Rödern
Rödern (PLZ 55481) liegt im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 187 Einwohner auf 2,7 km², das entspricht 69 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,17 € pro m², der Kaufpreis bei 1.950 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,41 % und ein Kaufpreisfaktor von 22,7 — rechnerisch sind das 23 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Rödern über dem Renditeniveau von 39 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2022 und 2026 stieg die Miete von 7,50 € auf 6,85 € pro m², im Mittel -2,2 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 5,1 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 5,6 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rhein-Hunsrück-Kreis Rang 161 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 109, Stärkerang 175). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Maitzborn, Oppertshausen und Schönborn an.
Immobilienpreise in Rödern im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Rödern (Hunsrück)
Rödern ist eine kleine ländliche Wohngemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis mit 187 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt steigende Kaufpreise bei gleichzeitig fallenden Mieten, was die Rendite unter das regionale und landesweite Niveau drückt. Die Bevölkerung ist seit 2015 um über 5 % gesunken. Der Kreis liegt im Prognos-Zukunftsatlas im Mittelfeld, mit starker sozialer Lage aber schwacher Innovationsdynamik.
Marktüberblick: Hohe Kaufpreise bei niedrigen Mieten
Rödern ist eine ländliche Wohngemeinde im zentralen Hunsrück mit 2,72 km² Fläche und rund 187 Einwohnern. Der Ort gehört zur Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) und liegt mit 360 m Höhe auf einem Höhenzug westlich der Stadt Kirchberg. Die Gemarkung umfasst 1,27 km² Wald.
Mit einem Angebotskaufpreis von 1.950 Euro pro Quadratmeter und einer Angebotsmiete von 7,17 Euro pro Quadratmeter liegt Rödern bei der Miete unter dem Durchschnitt des Rhein-Hunsrück-Kreises (7,66 Euro) und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (8,08 Euro). Beim Kaufpreis liegt der Ort knapp über dem Kreisdurchschnitt (1.905 Euro) und leicht unter dem Landesdurchschnitt (2.030 Euro).
Die daraus resultierende Bruttomietrendite von 4,41 Prozent liegt mit einem Perzentilrang von 38,7 knapp über dem unteren Drittel aller Orte in Rheinland-Pfalz. Der Kaufpreisfaktor von 22,66 liegt über dem Kreis- (21,43) und Landesdurchschnitt (21,16). Das bedeutet: Die Mieten sind im regionalen Vergleich niedrig, die Kaufpreise liegen nahe dem Mittel. Diese Kombination führt zu einer schwächeren Rendite als in den meisten Nachbarorten. Zum Vergleich: Belgweiler (2,7 km entfernt) weist mit 6,76 Prozent eine deutlich höhere Rendite auf, Maitzborn (1,7 km) mit 6,41 Prozent ebenfalls.
Preisentwicklung: Kaufpreise steigen, Miete sinkt
Die Entwicklung der Immobilienpreise in Rödern zeigt einen deutlichen Widerspruch zwischen Miet- und Kaufpreisdynamik.
Die Angebotsmiete stieg von 7,50 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2022 auf 8,26 Euro im Jahr 2025, fiel dann aber im Jahr 2026 auf 6,85 Euro zurück. Der Jahresdurchschnittswert von -2,24 Prozent (CAGR) über den gesamten Zeitraum spiegelt diesen Rückgang wider. Die Mietreihe ist nicht geschätzt.
Der Angebotskaufpreis zeigt ein anderes Bild: Er stieg kontinuierlich von 1.600 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 auf 1.950 Euro im Jahr 2025. Der Kaufpreis-CAGR liegt bei 5,07 Prozent. Diese Reihe ist jedoch als geschätzt gekennzeichnet.
Die Kombination aus steigenden Kaufpreisen und fallenden Mieten treibt die Rendite weiter nach unten. Ein Kaufpreisfaktor von 22,66 bedeutet, dass der Kaufpreis das 22,66-Fache der jährlichen Miete beträgt – ein Wert, der über dem Kreis- und Landesdurchschnitt liegt und auf einen eher verkäuferfreundlichen Markt hindeutet.
