Oberahr
Oberahr (PLZ 56414) liegt im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 561 Einwohner auf 4,3 km², das entspricht 131 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,02 € pro m², der Kaufpreis bei 1.583 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 6,08 % und ein Kaufpreisfaktor von 16,5 — rechnerisch sind das 16 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Oberahr über dem Renditeniveau von 77 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,98 € auf 8,00 € pro m², im Mittel 3,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 4,2 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,6 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,1 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Westerwaldkreis Rang 222 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 343, Stärkerang 186). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Niederahr, Ettinghausen und Meudt an.
Immobilienpreise in Oberahr im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Oberahr
Oberahr ist eine kleine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis mit 561 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt verhältnismäßig niedrige Kaufpreise bei moderaten Mieten, was zu einer überdurchschnittlichen Bruttomietrendite von 6,08 % führt. Die Zeitreihen sind jedoch volatil, was auf das kleine Marktumfeld hindeutet. Die Gemeinde profitiert von einer sehr niedrigen Arbeitslosenquote und guter Anbindung an die A3 und die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.
Marktüberblick
Oberahr ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz mit 561 Einwohnern auf einer Fläche von 4,27 km². Die Gemeinde gehört zur Verbandsgemeinde Wallmerod und liegt zwischen Montabaur und Hachenburg im Quellgebiet des Ahrbaches. Mit einer Bevölkerungsdichte von 131 Einwohnern je km² handelt es sich um eine der kleineren Gemeinden des ländlich geprägten Westerwalds.
Der lokale Immobilienmarkt weist eine auffällige Struktur auf: Die Angebotsmiete liegt mit 8,02 € je m² knapp über dem Kreisdurchschnitt von 7,85 €, während der Angebotskaufpreis mit 1.583 € je m² deutlich unter dem Kreiswert von 1.727 € und dem Landesdurchschnitt von 2.030 € liegt. Diese Diskrepanz zwischen moderaten Kaufpreisen und überdurchschnittlichen Mieten führt zu einer Bruttomietrendite von 6,08 %, die sowohl über dem Kreiswert von 5,93 % als auch deutlich über dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt von 5,25 % liegt. Oberahr belegt damit im Bundesland das 77. Perzentil bei der Rendite – von allen 2.300 erfassten Orten in Rheinland-Pfalz liegen nur etwa 23 % höher.
Der Kaufpreisfaktor von 16,45 liegt unter dem Kreiswert von 18,47 und dem Landeswert von 21,16, was die verhältnismäßig günstigen Kaufpreise im regionalen Vergleich bestätigt.
Preisentwicklung und Bevölkerungsentwicklung
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen in Oberahr eine ungewöhnlich volatile Entwicklung, die auf das kleine Marktumfeld zurückzuführen ist. Bei einer Bevölkerung von rund 560 Einwohnern und einer Gemarkungsfläche von nur 4,27 km² können einzelne Inserate oder Transaktionen die Durchschnittswerte stark beeinflussen.
Bei den Mieten zeigt sich ein starkes Auf und Ab: Nach 5,98 € je m² im Jahr 2018 stieg die Angebotsmiete bis 2021 auf 8,44 €, fiel 2022 wieder auf 6,18 € und erreichte 2025 mit 10,49 € einen neuen Höchstwert, bevor sie 2026 wieder auf 8,00 € sank. Der jährliche Wachstumsdurchschnitt (CAGR) liegt bei 3,70 %.
Noch ausgeprägter ist die Volatilität bei den Kaufpreisen: Von 1.475 € je m² im Jahr 2023 fiel der Wert 2024 auf 1.054 €, stieg 2025 jedoch wieder auf 1.601 € an. Der CAGR beträgt 4,16 %. Diese starken Schwankungen von Jahr zu Jahr machen eine zuverlässige Trendbeurteilung schwierig und unterstreichen, dass die aktuellen Werte mit Vorsicht zu interpretieren sind.
Die Bevölkerungsentwicklung verläuft dagegen stabil: Von 552 Einwohnern im Jahr 2015 auf 561 im Jahr 2024 entspricht das einem Wachstum von 1,63 %. Der Tiefpunkt lag 2019 bei 537 Einwohnern, seither erholte sich die Gemeinde leicht.
Regionale Einordnung
Im regionalen Vergleich zeigt Oberahr ein differenziertes Bild. Die Angebotsmiete von 8,02 € je m² liegt über dem Kreisdurchschnitt (7,85 €), aber unter dem Landesdurchschnitt (8,08 €) und deutlich unter dem Bundesdurchschnitt (8,92 €).
Bei den Kaufpreisen liegt Oberahr mit 1.583 € je m² unter dem Kreiswert (1.727 €), dem Landeswert (2.030 €) und dem Bundeswert (2.409 €). Der Kaufpreisfaktor von 16,45 ist der niedrigste im direkten Vergleich mit Kreis, Bundesland und Deutschland.
