Homberg
Homberg (PLZ 56479) liegt im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 182 Einwohner auf 2,2 km², das entspricht 84 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,16 € pro m², der Kaufpreis bei 1.450 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,93 % und ein Kaufpreisfaktor von 16,9 — rechnerisch sind das 17 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Homberg über dem Renditeniveau von 74 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2022 und 2023 stieg die Miete von 6,67 € auf 7,41 € pro m², im Mittel 11,1 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 6,0 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,4 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,6 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Westerwaldkreis Rang 222 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 343, Stärkerang 186). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Rehe, Waigandshain und Nister-Möhrendorf an.
Immobilienpreise in Homberg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt- und Standortbericht: Homberg (Westerwald)
Immobilienmarktbericht für Homberg (Westerwald): Kleiner ländlicher Ort mit niedrigen Immobilienpreisen (1.450 €/m² Kauf, 7,16 €/m² Miete) und überdurchschnittlicher Bruttomietrendite von 5,93 %. Der Kaufpreisfaktor von 16,88 liegt unter dem Landesdurchschnitt. Die Bevölkerung stabilisiert sich bei rund 180 Einwohnern, die Arbeitslosenquote ist mit 1,63 % sehr niedrig. Der Westerwaldkreis steht im Prognos-Zukunftsatlas im unteren Mittelfeld, mit starken Bereichen bei Wettbewerb/Innovation und Wohlstand, aber schwacher Dynamik und Demografie.
Marktüberblick
Homberg ist eine 2,16 km² große Ortsgemeinde im Westerwaldkreis mit rund 182 Einwohnern. Der Ort liegt auf 585 m Höhe im Oberwesterwald zwischen Siegen und Limburg an der Lahn, unmittelbar an der hessischen Grenze, und gehört zur Verbandsgemeinde Rennerod. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 84 Einwohnern je Quadratkilometer – ein typisches Muster für den ländlichen Raum des Westerwalds.
Der lokale Immobilienmarkt ist durch niedrige absolute Preisniveaus geprägt. Der Angebotskaufpreis liegt bei 1.450 Euro je Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 7,16 Euro je Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 2.030 Euro bzw. 8,08 Euro. Die Bruttomietrendite beträgt 5,93 Prozent und entspricht exakt dem Kreisdurchschnitt des Westerwaldkreises. Im bundeslandweiten Vergleich schneidet Homberg mit einer Rendite ab, die über der von 74 Prozent aller vergleichbaren Orte in Rheinland-Pfalz liegt. Das Preisniveau ist also niedrig, aber die Rendite ist im Landesvergleich attraktiv – ein Zusammenhang, der sich aus der Kombination von geringen Kaufpreisen und moderaten Mieten ergibt.
Die Kaufpreisentwicklung zeigt einen durchgängigen Anstieg von 1.150 Euro je Quadratmeter (2021) auf 1.450 Euro (2025). Die letzte Stufe ist als geschätzt gekennzeichnet. Der jährliche Wachstumsfaktor liegt bei knapp 6 Prozent. Die Miete entwickelte sich in den verfügbaren Daten von 6,67 Euro (2022) auf 7,41 Euro (2023) – ein Anstieg von über 11 Prozent in einem Jahr. Die kurze Beobachtungsdauer von zwei Jahren lässt keine nachhaltige Trendaussage zu.
Preis- und Mietentwicklung
Der Kaufpreisfaktor beträgt 16,88 – das heißt, das 16,88-fache der Jahreskaltmiete muss aufgewendet werden, um eine Immobilie zu kaufen. Dieser Wert liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 18,47 und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 21,16. Ein niedriger Kaufpreisfaktor korrespondiert mit der hohen Bruttomietrendite: Wer kauft, zahlt weniger Jahre Miete, bis sich die Immobilie amortisiert hat.
