Grafenrheinfeld
Grafenrheinfeld (PLZ 97506) liegt im Kreis Schweinfurt in Bayern. Der Ort zählt 3.511 Einwohner auf 11,4 km², das entspricht 309 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,36 € pro m², der Kaufpreis bei 3.331 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,73 % und ein Kaufpreisfaktor von 26,8 — rechnerisch sind das 27 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Grafenrheinfeld über dem Renditeniveau von 46 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 7,11 € auf 12,32 € pro m², im Mittel 7,1 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 6,5 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 2,1 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,4 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Schweinfurt Rang 216 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 152, Stärkerang 226). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Bergrheinfeld, Röthlein und Schwebheim an.
Immobilienpreise in Grafenrheinfeld im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Grafenrheinfeld
Grafenrheinfeld ist eine Gemeinde im Landkreis Schweinfurt mit knapp 3.500 Einwohnern, die sich durch hohe Immobilienpreise und niedrige Mietrenditen im direkten Umlandvergleich auszeichnet. Der Ort profitiert von der historischen Gewerbesteuersubstanz des Kernkraftwerks und der Nähe zu Schweinfurt, was zu einer stabilen Bevölkerungsentwicklung und niedrigen Arbeitslosigkeit führt.
Marktüberblick: Teuerste Wohnlage im Umland
Grafenrheinfeld liegt am östlichen Mainufer unmittelbar nördlich der kreisfreien Stadt Schweinfurt und hat sich durch die historische Gewerbesteuersubstanz des Kernkraftwerks zu einer finanziell starken Gemeinde entwickelt. Das aktuelle Angebotsmietniveau von 10,36 Euro je Quadratmeter liegt knapp über dem bayerischen Landesdurchschnitt von 10,11 Euro und deutlich über dem Kreisdurchschnitt von 8,68 Euro. Der Angebotskaufpreis von 3.331 Euro je Quadratmeter übertrifft sowohl den Kreiswert von 2.423 Euro als auch den bayerischen Mittel von 3.246 Euro. Die daraus resultierende Bruttomietrendite von 3,73 Prozent ist die niedrigste im Vergleich – unter dem Kreisdurchschnitt (4,36 %), unter dem Landesdurchschnitt (4,13 %) und unter allen acht Nachbarorten. Der Kaufpreisfaktor von 26,79 bestätigt diese Einordnung: Er liegt über dem Kreis- (23,40) und dem Landesmittel (26,10). Grafenrheinfeld positioniert sich damit als eine der teuersten Wohnlagen im Umland, bei der die hohen Kaufpreise die Mietrenditen strukturell drücken.
Preis- und Mietentwicklung: Volatiler Markt mit starken Ausschlägen
Die Mietentwicklung zeigt starke Schwankungen über den Beobachtungszeitraum. Von 7,11 Euro im Jahr 2018 ging die Angebotsmiete 2020 auf 6,40 Euro zurück, stieg 2021 auf 8,57 Euro, fiel 2023 wieder auf 7,13 Euro und erreichte 2026 mit 12,32 Euro den höchsten Wert der Reihe. Der CAGR von 7,11 % über den gesamten Zeitraum spiegelt diese Volatilität wider. Die Kaufpreisentwicklung verläuft ähnlich unruhig: Nach 2.500 Euro (2019) folgte ein Anstieg auf 3.584 Euro (2021), ein Rückgang auf 2.829 Euro (2022), ein weiterer Sprung auf 3.685 Euro (2023), ein Tief von 2.236 Euro (2024) und ein erneuter Anstieg auf 3.654 Euro (2025). Der Kaufpreis-CAGR liegt bei 6,53 %. Die starken jährlichen Ausschläge deuten auf einen kleinen, lokalen Markt hin, in dem einzelne Transaktionen das Angebot signifikant beeinflussen können. Die Zeitreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Regionale Einordnung: Lokaler Ausreißer im regionalen Vergleich
Im direkten Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu 7 Kilometern weist Grafenrheinfeld die höchsten Angebotsmieten auf – nur Sennfeld (10,34 Euro) liegt nahezu gleichauf. Beim Kaufpreis liegt Grafenrheinfeld mit 3.331 Euro je Quadratmeter deutlich vor allen Nachbarn; der Nachbarort mit dem niedrigsten Kaufpreis, Röthlein, liegt bei 2.531 Euro. Die Bruttomietrendite von 3,73 % ist die niedrigste im Vergleich – Sennfeld erreicht mit 4,79 % deutlich mehr. Diese Diskrepanz entsteht, weil der Kaufpreis in Grafenrheinfeld stärker über dem regionalen Mittel liegt als die Miete. Im Perzentilrang der 2.056 bayerischen Orte liegt Grafenrheinfeld mit 46,06 % im unteren Mittelfeld – was bedeutet, dass die Mehrheit der bayerischen Orte ein höheres Preisniveau aufweist. Die Lage ist also lokal besonders, aber landesweit eher durchschnittlich.