Die Nachbargemeinden zeigen dabei ein sehr heterogenes Bild: Maitzborn liegt mit 1.310 Euro pro Quadratmeter deutlich unter Rödern, während Oppertshausen mit 2.324 Euro und Womrath (3,2 km entfernt) mit 3.437 Euro deutlich darüber liegen. Diese Spanne von über 2.100 Euro innerhalb weniger Kilometer verdeutlicht die lokale Fragmentierung des Marktes.
Demografie: Bevölkerungsrückgang wie im ländlichen Hunsrück
Rödern hat 187 Einwohner (Stand 2024), was einer Bevölkerungsdichte von 69 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Seit 2015 ist die Bevölkerung um 5,56 Prozent von 198 auf 187 Einwohner gesunken.
Der Rückgang ist nicht linear: Zwischen 2015 und 2019 ging die Einwohnerzahl von 198 auf 187 zurück, blieb dann bis 2021 stabil, stieg 2022 kurzzeitig auf 191 und fiel 2023 wieder auf 187, wo sie bis 2024 verharrete.
Die Arbeitslosenquote lag 2022 und 2023 bei 3,17 Prozent. Im Vergleich dazu war sie 2019 mit 1,64 Prozent und 2020/2021 mit unter 1 Prozent deutlich niedriger. Der Anstieg 2022 entspricht dem bundesweiten Trend nach der Pandemie, bleibt aber im absoluten Rahmen niedrig. Die Zahl der Arbeitslosen beträgt vier Personen.
Der Bevölkerungsrückgang ist typisch für viele Gemeinden im ländlichen Hunsrück und steht im Zusammenhang mit dem Prognos-Rang des Kreises im Bereich Demografie auf Platz 212 von 400 – ein Wert, der strukturelle Herausforderungen bei der Alterung und dem Zuzug anzeigt.
Standortfaktoren: Stabile soziale Lage, schwache Innovationsdynamik
Der Rhein-Hunsrück-Kreis, zu dem Rödern gehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 161 von rund 400 deutschen Kreisen. Damit liegt der Kreis im Mittelfeld.
Die Teilindizes zeigen ein klares Muster: Der Index Wohlstand und soziale Lage liegt mit Rang 40 im vorderen Drittel – ein starker Wert für eine ländliche Region. Dagegen liegen Demografie (Rang 212), Arbeitsmarkt (Rang 196) und Wettbewerb und Innovation (Rang 216) im unteren Drittel. Der Dynamik-Index mit Rang 109 gehört zu den besseren Werten des Kreises.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Rödern ist eine reine Wohngemeinde ohne erkennbare gewerbliche Struktur.
Die Verkehrsanbindung ist für ländliche Verhältnisse angemessen: Die Bundesstraße 50 verläuft etwa einen Kilometer nördlich des Ortskerns. Die Autobahnanschlussstelle Rheinböllen an der A 61 ist 20 Kilometer entfernt. Der nächste Bahnhof mit Personenverkehr befindet sich in Kirn an der Nahetalbahn, 25 Kilometer südlich. Das Dorf ist über drei Buslinien der Rhein-Mosel Verkehrsgesellschaft mit Kirchberg und Simmern verbunden.
Die Kombination aus guter sozialer Lage und schwacher Innovationsdynamik beschreibt ein typisches Muster für den ländlichen Hunsrück: Die Lebensqualität ist hoch, aber wirtschaftliche Impulse und Zuzugsmotivation bleiben begrenzt.
Fazit: Ländliche Wohngemeinde mit strukturellen Grenzen
Rödern präsentiert sich als kleine, ländliche Wohngemeinde im Hunsrück mit einer stabilen, aber kleinen Bevölkerung von rund 190 Einwohnern. Der Immobilienmarkt ist durch steigende Kaufpreise bei gleichzeitig fallenden Mieten geprägt, was die Rendite auf 4,41 Prozent drückt – unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt.
Die Kaufpreise liegen mit 1.950 Euro pro Quadratmeter nahe dem Kreisdurchschnitt, während die Mieten von 7,17 Euro pro Quadratmeter darunter liegen. Der Kaufpreisfaktor von 22,66 bestätigt diese Schieflage: Käufer zahlen relativ viel im Verhältnis zur erzielbaren Miete.
Der Prognos-Zukunftsatlas beschreibt den Rhein-Hunsrück-Kreis als sozialen Stabilisator mit schwacher Innovationsdynamik. Dieser Befund überträgt sich auf Rödern: Die Lage ist ruhig, die soziale Infrastruktur stabil, aber wirtschaftliche Impulse und Bevölkerungszuwachs bleiben aus.