Im regionalen Vergleich zeigt sich ein heterogenes Bild. Die Nachbarorte liegen mit ihren Kaufpreisen zwischen 1.150 Euro (Bretthausen) und 2.300 Euro (Waigandshain) je Quadratmeter. Homberg liegt damit im unteren bis mittleren Drittel der Nachbarn. Die Angebotsmiete von 7,16 Euro liegt im mittleren Bereich der Nachbarn – sie ist höher als die von Zehnhausen (6,09 Euro), Nister-Möhrendorf (6,19 Euro) und Waigandshain (6,47 Euro), aber niedriger als die von Willingen (7,70 Euro), Rennerod (8,31 Euro) und anderen.
Besonders auffällig sind die Nachbarorte Rennerod und Bretthausen mit Renditen von 7,73 bzw. 7,74 Prozent. Diese liegen deutlich über Hombergs Wert, weil ihre Kaufpreise (1.290 bzw. 1.150 Euro) noch niedriger sind als der Homberger Wert, bei gleichzeitig ähnlichen oder höheren Mieten. Waigandshain und Zehnhausen liegen mit 3,38 bzw. 3,92 Prozent im unteren Drittel – hier treiben die hohen Kaufpreise (2.300 bzw. 1.863 Euro) die Rendite in die Tiefe, obwohl die Mieten moderat sind.
Standortfaktoren
Die Bevölkerung von Homberg ist seit 2015 um 3,4 Prozent gewachsen – von 176 auf 182 Einwohner. Die Entwicklung war dabei nicht linear: Nach einem Tief von 165 Einwohnern (2018) folgte ein Anstieg auf 186 (2022), bevor die Zahl leicht auf 182 sank. Der Ort hat sich damit von einem strukturellen Rückgang (1987: 118 Einwohner) auf ein stabiles Niveau von rund 180 Einwohnern erholt.
Die Arbeitslosenquote liegt bei 1,63 Prozent (2022/2023) und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Mit nur zwei arbeitslosen Personen ist der lokale Arbeitsmarkt eng. Diese niedrige Quote korrespondiert mit dem Prognos-Rang 326 von rund 400 deutschen Kreisen im Teilindex Arbeitsmarkt – ein scheinbarer Widerspruch, der sich auflöst, wenn man die kleine Bevölkerungszahl betrachtet: In einer Gemeinde mit 182 Einwohnern und 2 Arbeitslosen ist die Quote statistisch empfindlich und kann bereits durch einzelne Fälle stark schwanken. Die historischen Werte zeigen diese Volatilität: zwischen 1,55 Prozent (2021) und 3,42 Prozent (2018).
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 ordnet den Westerwaldkreis insgesamt auf Rang 222 ein – im unteren Mittelfeld. Die Teilindizes zeigen ein differenziertes Bild: Der Index Wettbewerb und Innovation (Rang 140) sowie Wohlstand und soziale Lage (Rang 127) gehören zu den stärkeren Bereichen des Kreises. Demografie (Rang 311) und Arbeitsmarkt (Rang 326) sind die Schwächepunkte. Der Dynamik-Index liegt mit Rang 343 am unteren Ende – der Kreis entwickelt sich strukturell nur langsam. Diese Mischung aus starker Wirtschaftsstruktur bei gleichzeitig schwacher Dynamik und demografischem Druck ist ein Muster, das für viele ländliche Räume des Westerwalds beobachtet wird.
Am Ort bestehen keine Hochschulen, was die Nachfrage nach Mietwohnungen durch Studierende ausschließt. Der Ort ist eine reine Wohngemeinde ohne erkennbaren gewerblichen oder akademischen Anziehungspunkt.
Fazit
Homberg präsentiert sich als kleiner ländlicher Ort mit niedrigen Immobilienpreisen und überdurchschnittlicher Bruttomietrendite im Landesvergleich. Der Markt ist durch ein geringes Preisniveau geprägt, das sowohl bei Miete als auch bei Kaufpreisen unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt liegt. Die Rendite von 5,93 Prozent entspricht dem Kreisdurchschnitt und liegt im oberen Viertel der rheinland-pfälzischen Vergleichswerte.
Die Kaufpreisentwicklung war in den letzten Jahren durchgängig positiv, wobei die jüngsten Werte geschätzt sind. Die Miete stieg im Beobachtungszeitraum ebenfalls an, die kurze Datenbasis macht jedoch vorsichtige Interpretation erforderlich.
