Sankt Martin
Sankt Martin (PLZ 67487) liegt im Kreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 1.676 Einwohner auf 11,2 km², das entspricht 150 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,54 € pro m², der Kaufpreis bei 3.329 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,80 % und ein Kaufpreisfaktor von 26,3 — rechnerisch sind das 26 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Sankt Martin über dem Renditeniveau von 18 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,35 € auf 12,25 € pro m², im Mittel 8,6 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -1,9 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 3,3 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,6 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Südliche Weinstraße Rang 263 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 209, Stärkerang 268). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Maikammer, Edenkoben und Rhodt unter Rietburg an.
Immobilienpreise in Sankt Martin im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortbericht: Sankt Martin (Pfalz)
Sankt Martin ist die kleinste Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Maikammer im Landkreis Südliche Weinstraße. Der Immobilienmarkt weist überdurchschnittlich hohe Preise auf – sowohl bei Miete als auch bei Kaufpreis – bei gleichzeitig niedriger Bruttomietrendite von 3,8 %. Die Zeitreihen zeigen starke Schwankungen, insbesondere beim Kaufpreis, der 2023 auf 1.691 €/m² einbrach und sich 2024 wieder auf 3.324 €/m² erholte. Die Bevölkerung ist seit 2015 um 3,3 % gesunken. Der Landkreis rangiert im Prognos-Zukunftsatlas im Mittelfeld, wobei der Wohlstandsindex mit Rang 101 herausragt.
Marktüberblick: Hohe Preise bei niedriger Rendite
Sankt Martin ist eine der kleinsten Gemeinden im Landkreis Südliche Weinstraße und gehört zur Verbandsgemeinde Maikammer. Auf 11,2 km² leben rund 1.676 Menschen, was einer Bevölkerungsdichte von 150 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Die Gemeinde liegt eingebettet in das Sankt Martiner Tal am Ostabhang der Haardt, mit Blick auf die Rheinebene. Weinbau ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor des Ortes.
Der Immobilienmarkt zeichnet sich durch überdurchschnittlich hohe Preise aus. Die Angebotsmiete liegt bei 10,54 Euro je Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 3.329 Euro je Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem Kreis- und Landesdurchschnitt. Der Kaufpreisfaktor beträgt 26,33, was bedeutet, dass der Quadratmeterkaufpreis dem 26,33-fachen der jährlichen Kaltmiete entspricht. Die daraus resultierende Bruttomietrendite von 3,8 % liegt im unteren Bereich – sowohl im Kreisvergleich als auch im Landesvergleich. Im Bundesland liegt Sankt Martin bei der Rendite auf dem 17,8. Perzentil, also unter den 18 % der Orte mit den niedrigsten Renditen.
Preis- und Mietentwicklung: Volatilität auf engem Raum
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen eine bemerkenswerte Volatilität, die über die allgemeine Marktentwicklung hinausgeht.
Bei der Angebotsmiete stieg der Wert von 6,35 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 auf einen Höchstwert von 12,25 Euro im Jahr 2026. Dazwischen lagen starke Schwankungen: 2022 erreichte die Miete mit 11,39 Euro einen ersten Höhepunkt, fiel dann aber 2023 und 2024 auf rund 10,10 Euro zurück, bevor sie 2026 wieder stark anstieg. Der jährliche Wachstumsindex (CAGR) über den gesamten Zeitraum beträgt 8,56 Prozent.
Beim Kaufpreis ist die Schwankungsbreite noch deutlicher. Von 2.791 Euro je Quadratmeter im Jahr 2018 stieg der Preis bis 2021 auf 4.329 Euro, fiel dann 2023 auf einen Tiefstwert von 1.691 Euro – ein Rückgang von über 60 Prozent vom Höchstwert – und erholte sich 2024 auf 3.324 Euro. Der CAGR über den gesamten Zeitraum liegt bei -1,94 Prozent, was den Netto-Rückgang über die Jahre widerspiegelt. Die Kaufpreisentwicklung ist also durch einen starken Anstieg, einen tiefen Einbruch und eine teilweise Erholung gekennzeichnet.