Die Datenlage zeigt: Rödern ist ein Ort, in dem die Kaufpreise die Mieten überholen. Das macht den Markt für reine Mietinvestitionen weniger attraktiv, während die niedrige Bevölkerungsdichte und die Lage im Hunsrück für Eigennutzer mit ländlichem Lebensstil interessant sein können.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Rödern entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Rödern
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 7,50 €/m² |
| 2025 | 8,26 €/m² |
| 2026 | 6,85 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Kaufpreis in Rödern
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 1.600 €/m² |
| 2022 | 1.750 €/m² |
| 2023 | 1.850 €/m² |
| 2024 | 1.900 €/m² |
| 2025 | 1.950 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis — auf Basis des geschätzten Preisverlaufs
Datenwerte: Bruttomietrendite in Rödern
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2022 | 5,14 % |
| 2025 | 5,08 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Rödern
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 198 Einwohner |
| 2016 | 190 Einwohner |
| 2017 | 191 Einwohner |
| 2018 | 196 Einwohner |
| 2019 | 187 Einwohner |
| 2020 | 187 Einwohner |
| 2021 | 187 Einwohner |
| 2022 | 191 Einwohner |
| 2023 | 187 Einwohner |
| 2024 | 187 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Rödern
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,96 % |
| 2016 | 2,29 % |
| 2017 | 2,27 % |
| 2018 | 2,26 % |
| 2019 | 1,64 % |
| 2020 | 0,83 % |
| 2021 | 0,81 % |
| 2022 | 3,17 % |
| 2023 | 3,17 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 161 Rang |
| Dynamik | 109 Rang |
| Stärke | 175 Rang |
| Demografie | 212 Rang |
| Arbeitsmarkt | 196 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 216 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 40,00 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Rödern liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Rödern im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Rödern ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Rödern ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Rödern
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Belgweiler | 9,58 €/m² |
| Kirchberg (Hunsrück) | 8,59 €/m² |
| Nannhausen | 7,60 €/m² |
| Unzenberg | 7,40 €/m² |
| Ravengiersburg | 7,26 €/m² |
| Rödern | 7,17 €/m² |
| Maitzborn | 7,00 €/m² |
| Schönborn | 6,00 €/m² |
| Womrath | 5,92 €/m² |
| Oppertshausen | 5,65 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Rödern ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Rödern
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Belgweiler | 6,76 % |
| Maitzborn | 6,41 % |
| Kirchberg (Hunsrück) | 6,07 % |
| Unzenberg | 4,82 % |
| Rödern | 4,41 % |
| Nannhausen | 4,25 % |
| Schönborn | 3,89 % |
| Ravengiersburg | 3,89 % |
| Oppertshausen | 2,92 % |
| Womrath | 2,07 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Maitzborn | 1,7 km | 55481 | 7,00 € | 1.310 € | 6,41 % |
| Oppertshausen | 1,7 km | 55469 | 5,65 € | 2.324 € | 2,92 % |
| Schönborn | 2,2 km | 55469 | 6,00 € | 1.850 € | 3,89 % |
| Ravengiersburg | 2,3 km | 55471 | 7,26 € | 2.240 € | 3,89 % |
| Belgweiler | 2,7 km | 55469 | 9,58 € | 1.700 € | 6,76 % |
| Unzenberg | 2,8 km | 55483 | 7,40 € | 1.842 € | 4,82 % |
| Kirchberg (Hunsrück), Stadt | 3,1 km | 55481 | 8,59 € | 1.699 € | 6,07 % |
| Womrath | 3,2 km | 55481 | 5,92 € | 3.437 € | 2,07 % |
| Nannhausen | 3,8 km | 55469 | 7,60 € | 2.147 € | 4,25 % |
Wo liegt Rödern?
