Westernohe
Westernohe (PLZ 56479) liegt im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 947 Einwohner auf 7,5 km², das entspricht 126 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,46 € pro m², der Kaufpreis bei 2.016 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 5,04 % und ein Kaufpreisfaktor von 19,9 — rechnerisch sind das 20 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Westernohe über dem Renditeniveau von 57 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 5,30 € auf 7,66 € pro m², im Mittel 4,7 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 8,3 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 6,6 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,9 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Westerwaldkreis Rang 222 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 343, Stärkerang 186). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Oberrod, Elsoff (Westerwald) und Hüblingen an.
Immobilienpreise in Westernohe im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Westernohe
Westernohe ist eine Gemeinde im Westerwaldkreis mit 947 Einwohnern, die durch hohe Immobilienpreise und eine niedrige Bruttomietrendite auffällt. Die Angebotsmiete liegt mit 8,46 €/m² über dem Kreis- und Landesdurchschnitt, der Kaufpreis von 2.016 €/m² ist der höchste unter den Nachbarorten. Die Rendite von 5,04 % liegt unter allen Vergleichswerten. Die Bevölkerung wuchs seit 2015 um 6,6 %, die Arbeitslosenquote beträgt 2,89 %. Der Westerwaldkreis schneidet im Prognos-Zukunftsatlas gemischt ab.
Marktüberblick: Hohe Preise bei moderater Rendite
Westernohe liegt im Hohen Westerwald auf 425 m Höhe und gehört zur Verbandsgemeinde Rennerod. Die 7,5 km² große Gemeinde hat 947 Einwohner (Stand 2024) und eine Bevölkerungsdichte von 126 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Ort ist durch das Bundeszentrum der Deutschen Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (DPSG) mit einem 28 Hektar großen Zeltplatz überregional bekannt. Die B 54 verläuft etwa drei Kilometer westlich durch Rennerod, die nächste Autobahnanschlussstelle Herborn an der A 45 liegt 22 Kilometer entfernt. Der nächstgelegene ICE-Halt ist Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main.
Auf dem lokalen Immobilienmarkt zeigt sich ein Bild hoher Preise bei moderater Rendite. Die Angebotsmiete liegt bei 8,46 Euro pro Quadratmeter und damit über dem Durchschnitt des Westerwaldkreises (7,85 Euro) und des Landes Rheinland-Pfalz (8,08 Euro), jedoch unter dem Bundesdurchschnitt (8,92 Euro). Der Angebotskaufpreis von 2.016 Euro pro Quadratmeter übertrifft den Kreiswert (1.727 Euro) deutlich, liegt aber knapp unter dem Landesdurchschnitt (2.030 Euro) und dem Bundesdurchschnitt (2.409 Euro).
Preisentwicklung: Dynamik mit Schwankungen
Die Angebotsmiete ist von 5,30 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 7,66 Euro im Jahr 2026 gestiegen – ein Anstieg von 45 Prozent in acht Jahren, was einer jährlichen Wachstumsrate von 4,7 Prozent entspricht. Der Verlauf war dabei nicht linear: Nach einem Anstieg auf 7,65 Euro im Jahr 2021 folgte ein Rückgang auf 6,31 Euro im Jahr 2023, bevor die Miete 2024 wieder auf 8,00 Euro anstieg, 2025 auf 7,00 Euro sank und 2026 erneut auf 7,66 Euro stieg.
Der Kaufpreis zeigt eine noch stärkere Volatilität. Von 1.749 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2021 ging er 2022 leicht auf 1.677 Euro zurück, erholte sich 2025 auf 1.958 Euro und legte 2026 mit 2.606 Euro pro Quadratmeter deutlich zu. Die jährliche Wachstumsrate des Kaufpreises liegt bei 8,3 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 19,85 liegt damit über dem des Westerwaldkreises (18,47), aber unter dem des Landes Rheinland-Pfalz (21,16).
Regionale Einordnung: Preise und Demografie
Die Bruttomietrendite von 5,04 Prozent ist ein Indikator dafür, wie sich die hohen Kaufpreise auf die Rendite auswirken. Sie liegt unter dem Kreisdurchschnitt (5,93 Prozent), dem Landesdurchschnitt (5,25 Prozent) und dem Bundesdurchschnitt (5,10 Prozent). Der Grund liegt im Kaufpreis: Er liegt mit dem 1,17-Fachen des Kreisdurchschnitts stärker über dem Mittel als die Miete mit dem 1,08-Fachen. Das drückt die Rendite unter das regionale Niveau.
