt mit Rang 280 im unteren Bereich, der Index Stärke mit Rang 189 im unteren Mittelfeld. Der Teilindex Demografie erreicht mit Rang 132 ein besseres Ergebnis.
Das Preisniveau in Rieden ist im regionalen Vergleich moderat. Unter den acht Nachbarorten im Umkreis bis 15 Kilometer liegt Rieden bei der Angebotsmiete mit 7,34 Euro je Quadratmeter auf dem niedrigsten Niveau. Hohenburg (10,9 km) weist mit 1.617 Euro je Quadratmeter zwar einen niedrigeren Kaufpreis auf, aber eine deutlich höhere Rendite von 6,6 %. Kümmersbruck (11,7 km) und Schwandorf (12,1 km) liegen mit Kaufpreisen von 2.975 bzw. 3.192 Euro je Quadratmeter deutlich über Rieden, bei gleichzeitig niedrigeren Renditen von 3,7 % bzw. 3,74 %.
Die Gewerbesteuereinnahmen betrugen 2017 netto 358.000 Euro bei insgesamt 2,082 Millionen Euro Gemeindesteuereinnahmen. Das Verhältnis von Gewerbesteuer zu Gesamteinnahmen von rund 17 % unterstreicht den landwirtschaftlich geprägten Charakter der Gemeinde mit geringem gewerblichen Aufkommen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Rieden entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Rieden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 5,42 €/m² |
| 2020 | 5,86 €/m² |
| 2021 | 7,50 €/m² |
| 2022 | 7,00 €/m² |
| 2023 | 7,49 €/m² |
| 2024 | 7,20 €/m² |
| 2025 | 9,99 €/m² |
| 2026 | 9,11 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Rieden
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2020 | 1.723 €/m² |
| 2022 | 2.531 €/m² |
| 2023 | 2.788 €/m² |
| 2024 | 1.217 €/m² |
| 2026 | 2.063 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Rieden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2020 | 4,08 % |
| 2022 | 3,32 % |
| 2023 | 3,22 % |
| 2024 | 7,10 % |
| 2026 | 5,30 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Rieden
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 2.735 Einwohner |
| 2016 | 2.674 Einwohner |
| 2017 | 2.644 Einwohner |
| 2018 | 2.688 Einwohner |
| 2019 | 2.660 Einwohner |
| 2020 | 2.656 Einwohner |
| 2021 | 2.638 Einwohner |
| 2022 | 2.623 Einwohner |
| 2023 | 2.648 Einwohner |
| 2024 | 2.648 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Rieden
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,21 % |
| 2016 | 2,68 % |
| 2017 | 2,50 % |
| 2018 | 2,06 % |
| 2019 | 2,10 % |
| 2020 | 2,02 % |
| 2021 | 2,34 % |
| 2022 | 2,28 % |
| 2023 | 2,39 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 207 Rang |
| Dynamik | 280 Rang |
| Stärke | 189 Rang |
| Demografie | 132 Rang |
| Arbeitsmarkt | 301 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 239 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 99,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Rieden liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Rieden im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Rieden ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Rieden ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Rieden
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Burglengenfeld | 10,23 €/m² |
| Schwandorf | 9,94 €/m² |
| Kümmersbruck | 9,16 €/m² |
| Ebermannsdorf | 8,93 €/m² |
| Hohenburg | 8,89 €/m² |
| Fensterbach | 8,83 €/m² |
| Hohenfels | 8,56 €/m² |
| Ensdorf | 7,87 €/m² |
| Schmidmühlen | 7,71 €/m² |
| Rieden | 7,34 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Rieden ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Rieden
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Hohenfels | 6,96 % |
| Hohenburg | 6,60 % |
| Fensterbach | 5,08 % |
| Ensdorf | 4,82 % |
| Rieden | 4,35 % |
| Schmidmühlen | 4,33 % |
| Ebermannsdorf | 4,29 % |
| Schwandorf | 3,74 % |
| Kümmersbruck | 3,70 % |
| Burglengenfeld | 3,44 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Ensdorf | 2,1 km | 92266 | 7,87 € | 1.960 € | 4,82 % |
| Schmidmühlen, M | 6,4 km | 92287 | 7,71 € | 2.136 € | 4,33 % |
| Ebermannsdorf | 7,7 km | 92263 | 8,93 € | 2.497 € | 4,29 % |
| Hohenburg, M | 10,9 km | 92277 | 8,89 € | 1.617 € | 6,60 % |
| Kümmersbruck | 11,7 km | 92245 | 9,16 € | 2.975 € | 3,70 % |
| Schwandorf, GKSt | 12,1 km | 92421 | 9,94 € | 3.192 € | 3,74 % |
| Fensterbach | 12,2 km | 92269 | 8,83 € | 2.085 € | 5,08 % |
| Burglengenfeld, St | 14,9 km | 93133 | 10,23 € | 3.567 € | 3,44 % |
| Hohenfels, M | 14,9 km | 92366 | 8,56 € | 1.476 € | 6,96 % |
Wo liegt Rieden?