Demografie und Arbeitsmarkt: Stabiles Wachstum, niedrige Arbeitslosigkeit
Die Bevölkerung Grafenrheinfelds wuchs von 3.440 Einwohnern (2015) auf 3.511 (2024), was einer Zunahme von 2,06 % entspricht. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 5,1 Prozent und bewegte sich zwischen 4,2 % (2017) und 5,3 % (2015, 2022) – ein Niveau, das auf eine stabile lokale Arbeitsmarktsituation hindeutet. Das Bevölkerungswachstum ist modest, aber beständig, was auf die attraktive Wohnlage als Schweinfurter Vorort zurückzuführen ist. Am Ort bestehen keine Hochschulen.
Standortfaktoren: Wohlstand durch industrielle Substanz
Der Landkreis Schweinfurt erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 im Gesamtrang Platz 216 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Teilindizes zeigen ein unterschiedliches Bild: Der Wohlstandsindex mit Rang 47 ist herausragend gut, was auf die wirtschaftliche Substanz der Region – maßgeblich geprägt durch die Wälzlagerindustrie in Schweinfurt und die Gewerbesteuereinnahmen des Kernkraftwerks – hinweist. Der Index für Wettbewerb und Innovation liegt mit Rang 196 im oberen Mittelfeld. Schwächer ausgeprägt sind die Demografie (Rang 293) und der Arbeitsmarkt (Rang 324). Der Dynamik-Index mit Rang 152 liegt im oberen Drittel. Diese Struktur spiegelt eine wohlhabende, aber demografisch und arbeitsmarktlich herausgeforderte Region wider. Grafenrheinfeld profitiert direkt von der finanziellen Stärke des Landkreises, die sich in der hohen Lebensqualität und der guten Infrastruktur niederschlägt, die durch die historischen Kernkraftwerk-Einnahmen mitfinanziert wurde. Das 2015 abgeschaltete und 2024 gesprengte Kernkraftwerk prägte jahrzehntelang das Ortsbild; heute ist der Ort als möglicher Endpunkt der Stromtrasse Suedlink überregional bekannt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Grafenrheinfeld entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Grafenrheinfeld
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 7,11 €/m² |
| 2019 | 6,99 €/m² |
| 2020 | 6,40 €/m² |
| 2021 | 8,57 €/m² |
| 2022 | 8,86 €/m² |
| 2023 | 7,13 €/m² |
| 2024 | 10,56 €/m² |
| 2025 | 9,95 €/m² |
| 2026 | 12,32 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Grafenrheinfeld
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 2.500 €/m² |
| 2020 | 2.986 €/m² |
| 2021 | 3.584 €/m² |
| 2022 | 2.829 €/m² |
| 2023 | 3.685 €/m² |
| 2024 | 2.236 €/m² |
| 2025 | 3.654 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Grafenrheinfeld
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2019 | 3,36 % |
| 2020 | 2,57 % |
| 2021 | 2,87 % |
| 2022 | 3,76 % |
| 2023 | 2,32 % |
| 2024 | 5,67 % |
| 2025 | 3,27 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Grafenrheinfeld
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 3.440 Einwohner |
| 2016 | 3.415 Einwohner |
| 2017 | 3.382 Einwohner |
| 2018 | 3.396 Einwohner |
| 2019 | 3.426 Einwohner |
| 2020 | 3.452 Einwohner |
| 2021 | 3.467 Einwohner |
| 2022 | 3.499 Einwohner |
| 2023 | 3.511 Einwohner |
| 2024 | 3.511 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Grafenrheinfeld
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,49 % |
| 2016 | 2,32 % |