Im Vergleich zu den acht Nachbarorten im Umkreis von bis zu 5 Kilometern weist Westernohe den höchsten Angebotskaufpreis auf (2.016 Euro pro Quadratmeter). Nur Seck (2.034 Euro) und Mengerskirchen (2.135 Euro) liegen leicht darüber. Gleichzeitig hat Westernohe die höchste Angebotsmiete aller Nachbarorte (8,46 Euro). Die Rendite von 5,04 Prozent liegt damit im unteren Drittel der Nachbarn: Sie ist höher als die von Hüblingen (4,18 Prozent), Waldmühlen (3,78 Prozent) und Seck (4,52 Prozent), aber niedriger als die von Oberrod (8,55 Prozent), Elsoff (6,94 Prozent), Rennerod (7,73 Prozent), Irmtraut (5,59 Prozent) und Mengerskirchen (4,55 Prozent). Der Unterschied ist vor allem auf die deutlich höheren Kaufpreise in Westernohe zurückzuführen.
Die Bevölkerung Westernohe wuchs von 888 Einwohnern im Jahr 2015 auf 947 im Jahr 2024, was einer Zunahme von 6,6 Prozent entspricht. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 2,89 Prozent mit 17 arbeitslosen Personen – ein Wert, der deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt.
Standortfaktoren: Struktur und Infrastruktur
Der Westerwaldkreis, dem Westernohe angehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 von rund 400 deutschen Kreisen den Gesamtrang 222. Die Teilindizes zeigen ein gemischtes Bild: Im Bereich Wettbewerb und Innovation (Rang 140) und bei Wohlstand und sozialer Lage (Rang 127) schneidet der Kreis überdurchschnittlich ab. Dagegen liegen die Werte für Demografie (Rang 311), Arbeitsmarkt (Rang 326) und Dynamik (Rang 343) im unteren Drittel. Diese strukturellen Schwächen in Dynamik und Demografie stehen im Widerspruch zur positiven Bevölkerungsentwicklung Westernohe selbst, die seit 2015 um 6,6 Prozent zulegte.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die Lagefaktor-Daten beziehen sich auf den Kreis Westerwaldkreis und nicht auf die Gemeinde Westernohe selbst.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Westernohe entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Westernohe
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 5,30 €/m² |
| 2019 | 6,74 €/m² |
| 2021 | 7,65 €/m² |
| 2022 | 7,41 €/m² |
| 2023 | 6,31 €/m² |
| 2024 | 8,00 €/m² |
| 2025 | 7,00 €/m² |
| 2026 | 7,66 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Westernohe
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 1.749 €/m² |
| 2022 | 1.677 €/m² |
| 2025 | 1.958 €/m² |
| 2026 | 2.606 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Westernohe
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 5,25 % |
| 2022 | 5,30 % |
| 2025 | 4,29 % |
| 2026 | 3,53 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Westernohe
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 888 Einwohner |
| 2016 | 913 Einwohner |
| 2017 | 892 Einwohner |
| 2018 | 906 Einwohner |
| 2019 | 909 Einwohner |
| 2020 | 930 Einwohner |
| 2021 | 919 Einwohner |
| 2022 | 908 Einwohner |
| 2023 | 947 Einwohner |
| 2024 | 947 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Westernohe
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 3,22 % |
| 2016 | 2,73 % |
| 2017 | 2,95 % |
| 2018 | 2,30 % |
| 2019 | 2,05 % |
| 2020 | 3,10 % |
| 2021 | 2,17 % |
| 2022 | 2,21 % |
| 2023 | 2,89 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 222 Rang |
| Dynamik | 343 Rang |
| Stärke | 186 Rang |
| Demografie | 311 Rang |
| Arbeitsmarkt | 326 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 140 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 127 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Westernohe liegt im Band 5–6 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Westernohe im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Westernohe ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Westernohe ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Westernohe
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Westernohe | 8,46 €/m² |
| Rennerod | 8,31 €/m² |
| Mengerskirchen | 8,10 €/m² |
| Oberrod | 7,93 €/m² |
| Irmtraut | 7,85 €/m² |
| Seck | 7,67 €/m² |
| Elsoff (Westerwald) | 7,39 €/m² |
| Hüblingen | 7,04 €/m² |
| Neunkirchen | 6,97 €/m² |
| Waldmühlen | 6,27 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Westernohe ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Westernohe
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Oberrod | 8,55 % |
| Rennerod | 7,73 % |
| Elsoff (Westerwald) | 6,94 % |
| Irmtraut | 5,59 % |
| Westernohe | 5,04 % |
| Mengerskirchen | 4,55 % |
| Seck | 4,52 % |
| Hüblingen | 4,18 % |
| Neunkirchen | 3,96 % |
| Waldmühlen | 3,78 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Oberrod | 1,9 km | 56479 | 7,93 € | 1.113 € | 8,55 % |
| Elsoff (Westerwald) | 1,9 km | 56479 | 7,39 € | 1.278 € | 6,94 % |
| Hüblingen | 2,6 km | 56479 | 7,04 € | 2.024 € | 4,18 % |
| Waldmühlen | 2,6 km | 56479 | 6,27 € | 1.990 € | 3,78 % |
| Rennerod, Stadt | 3,4 km | 56477 | 8,31 € | 1.290 € | 7,73 % |
| Seck | 3,8 km | 56479 | 7,67 € | 2.034 € | 4,52 % |
| Irmtraut | 4,5 km | 56479 | 7,85 € | 1.685 € | 5,59 % |
| Mengerskirchen, Marktflecken | 4,7 km | 35794 | 8,10 € | 2.135 € | 4,55 % |
| Neunkirchen | 4,7 km | 56479 | 6,97 € | 2.112 € | 3,96 % |
Wo liegt Westernohe?