Strukturell ist Homberg von der peripheren Lage im Westerwald geprägt. Der Ort profitiert von niedrigen Kaufpreisen, die eine attraktive Rendite ermöglichen, hat aber keine eigenständige Nachfragestruktur durch Hochschulen oder bedeutende Arbeitgeber. Die Bevölkerung hat sich von einem Tiefstand erholt und stabilisiert sich auf rund 180 Einwohnern. Die sehr niedrige Arbeitslosenquote ist auf die kleine Bevölkerung zurückzuführen und spiegelt nicht die gesamtwirtschaftliche Struktur des Kreises wider, der im Prognos-Ranking im unteren Mittelfeld liegt.
Für Investoren bietet Homberg einen Markt mit niedrigen Einstiegskosten und überdurchschnittlicher Rendite, der jedoch durch die geringe Größe und die periphere Lage begrenzte Skalierbarkeit aufweist.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Homberg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Homberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 6,67 €/m² |
| 2023 | 7,41 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Kaufpreis in Homberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 1.150 €/m² |
| 2022 | 1.250 €/m² |
| 2023 | 1.330 €/m² |
| 2024 | 1.400 €/m² |
| 2025 | 1.450 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis — auf Basis des geschätzten Preisverlaufs
Datenwerte: Bruttomietrendite in Homberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2022 | 6,40 % |
| 2023 | 6,69 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Homberg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 176 Einwohner |
| 2016 | 179 Einwohner |
| 2017 | 174 Einwohner |
| 2018 | 165 Einwohner |
| 2019 | 176 Einwohner |
| 2020 | 173 Einwohner |
| 2021 | 181 Einwohner |
| 2022 | 186 Einwohner |
| 2023 | 182 Einwohner |
| 2024 | 182 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Homberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,09 % |
| 2016 | 1,63 % |
| 2017 | 2,42 % |
| 2018 | 3,42 % |
| 2019 | 1,64 % |
| 2020 | 3,39 % |
| 2021 | 1,55 % |
| 2022 | 1,63 % |
| 2023 | 1,63 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 222 Rang |
| Dynamik | 343 Rang |
| Stärke | 186 Rang |
| Demografie | 311 Rang |
| Arbeitsmarkt | 326 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 140 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 127 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Homberg liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Homberg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Homberg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Homberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Homberg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Oberroßbach | 8,77 €/m² |
| Rennerod | 8,31 €/m² |
| Neustadt/ Westerwald | 7,83 €/m² |
| Willingen | 7,70 €/m² |
| Rehe | 7,63 €/m² |
| Bretthausen | 7,42 €/m² |
| Homberg | 7,16 €/m² |
| Waigandshain | 6,47 €/m² |
| Nister-Möhrendorf | 6,19 €/m² |
| Zehnhausen bei Rennerod | 6,09 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Homberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Homberg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Bretthausen | 7,74 % |
| Rennerod | 7,73 % |
| Neustadt/ Westerwald | 6,64 % |
| Homberg | 5,93 % |
| Willingen | 5,81 % |
| Rehe | 4,92 % |
| Oberroßbach | 4,41 % |
| Nister-Möhrendorf | 4,20 % |
| Zehnhausen bei Rennerod | 3,92 % |
| Waigandshain | 3,38 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Rehe | 1,2 km | 56479 | 7,63 € | 1.860 € | 4,92 % |
| Waigandshain | 1,6 km | 56477 | 6,47 € | 2.300 € | 3,38 % |
| Nister-Möhrendorf | 2,8 km | 56477 | 6,19 € | 1.770 € | 4,20 % |
| Willingen | 3,2 km | 56479 | 7,70 € | 1.591 € | 5,81 % |
| Zehnhausen bei Rennerod | 3,3 km | 56477 | 6,09 € | 1.863 € | 3,92 % |
| Bretthausen | 4,1 km | 56479 | 7,42 € | 1.150 € | 7,74 % |
| Rennerod, Stadt | 4,4 km | 56477 | 8,31 € | 1.290 € | 7,73 % |
| Neustadt/ Westerwald | 4,8 km | 56479 | 7,83 € | 1.416 € | 6,64 % |
| Oberroßbach | 4,9 km | 56479 | 8,77 € | 2.384 € | 4,41 % |
Wo liegt Homberg?