Beide Reihen sind nicht als geschätzt gekennzeichnet, was auf eine hinreichende Datenbasis aus Inseraten schließen lässt.
Regionale Einordnung: Über dem Kreis- und Landesdurchschnitt
Sankt Martin liegt im oberen Preissegment des Landkreises Südliche Weinstraße. Die Angebotsmiete von 10,54 Euro je Quadratmeter übertrifft den Kreisdurchschnitt von 9,43 Euro um rund 12 Prozent. Der Kaufpreis von 3.329 Euro je Quadratmeter liegt 22,5 Prozent über dem Kreiswert von 2.717 Euro.
Im Landesvergleich ist die Abweichung noch größer. Die rheinland-pfälzische Durchschnittsmiete beträgt 8,08 Euro, der durchschnittliche Quadratmeterkaufpreis 2.030 Euro. Sankt Martin liegt damit bei der Miete 30,4 Prozent und beim Kaufpreis 63,9 Prozent über dem Landesmittel.
Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein differenziertes Bild. Maikammer, nur zwei Kilometer entfernt, weist mit 10,94 Euro eine leicht höhere Miete und mit 3.488 Euro einen höheren Kaufpreis auf. Edenkoben, ebenfalls in zwei Kilometern Entfernung, hat mit 11,36 Euro die höchste Miete im direkten Umfeld, aber mit 2.588 Euro einen deutlich niedrigeren Kaufpreis als Sankt Martin. Weyher in der Pfalz, vier Kilometer entfernt, weist mit 4.042 Euro den höchsten Kaufpreis aller Nachbarorte auf, bei einer niedrigeren Miete von 10,10 Euro. Der Kaufpreisfaktor von 26,33 liegt damit in der Mitte der Nachbargemeinden.
Die niedrige Bruttomietrendite von 3,8 % ist im Kreisvergleich unter dem Durchschnitt von 4,39 %. Im Nachbarortvergleich liegt sie knapp unter der von Rhodt unter Rietburg (4,09 %) und deutlich über der von Weyher (3,0 %). Damit gehört Sankt Martin im Rendite-Vergleich zum unteren Mittelfeld der Nachbargemeinden.
Standortfaktoren: Weinbauort mit Demografie-Herausforderung
Der Landkreis Südliche Weinstraße erreicht im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 263 von rund 400 deutschen Kreisen. Damit liegt er im unteren Mittelfeld. Die Teilindizes zeigen unterschiedliche Profile: Der Wohlstands- und soziale Lage-Index erreicht mit Rang 101 ein gutes Ergebnis, während der Wettbewerb und Innovation-Index mit Rang 328 schwächer abschneidet. Der Demografie-Index liegt mit Rang 354 am unteren Ende, was auf die alternde Bevölkerung und den Bevölkerungsrückgang im Kreis hinweist.
Die Einwohnerzahl von Sankt Martin ist seit 2015 von 1.734 auf 1.676 im Jahr 2024 um 3,3 Prozent gesunken. Dieser Rückgang entspricht dem bundesweiten Trend kleinerer ländlicher Gemeinden, ist aber im lokalen Kontext relevant, da er die Nachfrage nach Wohnraum strukturell dämpft.