Lage
Westernohe auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Westernohe
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,46 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.016 € |
| Bruttomietrendite | 5,04 % |
| Kaufpreisfaktor | 19,9 |
| Einwohner | 947 |
| Einwohner je km² | 126 |
| Fläche (km²) | 7,5 |
| Arbeitslosenquote | 2,9 % |
| Prognos-Gesamtrang | #222 |
| Prognos Dynamikrang | #343 |
| Prognos Stärkerang | #186 |
| Koordinaten | 50,5875, 8,0988 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Westernohe
Was kostet eine Wohnung in Westernohe?
Der aktuelle Angebotspreis für Wohnraum in Westernohe liegt bei rund 8,46 Euro pro Quadratmeter Miete und 2.016 Euro pro Quadratmeter Kaufpreis. Diese Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar. Im Vergleich zum Westerwaldkreis (7,85 Euro Miete, 1.727 Euro Kaufpreis) liegt Westernohe deutlich darüber, während der Landesdurchschnitt in Rheinland-Pfalz bei 8,08 Euro Miete und 2.030 Euro Kaufpreis liegt.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Westernohe entwickelt?
Die Mietpreise in Westernohe sind seit 2018 von 5,30 auf aktuell 8,46 Euro pro Quadratmeter gestiegen, was einer jährlichen Wachstumsrate von rund 4,7 Prozent entspricht. Allerdings zeigt die Entwicklung starke Schwankungen – zwischen 2022 und 2023 fiel die Miete von 7,41 auf 6,31 Euro, bevor sie 2024 wieder auf 8,00 Euro anstieg. Bei den Kaufpreisen legten die Werte von 1.749 Euro pro Quadratmeter (2021) auf 2.016 Euro (aktuell) zu, was einer jährlichen Steigerungsrate von etwa 8,3 Prozent entspricht.
Wie teuer ist Wohnen in Westernohe im Vergleich zum Westerwaldkreis?
Westernohe liegt bei beiden Kennzahlen über dem Kreisdurchschnitt: Die Angebotsmiete von 8,46 Euro pro Quadratmeter ist höher als der Westerwald-Durchschnitt von 7,85 Euro, und der Kaufpreis von 2.016 Euro pro Quadratmeter übersteigt den Kreiswert von 1.727 Euro. Der Kaufpreisfaktor von 19,85 liegt ebenfalls über dem Kreisdurchschnitt von 18,47, was bedeutet, dass man in Westernohe etwas mehr Jahre Bruttomiete zahlen muss, um den Kaufpreis zu decken. Im Landesvergleich schneidet Westernohe jedoch günstiger ab – der Kaufpreis liegt unter dem rheinland-pfälzischen Durchschnitt von 2.030 Euro.
Wie hoch ist die Bruttomietrendite in Westernohe?
Die Bruttomietrendite in Westernohe beträgt 5,04 Prozent. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt des Westerwaldkreises (5,93 Prozent) und auch unter dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (5,25 Prozent). Im Perzentilvergleich liegt Westernohe mit einem Wert von 57,2 im Bundesland – das bedeutet, dass rund 57 Prozent der Orte in Rheinland-Pfalz eine niedrigere Bruttomietrendite aufweisen. Der Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent liegt zwar über dem Wert von Westernohe, was auf eine ungleiche Verteilung der Renditen im Bundesland hindeutet.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Westernohe?
Die Einwohnerzahl in Westernohe ist seit 2015 von 888 auf 947 im Jahr 2024 gestiegen, was einem Wachstum von rund 6,6 Prozent entspricht. Bei einer Fläche von 7,5 Quadratkilometern ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 126 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 17 Prozent und schwankte in den vergangenen Jahren zwischen 12 und 18 Prozent.
Woher stammen die Daten zu Westernohe?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Westernohe sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Westernohe führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Westerwaldkreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Bellingen | 56459 | 8,46 € | 728 € | 13,95 % |
| Hardt | 56472 | 6,88 € | 603 € | 13,69 % |
| Unnau | 57648 | 7,86 € | 710 € | 13,29 % |
| Freilingen | 56244 | 8,24 € | 857 € | 11,54 % |
| Liebenscheid | 56479 | 7,52 € | 789 € | 11,43 % |
| Caan | 56237 | 7,11 € | 773 € | 11,04 % |
| Wahlrod | 57614 | 8,42 € | 932 € | 10,85 % |
| Stockum-Püschen | 56459 | 5,98 € | 693 € | 10,36 % |