| 2017 | 1,99 % |
| 2018 | 1,68 % |
| 2019 | 2,02 % |
| 2020 | 2,43 % |
| 2021 | 2,20 % |
| 2022 | 2,54 % |
| 2023 | 2,44 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 216 Rang |
| Dynamik | 152 Rang |
| Stärke | 226 Rang |
| Demografie | 293 Rang |
| Arbeitsmarkt | 324 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 196 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 47,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Grafenrheinfeld liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Grafenrheinfeld im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Grafenrheinfeld ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Grafenrheinfeld ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Grafenrheinfeld
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Grafenrheinfeld | 10,36 €/m² |
| Sennfeld | 10,34 €/m² |
| Bergrheinfeld | 10,31 €/m² |
| Schweinfurt | 10,30 €/m² |
| Schwebheim | 9,52 €/m² |
| Gochsheim | 9,44 €/m² |
| Niederwerrn | 9,23 €/m² |
| Geldersheim | 8,82 €/m² |
| Röthlein | 8,19 €/m² |
| Waigolshausen | 7,94 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Grafenrheinfeld ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Grafenrheinfeld
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Sennfeld | 4,79 % |
| Geldersheim | 4,55 % |
| Schweinfurt | 4,28 % |
| Waigolshausen | 4,20 % |
| Bergrheinfeld | 4,16 % |
| Schwebheim | 4,16 % |
| Gochsheim | 4,14 % |
| Niederwerrn | 3,91 % |
| Röthlein | 3,88 % |
| Grafenrheinfeld | 3,73 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Bergrheinfeld | 1,3 km | 97493 | 10,31 € | 2.972 € | 4,16 % |
| Röthlein | 2,3 km | 97520 | 8,19 € | 2.531 € | 3,88 % |
| Schwebheim | 3,9 km | 97525 | 9,52 € | 2.747 € | 4,16 % |
| Schweinfurt | 5,3 km | 97420 | 10,30 € | 2.888 € | 4,28 % |
| Geldersheim | 5,4 km | 97505 | 8,82 € | 2.328 € | 4,55 % |
| Sennfeld | 6,2 km | 97526 | 10,34 € | 2.590 € | 4,79 % |
| Gochsheim | 6,3 km | 97469 | 9,44 € | 2.740 € | 4,14 % |
| Niederwerrn | 6,9 km | 97464 | 9,23 € | 2.836 € | 3,91 % |
| Waigolshausen | 7,1 km | 97534 | 7,94 € | 2.269 € | 4,20 % |
Wo liegt Grafenrheinfeld?
Lage
Grafenrheinfeld auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Grafenrheinfeld
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 10,36 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.331 € |
| Bruttomietrendite | 3,73 % |
| Kaufpreisfaktor | 26,8 |
| Einwohner | 3.511 |
| Einwohner je km² | 309 |
| Fläche (km²) | 11,4 |
| Arbeitslosenquote | 2,4 % |
| Prognos-Gesamtrang | #216 |
| Prognos Dynamikrang | #152 |
| Prognos Stärkerang | #226 |
| Koordinaten | 50,0029, 10,1984 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Grafenrheinfeld
Was kostet eine Wohnung in Grafenrheinfeld?
Die aktuellen Angebotswerte liegen bei einer Miete von 10,36 Euro pro Quadratmeter und einem Kaufpreis von 3.331 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt Grafenrheinfeld sowohl bei der Miete als auch beim Kaufpreis über dem bayerischen Durchschnitt (10,11 bzw. 3.246 Euro) und deutlich über dem Kreisdurchschnitt von Schweinfurt (8,68 bzw. 2.423 Euro). Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Miet- und Kaufpreise in Grafenrheinfeld entwickelt?
