Greifswald, Universitäts- und Hansestadt
Greifswald (PLZ 17489) liegt im Kreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern. Der Ort zählt 60.071 Einwohner auf 50,8 km², das entspricht 1.182 Einwohnern je Quadratkilometer. Mit einer Hochschule am Ort besteht eine zusätzliche Nachfrage nach kleinen Mietwohnungen.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,99 € pro m², der Kaufpreis bei 3.246 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,06 % und ein Kaufpreisfaktor von 24,6 — rechnerisch sind das 25 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Greifswald über dem Renditeniveau von 32 % der Orte in Mecklenburg-Vorpommern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 7,84 € auf 11,29 € pro m², im Mittel 4,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 7,3 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,9 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 5,6 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Vorpommern-Greifswald Rang 388 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 141, Stärkerang 397). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Wackerow, Neuenkirchen und Hinrichshagen an.
Immobilienpreise in Greifswald im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Mecklenburg-Vorpommern.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Greifswald, Universitäts- und Hansestadt
Greifswald ist eine Universitäts- und Hansestadt mit rund 60.000 Einwohnern im Landkreis Vorpommern-Greifswald. Der Immobilienmarkt weist deutlich überdurchschnittliche Preise auf: Angebotsmiete 10,99 €/m², Angebotskaufpreis 3.246 €/m². Beide Werte liegen deutlich über dem Kreis-, Landes- und Bundesdurchschnitt. Die Bevölkerung wächst (+4,86 % seit 2015), getrieben von der Universität mit 10.000 Studierenden. Der Landkreis schneidet im Prognos-Zukunftsatlas eher schwach ab (Rang 388/400), zeigt aber im Dynamik-Index (Rang 141) positive Impulse.
Marktüberblick
Greifswald, Universitäts- und Hansestadt, ist die Kreisstadt des Landkreises Vorpommern-Greifswald und mit rund 60.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Die Stadt liegt an der Mündung des Ryck in den Greifswalder Bodden, zwischen den Inseln Rügen und Usedom, und bildet zusammen mit Stralsund eines der vier Oberzentren des Landes. Mit einer Fläche von 50,81 km² ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 1.182 Einwohnern pro Quadratkilometer.
Der Immobilienmarkt in Greifswald ist durch deutlich überdurchschnittliche Preise im regionalen und landesweiten Vergleich gekennzeichnet. Die Angebotsmiete liegt bei 10,99 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 3.246 Euro pro Quadratmeter. Die Bruttomietrendite beträgt 4,06 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 24,61.
Preisentwicklung
Die Mietpreise in Greifswald haben in den letzten Jahren deutlich an Dynamik gewonnen. Von 7,84 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 stieg die Angebotsmiete kontinuierlich auf 11,29 Euro im Jahr 2026. Der jährliche Wachstumsfaktor (CAGR) beträgt 4,66 Prozent. Besonders ausgeprägt war der Anstieg in den Jahren 2019 bis 2021, als die Miete von 8,21 auf 9,47 Euro pro Quadratmeter kletterte.
Der Kaufpreismarkt zeigte ein ähnliches Bild, jedoch mit stärkeren Schwankungen. Von 2.022 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 ging der Preis 2019 zunächst auf 1.780 Euro zurück, stieg dann aber bis 2021 auf 3.200 Euro an. Nach einem Rücksetzer auf 2.966 Euro im Jahr 2022 und einem weiteren Tiefpunkt auf 3.093 Euro im Jahr 2024 zeigt sich für 2026 ein Wert von 3.551 Euro pro Quadratmeter. Der CAGR für den Kaufpreismarkt beträgt 7,29 Prozent.
Beide Zeitreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet und basieren auf Angebotswerten aus Inseraten. Sie liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Regionale Einordnung
Greifswald hebt sich deutlich von seinem Umfeld ab. Im Kreis Vorpommern-Greifswald beträgt die durchschnittliche Angebotsmiete 7,32 Euro pro Quadratmeter, der durchschnittliche Angebotskaufpreis 1.937 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt Greifswald bei der Miete um rund 50 Prozent und beim Kaufpreis um rund 67 Prozent über dem Kreisdurchschnitt.
Auch im Landesvergleich zu Mecklenburg-Vorpommern (Miete: 7,54 Euro, Kaufpreis: 2.057 Euro) und deutschlandweit (Miete: 8,92 Euro, Kaufpreis: 2.409 Euro) führt Greifswald die Werte an. Die Bruttomietrendite von 4,06 Prozent liegt im unteren Drittel der Städte im Bundesland (Perzentilrang 31,8), was die hohen Kaufpreise im Verhältnis zu den Mieten widerspiegelt.
In den unmittelbaren Nachbargemeinden liegen die Angebotsmieten zwischen 5,98 Euro (Levenhagen) und 9,63 Euro (Hinrichshagen), die Kaufpreise zwischen 1.731 Euro (Hinrichshagen) und 3.025 Euro (Neuenkirchen). Greifswald liegt damit im regionalen Vergleich an der oberen Preisspitze.