Lage
Rödern auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Rödern
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,17 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.950 € |
| Bruttomietrendite | 4,41 % |
| Kaufpreisfaktor | 22,7 |
| Einwohner | 187 |
| Einwohner je km² | 69 |
| Fläche (km²) | 2,7 |
| Arbeitslosenquote | 3,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #161 |
| Prognos Dynamikrang | #109 |
| Prognos Stärkerang | #175 |
| Koordinaten | 49,9466, 7,4484 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Rödern
Was kostet eine Wohnung in Rödern?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Rödern liegt bei 7,17 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.950 Euro pro Quadratmeter. Die Miete liegt damit unter dem Durchschnitt des Rhein-Hunsrück-Kreises (7,66 Euro) und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (8,08 Euro). Der Kaufpreis liegt leicht über dem Kreisdurchschnitt (1.905 Euro), aber unter dem Landesdurchschnitt (2.030 Euro). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Rödern entwickelt?
Die Angebotsmiete stieg von 7,50 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2022 auf 8,26 Euro im Jahr 2025, fiel dann aber im Jahr 2026 auf 6,85 Euro. Der Angebotskaufpreis kletterte von 1.600 Euro im Jahr 2021 auf 1.950 Euro im Jahr 2025, wobei diese Kaufpreiswerte als Schätzung gekennzeichnet sind. Die Mietentwicklung zeigt also eine volatile Entwicklung mit einem deutlichen Rückgang im jüngsten Jahr.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Rödern?
Die Bruttomietrendite in Rödern beträgt 4,41 Prozent und liegt damit unter dem Kreisdurchschnitt von 5,07 Prozent sowie dem Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 22,66 liegt über dem Kreiswert von 21,43 und dem Landeswert von 21,16. Im Perzentilrang der Bruttomietrendite im Bundesland liegt Rödern bei 38,66, was bedeutet, dass rund 61 Prozent der Orte in Rheinland-Pfalz eine höhere Rendite aufweisen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Rödern?
Die Einwohnerzahl ist von 198 im Jahr 2015 auf 187 im Jahr 2024 um 5,56 Prozent gesunken. Die Bevölkerungsdichte beträgt 69 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2022 und 2023 bei 3,17 Prozent.
Wie schneidet Rödern im Vergleich zu Nachbarorten ab?
Unter den Nachbarorten im Umkreis von bis zu 3,2 Kilometern weist Belgweiler mit 9,58 Euro pro Quadratmeter die höchste Angebotsmiete auf, während Oppertshausen mit 2.324 Euro pro Quadratmeter den höchsten Kaufpreis bietet. Die Bruttomietrendite variiert zwischen 2,07 Prozent in Womrath und 6,76 Prozent in Belgweiler. Rödern liegt mit 7,17 Euro pro Quadratmeter Miete und 1.950 Euro pro Quadratmeter Kaufpreis im mittleren Bereich der Nachbargemeinden.
Wie ist die Zukunftsperspektive von Rödern?
Im Prognos-Zukunftsatlas 2025 erreicht der Rhein-Hunsrück-Kreis, zu dem Rödern gehört, den Platz 161 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut abschneidet der Kreis im Index Wohlstand und soziale Lage mit Rang 40, während die Indizes Demografie (Platz 212), Arbeitsmarkt (Platz 196) und Wettbewerb und Innovation (Platz 216) schwächer bewertet sind. Der Dynamik-Index liegt mit Rang 109 im oberen Drittel.
Woher stammen die Daten zu Rödern?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Rödern sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Rödern führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Für Rödern enthält die Angebotsdatenquelle zu wenige Inserate, um den Verlauf von Kaufpreis direkt zu belegen. Diese Reihen sind aus dem regionalen Preisniveau ergänzt, an den Diagrammen entsprechend gekennzeichnet und als Näherung zu lesen — nicht als gemessene Werte für diesen Ort.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m². Mangels ausreichender Angebote aus dem regionalen Umfeld ergänzt. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rhein-Hunsrück-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Bärenbach | 55483 | 7,24 € | 632 € | 13,75 % |
| Woppenroth | 55490 | 6,50 € | 692 € | 11,27 % |
| Hahn | 56850 | 7,10 € | 928 € | 9,18 % |
| Mastershausen | 56869 | 7,45 € | 984 € | 9,09 % |
| Lahr | 56288 | 8,82 € | 1.221 € | 8,67 % |
| Hasselbach | 56288 | 11,72 € | 1.623 € | 8,66 % |
| Hecken | 55481 | 6,60 € | 923 € | 8,58 % |
| Todenroth | 55481 | 9,40 € | 1.370 € | 8,23 % |