Ringelai
Ringelai (PLZ 94160) liegt im Kreis Freyung-Grafenau in Bayern. Der Ort zählt 1.928 Einwohner auf 16,4 km², das entspricht 118 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,03 € pro m², der Kaufpreis bei 3.555 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 2,37 % und ein Kaufpreisfaktor von 42,1 — rechnerisch sind das 42 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Ringelai über dem Renditeniveau von 1 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2021 und 2026 stieg die Miete von 6,12 € auf 7,76 € pro m², im Mittel 4,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 4,8 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,5 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,9 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Freyung-Grafenau Rang 274 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 321, Stärkerang 241). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Perlesreut, Hohenau und Freyung an.
Immobilienpreise in Ringelai im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Ringelai
Ringelai im Bayerischen Wald weist einen ungewöhnlichen Immobilienmarkt auf: extrem hohe Kaufpreise bei gleichzeitig niedrigen Mieten, was zu einer der niedrigsten Bruttomietrenditen in ganz Bayern führt. Die Zeitreihen zeigen eine extreme Volatilität, die auf einen kleinen Markt mit wenigen Transaktionen hindeuten kann. Der Ort als staatlich anerkannter Erholungsort profitiert von guter Lage, aber der Landkreis bleibt im Prognos-Zukunftsatlas schwach.
Marktüberblick: Hohe Kaufpreise bei niedrigen Mieten
Ringelai weist einen strukturell ungewöhnlichen Immobilienmarkt auf. Der Angebotskaufpreis liegt mit 3.555 Euro pro Quadratmeter deutlich über dem bayerischen Durchschnitt von 3.246 Euro und auch über dem Kreisdurchschnitt von 1.927 Euro im Landkreis Freyung-Grafenau. Gleichzeitig liegt die Angebotsmiete mit 7,03 Euro pro Quadratmeter unter dem Kreiswert von 7,19 Euro und weit unter dem bayerischen Durchschnitt von 10,11 Euro.
Diese Diskrepanz zwischen Kaufpreis und Miete führt zu einer Bruttomietrendite von 2,37 Prozent – dem untersten Perzentil in Bayern (1,2 von 2.056 Orten). Der Kaufpreisfaktor von 42,14 ist fast doppelt so hoch wie der Kreisdurchschnitt (22,61) und rund 60 Prozent höher als der bayerische Wert (26,10). Das bedeutet, dass der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete überdurchschnittlich hoch ist: Ein Käufer muss im Schnitt 42 Jahre Bruttomiete zahlen, um den Kaufpreis zu decken, während im Kreisdurchschnitt 23 Jahre und in Bayern 26 Jahre ausreichen.
Die niedrige Rendite bei gleichzeitig hohem Kaufpreis geht einher mit dem Status als staatlich anerkannter Erholungsort und der klimatisch günstigen Lage des Ortes.
Preisentwicklung: Extreme Volatilität in der Zeitreihe
Die historischen Jahresreihen zeigen eine außergewöhnlich starke Schwankungsbreite, die auf einen kleinen Markt mit wenigen Transaktionen hindeuten kann, bei dem einzelne Verkäufe die Durchschnittswerte stark verzerren können.
Im Jahr 2022 brachen sowohl die Mieten als auch die Kaufpreise deutlich ein: Die Angebotsmiete fiel von 6,12 Euro auf 5,00 Euro pro Quadratmeter, der Kaufpreis von 3.108 Euro auf 1.289 Euro – ein Rückgang von rund 58 Prozent. In den Folgejahren erholten sich beide Werte wieder und übertrafen 2024 und 2025 sogar die Vor-Crash-Niveaus. Die aktuellen Werte liegen bei 7,76 Euro Miete und 3.933 Euro Kaufpreis.
Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) liegt bei rund 4,8 Prozent für beide Werte, was einem starken langfristigen Aufwärtstrend entspricht. Die extreme Volatilität von Jahr zu Jahr – etwa der Sprung von 1.289 Euro im Jahr 2022 auf 3.192 Euro im Jahr 2024 – macht die Datenlage jedoch unsicher. Bei einem kleinen Markt wie Ringelai mit rund 1.900 Einwohnern können einzelne größere Verkäufe die Durchschnittswerte stark nach oben oder unten ziehen.
Die Zeitreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet, was bedeutet, dass sie auf tatsächlich registrierten Transaktionen basieren.
Regionale Einordnung: Überdurchschnittliche Preise im ländlichen Raum
Im Vergleich zu den Nachbarorten hebt sich Ringelai vor allem durch den überdurchschnittlich hohen Kaufpreis ab. Mit 3.555 Euro pro Quadratmeter liegt der Wert deutlich über allen acht in den Vergleichsdaten enthaltenen Nachbargemeinden. Der nächstgelegene Nachbarort Perlesreut (4,3 km) liegt bei 2.278 Euro, Sankt Oswald-Riedlhütte (9,3 km) bei 1.513 Euro – Ringelai liegt damit bis zu 135 Prozent über den Nachbarn.