Im Nahbereich zeigen die Nachbarorte ein heterogenes Bild. Niederahr (1,3 km Entfernung) weist mit 2.122 € je m² deutlich höhere Kaufpreise auf als Oberahr, bei einer niedrigeren Rendite von 4,76 %. Ettinghausen (1,5 km) liegt mit 1.469 € je m² nahe am Oberahrer Niveau und erzielt eine ähnliche Rendite von 5,96 %. Meudt (2,4 km) zeigt mit 6,58 % Rendite und 9,25 € Miete ein anderes Profil: höhere Mieten bei moderaten Kaufpreisen. Ötzingen (2,6 km) fällt mit einem Kaufpreis von 3.341 € je m² und einer Rendite von nur 2,97 % als deutlicher Ausreißer nach oben auf.
Die Arbeitslosenquote von 2,12 % (2023) liegt deutlich unter dem typischen Landes- und Bundesdurchschnitt und spiegelt die stabile lokale Wirtschaftslage wider. Mit nur 8 arbeitslosen Personen bei 561 Einwohnern ist der Arbeitsmarkt eng.
Standortfaktoren
Die Standortfaktoren des Westerwaldkreises, auf den sich die Prognos-Zukunftsatlas-Werte beziehen, zeigen ein gemischtes Bild. Der Kreis belegt im Ranking von rund 400 deutschen Kreisen (Jahr 2025) den 222. Platz in der Gesamtwertung.
Besonders gut positioniert ist der Kreis bei den Teilindizes Wettbewerb und Innovation (Rang 140) sowie Wohlstand und soziale Lage (Rang 127). Schwächer ausgeprägt sind die Dynamik (Rang 343), die Demografie (Rang 311) und der Arbeitsmarkt (Rang 326). Diese Struktur entspricht dem typischen Muster ländlicher Regionen im Westen Deutschlands: solide wirtschaftliche Grundlagen, aber begrenzte Wachstumsdynamik und demografischer Wandel.
Infrastrukturell profitiert Oberahr von der Lage an der Bundesstraße 255, die Montabaur mit Rennerod verbindet. Die nächste Autobahnanschlussstelle Montabaur an der A3 (Köln–Frankfurt) liegt etwa sieben Kilometer entfernt. Der Bahnhof Montabaur bietet Anschluss an die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main sowie Regionalverbindungen, was eine pendlerfreundliche Anbindung nach Köln, Frankfurt und Wiesbaden ermöglicht.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Oberahr gehört zur Verbandsgemeinde Wallmerod, deren Verwaltungssitz in Wallmerod liegt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Oberahr entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Oberahr
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,98 €/m² |
| 2020 | 6,33 €/m² |
| 2021 | 8,44 €/m² |
| 2022 | 6,18 €/m² |
| 2023 | 6,50 €/m² |
| 2024 | 6,98 €/m² |
| 2025 | 10,49 €/m² |
| 2026 | 8,00 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Oberahr
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2023 | 1.475 €/m² |
| 2024 | 1.054 €/m² |
| 2025 | 1.601 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Oberahr
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2023 | 5,29 % |
| 2024 | 7,95 % |
| 2025 | 7,86 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Oberahr
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 552 Einwohner |
| 2016 | 559 Einwohner |
| 2017 | 555 Einwohner |
| 2018 | 549 Einwohner |
| 2019 | 537 Einwohner |
| 2020 | 542 Einwohner |
| 2021 | 564 Einwohner |
| 2022 | 564 Einwohner |
| 2023 | 561 Einwohner |
| 2024 | 561 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Oberahr
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,47 % |
| 2016 | 4,14 % |
| 2017 | 3,08 % |
| 2018 | 2,33 % |
| 2019 | 1,72 % |
| 2020 | 2,77 % |
| 2021 | 2,42 % |
| 2022 | 2,12 % |
| 2023 | 2,12 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 222 Rang |
| Dynamik | 343 Rang |
| Stärke | 186 Rang |
| Demografie | 311 Rang |
| Arbeitsmarkt | 326 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 140 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 127 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Oberahr liegt im Band 6–7 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Oberahr im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Oberahr ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Oberahr ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Oberahr
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Leuterod | 9,79 €/m² |
| Boden | 9,62 €/m² |
| Meudt | 9,25 €/m² |
| Hahn am See | 8,92 €/m² |
| Moschheim | 8,72 €/m² |
| Niederahr | 8,41 €/m² |
| Ötzingen | 8,27 €/m² |
| Oberahr | 8,02 €/m² |
| Ettinghausen | 7,29 €/m² |
| Kuhnhöfen | 6,25 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Oberahr ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Oberahr
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Meudt | 6,58 % |
| Oberahr | 6,08 % |
| Ettinghausen | 5,96 % |
| Moschheim | 5,80 % |
| Hahn am See | 5,49 % |
| Boden | 5,27 % |
| Niederahr | 4,76 % |
| Kuhnhöfen | 4,38 % |
| Leuterod | 3,56 % |
| Ötzingen | 2,97 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Niederahr | 1,3 km | 56414 | 8,41 € | 2.122 € | 4,76 % |
| Ettinghausen | 1,5 km | 56244 | 7,29 € | 1.469 € | 5,96 % |
| Meudt | 2,4 km | 56414 | 9,25 € | 1.687 € | 6,58 % |
| Ötzingen | 2,6 km | 56244 | 8,27 € | 3.341 € | 2,97 % |
| Hahn am See | 2,9 km | 56244 | 8,92 € | 1.950 € | 5,49 % |
| Kuhnhöfen | 3,2 km | 56244 | 6,25 € | 1.714 € | 4,38 % |
| Moschheim | 3,3 km | 56424 | 8,72 € | 1.804 € | 5,80 % |
| Boden | 3,4 km | 56412 | 9,62 € | 2.190 € | 5,27 % |
| Leuterod | 3,5 km | 56244 | 9,79 € | 3.300 € | 3,56 % |
Wo liegt Oberahr?
