Nisterau
Nisterau (PLZ 56472) liegt im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 838 Einwohner auf 3,3 km², das entspricht 257 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,24 € pro m², der Kaufpreis bei 1.362 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 6,38 % und ein Kaufpreisfaktor von 15,7 — rechnerisch sind das 16 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Nisterau über dem Renditeniveau von 81 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2020 und 2026 stieg die Miete von 9,24 € auf 7,39 € pro m², im Mittel -3,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 17,6 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 2,1 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,3 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Westerwaldkreis Rang 222 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 343, Stärkerang 186). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Stockhausen-Illfurth, Fehl-Ritzhausen und Hof an.
Immobilienpreise in Nisterau im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Nisterau
Nisterau ist eine kleine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis mit 838 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt ein ungewöhnliches Muster: Angebotsmieten sind seit 2020 deutlich gesunken, während Kaufpreise stark gestiegen sind. Die Bruttomietrendite liegt mit 6,38 % im oberen Drittel der rheinland-pfälzischen Orte, was auf niedrige Kaufpreise im regionalen Vergleich zurückzuführen ist. Die Arbeitslosenquote von 2,3 % ist sehr niedrig, die Bevölkerung schrumpft jedoch leicht.
Marktüberblick
Nisterau ist eine 3,26 km² große Ortsgemeinde im Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz, und gehört zur Verbandsgemeinde Bad Marienberg (Westerwald). Der Ort besteht aus den beiden Ortsteilen Bach und Pfuhl und liegt zwischen Limburg an der Lahn und Siegen. Die Bundesstraße 414 durchquert den Ort und verbindet ihn mit Herborn und Altenkirchen. Die nächste Autobahnanschlussstelle an der A 45 befindet sich etwa 20 Kilometer entfernt, der nächstgelegene ICE-Halt ist Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.
Mit 838 Einwohnern (Stand 2024) ist Nisterau eine kleine ländliche Gemeinde. Die Einwohnerzahl ist seit 2015 um 2,1 Prozent gesunken, von 856 auf 838. Die Arbeitslosenquote von 2,3 Prozent liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und zeigt eine stabile lokale Wirtschaftslage.
Der Immobilienmarkt wird durch Angebotswerte aus Inseraten geprägt, die systematisch über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Es handelt sich nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Preisniveau und Rendite
Der Angebotskaufpreis liegt bei 1.362 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 7,24 Euro pro Quadratmeter und Monat. Beide Werte liegen unter den Durchschnitten des Westerwaldkreises (Kaufpreis: 1.727 €/m², Miete: 7,85 €/m²), des Bundeslandes Rheinland-Pfalz (Kaufpreis: 2.030 €/m², Miete: 8,08 €/m²) und Deutschlands (Kaufpreis: 2.409 €/m², Miete: 8,92 €/m²).
Die Bruttomietrendite beträgt 6,38 Prozent und liegt damit über dem Kreisdurchschnitt (5,93 %), dem Landesdurchschnitt (5,25 %) und dem Bundesdurchschnitt (5,10 %). Mit einem Perzentilrang von 80,7 im Bundesland gehört Nisterau zu den Orten mit den höchsten Mietrenditen. Dieser Wert resultiert aus der Kombination moderater Kaufpreise und vergleichsweise niedriger Mieten: Der Kaufpreisfaktor von 15,68 liegt deutlich unter dem Kreiswert von 18,47 und dem Landeswert von 21,16.
Im regionalen Vergleich zeigen die Nachbarorte ein breites Spektrum: Fehl-Ritzhausen weist mit 8,97 % die höchste Rendite auf (bei einem Kaufpreis von nur 1.104 €/m²), während Orte wie Lautzenbrücken (3,47 %) und Nisterberg (4,23 %) deutlich niedrigere Renditen bei höheren Kaufpreisen bieten. Nisterau liegt damit im Mittelfeld der unmittelbaren Nachbarn.
Preisentwicklung
Die Entwicklung von Miete und Kaufpreis in Nisterau zeigt ein divergierendes Muster. Die Angebotsmiete ist seit 2020 deutlich gesunken: Von 9,24 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2020 fiel sie auf 5,56 Euro (2021), 5,64 Euro (2023) und liegt aktuell bei 7,24 Euro. Die jährliche Veränderung (CAGR) beträgt -3,66 Prozent. Der Kaufpreis hingegen ist stark gestiegen: Von 632 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2019 auf 1.333 Euro (2021), 1.756 Euro (2023) und 1.423 Euro (2024). Die jährliche Steigerungsrate liegt bei 17,62 Prozent.