Lage
Rieden auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Rieden
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,34 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.025 € |
| Bruttomietrendite | 4,35 % |
| Kaufpreisfaktor | 23,0 |
| Einwohner | 2.648 |
| Einwohner je km² | 82 |
| Fläche (km²) | 32,3 |
| Arbeitslosenquote | 2,4 % |
| Prognos-Gesamtrang | #207 |
| Prognos Dynamikrang | #280 |
| Prognos Stärkerang | #189 |
| Koordinaten | 49,3227, 11,9427 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Rieden
Was kostet eine Wohnung in Rieden, M?
Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 2.025 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 7,34 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem Durchschnitt des Landkreises Amberg-Sulzbach (2.371 Euro bzw. 8,19 Euro pro Quadratmeter) und deutlich unter dem bayerischen Landesdurchschnitt (3.246 Euro bzw. 10,11 Euro pro Quadratmeter). Die Werte stammen aus Inseraten und entsprechen keinem amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Mieten in Rieden, M entwickelt?
Die Angebotsmiete ist von 5,42 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019 auf 9,11 Euro im Jahr 2026 gestiegen. Besonders stark war der Anstieg zwischen 2020 und 2021 sowie 2024 und 2025, als die Miete kurzzeitig auf 9,99 Euro pro Quadratmeter kletterte. Seitdem ist sie wieder leicht auf 9,11 Euro gefallen. Die Zeitreihe ist nicht geschätzt.
Wie haben sich die Kaufpreise in Rieden, M entwickelt?
Der Angebotskaufpreis stieg von 1.723 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2020 auf 2.788 Euro im Jahr 2023, fiel dann 2024 auf 1.217 Euro und lag 2026 bei 2.063 Euro pro Quadratmeter. Die Zeitreihe weist Lücken auf und ist nicht geschätzt. Die Schwankungen deuten auf einen volatilen Markt hin.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Rieden, M?
Die Bruttomietrendite beträgt 4,35 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 22,98. Die Rendite liegt damit über dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent, aber unter dem Kreisdurchschnitt von 4,41 Prozent und deutlich unter dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Der Perzentilrang von 70,72 im Bundesland bedeutet, dass etwa 71 Prozent der Orte in Bayern eine niedrigere Bruttomietrendite aufweisen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Rieden, M?
Die Bevölkerung ist von 2.735 Einwohnern im Jahr 2015 auf 2.648 im Jahr 2024 leicht gesunken, was einem Rückgang von rund 3,2 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 82 Einwohner pro Quadratkilometer. Der Ort liegt damit im unteren Bereich der bayerischen Gemeinden.
Wie verhält sich Rieden, M im Vergleich zum Umland?
Im direkten Umland liegen die Angebotsmieten zwischen 7,71 Euro pro Quadratmeter in Schmidmühlen (6,4 km entfernt) und 10,23 Euro in Burglengenfeld (14,9 km entfernt). Der Kaufpreis in Ensorf, nur 2,1 km entfernt, liegt mit 1.960 Euro pro Quadratmeter leicht unter dem von Rieden. Hohenburg (10,9 km) weist mit 1.617 Euro pro Quadratmeter den niedrigsten Kaufpreis im Umkreis auf.
Woher stammen die Daten zu Rieden?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Rieden sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Rieden führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Amberg-Sulzbach
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Königstein, M | 92281 | 8,57 € | 1.401 € | 7,34 % |
| Hirschbach | 92275 | 7,11 € | 1.276 € | 6,68 % |
| Hohenburg, M | 92277 | 8,89 € | 1.617 € | 6,60 % |
| Etzelwang | 92268 | 8,46 € | 1.756 € | 5,78 % |
| Schnaittenbach, St | 92253 | 7,79 € | 1.833 € | 5,10 % |
| Ensdorf | 92266 | 7,87 € | 1.960 € | 4,82 % |
| Sulzbach-Rosenberg, St | 92237 | 9,09 € | 2.263 € | 4,82 % |
| Weigendorf | 91249 | 7,67 € | 1.952 € | 4,71 % |