Die Angebotsmiete liegt mit 7,03 Euro im Mittelfeld der Nachbarn: höher als in Neuschönau (6,55 Euro) und Saldenburg (6,65 Euro), aber niedriger als in Hohenau (8,11 Euro) und Grafenau (8,32 Euro).
Die Kombination aus hohem Kaufpreis und moderater Miete führt dazu, dass Ringelai die niedrigste Bruttomietrendite aller Nachbarorte aufweist (2,37 Prozent). Die nächstgelegenen Orte liegen mit 3,65 Prozent (Perlesreut) bis 6,07 Prozent (Sankt Oswald-Riedlhütte) deutlich darüber. Das Muster ist konsistent: Ringelai ist im gesamten Umkreis der Ort mit dem höchsten Kaufpreis im Verhältnis zur Miete.
Diese Preisstruktur entspricht dem Status als staatlich anerkannter Erholungsort, der wegen seiner klimatisch günstigen Lage auch als „Meran des Bayerischen Waldes“ bezeichnet wird.
Standortfaktoren: Stabile Bevölkerung, schwacher Zukunftsatlas
Die Bevölkerung Ringelais zeigt seit 2020 einen leichten Aufwärtstrend: Von 1.875 Einwohnern im Jahr 2018 stieg die Zahl auf 1.928 im Jahr 2023 und 2024. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 118 Einwohnern pro Quadratkilometer, was für eine Gemeinde dieser Größe im ländlichen Raum durchschnittlich ist.
Die Arbeitslosenquote bewegte sich zwischen 2015 und 2023 zwischen 2,4 und 3,4 Prozent und liegt damit deutlich unter dem bayerischen und deutschen Durchschnitt. Nach amtlichen Angaben von 2016 gab es 756 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort, aber nur 255 am Arbeitsort – ein Auspendlerüberschuss von 501. Die Gewerbesteuereinnahmen betrugen 2016 lediglich 46.000 Euro von insgesamt 946.000 Euro Gemeindesteuereinnahmen, was auf eine schwache lokale Wirtschaft hinweist.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Landkreis Freyung-Grafenau auf Rang 274 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders schwach ist der Rang bei den Dynamik-Indizes (321) und Wettbewerb/Innovation (307). Der Wohlstands-Index liegt mit Rang 153 deutlich besser. Diese Werte gelten für den gesamten Kreis, nicht nur für Ringelai.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die Gemeinde verfügt über ein Freilichtmuseum (Keltendorf Gabreta) und liegt in der Nähe des Carbidwerks Freyung. Der staatlich anerkannte Erholungsort-Status und die Lage im Bayerischen Wald sind die wichtigsten Standortfaktoren.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Ringelai entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Ringelai
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 6,12 €/m² |
| 2022 | 5,00 €/m² |
| 2023 | 7,64 €/m² |
| 2024 | 7,14 €/m² |
| 2025 | 8,02 €/m² |
| 2026 | 7,76 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Ringelai
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 3.108 €/m² |
| 2022 | 1.289 €/m² |
| 2023 | 1.486 €/m² |
| 2024 | 3.192 €/m² |
| 2025 | 3.377 €/m² |
| 2026 | 3.933 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Ringelai
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 2,36 % |
| 2022 | 4,66 % |
| 2023 | 6,17 % |
| 2024 | 2,68 % |
| 2025 | 2,85 % |
| 2026 | 2,37 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Ringelai
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.899 Einwohner |
| 2016 | 1.886 Einwohner |
| 2017 | 1.880 Einwohner |
| 2018 | 1.875 Einwohner |
| 2019 | 1.883 Einwohner |
| 2020 | 1.904 Einwohner |
| 2021 | 1.904 Einwohner |
| 2022 | 1.911 Einwohner |
| 2023 | 1.928 Einwohner |
| 2024 | 1.928 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Ringelai
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,14 % |
| 2016 | 2,75 % |
| 2017 | 2,25 % |
| 2018 | 1,99 % |
| 2019 | 2,27 % |
| 2020 | 2,83 % |
| 2021 | 2,48 % |
| 2022 | 2,29 % |
| 2023 | 2,88 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 274 Rang |
| Dynamik | 321 Rang |
| Stärke | 241 Rang |
| Demografie | 262 Rang |
| Arbeitsmarkt | 291 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 307 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 153 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Ringelai liegt im Band 2–3 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Ringelai im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Ringelai ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Ringelai ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Ringelai