Der aktuelle Kaufpreis von 1.362 €/m² liegt leicht unter dem letzten Zeitreihenwert von 1.423 €/m² (2024), was auf eine leichte Abkühlung des Marktes zwischenzeitlich hindeuten könnte. Auch die aktuelle Miete von 7,24 €/m² liegt etwas unter dem Zeitreihenwert von 7,39 €/m² (2026).
Die gestiegenen Kaufpreise bei gleichzeitig gesunkenen Mieten haben die Bruttomietrendite in absoluten Zahlen verschlechtert, obwohl sie im regionalen Vergleich noch attraktiv bleibt.
Regionale Einordnung
Nisterau liegt mit seinen Immobilienpreisen unter dem Durchschnitt des Westerwaldkreises und des Bundeslandes. Der Kaufpreis von 1.362 €/m² liegt 21 % unter dem Kreisdurchschnitt und 33 % unter dem Landesdurchschnitt. Die Angebotsmiete von 7,24 €/m² liegt 8 % unter dem Kreis- und 10 % unter dem Landesdurchschnitt.
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu 3,5 Kilometern zeigt sich ein heterogenes Bild: Die Miete von 7,24 €/m² liegt unter allen Nachbarorten außer Großseifen (7,28 €/m²) und Lautzenbrücken (7,24 €/m²). Der Kaufpreis liegt mit 1.362 €/m² unter dem aller Nachbarorte außer Fehl-Ritzhausen (1.104 €/m²). Dies erklärt auch, warum die Rendite von 6,38 % im Mittelfeld der Nachbarn liegt.
Die Bevölkerungsentwicklung ist mit -2,1 % seit 2015 leicht rückläufig, bleibt aber in einem moderaten Rahmen.
Standortfaktoren
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Westerwaldkreis insgesamt auf Rang 222 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Teilindizes zeigen unterschiedliche Profile: Der Index für Wettbewerb und Innovation liegt auf Rang 140, der Wohlstandsindex auf Rang 127 — beide im oberen Drittel. Der Demografie-Index (Rang 311) und der Arbeitsmarkt-Index (Rang 326) liegen dagegen im unteren Bereich. Der Dynamik-Index auf Rang 343 deutet auf geringe Zukunftsdynamik hin.
Diese Bewertung gilt für den Westerwaldkreis als Ganzes und lässt sich nicht direkt auf Nisterau übertragen. Die schwache Dynamik und die demografischen Herausforderungen des Kreises spiegeln sich in der leichten Bevölkerungsschrumpfung Nisteraus wider.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die Verkehrsanbindung über die B 414 und die Nähe zum ICE-Halt Montabaur bieten eine grundlegende Infrastruktur, die für eine ländliche Gemeinde über dem Durchschnitt liegt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Nisterau entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Nisterau
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2020 | 9,24 €/m² |
| 2021 | 5,56 €/m² |
| 2022 | 7,32 €/m² |
| 2023 | 5,64 €/m² |
| 2024 | 5,93 €/m² |
| 2025 | 6,27 €/m² |
| 2026 | 7,39 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Nisterau
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 632 €/m² |
| 2021 | 1.333 €/m² |
| 2023 | 1.756 €/m² |
| 2024 | 1.423 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Nisterau
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 5,00 % |
| 2023 | 3,85 % |
| 2024 | 5,00 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Nisterau
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 856 Einwohner |
| 2016 | 845 Einwohner |
| 2017 | 839 Einwohner |
| 2018 | 843 Einwohner |
| 2019 | 821 Einwohner |
| 2020 | 823 Einwohner |
| 2021 | 820 Einwohner |
| 2022 | 841 Einwohner |
| 2023 | 838 Einwohner |
| 2024 | 838 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Nisterau
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 4,05 % |
| 2016 | 3,09 % |
| 2017 | 2,72 % |
| 2018 | 2,04 % |
| 2019 | 2,49 % |
| 2020 | 4,00 % |
| 2021 | 2,63 % |
| 2022 | 1,92 % |
| 2023 | 2,30 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 222 Rang |
| Dynamik | 343 Rang |
| Stärke | 186 Rang |
| Demografie | 311 Rang |
| Arbeitsmarkt | 326 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 140 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 127 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Nisterau liegt im Band 6–7 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Nisterau im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Nisterau ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Nisterau ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Nisterau
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Oberroßbach | 8,77 €/m² |
| Bad Marienberg (Westerwald) | 8,30 €/m² |
| Fehl-Ritzhausen | 8,25 €/m² |
