Schnorbach
Schnorbach (PLZ 55497) liegt im Rhein-Hunsrück-Kreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 253 Einwohner auf 3,4 km², das entspricht 74 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,36 € pro m², der Kaufpreis bei 1.955 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,13 % und ein Kaufpreisfaktor von 19,5 — rechnerisch sind das 19 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Schnorbach über dem Renditeniveau von 59 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2021 und 2025 stieg die Miete von 6,20 € auf 7,30 € pro m², im Mittel 4,2 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 2,5 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2020 um 2,3 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,2 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Rhein-Hunsrück-Kreis Rang 161 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 109, Stärkerang 175). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Wahlbach, Argenthal und Ellern (Hunsrück) an.
Immobilienpreise in Schnorbach im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Schnorbach
Schnorbach ist eine kleine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis mit 253 Einwohnern. Der Immobilienmarkt weist ein ungewöhnliches Preisgefüge auf: Die Angebotsmiete liegt über dem Kreis- und Landesdurchschnitt, während der Kaufpreis darunter liegt. Dies führt zu einer überdurchschnittlichen Bruttomietrendite von 5,13 Prozent und einem niedrigen Kaufpreisfaktor von 19,49. Die Miete entwickelte sich in den letzten Jahren dynamischer als der Kaufpreis. Die Bevölkerung ist leicht rückläufig, die Arbeitslosenquote liegt bei 1,19 Prozent. Der Rhein-Hunsrück-Kreis belegt im Prognos-Zukunftsatlas Rang 161 von 400 Kreisen, mit besonderer Stärke im Bereich Wohlstand und soziale Lage.
Marktüberblick
Schnorbach ist eine kleine Ortsgemeinde im Rhein-Hunsrück-Kreis mit 253 Einwohnern auf 3,42 km². Der Ort liegt in einer Talmulde nördlich des Soonwaldes an der B 50 und gehört der Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen an. Die Gemarkung umfasst rund 230 ha landwirtschaftliche Nutzfläche und 81 ha Wald. Die Bevölkerung ist mit 66 Prozent überwiegend katholisch und gehört seit 2023 zur fusionierten Pfarrei Simmern-Rheinböllen St. Lydia.
Der lokale Immobilienmarkt weist ein ungewöhnliches Preisgefüge auf: Die Angebotsmiete liegt mit 8,36 Euro je Quadratmeter über dem Kreis- und Landesdurchschnitt, während der Angebotskaufpreis mit 1.955 Euro je Quadratmeter unter dem Landesmittel bleibt. Diese Kombination führt zu einer Bruttomietrendite von 5,13 Prozent und einem Kaufpreisfaktor von 19,49 – beides Werte, die unter den jeweiligen Kreis- und Landesdurchschnitten liegen.
Preis- und Mietentwicklung
Die angebotenen Mietpreise sind in der vorliegenden Zeitreihe als geschätzt gekennzeichnet. Sie stiegen von 6,20 Euro je Quadratmeter im Jahr 2021 auf 7,30 Euro im Jahr 2025 – einem jährlichen Wachstum von rund 4,2 Prozent. Parallel dazu legten die Kaufpreise von 1.650 Euro je Quadratmeter (2021) auf 1.820 Euro (2025) zu, was einem jährlichen Anstieg von etwa 2,5 Prozent entspricht.
Die Miete entwickelte sich also deutlich dynamischer als der Kaufpreis. Dieser Unterschied erklärt die überdurchschnittliche Rendite: Während die Miete in vier Jahren um rund 18 Prozent stieg, lag der Kaufpreiszuwachs bei etwa 10 Prozent. Die Zeitreihen für Miete und Kaufpreis sind jedoch als geschätzt ausgewiesen und unterliegen daher einer höheren Unsicherheit als amtliche Daten.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich liegt die Angebotsmiete von 8,36 Euro je Quadratmeter über dem Kreisdurchschnitt von 7,66 Euro und dem Landesdurchschnitt von 8,08 Euro, bleibt aber deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 8,92 Euro. Der Kaufpreis von 1.955 Euro je Quadratmeter liegt knapp über dem Kreiswert von 1.905 Euro, unter dem Landesdurchschnitt von 2.030 Euro und deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 2.409 Euro.
Der Kaufpreisfaktor von 19,49 liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 21,43 sowie dem Landesdurchschnitt von 21,16. Das bedeutet, dass der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete günstiger ist als im regionalen und überregionalen Durchschnitt.
Im direkten Nachbarschaftsvergleich zeigt sich ein heterogenes Bild: Wahlbach (1,6 km) und Argenthal (2 km) weisen sowohl höhere Mieten (9,60 bzw. 9,07 Euro) als auch höhere Kaufpreise (2.250 bzw. 2.131 Euro) aus. Ellern (2,1 km) hat mit 2.383 Euro den höchsten Kaufpreis der Nachbarn, aber nur 7,38 Euro Miete – was zu einer niedrigen Rendite von 3,72 Prozent führt. Mörschbach (2,4 km) bietet mit 6,7 Prozent die höchste Rendite im Umkreis bei einer Miete von 9,60 Euro und einem Kaufpreis von 1.720 Euro. Schnorbach liegt mit 5,13 Prozent Rendite im Mittelfeld der Nachbarn.