Bevölkerung und Standortfaktoren
Die Bevölkerung Greifswalds hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Von 57.286 Einwohnern im Jahr 2015 wuchs die Stadt auf 60.071 im Jahr 2024, was einem Anstieg von 4,86 Prozent entspricht. Dieses Wachstum ist bemerkenswert, da viele ländliche Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern Bevölkerungsrückgang verzeichnen.
Die Universität Greifswald, 1456 gegründet und damit nach Rostock die zweitälteste Universität im Ostseeraum, ist ein zentraler Wachstumsmotor. Mit rund 10.000 Studierenden und 6.000 Beschäftigten prägt sie die Stadt erheblich. Die Universität zieht nicht nur Studierende an, sondern auch Forschungseinrichtungen und damit verbundene Arbeitsplätze.
Auf der anderen Seite schneidet der Landkreis Vorpommern-Greifswald im Prognos-Zukunftsatlas 2025 eher schwach ab. Mit Rang 388 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex liegt der Kreis weit hinten. Besonders der Index zur wirtschaftlichen Stärke landet auf Rang 397. Positiv fällt hingegen der Dynamik-Index aus, der mit Rang 141 deutlich besser abschneidet. Dies spiegelt wider, dass Greifswald als Universitätsstadt und Oberzentrum zwar dynamisch wächst, das Umland jedoch strukturschwach ist.
Die absolute Zahl der Arbeitslosen lag 2023 bei 2.117, nach einem Tief von 1.995 im Jahr 2022. Die Entwicklung ist damit leicht rückläufig.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Greifswald entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Greifswald
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 7,84 €/m² |
| 2019 | 8,21 €/m² |
| 2020 | 7,82 €/m² |
| 2021 | 9,47 €/m² |
| 2022 | 9,95 €/m² |
| 2023 | 10,87 €/m² |
| 2024 | 10,89 €/m² |
| 2025 | 10,88 €/m² |
| 2026 | 11,29 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Greifswald
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.022 €/m² |
| 2019 | 1.780 €/m² |
| 2020 | 2.994 €/m² |
| 2021 | 3.200 €/m² |
| 2022 | 2.966 €/m² |
| 2023 | 3.434 €/m² |
| 2024 | 3.093 €/m² |
| 2025 | 3.096 €/m² |
| 2026 | 3.551 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Greifswald
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 4,65 % |
| 2019 | 5,53 % |
| 2020 | 3,13 % |
| 2021 | 3,55 % |
| 2022 | 4,03 % |
| 2023 | 3,80 % |
| 2024 | 4,23 % |
| 2025 | 4,22 % |
| 2026 | 3,82 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Greifswald
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 57.286 Einwohner |
| 2016 | 57.985 Einwohner |
| 2017 | 58.886 Einwohner |
| 2018 | 59.382 Einwohner |
| 2019 | 59.232 Einwohner |
| 2020 | 59.282 Einwohner |
| 2021 | 59.332 Einwohner |
| 2022 | 59.691 Einwohner |
| 2023 | 60.071 Einwohner |
| 2024 | 60.071 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Greifswald
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 5,17 % |
| 2016 | 3,75 % |
| 2017 | 5,70 % |
| 2018 | 6,42 % |
| 2019 | 6,02 % |
| 2020 | 6,11 % |
| 2021 | 5,56 % |
| 2022 | 5,24 % |
| 2023 | 5,56 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 388 Rang |
| Dynamik | 141 Rang |
| Stärke | 397 Rang |
| Demografie | 383 Rang |
| Arbeitsmarkt | 384 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 373 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 318 Rang |
Renditeverteilung in Mecklenburg-Vorpommern
Anzahl Orte je Renditeband — Greifswald liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Mecklenburg-Vorpommern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 0–1 | 2,00 Orte |
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 76,00 Orte |
| 3–4 | 131 Orte |
| 4–5 | 156 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 86,00 Orte |
| 7–8 | 40,00 Orte |
| 8–9 | 34,00 Orte |
| 9–10 | 22,00 Orte |
| 10–11 | 16,00 Orte |
| 11–12 | 7,00 Orte |
| 12+ | 14,00 Orte |
Wie schneidet Greifswald im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Greifswald ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Greifswald ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Greifswald
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Greifswald | 10,99 €/m² |
| Behrenhoff | 9,77 €/m² |
| Hinrichshagen | 9,63 €/m² |
| Wackerow | 9,53 €/m² |
| Neuenkirchen | 9,45 €/m² |
| Weitenhagen | 8,29 €/m² |
| Mesekenhagen | 8,08 €/m² |
| Dersekow | 7,68 €/m² |
| Dargelin | 6,48 €/m² |
| Levenhagen | 5,98 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Greifswald ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Greifswald
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Hinrichshagen | 6,68 % |
| Behrenhoff | 5,49 % |
| Mesekenhagen | 4,62 % |
| Wackerow | 4,31 % |
| Greifswald | 4,06 % |
| Neuenkirchen | 3,75 % |
| Weitenhagen | 3,57 % |
| Dargelin | 3,38 % |
| Dersekow | 3,10 % |
| Levenhagen | 2,71 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Wackerow | 2,5 km | 17498 | 9,53 € | 2.651 € | 4,31 % |
| Neuenkirchen | 2,8 km | 17498 | 9,45 € | 3.025 € | 3,75 % |
| Hinrichshagen | 4,9 km | 17498 | 9,63 € | 1.731 € | 6,68 % |
| Weitenhagen | 5,1 km | 17498 | 8,29 € | 2.788 € | 3,57 % |
| Levenhagen | 7,1 km | 17498 | 5,98 € | 2.651 € | 2,71 % |
| Mesekenhagen | 7,3 km | 17498 | 8,08 € | 2.100 € | 4,62 % |
| Dersekow | 7,9 km | 17498 | 7,68 € | 2.975 € | 3,10 % |
| Dargelin | 9,2 km | 17498 | 6,48 € | 2.300 € | 3,38 % |
| Behrenhoff | 10,0 km | 17498 | 9,77 € | 2.134 € | 5,49 % |
Wo liegt Greifswald?
