Niederahr
Niederahr (PLZ 56414) liegt im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 808 Einwohner auf 4,0 km², das entspricht 201 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,41 € pro m², der Kaufpreis bei 2.122 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,76 % und ein Kaufpreisfaktor von 21,0 — rechnerisch sind das 21 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Niederahr über dem Renditeniveau von 50 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,79 € auf 8,89 € pro m², im Mittel 5,5 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 21,8 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,3 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,4 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Westerwaldkreis Rang 222 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 343, Stärkerang 186). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Oberahr, Moschheim und Boden an.
Immobilienpreise in Niederahr im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortbericht Niederahr
Niederahr ist eine kleine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis mit knapp 810 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt seit 2018 einen extremen Preisanstieg bei Kauf und Miete, liegt bei den aktuellen Angebotswerten über dem Kreis- und Landesdurchschnitt, aber unter dem Bundesniveau. Die Bruttomietrendite von 4,76 % liegt unter den meisten Nachbarorten, aber nicht unter allen. Der Prognos-Zukunftsatlas ordnet den Westerwaldkreis im unteren Mittelfeld ein.
Der Ort Niederahr
Niederahr ist eine 4,02 km² große Ortsgemeinde im Westerwaldkreis mit 808 Einwohnern (Stand 2024). Die Gemeinde gehört zur Verbandsgemeinde Wallmerod und liegt im Westerwald auf 300 m ü. NHN zwischen Montabaur und Hachenburg. Mit rund 201 Einwohnern pro km² ist die Besiedlungsdichte für eine Westerwaldgemeinde überdurchschnittlich. Der Ort wurde 959 erstmals urkundlich erwähnt und hat mit GEA Westfalia Separator einen bedeutenden Industriearbeitgeber: Das Werk fertigt hier Dekanter. Die verkehrliche Anbindung ist durch die A 3 (Anschlussstelle Montabaur, ca. 5 km) und den Bahnhof Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main gegeben. Die B 255 führt seit 2016 als Umgehungsstraße am Ort vorbei.
Aktuelle Marktlage
Die vorliegenden Miet- und Kaufwerte sind Angebotswerte aus Inseraten und liegen systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Der aktuelle Angebotskaufpreis in Niederahr liegt bei 2.122 Euro pro Quadratmeter. Damit ist er um 23 % höher als der Kreisdurchschnitt des Westerwaldkreises (1.727 €/m²) und um 4 % über dem Landesdurchschnitt Rheinland-Pfalz (2.030 €/m²), liegt aber um 12 % unter dem Bundesdurchschnitt (2.409 €/m²). Die Angebotsmiete beträgt 8,41 €/m² und übertrifft sowohl den Kreiswert (7,85 €/m²) als auch den Landesdurchschnitt (8,08 €/m²), bleibt jedoch unter dem Bundeswert (8,92 €/m²). Der Kaufpreisfaktor von 21,03 liegt knapp unter dem Landesmittel (21,16) und deutlich über dem Kreiswert (18,47). Die Bruttomietrendite von 4,76 % ist unter dem Kreisdurchschnitt (5,93 %), dem Landesdurchschnitt (5,25 %) und dem Bundesdurchschnitt (5,10 %). Sie liegt über den drei Nachbarorten mit niedrigeren Renditen (Bannberscheid 4,58 %, Leuterod 3,56 %, Ötzingen 2,97 %) und unter den fünf anderen. Die Rendite ist niedrig, weil der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete hoch ist: Der Kaufpreis ist mit dem 2,59-Fachen des 2018-Werts stärker gestiegen als die Miete, die mit dem 1,45-Fachen des Ausgangswerts deutlich weniger zulegte.