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Grafenau | 8,32 €/m² |
| Hohenau | 8,11 €/m² |
| Freyung | 7,82 €/m² |
| Röhrnbach | 7,74 €/m² |
| Sankt Oswald-Riedlhütte | 7,66 €/m² |
| Ringelai | 7,03 €/m² |
| Perlesreut | 6,92 €/m² |
| Hinterschmiding | 6,66 €/m² |
| Saldenburg | 6,65 €/m² |
| Neuschönau | 6,55 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Ringelai ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Ringelai
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Sankt Oswald-Riedlhütte | 6,07 % |
| Hohenau | 5,66 % |
| Neuschönau | 4,88 % |
| Freyung | 4,86 % |
| Grafenau | 4,78 % |
| Röhrnbach | 4,40 % |
| Hinterschmiding | 4,38 % |
| Saldenburg | 4,19 % |
| Perlesreut | 3,65 % |
| Ringelai | 2,37 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Perlesreut, M | 4,3 km | 94157 | 6,92 € | 2.278 € | 3,65 % |
| Hohenau | 4,4 km | 94545 | 8,11 € | 1.718 € | 5,66 % |
| Freyung, St | 5,6 km | 94078 | 7,82 € | 1.931 € | 4,86 % |
| Grafenau, St | 7,4 km | 94475 | 8,32 € | 2.088 € | 4,78 % |
| Neuschönau | 8,0 km | 94556 | 6,55 € | 1.610 € | 4,88 % |
| Röhrnbach, M | 8,9 km | 94133 | 7,74 € | 2.113 € | 4,40 % |
| Sankt Oswald-Riedlhütte | 9,3 km | 94568 | 7,66 € | 1.513 € | 6,07 % |
| Saldenburg | 9,5 km | 94163 | 6,65 € | 1.904 € | 4,19 % |
| Hinterschmiding | 9,6 km | 94146 | 6,66 € | 1.826 € | 4,38 % |
Wo liegt Ringelai?
Lage
Ringelai auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Ringelai
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,03 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.555 € |
| Bruttomietrendite | 2,37 % |
| Kaufpreisfaktor | 42,1 |
| Einwohner | 1.928 |
| Einwohner je km² | 118 |
| Fläche (km²) | 16,4 |
| Arbeitslosenquote | 2,9 % |
| Prognos-Gesamtrang | #274 |
| Prognos Dynamikrang | #321 |
| Prognos Stärkerang | #241 |
| Koordinaten | 48,8128, 13,4716 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Ringelai
Was kostet eine Wohnung in Ringelai?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Ringelai liegt bei 7,03 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 3.555 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt die Miete knapp unter dem Durchschnitt des Landkreises Freyung-Grafenau (7,19 Euro) und deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt (10,11 Euro). Der Kaufpreis liegt jedoch über dem Kreis- und dem Landesdurchschnitt (3.246 Euro).
Wie haben sich die Immobilienpreise in Ringelai entwickelt?
Die Zeitreihe zeigt starke Schwankungen: Die Angebotsmiete lag 2021 bei 6,12 Euro pro Quadratmeter, fiel 2022 auf 5,00 Euro und stieg bis 2025 auf 8,02 Euro, bevor sie 2026 leicht auf 7,76 Euro sank. Der Angebotskaufpreis bewegte sich zwischen 1.289 Euro (2022) und 3.933 Euro (2026). Diese Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Ringelai?
Die Bruttomietrendite in Ringelai beträgt 2,37 Prozent und liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt des Landkreises Freyung-Grafenau (4,73 Prozent) sowie unter dem bayerischen Durchschnitt (4,13 Prozent). Der Kaufpreisfaktor von 42,14 ist ebenfalls hoch im Vergleich zum Kreis (22,61) und zu Bayern (26,10). Der Perzentilrang von 1,22 im Bundesland bedeutet, dass rund 99 Prozent der Orte in Bayern eine höhere Bruttomietrendite aufweisen.
Wie ist die wirtschaftliche Lage in Ringelai?
Die Arbeitslosenquote in Ringelai lag 2023 bei 34 Prozent, was sehr hoch ist. Die Bevölkerung ist seit 2015 leicht gestiegen (von 1.899 auf 1.928 Einwohner im Jahr 2024, plus 1,53 Prozent). Der Kreis Freyung-Grafenau erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 274 von rund 400 deutschen Kreisen.
Woher stammen die Daten zu Ringelai?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Ringelai sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Ringelai führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Freyung-Grafenau
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Neureichenau | 94089 | 8,04 € | 1.227 € | 7,86 % |
| Haidmühle | 94145 | 6,24 € | 1.200 € | 6,24 % |
| Sankt Oswald-Riedlhütte | 94568 | 7,66 € | 1.513 € | 6,07 % |
| Hohenau | 94545 | 8,11 € | 1.718 € | 5,66 % |
| Mauth | 94151 | 5,23 € | 1.111 € | 5,65 % |
| Grainet | 94143 | 7,02 € | 1.501 € | 5,61 % |
| Spiegelau | 94518 | 7,68 € | 1.729 € | 5,33 % |
| Schöfweg | 94572 | 7,43 € | 1.711 € | 5,21 % |