Die Arbeitslosenquote stieg von 1,88 Prozent im Jahr 2015 auf 3,57 Prozent im Jahr 2023 – mehr als doppelt so hoch. Trotz des Anstieg liegt sie im historischen Vergleich mit rund 3,6 Prozent noch immer unter dem deutschen Durchschnitt.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die nächstgelegenen Hochschulstandorte liegen in Neustadt an der Weinstraße und Landau in der Pfalz, was den Ort als reine Wohn- und Weinbaugemeinde ohne studentische Nachfrage charakterisiert.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Sankt Martin entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Sankt Martin
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 6,35 €/m² |
| 2019 | 8,14 €/m² |
| 2020 | 7,63 €/m² |
| 2021 | 8,43 €/m² |
| 2022 | 11,39 €/m² |
| 2023 | 10,19 €/m² |
| 2024 | 10,10 €/m² |
| 2025 | 9,41 €/m² |
| 2026 | 12,25 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Sankt Martin
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 2.791 €/m² |
| 2019 | 2.717 €/m² |
| 2020 | 4.138 €/m² |
| 2021 | 4.329 €/m² |
| 2022 | 3.518 €/m² |
| 2023 | 1.691 €/m² |
| 2024 | 3.324 €/m² |
| 2025 | 3.227 €/m² |
| 2026 | 2.386 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Sankt Martin
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 2,73 % |
| 2019 | 3,59 % |
| 2020 | 2,21 % |
| 2021 | 2,34 % |
| 2022 | 3,88 % |
| 2023 | 7,23 % |
| 2024 | 3,65 % |
| 2025 | 3,50 % |
| 2026 | 6,16 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Sankt Martin
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.734 Einwohner |
| 2016 | 1.703 Einwohner |
| 2017 | 1.712 Einwohner |
| 2018 | 1.681 Einwohner |
| 2019 | 1.691 Einwohner |
| 2020 | 1.670 Einwohner |
| 2021 | 1.695 Einwohner |
| 2022 | 1.683 Einwohner |
| 2023 | 1.676 Einwohner |
| 2024 | 1.676 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Sankt Martin
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,88 % |
| 2016 | 1,86 % |
| 2017 | 1,94 % |
| 2018 | 2,02 % |
| 2019 | 2,14 % |
| 2020 | 3,19 % |
| 2021 | 2,86 % |
| 2022 | 3,47 % |
| 2023 | 3,57 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 263 Rang |
| Dynamik | 209 Rang |
| Stärke | 268 Rang |
| Demografie | 354 Rang |
| Arbeitsmarkt | 213 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 328 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 101 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Sankt Martin liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Sankt Martin im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Sankt Martin ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Sankt Martin ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Sankt Martin
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Edenkoben | 11,36 €/m² |
| Roschbach | 11,13 €/m² |
| Maikammer | 10,94 €/m² |
| Hainfeld | 10,91 €/m² |
| Sankt Martin | 10,54 €/m² |
| Kirrweiler (Pfalz) | 10,17 €/m² |
| Weyher in der Pfalz | 10,10 €/m² |
| Edesheim | 9,86 €/m² |
| Rhodt unter Rietburg | 9,54 €/m² |
| Venningen | 8,87 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Sankt Martin ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Sankt Martin
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Edenkoben | 5,27 % |
| Kirrweiler (Pfalz) | 4,97 % |
| Venningen | 4,90 % |
| Roschbach | 4,89 % |
| Rhodt unter Rietburg | 4,09 % |
| Sankt Martin | 3,80 % |
| Maikammer | 3,77 % |
| Hainfeld | 3,43 % |
| Edesheim | 3,24 % |
| Weyher in der Pfalz | 3,00 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Maikammer | 2,0 km | 67487 | 10,94 € | 3.488 € | 3,77 % |
| Edenkoben, Stadt | 2,6 km | 67480 | 11,36 € | 2.588 € | 5,27 % |
| Rhodt unter Rietburg | 3,5 km | 76835 | 9,54 € | 2.800 € | 4,09 % |
| Weyher in der Pfalz | 4,0 km | 76835 | 10,10 € | 4.042 € | 3,00 % |
| Kirrweiler (Pfalz) | 4,4 km | 67489 | 10,17 € | 2.454 € | 4,97 % |
| Edesheim | 4,7 km | 67483 | 9,86 € | 3.655 € | 3,24 % |
| Hainfeld | 4,9 km | 76835 | 10,91 € | 3.816 € | 3,43 % |
| Venningen | 5,5 km | 67482 | 8,87 € | 2.173 € | 4,90 % |
| Roschbach | 6,2 km | 76835 | 11,13 € | 2.732 € | 4,89 % |
Wo liegt Sankt Martin?
Lage
Sankt Martin auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Sankt Martin
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 10,54 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.329 € |
| Bruttomietrendite | 3,80 % |
| Kaufpreisfaktor | 26,3 |
| Einwohner | 1.676 |
| Einwohner je km² | 150 |
| Fläche (km²) | 11,2 |
| Arbeitslosenquote | 3,6 % |
| Prognos-Gesamtrang | #263 |
| Prognos Dynamikrang | #209 |
| Prognos Stärkerang | #268 |
| Koordinaten | 49,3011, 8,1046 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Sankt Martin
Was kostet eine Wohnung in Sankt Martin?
