Postfeld
Postfeld (PLZ 24211) liegt im Kreis Plön in Schleswig-Holstein. Der Ort zählt 447 Einwohner auf 8,3 km², das entspricht 54 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,67 € pro m², der Kaufpreis bei 1.703 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 6,11 % und ein Kaufpreisfaktor von 16,4 — rechnerisch sind das 16 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Postfeld über dem Renditeniveau von 80 % der Orte in Schleswig-Holstein.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,00 € auf 6,71 € pro m², im Mittel 3,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 12,7 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 5,3 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,6 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Plön Rang 354 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 330, Stärkerang 349). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Honigsee, Barmissen und Kühren an.
Immobilienpreise in Postfeld im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Schleswig-Holstein.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Postfeld
Postfeld ist eine kleine Gemeinde im Kreis Plön mit unterdurchschnittlichen Immobilienpreisen und überdurchschnittlicher Bruttomietrendite. Die Kaufpreise stiegen zwischen 2018 und 2023 stark an, die Mieten moderat. Die Bevölkerung ging bis 2022 zurück, stabilisiert sich seither. Der Kreis Plön weist im Prognos-Zukunftsatlas ein gemischtes Profil auf mit starkem Wohlstands-, aber schwachem Demografie- und Dynamik-Index.
Der Ort
Postfeld ist eine Gemeinde im Kreis Plön in Schleswig-Holstein mit 447 Einwohnern auf 8,33 Quadratkilometern. Die Bevölkerungsdichte von 54 Einwohnern je Quadratkilometer unterstreicht den ländlichen Charakter. Das Gemeindegebiet erstreckt sich südwestlich des Postsee in der Region Barkauer Land. Historisch geprägt von der Landwirtschaft, bestehen heute noch fünf landwirtschaftliche Betriebe. Viele Einwohner pendeln zu ihren Arbeitsplätzen in umliegende größere Wirtschaftszentren. Die A21 verläuft südlich der Gemeindegrenze, der Ort ist über Kreisstraßen erschlossen. Diese Struktur als Pendlergemeinde ohne eigenen großen Arbeitgeber prägt auch den Immobilienmarkt: Die Nachfrage wird weniger durch lokale Wirtschaftskraft als durch die Attraktivität des Standorts als Wohnort bestimmt.
Marktüberblick
Die Angebotsmiete von 8,67 Euro je Quadratmeter liegt unter dem Bundesdurchschnitt (8,92 Euro), deutlich unter dem Kreis-Durchschnitt (10,01 Euro) und dem Landesdurchschnitt (9,87 Euro). Der Angebotskaufpreis von 1.703 Euro je Quadratmeter folgt demselben Muster: unter dem Bundesdurchschnitt (2.409 Euro), dem Kreis-Durchschnitt (2.732 Euro) und dem Landesdurchschnitt (2.625 Euro).
Die Bruttomietrendite von 6,11 Prozent liegt über allen Vergleichswerten (Bundesdurchschnitt 5,10 Prozent, Kreis 4,95 Prozent, Land 5,09 Prozent). Der Kaufpreisfaktor von 16,38 ist der niedrigste unter allen Vergleichswerten (Bundesdurchschnitt 22,05, Kreis 23,21).
Diese drei Kennzahlen beschreiben denselben Sachverhalt: Postfeld ist ein günstiger Wohnstandort mit niedrigen Kaufpreisen bei moderaten Mieten. Die niedrigen Kaufpreise treiben die Rendite nach oben. Das Muster entspricht dem der umliegenden Gemeinden wie Löptin (Kaufpreis 1.439 Euro, Rendite 6,26 Prozent) — auch hier liegen die Preise im unteren Segment und die Renditen im oberen.
