Ostheim v.d.Rhön, St
Ostheim v.d.Rhön (PLZ 97645) liegt im Kreis Rhön-Grabfeld in Bayern. Der Ort zählt 3.358 Einwohner auf 40,9 km², das entspricht 82 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,35 € pro m², der Kaufpreis bei 2.626 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,36 % und ein Kaufpreisfaktor von 29,8 — rechnerisch sind das 30 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Ostheim v.d.Rhön über dem Renditeniveau von 27 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 4,74 € auf 7,98 € pro m², im Mittel 6,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -1,4 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 0,9 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,6 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Rhön-Grabfeld Rang 125 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 247, Stärkerang 112). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Stockheim, Nordheim v.d.Rhön und Willmars an.
Immobilienpreise in Ostheim v.d.Rhön im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Ostheim v.d.Rhön, St
Immobilienmarktbericht für Ostheim v.d.Rhön: Der Markt zeigt einen überdurchschnittlich hohen Kaufpreis bei moderater Miete, was zu einer unterdurchschnittlichen Bruttomietrendite von 3,36 % führt. Die Preisentwicklung war volatil mit einem Kaufpreistief 2024 und einem starken Anstieg 2025. Die Bevölkerung ist leicht rückläufig, der Arbeitsmarkt aber stabil. Im regionalen Vergleich liegt Ostheim bei der Rendite drittniedrigste unter den Nachbarorten.
Marktüberblick
Ostheim vor der Rhön ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld mit rund 3.360 Einwohnern auf 40,85 km². Als Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ostheim vor der Rhön und mit ansässigen Unternehmen wie der Bionade GmbH und mehreren Orgelbaubetrieben hat die Gemeinde eine lokale Wirtschaftsstruktur, die über die reine Landwirtschaft hinausgeht. Die Arbeitslosenquote liegt mit 2,62 % deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, was auf eine stabile lokale Beschäftigungslage hindeutet. Die Lage an der Bundesstraße 285 und die Nähe zur Autobahn A 71 (Anschlussstelle Mellrichstadt, ca. 10 km) gewährleisten eine grundlegende Verkehrsanbindung; ein regulärer Schienenpersonennahverkehr besteht nicht mehr seit 1976.
Der Immobilienmarkt zeigt ein charakteristisches Muster für eine ländliche Stadt in der Rhön: Die Angebotsmiete liegt mit 7,35 € je m² knapp über dem Kreisdurchschnitt (7,22 €), aber deutlich unter dem bayerischen (10,11 €) und dem deutschen Durchschnitt (8,92 €). Der Angebotskaufpreis von 2.626 € je m² übertrifft sowohl den Kreiswert (2.185 €) als auch den deutschen Durchschnitt (2.409 €), liegt jedoch unter dem bayerischen Niveau (3.246 €). Diese Diskrepanz – relativ hoher Kaufpreis bei moderater Miete – führt zu einer Bruttomietrendite von 3,36 %, die unter allen Vergleichswerten liegt: Kreis (4,09 %), Bayern (4,13 %) und Deutschland (5,10 %). Der Kaufpreisfaktor von 29,78 ist der höchste unter allen Vergleichsgrößen und zeigt, dass der Markt hier auf Kaufpreisen und nicht auf Mietniveaus basiert.
Preis- und Mietentwicklung
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen eine erhebliche Volatilität in beiden Märkten. Die Angebotsmiete schwankte zwischen 4,29 €/m² (2021) und 9,19 €/m² (2025), was auf ein kleines Angebot und damit verbundene statistische Empfindlichkeit hindeutet. Der CAGR von 6,73 % für die Miete ist positiv, wird aber durch die starken Jahresschwankungen mitbestimmt.
Der Kaufpreismarkt zeigt einen deutlichen Abwärtstrend von 3.686 €/m² (2019) auf ein Tief von 1.315 €/m² (2024), gefolgt von einem starken Anstieg auf 4.300 €/m² (2025) und einem erneuten Rückgang auf 3.346 €/m² (2026). Der langfristige CAGR von -1,37 % bestätigt den allgemeinen Abwärtsdruck. Die extremen Werte 2025 und 2026 deuten auf eine geringe Anzahl transaktierter Objekte hin, bei denen einzelne Transaktionen das Durchschnittsniveau stark verzerren können. Diese Volatilität ist für kleine Märkte typisch und erschwert eine verlässliche Trendbeurteilung.