Die Angebotsmiete für Wohnungen in Sankt Martin liegt bei 10,54 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 3.329 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte liegen deutlich über dem Durchschnitt des Kreises Südliche Weinstraße (Miete: 9,43 Euro, Kaufpreis: 2.717 Euro) und auch über dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (Miete: 8,08 Euro, Kaufpreis: 2.030 Euro). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und stellen keinen amtlichen Mietspiegel dar.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Sankt Martin entwickelt?
Die Angebotsmiete ist in der betrachteten Zeit von 6,35 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 12,25 Euro (2026) gestiegen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 8,56 Prozent entspricht. Der Angebotskaufpreis zeigt dagegen ein anderes Bild: Er schwankte stark zwischen 1.691 Euro (2023) und 4.329 Euro (2021) und liegt 2026 bei 2.386 Euro pro Quadratmeter, was einer jährlichen Veränderung von -1,94 Prozent entspricht. Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Welche Bruttomietrendite bietet eine Kapitalanlage in Sankt Martin?
Die Bruttomietrendite in Sankt Martin beträgt 3,8 Prozent, was deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 4,39 Prozent und dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz von 5,25 Prozent liegt. Mit einem Perzentilrang von 17,76 im Bundesland liegt Sankt Martin bei der Rendite unter den schlechteren 18 Prozent der Orte. Der Kaufpreisfaktor von 26,33 ist ebenfalls höher als der Kreisdurchschnitt von 24,38 und der Landesdurchschnitt von 21,16, was ein hohes Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete anzeigt.
Wie schneidet Sankt Martin im Vergleich zu den Nachbarorten ab?
Im Umkreis von bis zu 5,5 Kilometern zeigt Sankt Martin ein gemischtes Bild. Die Angebotsmiete von 10,54 Euro pro Quadratmeter liegt im Mittelfeld der Nachbargemeinden — höher als in Venningen (8,87 Euro) und Rhodt unter Rietburg (9,54 Euro), aber niedriger als in Edenkoben (11,36 Euro) und Maikammer (10,94 Euro). Bei der Bruttomietrendite liegt Sankt Martin mit 3,8 Prozent über Weyher (3,0 Prozent) und Edesheim (3,24 Prozent), aber unter Edenkoben (5,27 Prozent) und Kirrweiler (4,97 Prozent).
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Sankt Martin?
Die Bevölkerung in Sankt Martin ist seit 2015 leicht rückläufig: Von 1.734 Einwohnern (2015) auf 1.676 (2024), einem Rückgang von rund 3,3 Prozent. Die Bevölkerungsdichte beträgt 150 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 35 Prozent und ist damit deutlich höher als in den Vorjahren, als sie zwischen 21 und 23 Prozent lag.
Wie ist die wirtschaftliche Zukunftsaussicht für Sankt Martin?
Der Kreis Südliche Weinstraße, zu dem Sankt Martin gehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Rang 263 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders schlecht schneidet der Kreis im Index "Wettbewerb und Innovation" mit Rang 328 ab, während er im Index "Wohlstand und soziale Lage" mit Rang 101 deutlich besser dasteht. Am Ort selbst gibt es keine Hochschulen.
Woher stammen die Daten zu Sankt Martin?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Sankt Martin sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Sankt Martin führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Südliche Weinstraße
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Dernbach | 76857 | 10,53 € | 1.234 € | 10,24 % |
| Ramberg | 76857 | 11,76 € | 1.770 € | 7,97 % |
| Frankweiler | 76833 | 10,18 € | 1.673 € | 7,30 % |
| Oberhausen | 76887 | 8,39 € | 1.607 € | 6,27 % |
| Insheim | 76865 | 10,00 € | 1.917 € | 6,26 % |
| Silz | 76857 | 7,36 € | 1.420 € | 6,22 % |
| Ranschbach | 76829 | 10,28 € | 2.102 € | 5,87 % |
| Vorderweidenthal | 76889 | 9,32 € | 1.927 € | 5,81 % |