Die Bruttomietrendite von 5,13 Prozent liegt leicht über dem Kreisdurchschnitt (5,07 %) und dem Bundesdurchschnitt (5,10 %), aber unter dem Landesdurchschnitt von 5,25 %. Im Perzentilrang belegt Schnorbach den 59. Platz von 2.300 Orten im Bundesland – damit liegt der Ort im oberen Mittelfeld der Mietrenditen in Rheinland-Pfalz.
Standortfaktoren und Demografie
Die Bevölkerung von Schnorbach ist seit 2020 leicht rückläufig: Von 259 Einwohnern im Jahr 2020 ging die Zahl auf 253 im Jahr 2024 zurück, ein Verlust von 2,3 Prozent. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1,19 Prozent – ein Wert, der auf eine stabile lokale Arbeitsmarktsituation hindeutet.
Die Standortfaktoren des Rhein-Hunsrück-Kreises im Prognos-Zukunftsatlas 2025 zeigen ein gemischtes Bild. Der Kreis belegt insgesamt Rang 161 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut positioniert ist er mit Rang 40 im Index für Wohlstand und soziale Lage. Schwächer ausgeprägt sind die Werte bei Wettbewerb und Innovation (Rang 216), Demografie (Rang 212) und Arbeitsmarkt (Rang 196). Der Dynamik-Index liegt mit Rang 109 im oberen Drittel. Diese Werte gelten für den gesamten Kreis, nicht für die einzelne Gemeinde.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 74 Einwohner je Quadratkilometer, was für eine ländliche Gemeinde typisch ist. Der Bevölkerungsrückgang geht einher mit der demografisch schwachen Position des Kreises im Prognos-Atlas.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Schnorbach entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Miete in Schnorbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 6,20 €/m² |
| 2022 | 6,50 €/m² |
| 2023 | 6,80 €/m² |
| 2024 | 7,00 €/m² |
| 2025 | 7,30 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Kaufpreis in Schnorbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 1.650 €/m² |
| 2022 | 1.850 €/m² |
| 2023 | 1.800 €/m² |
| 2024 | 1.750 €/m² |
| 2025 | 1.820 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis — auf Basis des geschätzten Preisverlaufs
Datenwerte: Bruttomietrendite in Schnorbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 4,51 % |
| 2022 | 4,22 % |
| 2023 | 4,53 % |
| 2024 | 4,80 % |
| 2025 | 4,81 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Schnorbach
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2020 | 259 Einwohner |
| 2021 | 257 Einwohner |
| 2022 | 262 Einwohner |
| 2023 | 253 Einwohner |
| 2024 | 253 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Schnorbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 1,18 % |
| 2019 | 1,18 % |
| 2020 | 1,15 % |
| 2021 | 2,96 % |
| 2022 | 1,79 % |
| 2023 | 1,19 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 161 Rang |
| Dynamik | 109 Rang |
| Stärke | 175 Rang |
| Demografie | 212 Rang |
| Arbeitsmarkt | 196 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 216 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 40,00 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Schnorbach liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Schnorbach im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Schnorbach ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Schnorbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Schnorbach
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Wahlbach | 9,60 €/m² |
| Mörschbach | 9,60 €/m² |
| Argenthal | 9,07 €/m² |
| Schnorbach | 8,36 €/m² |
| Pleizenhausen | 8,20 €/m² |
| Mutterschied | 8,17 €/m² |
| Rayerschied | 7,90 €/m² |
| Altweidelbach | 7,81 €/m² |
| Ellern (Hunsrück) | 7,38 €/m² |
| Benzweiler | 6,11 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Schnorbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Schnorbach
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Mörschbach | 6,70 % |
| Altweidelbach | 6,11 % |
| Mutterschied | 5,45 % |
| Schnorbach | 5,13 % |
| Wahlbach | 5,12 % |
| Argenthal | 5,11 % |
| Benzweiler | 4,89 % |
| Pleizenhausen | 4,58 % |
| Rayerschied | 3,99 % |
| Ellern (Hunsrück) | 3,72 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Wahlbach | 1,6 km | 55494 | 9,60 € | 2.250 € | 5,12 % |
| Argenthal | 2,0 km | 55496 | 9,07 € | 2.131 € | 5,11 % |
| Ellern (Hunsrück) | 2,1 km | 55497 | 7,38 € | 2.383 € | 3,72 % |
| Mörschbach | 2,4 km | 55494 | 9,60 € | 1.720 € | 6,70 % |
| Altweidelbach | 3,2 km | 55469 | 7,81 € | 1.533 € | 6,11 % |
| Mutterschied | 3,3 km | 55469 | 8,17 € | 1.800 € | 5,45 % |
| Benzweiler | 3,4 km | 55494 | 6,11 € | 1.500 € | 4,89 % |
| Rayerschied | 3,5 km | 55469 | 7,90 € | 2.375 € | 3,99 % |
| Pleizenhausen | 4,0 km | 55469 | 8,20 € | 2.150 € | 4,58 % |
Wo liegt Schnorbach?