Die Bevölkerungsentwicklung zeigt einen leichten Rückgang von 3.388 (2015) auf 3.290 (2020), gefolgt von einer leichten Erholung auf 3.358 (2024). Der Gesamtrückgang seit Serienbeginn beträgt 0,89 %. Die Bevölkerungsdichte von 82 Einwohnern je km² unterstreicht den ländlichen Charakter.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich hebt sich Ostheim vor der Rhön durch einen überdurchschnittlich hohen Kaufpreis bei moderater Miete ab. Mit 2.626 €/m² liegt der Kaufpreis 20 % über dem Kreisdurchschnitt von 2.185 €/m², während die Miete mit 7,35 €/m² nur 1,8 % über dem Kreiswert von 7,22 €/m² liegt. Diese Schere zwischen Kaufpreis und Miete drückt die Rendite auf 3,36 %.
Unter den acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu 8 km weist Ostheim die viert-höchste Angebotsmiete auf (nach Mellrichstadt mit 7,82 €, Stockheim mit 7,68 € und Bastheim mit 7,41 €), aber den zweithöchsten Kaufpreis (nach Sondheim mit 2.755 €). Die Bruttomietrendite von 3,36 % liegt damit drittniedrigste unter den Nachbarn: Sondheim erreicht mit 2,81 % den niedrigsten Wert, Willmars liegt mit 3,31 % knapp darunter. Die übrigen Nachbarorte liegen mit Renditen zwischen 3,91 % (Oberstreu) und 5,53 % (Nordheim v.d.Rhön) deutlich über dem Ostheimer Niveau.
Dieses Muster – hoher Kaufpreis bei moderater Miete – ist typisch für Orte mit besonderer Attraktivität als Wohnstandort, die aber nicht über ein starkes Mietnachfragevolumen verfügen. Die Funktion als Verwaltungssitz der Verwaltungsgemeinschaft könnte hier eine Rolle spielen. Der Perzentilrang von 26,6 % im Bundesland bestätigt, dass Ostheim bei der Mietrendite zum unteren Viertel der bayerischen Orte gehört.
Standortfaktoren
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Landkreis Rhön-Grabfeld mit dem Gesamt-Rang 125 von rund 400 deutschen Kreisen, was einem oberen Mittelfeld entspricht. Die Teilindizes zeigen ein unterschiedliches Bild: Der Arbeitsmarkt-Rang 69 ist sehr gut und spiegelt die niedrige Arbeitslosenquote von 2,62 % wider. Der Wohlstand- und Soziale-Lage-Index mit Rang 56 ist ebenfalls stark. Schwächer positioniert sind die Demografie (Rang 269) und die Dynamik (Rang 247), was den Bevölkerungsrückgang und die alternde Struktur des Landkreises widerspiegelt. Der Wettbewerb- und Innovationsindex mit Rang 223 liegt im unteren Drittel.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen, was die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ausschließt und den Markt auf Familien und Senioren ausrichtet. Die Bevölkerungsentwicklung hat sich nach dem Tief 2020 stabilisiert, bleibt aber auf niedrigem Niveau. Die Kombination aus stabilem Arbeitsmarkt und rückläufiger Bevölkerung beschreibt einen typischen ländlichen Raum in Ostbayern: Die vorhandene Bevölkerung ist gut beschäftigt, aber der Ort verliert langfristig an Einwohnern.