Preisentwicklung und Marktdynamik
Die Zeitreihe zeigt eine der stärksten Preisentwicklungen unter den verfügbaren Orten. Der Angebotskaufpreis stieg von 818 €/m² (2018) auf 2.667 €/m² (2024) – ein Anstieg um 226 % in sechs Jahren. Die Miete stieg von 5,79 €/m² (2018) auf einen Höchstwert von 9,75 €/m² (2024) und korrigierte 2025/2026 leicht auf 8,89 €/m². Der aktuelle Angebotsmietwert von 8,41 €/m² liegt unter diesem Zeitreihenwert – ein Unterschied, der auf unterschiedliche Erhebungszeitpunkte oder Methodik zurückzuführen sein kann. Der CAGR für den Kaufpreis beträgt 21,8 % pro Jahr, für die Miete 5,5 %. Diese Dynamik ist außergewöhnlich. Die Bevölkerungsentwicklung bietet keine Erklärung – sie ist mit 808 Einwohnern (2024) nahezu stabil und ist seit 2015 um 1,3 % leicht rückläufig. Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,43 % (2023) und ist damit niedrig, wenn auch leicht gestiegen von 1,69 % (2019). Der Preisanstieg scheint also nicht durch Zuzug oder Wirtschaftswachstum getrieben.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis bis 3 km Entfernung zeigt Niederahr ein gemischtes Bild. Die Angebotsmiete von 8,41 €/m² liegt im Mittelfeld: höher als in Ettinghausen (7,29 €/m²) und Oberahr (8,02 €/m²), niedriger als in Moschheim (8,72 €/m²), Boden (9,62 €/m²), Meudt (9,25 €/m²) und Leuterod (9,79 €/m²). Beim Kaufpreis von 2.122 €/m² liegt Niederahr ebenfalls mittig – über Ettinghausen (1.469 €/m²), Oberahr (1.583 €/m²) und Moschheim (1.804 €/m²), aber unter Boden (2.190 €/m²), Bannberscheid (2.311 €/m²), Ötzingen (3.341 €/m²) und Leuterod (3.300 €/m²). Auffällig sind Ötzingen und Leuterod mit extrem hohen Kaufpreisen über 3.300 €/m² bei gleichzeitig sehr niedrigen Bruttomietrenditen von 2,97 % bzw. 3,56 %. Diese beiden Orte liegen im selben Umkreis, weisen aber eine völlig andere Marktstruktur auf. Niederahr liegt mit seiner Rendite von 4,76 % unter den meisten Nachbarorten, aber über Bannberscheid (4,58 %), Leuterod (3,56 %) und Ötzingen (2,97 %).
Standortfaktoren
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Westerwaldkreis (als Bezugsgröße, nicht die Gemeinde) mit dem Gesamtrang 222 von rund 400 deutschen Kreisen. Damit liegt der Kreis im unteren Mittelfeld. Die Teilindizes zeigen unterschiedliche Profile: Der Rang im Bereich Wettbewerb und Innovation (140) und Wohlstand sowie soziale Lage (127) ist deutlich besser als der Rang im Bereich Arbeitsmarkt (326) und Demografie (311). Der Dynamik-Rang von 343 ist der schlechteste Teilindex. Am Ort bestehen keine Hochschulen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Niederahr entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Niederahr
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,79 €/m² |
| 2019 | 5,67 €/m² |
| 2020 | 6,50 €/m² |
| 2021 | 6,73 €/m² |
| 2022 | 5,89 €/m² |
| 2023 | 8,73 €/m² |
| 2024 | 9,75 €/m² |
| 2025 | 8,90 €/m² |
| 2026 | 8,89 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Niederahr
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 818 €/m² |
| 2019 | 1.511 €/m² |
| 2021 | 2.082 €/m² |
| 2022 | 2.411 €/m² |
| 2023 | 1.760 €/m² |
| 2024 | 2.667 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Niederahr
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 8,49 % |
| 2019 | 4,50 % |
| 2021 | 3,88 % |
| 2022 | 2,93 % |
| 2023 | 5,95 % |
| 2024 | 4,39 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Niederahr
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 819 Einwohner |
| 2016 | 816 Einwohner |
| 2017 | 811 Einwohner |
| 2018 | 808 Einwohner |
| 2019 | 817 Einwohner |
| 2020 | 817 Einwohner |
| 2021 | 816 Einwohner |
| 2022 | 816 Einwohner |
| 2023 | 808 Einwohner |
| 2024 | 808 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Niederahr
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,66 % |
| 2016 | 2,19 % |
| 2017 | 2,17 % |
| 2018 | 2,08 % |
| 2019 | 1,69 % |
| 2020 | 1,12 % |
| 2021 | 0,94 % |
| 2022 | 1,50 % |
| 2023 | 2,43 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 222 Rang |
| Dynamik | 343 Rang |
| Stärke | 186 Rang |
| Demografie | 311 Rang |
| Arbeitsmarkt | 326 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 140 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 127 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Niederahr liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Niederahr im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Niederahr ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Niederahr ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Niederahr
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Leuterod | 9,79 €/m² |
| Boden | 9,62 €/m² |
| Meudt | 9,25 €/m² |
| Bannberscheid | 8,83 €/m² |
| Moschheim | 8,72 €/m² |
| Niederahr | 8,41 €/m² |
| Ötzingen | 8,27 €/m² |
| Ruppach-Goldhausen | 8,22 €/m² |
| Oberahr | 8,02 €/m² |
| Ettinghausen | 7,29 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Niederahr ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Niederahr
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Meudt | 6,58 % |
| Oberahr | 6,08 % |
| Ettinghausen | 5,96 % |
| Moschheim | 5,80 % |
| Boden | 5,27 % |
| Niederahr | 4,76 % |
| Ruppach-Goldhausen | 4,76 % |
| Bannberscheid | 4,58 % |
| Leuterod | 3,56 % |
| Ötzingen | 2,97 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Oberahr | 1,3 km | 56414 | 8,02 € | 1.583 € | 6,08 % |
| Moschheim | 2,0 km | 56424 | 8,72 € | 1.804 € | 5,80 % |
| Boden | 2,1 km | 56412 | 9,62 € | 2.190 € | 5,27 % |
| Ötzingen | 2,3 km | 56244 | 8,27 € | 3.341 € | 2,97 % |
| Meudt | 2,5 km | 56414 | 9,25 € | 1.687 € | 6,58 % |
| Bannberscheid | 2,7 km | 56424 | 8,83 € | 2.311 € | 4,58 % |
| Ettinghausen | 2,9 km | 56244 | 7,29 € | 1.469 € | 5,96 % |
| Leuterod | 3,0 km | 56244 | 9,79 € | 3.300 € | 3,56 % |
| Ruppach-Goldhausen | 3,4 km | 56412 | 8,22 € | 2.071 € | 4,76 % |
Wo liegt Niederahr?