Lage
Greifswald auf der Karte
Hochschulen am Ort
1 Einrichtung(en) — relevanter Nachfragetreiber für Mietwohnungen
- Universität GreifswaldDomstraße 11, 17489 Greifswald
Alle Kennzahlen zu Greifswald
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 10,99 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.246 € |
| Bruttomietrendite | 4,06 % |
| Kaufpreisfaktor | 24,6 |
| Einwohner | 60.071 |
| Einwohner je km² | 1.182 |
| Fläche (km²) | 50,8 |
| Arbeitslosenquote | 5,6 % |
| Prognos-Gesamtrang | #388 |
| Prognos Dynamikrang | #141 |
| Prognos Stärkerang | #397 |
| Koordinaten | 54,0958, 13,3796 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Greifswald
Was kostet eine Wohnung in Greifswald?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Greifswald liegt bei 10,99 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 3.246 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem Durchschnitt des Landkreises Vorpommern-Greifswald (7,32 Euro/m² Miete, 1.937 Euro/m² Kaufpreis) und auch über dem Landesdurchschnitt Mecklenburg-Vorpommerns (7,54 Euro/m² Miete, 2.057 Euro/m² Kaufpreis). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Greifswald entwickelt?
Zwischen 2018 und 2026 sind die Angebotskaufpreise in Greifswald von 2.022 auf 3.551 Euro pro Quadratmeter gestiegen, was einer jährlichen Wachstumsrate von rund 7,3 Prozent entspricht. Die Angebotsmieten legten im selben Zeitraum von 7,84 auf 11,29 Euro pro Quadratmeter zu (jährlich rund 4,7 Prozent). Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Greifswald?
Die Bruttomietrendite beträgt in Greifswald 4,06 Prozent und der Kaufpreisfaktor liegt bei 24,61. Beide Werte liegen unter dem Durchschnitt des Landkreises (Rendite 5,59 %, KPF 21,28) und des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern (Rendite 5,37 %, KPF 22,42). Mit einem Perzentilrang von 31,77 im Bundesland liegt Greifswald im unteren Drittel der Orte bei der Bruttomietrendite, was auf ein relativ teures Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Greifswald?
Greifswald hat aktuell 60.071 Einwohner (Stand 2024) und eine Bevölkerungsdichte von 1.182 Einwohnern pro Quadratkilometer. Seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 (57.286 Einwohner) ist die Bevölkerung um rund 4,9 Prozent gewachsen. Die Stadt verzeichnet damit ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum.
Welche Standortvorteile bietet Greifswald?
Greifswald ist Standort der Universität Greifswald, die als wichtiger Arbeitgeber und Standortfaktor wirkt. Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 belegt der Landkreis Vorpommern-Greifswald, in dem Greifswald liegt, den Rang 388 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Im Dynamik-Index liegt der Kreis mit Rang 141 deutlich besser.
Woher stammen die Daten zu Greifswald?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Greifswald sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Greifswald führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Vorpommern-Greifswald
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Neetzow-Liepen | 17391 | 5,54 € | 466 € | 14,28 % |
| Neu Kosenow | 17398 | 6,80 € | 629 € | 12,97 % |
| Neu Boltenhagen | 17509 | 7,99 € | 790 € | 12,14 % |
| Katzow | 17509 | 7,64 € | 756 € | 12,13 % |
| Boock | 17322 | 6,11 € | 624 € | 11,75 % |
| Ferdinandshof | 17379 | 6,88 € | 732 € | 11,28 % |
| Klein Bünzow | 17390 | 6,32 € | 710 € | 10,69 % |
| Rubkow | 17390 | 5,88 € | 694 € | 10,17 % |