Lage
Oberahr auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Oberahr
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,02 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.583 € |
| Bruttomietrendite | 6,08 % |
| Kaufpreisfaktor | 16,5 |
| Einwohner | 561 |
| Einwohner je km² | 131 |
| Fläche (km²) | 4,3 |
| Arbeitslosenquote | 2,1 % |
| Prognos-Gesamtrang | #222 |
| Prognos Dynamikrang | #343 |
| Prognos Stärkerang | #186 |
| Koordinaten | 50,5031, 7,8667 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Oberahr
Was kostet eine Wohnung in Oberahr?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen in Oberahr bei durchschnittlich 8,02 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 1.583 Euro pro Quadratmeter. Die Miete liegt damit knapp über dem Durchschnitt des Westerwaldkreises (7,85 Euro), während der Kaufpreis unter dem Kreisdurchschnitt von 1.727 Euro liegt. Im Vergleich zu Rheinland-Pfalz (8,08 Euro Miete, 2.030 Euro Kaufpreis) ist Oberahr bei beiden Werten günstiger.
Wie haben sich die Mieten in Oberahr entwickelt?
Die Angebotsmieten in Oberahr sind von 5,98 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 8,02 Euro im Jahr 2026 gestiegen, was einer jährlichen Wachstumsrate von rund 3,7 Prozent entspricht. Die Entwicklung war dabei nicht linear: Nach einem Anstieg auf 8,44 Euro im Jahr 2021 folgte ein Rückgang auf 6,18 Euro im Jahr 2022, bevor die Mieten wieder stiegen. Die Zeitreihe ist nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Wie haben sich die Kaufpreise in Oberahr entwickelt?
Für die Kaufpreise in Oberahr liegen Daten ab 2023 vor: Von 1.475 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2023 stiegen sie auf 1.583 Euro im Jahr 2026, was einer jährlichen Wachstumsrate von rund 4,2 Prozent entspricht. Die Zeitreihe ist nicht als Schätzung gekennzeichnet. Die Datenbasis ist jedoch mit nur drei Jahren noch relativ kurz.
Wie schneidet Oberahr bei der Bruttomietrendite im Vergleich ab?
Oberahr weist eine Bruttomietrendite von 6,08 Prozent auf, was deutlich über dem Durchschnitt des Westerwaldkreises (5,93 Prozent) und von Rheinland-Pfalz (5,25 Prozent) liegt. Der Kaufpreisfaktor beträgt 16,45 und liegt damit unter dem Kreisdurchschnitt von 18,47 sowie dem Landesdurchschnitt von 21,16. Im Perzentilrang von rund 77 liegt Oberahr in Rheinland-Pfalz im oberen Drittel der Orte, was bedeutet, dass rund 77 Prozent der Orte im Bundesland eine niedrigere Rendite aufweisen.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Oberahr?
Die Bevölkerung in Oberahr ist von 552 Einwohnern im Jahr 2015 auf 561 im Jahr 2024 leicht gestiegen, was einer Zunahme von rund 1,6 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 131 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 2,12 Prozent und damit deutlich unter dem deutschen Durchschnitt.
Woher stammen die Daten zu Oberahr?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Oberahr sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Oberahr führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Westerwaldkreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Bellingen | 56459 | 8,46 € | 728 € | 13,95 % |
| Hardt | 56472 | 6,88 € | 603 € | 13,69 % |
| Unnau | 57648 | 7,86 € | 710 € | 13,29 % |
| Freilingen | 56244 | 8,24 € | 857 € | 11,54 % |
| Liebenscheid | 56479 | 7,52 € | 789 € | 11,43 % |
| Caan | 56237 | 7,11 € | 773 € | 11,04 % |
| Wahlrod | 57614 | 8,42 € | 932 € | 10,85 % |
| Stockum-Püschen | 56459 | 5,98 € | 693 € | 10,36 % |