Grödersby
Grödersby (PLZ 24376) liegt im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. Der Ort zählt 224 Einwohner auf 6,7 km², das entspricht 34 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 13,21 € pro m², der Kaufpreis bei 1.227 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 12,92 % und ein Kaufpreisfaktor von 7,7 — rechnerisch sind das 8 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Grödersby über dem Renditeniveau von 99 % der Orte in Schleswig-Holstein.
Zwischen 2022 und 2026 stieg die Miete von 5,54 € auf 17,50 € pro m², im Mittel 33,3 % pro Jahr. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,7 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 4,0 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Schleswig-Flensburg Rang 314 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 66, Stärkerang 352). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Arnis, Winnemark und Kappeln an.
Immobilienpreise in Grödersby im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Schleswig-Holstein.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Grödersby
Grödersby ist eine kleine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg mit 224 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt ein ungewöhnliches Muster: sehr niedrige Kaufpreise bei gleichzeitig hohen Mieten, was zu einer extrem hohen Bruttomietrendite von 12,92 % führt. Die Mietentwicklung war in den letzten Jahren extrem volatil, was auf eine sehr kleine Datenbasis hindeutet.
Ort und Lage
Grödersby ist eine Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein mit 224 Einwohnern auf einer Fläche von 6,65 km². Die Gemeinde liegt in der Landschaft Angeln an der Schlei am Grödersbyer Noor und grenzt im Norden an Arnis, die flächenkleinste Stadt Deutschlands. Das Gemeindegebiet ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, weist aber auch Gewerbebetriebe im Bereich der Segelsportausrüstung auf. Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle. Die Gemeinde gehört zum Amt Kappeln-Land und hat keine Hochschulen.
Immobilienmarkt: Preise und Rendite
Der Immobilienmarkt in Grödersby zeigt ein außergewöhnliches Preisgefälle zwischen Miete und Kaufpreis. Die Angebotsmiete liegt mit 13,21 €/m² deutlich über dem Kreisdurchschnitt von 9,63 €/m², dem Landesdurchschnitt Schleswig-Holsteins von 9,87 €/m² und dem Bundesdurchschnitt von 8,92 €/m². Der Angebotskaufpreis liegt mit 1.227 €/m² hingegen deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 2.209 €/m², dem Landesdurchschnitt von 2.625 €/m² und dem Bundesdurchschnitt von 2.409 €/m².
Dieses Gefälle führt zu einer Bruttomietrendite von 12,92 %, die das 99. Perzentil in Schleswig-Holstein erreicht – von 1.106 ausgewiesenen Orten liegt Grödersby damit fast an der Spitze. Der Kaufpreisfaktor beträgt 7,74, was bedeutet, dass der Kaufpreis nur dem 7,74-fachen der Jahreskaltmiete entspricht. Zum Vergleich: Im Kreis Schleswig-Flensburg beträgt der durchschnittliche Kaufpreisfaktor 19,21, in Schleswig-Holstein 22,05. Ein niedriger Kaufpreisfaktor signalisiert bei gleicher Miete eine höhere Rendite.
Diese Kombination aus niedrigen Kaufpreisen und hohen Mieten ist im regionalen Vergleich einzigartig. Die Nachbargemeinden zeigen ein umgekehrtes Muster: Arnis (1,2 km entfernt) weist mit 4.009 €/m² einen über dreimal so hohen Kaufpreis und mit 3,81 % Rendite eine deutlich niedrigere Rendite aus. Winnemark (2,4 km) liegt bei 2.438 €/m² Kaufpreis und 5,62 % Rendite. Dörphof (5,4 km) zeigt mit 1.573 €/m² und 7,98 % Rendite zwar ebenfalls einen vergleichsweise niedrigen Kaufpreis, aber die Miete liegt mit 10,46 €/m² unter der von Grödersby.
Die Daten basieren auf Angebotswerten aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar. Bei einer Gemeinde mit nur 224 Einwohnern ist die Stichprobengröße sehr klein, was die Werte anfällig für Verzerrungen durch einzelne Inserate macht.
Preisentwicklung
Die Mietentwicklung in Grödersby war in den letzten Jahren extrem volatil. Lag die Angebotsmiete 2022 noch bei 5,54 €/m², stieg sie 2023 auf 10,71 €/m², fiel 2024 leicht auf 10,00 €/m² und stieg dann 2025 auf 14,31 €/m² sowie 2026 auf 17,50 €/m². Der jährliche Wachstumsfaktor (CAGR) über diesen Zeitraum beträgt 33,3 %. Diese Entwicklung ist deutlich stärker als die typischen Mietsteigerungen in anderen Regionen.
Für den Kaufpreis liegen aus der Zeitreihe nur ein Wert für 2025 vor (1.227,85 €/m²), sodass keine Entwicklungslinie abgebildet werden kann.