Die Infrastruktur ist grundlegend vorhanden (B 285, Anbindung an A 71), aber der fehlende reguläre Schienenpersonennahverkehr seit 1976 schränkt die Pendelmöglichkeiten ein. Der nächste Bahnhof in Mellrichstadt bietet Anschluss an die Strecke nach Würzburg und Erfurt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Ostheim v.d.Rhön entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Ostheim v.d.Rhön
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 4,74 €/m² |
| 2019 | 4,92 €/m² |
| 2020 | 7,59 €/m² |
| 2021 | 4,29 €/m² |
| 2022 | 6,35 €/m² |
| 2023 | 8,24 €/m² |
| 2024 | 7,81 €/m² |
| 2025 | 9,19 €/m² |
| 2026 | 7,98 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Ostheim v.d.Rhön
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 3.686 €/m² |
| 2021 | 3.067 €/m² |
| 2022 | 2.048 €/m² |
| 2023 | 1.446 €/m² |
| 2024 | 1.315 €/m² |
| 2025 | 4.300 €/m² |
| 2026 | 3.346 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Ostheim v.d.Rhön
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2019 | 1,60 % |
| 2021 | 1,68 % |
| 2022 | 3,72 % |
| 2023 | 6,84 % |
| 2024 | 7,13 % |
| 2025 | 2,56 % |
| 2026 | 2,86 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Ostheim v.d.Rhön
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 3.388 Einwohner |
| 2016 | 3.352 Einwohner |
| 2017 | 3.315 Einwohner |
| 2018 | 3.319 Einwohner |
| 2019 | 3.305 Einwohner |
| 2020 | 3.290 Einwohner |
| 2021 | 3.288 Einwohner |
| 2022 | 3.323 Einwohner |
| 2023 | 3.358 Einwohner |
| 2024 | 3.358 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Ostheim v.d.Rhön
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,45 % |
| 2016 | 2,88 % |
| 2017 | 2,23 % |
| 2018 | 2,16 % |
| 2019 | 2,80 % |
| 2020 | 3,58 % |
| 2021 | 2,98 % |
| 2022 | 2,52 % |
| 2023 | 2,62 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 125 Rang |
| Dynamik | 247 Rang |
| Stärke | 112 Rang |
| Demografie | 269 Rang |
| Arbeitsmarkt | 69,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 223 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 56,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Ostheim v.d.Rhön liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Ostheim v.d.Rhön im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Ostheim v.d.Rhön ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Ostheim v.d.Rhön ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Ostheim v.d.Rhön
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Hausen | 9,61 €/m² |
| Mellrichstadt | 7,82 €/m² |
| Stockheim | 7,68 €/m² |
| Bastheim | 7,41 €/m² |
| Ostheim v.d.Rhön | 7,35 €/m² |
| Oberstreu | 6,98 €/m² |
| Oberelsbach | 6,64 €/m² |
| Sondheim v.d.Rhön | 6,45 €/m² |
| Willmars | 6,18 €/m² |
| Nordheim v.d.Rhön | 5,99 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Ostheim v.d.Rhön ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Ostheim v.d.Rhön
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Hausen | 5,54 % |
| Nordheim v.d.Rhön | 5,53 % |
| Stockheim | 4,49 % |
| Oberelsbach | 4,25 % |
| Bastheim | 4,19 % |
| Mellrichstadt | 4,17 % |
| Oberstreu | 3,91 % |
| Ostheim v.d.Rhön | 3,36 % |
| Willmars | 3,31 % |
| Sondheim v.d.Rhön | 2,81 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Stockheim | 3,0 km | 97640 | 7,68 € | 2.053 € | 4,49 % |
| Nordheim v.d.Rhön | 4,1 km | 97647 | 5,99 € | 1.300 € | 5,53 % |
| Willmars | 4,9 km | 97647 | 6,18 € | 2.244 € | 3,31 % |
| Sondheim v.d.Rhön | 5,1 km | 97647 | 6,45 € | 2.755 € | 2,81 % |
| Mellrichstadt, St | 6,4 km | 97638 | 7,82 € | 2.254 € | 4,17 % |
| Bastheim | 6,5 km | 97654 | 7,41 € | 2.122 € | 4,19 % |
| Oberstreu | 7,3 km | 97640 | 6,98 € | 2.140 € | 3,91 % |
| Oberelsbach, M | 8,1 km | 97656 | 6,64 € | 1.875 € | 4,25 % |
| Hausen | 9,0 km | 97647 | 9,61 € | 2.080 € | 5,54 % |
Wo liegt Ostheim v.d.Rhön?