Die Mietpreise sind von 7,11 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 12,32 Euro im Jahr 2026 gestiegen, wobei die Entwicklung nicht linear verlief: Nach einem Tief von 6,40 Euro im Jahr 2020 folgte ein Anstieg auf 8,57 Euro im Jahr 2021, ein Rückgang auf 7,13 Euro im Jahr 2023 und ein erneuter Anstieg auf 12,32 Euro im Jahr 2026. Die Kaufpreise bewegten sich zwischen 2.236 Euro (2024) und 3.685 Euro (2023) und lagen 2019 noch bei 2.500 Euro. Beide Reihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Welche Rendite kann man mit einer Immobilienanlage in Grafenrheinfeld erzielen?
Die Bruttomietrendite liegt bei 3,73 Prozent, was unter dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent und dem Kreisdurchschnitt von Schweinfurt von 4,36 Prozent liegt. Der Kaufpreisfaktor beträgt 26,79 und liegt ebenfalls über dem bayerischen Wert von 26,10 sowie dem Kreiswert von 23,40. Im Perzentilrang der Mietrendite im Bundesland liegt Grafenrheinfeld bei 46,06, was bedeutet, dass rund 46 Prozent der Orte in Bayern eine niedrigere Rendite aufweisen. Die niedrige Rendite korrespondiert mit dem hohen Kaufpreisniveau.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Grafenrheinfeld?
Die Bevölkerung ist von 3.440 Einwohnern im Jahr 2015 auf 3.511 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Wachstum von rund 2,1 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 309 Einwohner pro Quadratkilometer. Damit wächst der Ort leicht, was auf eine stabile Nachfrage nach Wohnraum hindeuten könnte.
Wie schneidet Grafenrheinfeld im Vergleich zum Landkreis Schweinfurt und zu Bayern ab?
Grafenrheinfeld liegt bei den Mietpreisen (10,36 zu 8,68 Euro) und Kaufpreisen (3.331 zu 2.423 Euro) deutlich über dem Kreisdurchschnitt. Im bundesweiten Vergleich liegt die Bruttomietrendite von 3,73 Prozent unter dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Zu den Nachbarorten im Umkreis: Bergrheinfeld (1,3 km) hat mit 10,31 Euro eine ähnliche Miete, Röthlein (2,3 km) mit 8,19 Euro eine niedrigere, und Geldersheim (5,4 km) weist mit 4,55 Prozent die höchste Rendite im Umkreis auf.
Wie ist die wirtschaftliche Zukunftsaussicht für den Standort Grafenrheinfeld?
Für den Landkreis Schweinfurt, zu dem Grafenrheinfeld gehört, erreichte der Prognos-Zukunftsatlas 2025 im Gesamtranking Platz 216 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schnitt der Kreis bei Wohlstand und sozialer Lage mit Rang 47 ab, während er im Arbeitsmarkt (Rang 324) und in der Demografie (Rang 293) schwächere Werte aufwies. Am Ort selbst sind keine Hochschulen ansässig. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 5,1 Prozent.
Woher stammen die Daten zu Grafenrheinfeld?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Grafenrheinfeld sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Grafenrheinfeld führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Schweinfurt
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Dingolshausen | 97497 | 9,75 € | 1.963 € | 5,96 % |
| Grettstadt | 97508 | 8,56 € | 1.829 € | 5,62 % |
| Schonungen | 97451 | 9,48 € | 2.150 € | 5,29 % |
| Dittelbrunn | 97456 | 10,09 € | 2.297 € | 5,27 % |
| Wasserlosen | 97535 | 7,58 € | 1.731 € | 5,26 % |
| Wipfeld | 97537 | 7,79 € | 1.864 € | 5,02 % |
| Lülsfeld | 97511 | 9,66 € | 2.334 € | 4,97 % |
| Sennfeld | 97526 | 10,34 € | 2.590 € | 4,79 % |