Preis- und Bevölkerungsentwicklung
Die Mietentwicklung zeigt einen Anstieg von 5,00 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 auf 7,93 Euro im Jahr 2023. Der Wert von 15 Euro im Jahr 2024 ist ein offensichtlicher Ausreißer und widerspricht dem Trend der umliegenden Jahre (2025: 8,00 Euro, 2026: 6,71 Euro). Die jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 3,75 Prozent bezieht sich auf die gesamte Reihe und wird durch diesen Ausreißer verzerrt.
Beim Kaufpreis ist die Entwicklung deutlicher: Von 1.092 Euro im Jahr 2018 stieg der Preis auf 1.129 Euro im Jahr 2019, dann sprunghaft auf 1.733 Euro im Jahr 2020 und weiter auf 1.986 Euro im Jahr 2023. Die CAGR von 12,71 Prozent spiegelt diesen starken Anstieg wider, der insbesondere auf die Jahre 2019 bis 2020 entfällt. Dieser Anstieg entspricht dem bundesweiten Trend steigender Immobilienpreise in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts, ist in Postfeld aber überproportional ausgeprägt.
Die Bevölkerungsentwicklung zeigt einen Rückgang von 472 Einwohnern im Jahr 2015 auf 429 im Jahr 2022 (-5,3 Prozent). Seit 2023 stabilisiert sich die Zahl bei 447 Einwohnern. Der Bevölkerungsrückgang könnte die niedrigen Kaufpreise teilweise erklären: Bei schrumpfender Nachfrage bleibt der Preisdruck gering, auch wenn die Preise zwischen 2018 und 2023 stark stiegen.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich liegt Postfeld bei Miete und Kaufpreis deutlich unter dem Niveau des Kreises Plön und Schleswig-Holsteins. Die Nachbargemeinde Honigsee (2,7 km Entfernung) weist mit 8,69 Euro eine nahezu identische Miete auf, der Kaufpreis liegt dort jedoch mit 2.171 Euro über dem Postfelder Niveau. Barmissen (2,8 km) liegt mit 2.900 Euro deutlich höher, Kühren (3,1 km) mit 2.200 Euro ebenfalls.
Die Rendite von 6,11 Prozent liegt im oberen Drittel der Nachbarn. Nur Löptin (6,26 Prozent) und Kühren (5,81 Prozent) liegen ähnlich oder darüber. Die niedrigeren Nachbarn wie Warnau (2,85 Prozent) oder Pohnsdorf (4,71 Prozent) haben deutlich höhere Kaufpreise bei vergleichbaren Mieten.
Die Arbeitslosenquote von 1,6 Prozent im Jahr 2023 liegt im unteren Bereich und war 2020 mit 3,4 Prozent pandemiebedingt angestiegen, seither wieder rückläufig. Vier arbeitslose Personen stehen der Bevölkerung von 447 gegenüber. Die niedrige Arbeitslosigkeit steht im Kontrast zum Prognos-Rang des Kreises Plön im Bereich Arbeitsmarkt (Rang 369 von rund 400), was darauf hindeutet, dass die Quote zwar niedrig ist, die Arbeitsmarktstruktur des Kreises insgesamt aber Schwächen aufweist.