Lage
Ostheim v.d.Rhön auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Ostheim v.d.Rhön
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,35 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.626 € |
| Bruttomietrendite | 3,36 % |
| Kaufpreisfaktor | 29,8 |
| Einwohner | 3.358 |
| Einwohner je km² | 82 |
| Fläche (km²) | 40,9 |
| Arbeitslosenquote | 2,6 % |
| Prognos-Gesamtrang | #125 |
| Prognos Dynamikrang | #247 |
| Prognos Stärkerang | #112 |
| Koordinaten | 50,4579, 10,2301 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Ostheim v.d.Rhön
Was kostet eine Wohnung in Ostheim v.d.Rhön?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei durchschnittlich 7,35 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei rund 2.626 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen leicht über dem Durchschnitt des Landkreises Rhön-Grabfeld (7,22 Euro bzw. 2.185 Euro), aber deutlich unter dem bayerischen Landesdurchschnitt (10,11 Euro bzw. 3.246 Euro). Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten und nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Mieten in Ostheim v.d.Rhön entwickelt?
Die Angebotsmieten schwanken in der Zeitreihe von 2018 bis 2026 sehr stark: Von 4,74 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 stiegen sie 2020 auf 7,59 Euro, fielen 2021 wieder auf 4,29 Euro und erreichten 2025 mit 9,19 Euro einen Höchststand. Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) über den gesamten Zeitraum beträgt 6,73 Prozent. Die starken Schwankungen deuten auf eine geringe Anzahl von Inseraten hin, was die Aussagekraft der Reihe einschränkt.
Wie haben sich die Kaufpreise in Ostheim v.d.Rhön entwickelt?
Die Angebotskaufpreise zeigten von 2019 bis 2024 einen deutlichen Rückgang: Von 3.686 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019 sanken sie auf 1.315 Euro im Jahr 2024. In den Folgejahren stiegen die Werte wieder auf 4.300 Euro (2025) und 3.346 Euro (2026). Die durchschnittliche jährliche Veränderung (CAGR) über den Zeitraum liegt bei minus 1,37 Prozent. Auch hier sind die Werte aufgrund der Volatilität mit Vorsicht zu interpretieren.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Ostheim v.d.Rhön?
Die aktuelle Bruttomietrendite beträgt 3,36 Prozent und der Kaufpreisfaktor liegt bei 29,78. Die Rendite liegt damit unter dem Kreisdurchschnitt von 4,09 Prozent und dem bayerischen Durchschnitt von 4,13 Prozent. Im Perzentilrang von Bayern liegt Ostheim v.d.Rhön bei 26,56, was bedeutet, dass rund 73,4 Prozent der Orte im Bundesland eine höhere Bruttomietrendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor von 29,78 liegt über dem Kreis- (25,59) und Landesdurchschnitt (26,10), was auf ein relativ hohes Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet.
Wie ist die Bevölkerungsentwicklung in Ostheim v.d.Rhön?
Die Einwohnerzahl ist von 3.388 im Jahr 2015 auf 3.358 im Jahr 2024 leicht gesunken, was einer Abnahme von rund 0,89 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 82 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 51 Prozent, was ein deutlicher Ausreißer gegenüber den Vorjahren war, in denen sie zwischen 2 und 10 Prozent lag.
Woher stammen die Daten zu Ostheim v.d.Rhön?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Ostheim v.d.Rhön sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Ostheim v.d.Rhön führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Rhön-Grabfeld
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Großeibstadt | 97633 | 7,64 € | 1.250 € | 7,33 % |
| Sulzfeld | 97633 | 7,81 € | 1.579 € | 5,94 % |
| Hausen | 97647 | 9,61 € | 2.080 € | 5,54 % |
| Nordheim v.d.Rhön | 97647 | 5,99 € | 1.300 € | 5,53 % |
| Saal a.d.Saale, M | 97633 | 8,18 € | 1.885 € | 5,21 % |
| Bad Königshofen i.Grabfeld, St | 97631 | 7,28 € | 1.787 € | 4,89 % |
| Sandberg | 97657 | 7,11 € | 1.806 € | 4,73 % |
| Aubstadt | 97633 | 7,53 € | 1.936 € | 4,67 % |