Lage
Homberg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Homberg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,16 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.450 € |
| Bruttomietrendite | 5,93 % |
| Kaufpreisfaktor | 16,9 |
| Einwohner | 182 |
| Einwohner je km² | 84 |
| Fläche (km²) | 2,2 |
| Arbeitslosenquote | 1,6 % |
| Prognos-Gesamtrang | #222 |
| Prognos Dynamikrang | #343 |
| Prognos Stärkerang | #186 |
| Koordinaten | 50,6409, 8,1056 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Homberg
Was kostet eine Wohnung in Homberg?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Homberg liegt bei 7,16 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 1.450 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen unter dem Durchschnitt des Westerwaldkreises (7,85 Euro/m² Miete, 1.727 Euro/m² Kaufpreis) und deutlich unter dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (8,08 Euro/m² Miete, 2.030 Euro/m² Kaufpreis). Es handelt sich um Angebotswerte aus Inseraten, nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Homberg entwickelt?
Die Angebotsmiete stieg von 6,67 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2022 auf 7,41 Euro im Jahr 2023. Der Angebotskaufpreis entwickelte sich von 1.150 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 auf 1.450 Euro im Jahr 2025. Die Kaufpreisentwicklung ab 2021 ist jedoch als Schätzung gekennzeichnet, während die Mietdaten nicht geschätzt sind.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Homberg?
Die Bruttomietrendite liegt bei 5,93 Prozent, was über dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (5,25 %) und dem Bundesdurchschnitt (5,10 %) liegt. Der Kaufpreisfaktor beträgt 16,88 und liegt damit unter dem Kreisdurchschnitt (18,47) und dem Landesdurchschnitt (21,16). Homberg hat im Bundesland einen Perzentilrang von 74,3 bei der Bruttomietrendite, was bedeutet, dass 74,3 Prozent der Orte im Bundesland eine niedrigere Rendite aufweisen.
Wie ist die demografische und wirtschaftliche Lage in Homberg?
Homberg hat 182 Einwohner bei einer Bevölkerungsdichte von 84 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Bevölkerung ist seit Beginn der Zeitreihe 2015 um 3,4 Prozent auf 182 Einwohner im Jahr 2024 gestiegen. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1,63 Prozent, was sehr niedrig ist.
Wie schneidet Homberg im Prognos-Zukunftsatlas ab?
Der Westerwaldkreis, zu dem Homberg gehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 222 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schnitt der Kreis im Index Wettbewerb und Innovation mit Rang 140 sowie im Index Wohlstand und Soziale Lage mit Rang 127 ab. Schwächer ist die Dynamik mit Rang 343. Am Ort selbst gibt es keine Hochschule.
Woher stammen die Daten zu Homberg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Homberg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Homberg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Für Homberg enthält die Angebotsdatenquelle zu wenige Inserate, um den Verlauf von Kaufpreis direkt zu belegen. Diese Reihen sind aus dem regionalen Preisniveau ergänzt, an den Diagrammen entsprechend gekennzeichnet und als Näherung zu lesen — nicht als gemessene Werte für diesen Ort.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2023 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m². Mangels ausreichender Angebote aus dem regionalen Umfeld ergänzt. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2023 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2023 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Westerwaldkreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Bellingen | 56459 | 8,46 € | 728 € | 13,95 % |
| Hardt | 56472 | 6,88 € | 603 € | 13,69 % |
| Unnau | 57648 | 7,86 € | 710 € | 13,29 % |
| Freilingen | 56244 | 8,24 € | 857 € | 11,54 % |
| Liebenscheid | 56479 | 7,52 € | 789 € | 11,43 % |
| Caan | 56237 | 7,11 € | 773 € | 11,04 % |
| Wahlrod | 57614 | 8,42 € | 932 € | 10,85 % |
| Stockum-Püschen | 56459 | 5,98 € | 693 € | 10,36 % |