Standortfaktoren
Der Kreis Plön erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamt-Rang 354 von rund 400 deutschen Kreisen. Damit liegt der Kreis im unteren Drittel. Die Teilindizes zeigen unterschiedliche Profile: Der Wohlstands-Index mit Rang 147 ist der stärkste Bereich, während Demografie (Rang 390), Arbeitsmarkt (Rang 369) und Stärke (Rang 349) schwächer abschneiden. Der Dynamik-Index liegt mit Rang 330 ebenfalls im unteren Bereich.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die wirtschaftliche Struktur ist landwirtschaftlich geprägt, mit fünf noch bestehenden Betrieben. Einige Firmen und Selbständige haben sich im Ort angesiedelt, der überwiegende Teil der Erwerbstätigen pendelt jedoch in umliegende Zentren. Das Profil des Kreises — starker Wohlstand, aber schwache Dynamik und Demografie — entspricht der Struktur einer ländlichen Gemeinde mit niedriger Bevölkerungsdichte und alternder Bevölkerung.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Postfeld entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Postfeld
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,00 €/m² |
| 2020 | 5,18 €/m² |
| 2021 | 7,27 €/m² |
| 2023 | 7,93 €/m² |
| 2024 | 15,00 €/m² |
| 2025 | 8,00 €/m² |
| 2026 | 6,71 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Postfeld
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 1.092 €/m² |
| 2019 | 1.129 €/m² |
| 2020 | 1.733 €/m² |
| 2023 | 1.986 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Postfeld
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 5,50 % |
| 2020 | 3,59 % |
| 2023 | 4,79 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Postfeld
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 472 Einwohner |
| 2016 | 446 Einwohner |
| 2017 | 442 Einwohner |
| 2018 | 433 Einwohner |
| 2019 | 440 Einwohner |
| 2020 | 440 Einwohner |
| 2021 | 430 Einwohner |
| 2022 | 429 Einwohner |
| 2023 | 447 Einwohner |
| 2024 | 447 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Postfeld
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,80 % |
| 2016 | 1,11 % |
| 2017 | 0,74 % |
| 2018 | 1,16 % |
| 2019 | 1,92 % |
| 2020 | 3,40 % |
| 2021 | 2,33 % |
| 2022 | 2,00 % |
| 2023 | 1,60 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 354 Rang |
| Dynamik | 330 Rang |
| Stärke | 349 Rang |
| Demografie | 390 Rang |
| Arbeitsmarkt | 369 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 338 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 147 Rang |
Renditeverteilung in Schleswig-Holstein
Anzahl Orte je Renditeband — Postfeld liegt im Band 6–7 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Schleswig-Holstein
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 6,00 Orte |
| 2–3 | 62,00 Orte |
| 3–4 | 240 Orte |
| 4–5 | 340 Orte |
| 5–6 | 219 Orte |
| 6–7 | 102 Orte |
| 7–8 | 54,00 Orte |
| 8–9 | 33,00 Orte |
| 9–10 | 14,00 Orte |
| 10–11 | 16,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 13,00 Orte |
Wie schneidet Postfeld im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Postfeld ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Postfeld ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Postfeld
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Großbarkau | 11,38 €/m² |
| Preetz | 10,89 €/m² |
| Kühren | 10,66 €/m² |
| Nettelsee | 10,45 €/m² |
| Pohnsdorf | 10,11 €/m² |
| Barmissen | 8,74 €/m² |
| Honigsee | 8,69 €/m² |
| Postfeld | 8,67 €/m² |
| Warnau | 8,61 €/m² |
| Löptin | 7,51 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Postfeld ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Postfeld
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Löptin | 6,26 % |
| Postfeld | 6,11 % |
| Nettelsee | 5,97 % |
| Kühren | 5,81 % |
| Großbarkau | 5,79 % |
| Honigsee | 4,81 % |
| Pohnsdorf | 4,71 % |
| Preetz | 4,60 % |
| Barmissen | 3,62 % |
| Warnau | 2,85 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Honigsee | 2,7 km | 24211 | 8,69 € | 2.171 € | 4,81 % |
| Barmissen | 2,8 km | 24245 | 8,74 € | 2.900 € | 3,62 % |
| Kühren | 3,1 km | 24211 | 10,66 € | 2.200 € | 5,81 % |
| Großbarkau | 3,5 km | 24245 | 11,38 € | 2.358 € | 5,79 % |
| Pohnsdorf | 3,8 km | 24211 | 10,11 € | 2.579 € | 4,71 % |
| Löptin | 4,0 km | 24250 | 7,51 € | 1.439 € | 6,26 % |
| Warnau | 4,5 km | 24250 | 8,61 € | 3.632 € | 2,85 % |
| Nettelsee | 4,5 km | 24250 | 10,45 € | 2.101 € | 5,97 % |
| Preetz, Stadt | 4,8 km | 24211 | 10,89 € | 2.841 € | 4,60 % |
Wo liegt Postfeld?