Die extreme Volatilität der Mietwerte ist bei einer so kleinen Gemeinde mit 224 Einwohnern wahrscheinlich auf eine sehr geringe Anzahl von Inseraten zurückzuführen. Einzelne Angebote können die Durchschnittswerte stark nach oben oder unten ziehen. Die Datenreihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Bevölkerung von Grödersby entwickelte sich zwischen 2015 (214 Einwohner) und 2024 (224 Einwohner) leicht positiv (+4,7 %). Nach einem Tiefpunkt 2020 mit 200 Einwohnern erholte sich die Gemeinde bis 2022 auf 225 Einwohner und stabilisierte sich danach bei 224. Die Bevölkerungsdichte beträgt 34 Einwohner je km², was für eine ländliche Gemeinde typisch ist.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 3,97 % mit 6 arbeitslosen Personen. Die Arbeitslosenquote schwankte in den vergangenen Jahren zwischen 0 % (2016) und 4,38 % (2020). Die niedrige absolute Zahl der Arbeitslosen macht die Quote anfällig für starke Schwankungen durch einzelne Fälle.
Die Gemeinde hat keine Hochschulen, was die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ausschließt. Der Kreis Schleswig-Flensburg erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 Platz 314 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Besonders schwach ist der Kreis im Arbeitsmarkt (Platz 359), während der Index für Dynamik mit Platz 66 deutlich besser abschneidet. Der Wohlstandsindex liegt mit Platz 178 im oberen Mittelfeld.
Regionale Einordnung
Grödersby liegt in einer Region mit sehr unterschiedlichen Immobilienpreisen. Die Nachbargemeinde Arnis, die nur 1,2 km entfernt ist und als Touristenort an der Schlei bekannt ist, weist mit 4.009 €/m² einen über dreimal so hohen Kaufpreis auf wie Grödersby. Kappeln, die nächstgrößere Stadt (2,5 km), liegt mit 5.101 €/m² sogar noch darüber. Diese Unterschiede spiegeln die unterschiedliche Funktion der Orte wider: Während Arnis und Kappeln als Tourismus- und Dienstleistungsorte höhere Preise generieren, bleibt Grödersby als landwirtschaftlich geprägte Gemeinde mit niedrigeren Kaufpreisen.
Die extrem hohe Bruttomietrendite von 12,92 % in Grödersby steht im krassen Gegensatz zu den Nachbargemeinden. Arnis erreicht 3,81 %, Winnemark 5,62 %, Kappeln 2,47 %. Selbst die vergleichsweise günstigen Gemeinden wie Dörphof (7,98 %) und Rabenkirchen-Faulück (6,95 %) liegen deutlich unter dem Wert von Grödersby. Dieses Muster bestätigt, dass die hohe Rendite in Grödersby primär auf den niedrigen Kaufpreis und nicht auf überdurchschnittlich hohe Mieten im absoluten Vergleich zurückzuführen ist.
Die Kombination aus niedrigem Kaufpreis, hoher Miete und damit extremer Rendite macht Grödersby zu einem Ausreißer im regionalen Vergleich. Ob dies auf strukturelle Faktoren oder auf die kleine Datenbasis zurückzuführen ist, lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht eindeutig klären.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Grödersby entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Grödersby
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 5,54 €/m² |
| 2023 | 10,71 €/m² |
| 2024 | 10,00 €/m² |
| 2025 | 14,31 €/m² |
| 2026 | 17,50 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Grödersby
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2025 | 1.228 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Grödersby
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2025 | 13,99 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Grödersby
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 214 Einwohner |
| 2016 | 224 Einwohner |
| 2017 | 222 Einwohner |
| 2018 | 218 Einwohner |
| 2019 | 207 Einwohner |
| 2020 | 200 Einwohner |
| 2021 | 213 Einwohner |
| 2022 | 225 Einwohner |
| 2023 | 224 Einwohner |
| 2024 | 224 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Grödersby
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,96 % |
| 2016 | 0,00 % |
| 2017 | 3,09 % |
| 2018 | 3,82 % |
| 2019 | 2,08 % |
| 2020 | 4,38 % |
| 2021 | 3,45 % |
| 2022 | 3,31 % |
| 2023 | 3,97 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 314 Rang |
| Dynamik | 66,00 Rang |
| Stärke | 352 Rang |
| Demografie | 323 Rang |
| Arbeitsmarkt | 359 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 268 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 178 Rang |
Renditeverteilung in Schleswig-Holstein
Anzahl Orte je Renditeband — Grödersby liegt im Band 12+ %
Datenwerte: Renditeverteilung in Schleswig-Holstein
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 6,00 Orte |
| 2–3 | 62,00 Orte |
| 3–4 | 240 Orte |
| 4–5 | 340 Orte |
| 5–6 | 219 Orte |
| 6–7 | 102 Orte |
| 7–8 | 54,00 Orte |
| 8–9 | 33,00 Orte |
| 9–10 | 14,00 Orte |
| 10–11 | 16,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 13,00 Orte |
Wie schneidet Grödersby im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Grödersby ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Grödersby ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Grödersby
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Grödersby | 13,21 €/m² |
| Arnis | 12,73 €/m² |
| Winnemark | 11,42 €/m² |
| Thumby | 11,15 €/m² |
| Brodersby | 10,77 €/m² |
| Kappeln | 10,49 €/m² |
| Dörphof | 10,46 €/m² |
| Rabel | 10,21 €/m² |
| Karby | 9,56 €/m² |
| Rabenkirchen-Faulück | 8,81 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Grödersby ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Grödersby
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Grödersby | 12,92 % |
| Dörphof | 7,98 % |
| Rabenkirchen-Faulück | 6,95 % |
| Winnemark | 5,62 % |
| Rabel | 5,48 % |
| Arnis | 3,81 % |
| Brodersby | 3,30 % |
| Karby | 3,20 % |
| Thumby | 3,09 % |
| Kappeln | 2,47 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Arnis, Stadt | 1,2 km | 24399 | 12,73 € | 4.009 € | 3,81 % |
| Winnemark | 2,4 km | 24398 | 11,42 € | 2.438 € | 5,62 % |
| Kappeln, Stadt | 2,5 km | 24376 | 10,49 € | 5.101 € | 2,47 % |
| Rabenkirchen-Faulück | 2,9 km | 24407 | 8,81 € | 1.522 € | 6,95 % |
| Brodersby | 4,0 km | 24398 | 10,77 € | 3.918 € | 3,30 % |
| Karby | 4,0 km | 24398 | 9,56 € | 3.583 € | 3,20 % |
| Dörphof | 5,4 km | 24398 | 10,46 € | 1.573 € | 7,98 % |
| Thumby | 5,8 km | 24351 | 11,15 € | 4.333 € | 3,09 % |
| Rabel | 6,2 km | 24376 | 10,21 € | 2.235 € | 5,48 % |
Wo liegt Grödersby?