Lage
Schnorbach auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Schnorbach
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,36 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.955 € |
| Bruttomietrendite | 5,13 % |
| Kaufpreisfaktor | 19,5 |
| Einwohner | 253 |
| Einwohner je km² | 74 |
| Fläche (km²) | 3,4 |
| Arbeitslosenquote | 1,2 % |
| Prognos-Gesamtrang | #161 |
| Prognos Dynamikrang | #109 |
| Prognos Stärkerang | #175 |
| Koordinaten | 49,9910, 7,6114 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Schnorbach
Was kostet eine Wohnung in Schnorbach?
Die aktuellen Angebotswerte liegen bei rund 8,36 Euro pro Quadratmeter für die Miete und 1.955 Euro pro Quadratmeter für den Kauf. Damit liegt die Angebotsmiete über dem Durchschnitt des Rhein-Hunsrück-Kreises (7,66 Euro) und auch leicht über dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (8,08 Euro), aber unter dem deutschen Durchschnitt (8,92 Euro). Der Kaufpreisfaktor beträgt 19,49 und liegt damit unter dem Kreis- (21,43) und Landesdurchschnitt (21,16), was auf ein vergleichsweise günstiges Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet. Hinweis: Bei den Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Schnorbach entwickelt?
Die geschätzten Zeitreihen zeigen für die Miete einen Anstieg von 6,20 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 auf 7,30 Euro im Jahr 2025. Der geschätzte Kaufpreis stieg von 1.650 Euro im Jahr 2021 auf 1.820 Euro im Jahr 2025, mit einem leichten Rückgang in den Jahren 2023 und 2024. Beide Reihen sind als Schätzung gekennzeichnet. Der aktuelle Angebotswert von 8,36 Euro bei der Miete und 1.955 Euro beim Kaufpreis liegt jeweils über dem letzten geschätzten Jahreswert.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Schnorbach?
Die aktuelle Bruttomietrendite beträgt 5,13 Prozent und liegt damit knapp über dem Kreisdurchschnitt von 5,07 Prozent, aber leicht unter dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz von 5,25 Prozent. Der Perzentilrang von 59,5 bedeutet, dass rund 60 Prozent der Orte im Bundesland eine niedrigere Rendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor von 19,49 ist niedriger als der Kreis- und Landesdurchschnitt, was ein günstigeres Verhältnis von Kaufpreis zu Miete anzeigt. Ob sich eine Anlage lohnt, hängt von individuellen Faktoren ab.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Schnorbach?
Schnorbach hat aktuell 253 Einwohner auf einer Fläche von 3,42 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 74 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2020 ist die Bevölkerung um 2,32 Prozent zurückgegangen (von 259 auf 253). In den Jahren 2022 und 2023 gab es Schwankungen mit einem kurzen Anstieg auf 262, bevor die Zahl wieder auf 253 sank.
Wie hoch ist die Arbeitslosigkeit in Schnorbach?
Die Arbeitslosenquote in Schnorbach lag 2023 bei 1,19 Prozent, was deutlich unter dem deutschen Durchschnitt liegt. Nach einem Anstieg auf 2,96 Prozent im Jahr 2021 hat sich die Quote wieder auf das Niveau von 2018/2019 (1,18 Prozent) eingependelt. Aktuell sind zwei Personen arbeitslos gemeldet.
Woher stammen die Daten zu Schnorbach?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Schnorbach sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Schnorbach führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Für Schnorbach enthält die Angebotsdatenquelle zu wenige Inserate, um den Verlauf von Miete und Kaufpreis direkt zu belegen. Diese Reihen sind aus dem regionalen Preisniveau ergänzt, an den Diagrammen entsprechend gekennzeichnet und als Näherung zu lesen — nicht als gemessene Werte für diesen Ort.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m². Für diesen Ort enthält die Quelle zu wenige Angebote; der Verlauf ist aus dem regionalen Umfeld ergänzt und als Schätzung gekennzeichnet. | 2025 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m². Mangels ausreichender Angebote aus dem regionalen Umfeld ergänzt. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2025 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Rhein-Hunsrück-Kreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Bärenbach | 55483 | 7,24 € | 632 € | 13,75 % |
| Woppenroth | 55490 | 6,50 € | 692 € | 11,27 % |
| Hahn | 56850 | 7,10 € | 928 € | 9,18 % |
| Mastershausen | 56869 | 7,45 € | 984 € | 9,09 % |
| Lahr | 56288 | 8,82 € | 1.221 € | 8,67 % |
| Hasselbach | 56288 | 11,72 € | 1.623 € | 8,66 % |
| Hecken | 55481 | 6,60 € | 923 € | 8,58 % |
| Todenroth | 55481 | 9,40 € | 1.370 € | 8,23 % |