Lage
Niederahr auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Niederahr
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,41 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.122 € |
| Bruttomietrendite | 4,76 % |
| Kaufpreisfaktor | 21,0 |
| Einwohner | 808 |
| Einwohner je km² | 201 |
| Fläche (km²) | 4,0 |
| Arbeitslosenquote | 2,4 % |
| Prognos-Gesamtrang | #222 |
| Prognos Dynamikrang | #343 |
| Prognos Stärkerang | #186 |
| Koordinaten | 50,4915, 7,8611 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Niederahr
Was kostet eine Wohnung in Niederahr?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Niederahr liegt bei 8,41 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 2.122 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen über dem Durchschnitt des Westerwaldkreises (7,85 bzw. 1.727 Euro) und leicht über dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (8,08 bzw. 2.030 Euro). Im bundesweiten Vergleich mit 8,92 Euro Miete und 2.409 Euro Kaufpreis liegt Niederahr jedoch darunter.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Niederahr entwickelt?
Die Mietpreise in Niederahr sind seit 2018 deutlich gestiegen: von 5,79 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 8,89 Euro im Jahr 2026. Der Kaufpreis stieg von 818 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 2.667 Euro (2024) an. Beide Zeitreihen sind nicht geschätzt. Die aktuellen Angebotswerte liegen bei 8,41 Euro Miete und 2.122 Euro Kaufpreis pro Quadratmeter.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Niederahr?
Die Bruttomietrendite beträgt in Niederahr 4,76 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 21,03. Damit liegt die Rendite unter dem Durchschnitt des Westerwaldkreises (5,93 Prozent) und auch unter dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (5,25 Prozent). Der Perzentilrang von 49,8 im Bundesland bedeutet, dass rund die Hälfte der Orte in Rheinland-Pfalz eine höhere Rendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor liegt knapp unter dem Landesdurchschnitt von 21,16.
Wie schneidet Niederahr im Vergleich zum Westerwaldkreis und Rheinland-Pfalz ab?
Im Vergleich zum Westerwaldkreis weist Niederahr höhere Miet- und Kaufpreise auf (8,41 zu 7,85 Euro Miete, 2.122 zu 1.727 Euro Kaufpreis), aber eine niedrigere Bruttomietrendite (4,76 zu 5,93 Prozent). Gegenüber Rheinland-Pfalz liegt die Miete leicht über dem Landesdurchschnitt (8,41 zu 8,08 Euro), der Kaufpreis ebenfalls (2.122 zu 2.030 Euro). Die Rendite liegt unter dem Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent.
Wie entwickelt sich die Einwohnerzahl in Niederahr?
Niederahr hat aktuell 808 Einwohner (Stand 2024) bei einer Fläche von 4,02 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 201 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Seit Beginn der Zeitreihe 2015 ist die Einwohnerzahl um 1,34 Prozent von 819 auf 808 gesunken. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 2,43 Prozent.
Woher stammen die Daten zu Niederahr?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Niederahr sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Niederahr führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2024 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2024 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Westerwaldkreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Bellingen | 56459 | 8,46 € | 728 € | 13,95 % |
| Hardt | 56472 | 6,88 € | 603 € | 13,69 % |
| Unnau | 57648 | 7,86 € | 710 € | 13,29 % |
| Freilingen | 56244 | 8,24 € | 857 € | 11,54 % |
| Liebenscheid | 56479 | 7,52 € | 789 € | 11,43 % |
| Caan | 56237 | 7,11 € | 773 € | 11,04 % |
| Wahlrod | 57614 | 8,42 € | 932 € | 10,85 % |
| Stockum-Püschen | 56459 | 5,98 € | 693 € | 10,36 % |