Lage
Grödersby auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Grödersby
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 13,21 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.227 € |
| Bruttomietrendite | 12,92 % |
| Kaufpreisfaktor | 7,7 |
| Einwohner | 224 |
| Einwohner je km² | 34 |
| Fläche (km²) | 6,7 |
| Arbeitslosenquote | 4,0 % |
| Prognos-Gesamtrang | #314 |
| Prognos Dynamikrang | #66 |
| Prognos Stärkerang | #352 |
| Koordinaten | 54,6376, 9,9184 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Grödersby
Was kostet eine Wohnung in Grödersby?
Der Angebotskaufpreis liegt bei 1.227 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt Grödersby deutlich unter dem Durchschnitt des Kreises Schleswig-Flensburg (2.209 Euro pro m²) und des Landes Schleswig-Holstein (2.625 Euro pro m²). Der Kaufpreisfaktor beträgt 7,74 und liegt ebenfalls weit unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt von rund 19 bzw. 22.
Wie hoch ist die Angebotsmiete in Grödersby?
Die Angebotsmiete beträgt 13,21 Euro pro Quadratmeter. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt des Kreises Schleswig-Flensburg (9,63 Euro pro m²) und des Landes Schleswig-Holstein (9,87 Euro pro m²). Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten und nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Mieten in Grödersby entwickelt?
Die Zeitreihe zeigt einen starken Anstieg: Von 5,54 Euro pro m² im Jahr 2022 stieg die Miete auf 10,71 Euro im Jahr 2023, fiel 2024 leicht auf 10 Euro und stieg dann weiter auf 14,31 Euro (2025) und 17,50 Euro (2026). Der jährliche Wachstumsbetrag (CAGR) beträgt 33,32 Prozent. Die Werte sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Wie steht die Bruttomietrendite in Grödersby im Vergleich zu anderen Orten?
Die Bruttomietrendite liegt bei 12,92 Prozent und damit deutlich über dem Durchschnitt des Kreises Schleswig-Flensburg (5,74 Prozent) und des Landes Schleswig-Holstein (5,09 Prozent). Grödersby liegt im Perzentilrang 99,28 im Bundesland, was bedeutet, dass rund 99 Prozent der Orte in Schleswig-Holstein eine niedrigere Rendite aufweisen. Der niedrige Kaufpreisfaktor von 7,74 unterstreicht das günstige Preis-Miete-Verhältnis.
Wie hat sich die Bevölkerung in Grödersby entwickelt?
Grödersby hat 224 Einwohner auf einer Fläche von 6,65 Quadratkilometern (34 Einwohner pro km²). Die Bevölkerung ist seit 2015 relativ stabil: Von 214 Einwohnern im Jahr 2015 auf 224 im Jahr 2024, was einer Zunahme von rund 4,7 Prozent entspricht. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 3,97 Prozent.
Woher stammen die Daten zu Grödersby?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Grödersby sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Grödersby führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Schleswig-Flensburg
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Nübel | 24881 | 9,21 € | 788 € | 14,03 % |
| Ausacker | 24975 | 11,00 € | 997 € | 13,24 % |
| Nordhackstedt | 24980 | 8,93 € | 926 € | 11,58 % |
| Loit | 24888 | 10,48 € | 1.138 € | 11,05 % |
| Böel | 24401 | 11,48 € | 1.286 € | 10,71 % |
| Hüsby | 24850 | 9,89 € | 1.193 € | 9,94 % |
| Medelby | 24994 | 10,22 € | 1.360 € | 9,02 % |
| Wagersrott | 24392 | 8,05 € | 1.166 € | 8,28 % |