| Stockhausen-Illfurth | 8,17 €/m² |
| Hof | 8,12 €/m² |
| Nisterberg | 7,94 €/m² |
| Niederroßbach | 7,40 €/m² |
| Großseifen | 7,28 €/m² |
| Nisterau | 7,24 €/m² |
| Lautzenbrücken | 7,24 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Nisterau ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Nisterau
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Fehl-Ritzhausen | 8,97 % |
| Niederroßbach | 8,97 % |
| Stockhausen-Illfurth | 6,78 % |
| Nisterau | 6,38 % |
| Hof | 5,89 % |
| Bad Marienberg (Westerwald) | 4,76 % |
| Oberroßbach | 4,41 % |
| Großseifen | 4,27 % |
| Nisterberg | 4,23 % |
| Lautzenbrücken | 3,47 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Stockhausen-Illfurth | 1,2 km | 56472 | 8,17 € | 1.447 € | 6,78 % |
| Fehl-Ritzhausen | 1,7 km | 56472 | 8,25 € | 1.104 € | 8,97 % |
| Hof | 2,1 km | 56472 | 8,12 € | 1.655 € | 5,89 % |
| Lautzenbrücken | 2,4 km | 56472 | 7,24 € | 2.504 € | 3,47 % |
| Nisterberg | 2,7 km | 56472 | 7,94 € | 2.253 € | 4,23 % |
| Bad Marienberg (Westerwald), Stadt | 2,8 km | 56470 | 8,30 € | 2.095 € | 4,76 % |
| Großseifen | 2,9 km | 56472 | 7,28 € | 2.045 € | 4,27 % |
| Oberroßbach | 3,5 km | 56479 | 8,77 € | 2.384 € | 4,41 % |
| Niederroßbach | 3,6 km | 56479 | 7,40 € | 990 € | 8,97 % |
Wo liegt Nisterau?
Lage
Nisterau auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Nisterau
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,24 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.362 € |
| Bruttomietrendite | 6,38 % |
| Kaufpreisfaktor | 15,7 |
| Einwohner | 838 |
| Einwohner je km² | 257 |
| Fläche (km²) | 3,3 |
| Arbeitslosenquote | 2,3 % |
| Prognos-Gesamtrang | #222 |
| Prognos Dynamikrang | #343 |
| Prognos Stärkerang | #186 |
| Koordinaten | 50,6569, 7,9891 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Nisterau
Was kostet eine Wohnung in Nisterau?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei 7,24 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 1.362 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem Durchschnitt des Westerwaldkreises (7,85 Euro/m² Miete, 1.727 Euro/m² Kaufpreis) und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (8,08 Euro/m² Miete, 2.030 Euro/m² Kaufpreis).
Wie haben sich die Immobilienpreise in Nisterau entwickelt?
Die Kaufpreise sind zwischen 2019 (632 Euro/m²) und 2023 (1.756 Euro/m²) stark gestiegen, sind 2024 jedoch auf 1.423 Euro/m² wieder gesunken. Die Angebotsmieten zeigen eine volatile Entwicklung: Nach 9,24 Euro/m² im Jahr 2020 fielen sie 2021 auf 5,56 Euro/m² und stiegen bis 2026 auf 7,39 Euro/m².
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Nisterau?
Die Bruttomietrendite liegt bei 6,38 Prozent und damit deutlich über dem Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent sowie dem Bundesdurchschnitt von 5,10 Prozent. Mit einem Perzentilrang von 80,72 liegt Nisterau in Rheinland-Pfalz im oberen Renditebereich – 80,72 Prozent der anderen Orte haben eine niedrigere Rendite. Der Kaufpreisfaktor beträgt 15,68 und liegt unter dem Kreis- (18,47) und Landesdurchschnitt (21,16).
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Nisterau?
Die Einwohnerzahl ist von 856 im Jahr 2015 auf 838 im Jahr 2024 leicht rückläufig (-2,1 Prozent). Die Bevölkerungsdichte beträgt 257 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie ist die Arbeitsmarktlage in Nisterau?
Die Arbeitslosenquote liegt bei 2,3 Prozent (2024) und ist damit deutlich niedriger als der Landes- und Bundesdurchschnitt. Im Jahr 2015 lag sie noch bei 4,05 Prozent und ist seither gesunken.
Woher stammen die Daten zu Nisterau?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Nisterau sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Nisterau führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2024 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2024 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Westerwaldkreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Bellingen | 56459 | 8,46 € | 728 € | 13,95 % |
| Hardt | 56472 | 6,88 € | 603 € | 13,69 % |
| Unnau | 57648 | 7,86 € | 710 € | 13,29 % |
| Freilingen | 56244 | 8,24 € | 857 € | 11,54 % |
| Liebenscheid | 56479 | 7,52 € | 789 € | 11,43 % |
| Caan | 56237 | 7,11 € | 773 € | 11,04 % |
| Wahlrod | 57614 | 8,42 € | 932 € | 10,85 % |
| Stockum-Püschen | 56459 | 5,98 € | 693 € | 10,36 % |