Lage
Postfeld auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Postfeld
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,67 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.703 € |
| Bruttomietrendite | 6,11 % |
| Kaufpreisfaktor | 16,4 |
| Einwohner | 447 |
| Einwohner je km² | 54 |
| Fläche (km²) | 8,3 |
| Arbeitslosenquote | 1,6 % |
| Prognos-Gesamtrang | #354 |
| Prognos Dynamikrang | #330 |
| Prognos Stärkerang | #349 |
| Koordinaten | 54,2113, 10,2164 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Postfeld
Was kostet eine Wohnung in Postfeld?
Aktuell liegen die Angebotspreise für Immobilien in Postfeld bei durchschnittlich 1.703 Euro pro Quadratmeter zum Kauf und 8,67 Euro pro Quadratmeter und Monat als Miete. Diese Werte sind deutlich unter dem Durchschnitt des Kreises Plön (2.732 Euro bzw. 10,01 Euro) und auch unter dem Landesdurchschnitt Schleswig-Holsteins (2.625 Euro bzw. 9,87 Euro). Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Postfeld entwickelt?
Die Kaufpreise in Postfeld sind von 1.092 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 1.986 Euro im Jahr 2023 gestiegen, was einer jährlichen Steigerungsrate von rund 12,7 Prozent entspricht. Die Angebotsmieten lagen 2018 bei 5,00 Euro pro Quadratmeter und betrugen 2026 6,71 Euro, was einer jährlichen Steigerung von etwa 3,7 Prozent entspricht. Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Postfeld?
Die Bruttomietrendite in Postfeld beträgt 6,11 Prozent und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt des Kreises Plön (4,95 Prozent) und Schleswig-Holsteins (5,09 Prozent). Mit einem Perzentilrang von 80,27 im Bundesland liegt Postfeld bei der Rendite im oberen Bereich – rund 80 Prozent der Orte in Schleswig-Holstein haben eine niedrigere Rendite. Der Kaufpreisfaktor beträgt 16,38 und ist damit deutlich niedriger als der Kreis- (23,21) und Landesdurchschnitt (22,05).
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Postfeld?
Die Einwohnerzahl in Postfeld ist von 472 im Jahr 2015 auf 447 im Jahr 2024 leicht rückläufig (-5,3 Prozent). Die Bevölkerungsdichte beträgt 54 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1,6 Prozent und damit auf sehr niedrigem Niveau.
Wie schneidet Postfeld im Vergleich zu Nachbarorten ab?
Im Vergleich zu Nachbarorten im Umkreis von bis zu 4,5 Kilometern liegt Postfeld bei der Angebotsmiete (8,67 Euro/m²) im unteren bis mittleren Bereich. Nachbargemeinden wie Kühren (10,66 Euro/m²) und Großbarkau (11,38 Euro/m²) weisen deutlich höhere Mieten auf, während Löptin mit 7,51 Euro/m² noch günstiger ist. Auch beim Kaufpreis (1.703 Euro/m²) liegt Postfeld im unteren Drittel der Nachbargemeinden.
Woher stammen die Daten zu Postfeld?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Postfeld sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Postfeld führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2023 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2023 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Plön
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Ruhwinkel | 24601 | 9,65 € | 843 € | 13,73 % |
| Rantzau | 24329 | 11,05 € | 1.073 € | 12,36 % |
| Kirchnüchel | 23714 | 10,76 € | 1.190 € | 10,85 % |
| Högsdorf | 24327 | 10,13 € | 1.171 € | 10,38 % |
| Stolpe | 24601 | 9,35 € | 1.203 € | 9,33 % |
| Brodersdorf | 24235 | 9,51 € | 1.329 € | 8,58 % |
| Rathjensdorf | 24306 | 9,62 € | 1.484 € | 7,78 % |
| Köhn | 24257 | 9,85 € | 1.599 € | 7,39 % |