Bayerfeld-Steckweiler
Bayerfeld-Steckweiler (PLZ 67808) liegt im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 385 Einwohner auf 8,6 km², das entspricht 45 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,77 € pro m², der Kaufpreis bei 1.450 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 7,26 % und ein Kaufpreisfaktor von 13,8 — rechnerisch sind das 14 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Bayerfeld-Steckweiler über dem Renditeniveau von 88 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2021 und 2025 stieg die Miete von 5,50 € auf 6,50 € pro m², im Mittel 4,3 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 4,8 % pro Jahr schneller als die Mieten, was die Rendite gedrückt hat. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2020 um 5,6 % verringert — ein Punkt, der bei der Vermietbarkeit einzukalkulieren ist. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 7,3 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Donnersbergkreis Rang 371 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 375, Stärkerang 362). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Stahlberg, Mannweiler-Cölln und Dielkirchen an.
Immobilienpreise in Bayerfeld-Steckweiler im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Bayerfeld-Steckweiler
Bayerfeld-Steckweiler im Donnersbergkreis: kleine ländliche Gemeinde mit überdurchschnittlicher Bruttomietrendite von 7,26 %, niedrigen Kaufpreisen (1.450 €/m²) und einer Kaufpreismiete von 8,77 €/m². Die Gemeinde verliert seit 2020 Bevölkerung (-5,6 %), die Arbeitslosenquote liegt bei 7,32 %. Der Prognos-Zukunftsatlas rangiert den Donnersbergkreis auf Platz 371 von rund 400 Kreisen. Alle Zeitreihen sind geschätzt.
Marktüberblick
Bayerfeld-Steckweiler präsentiert sich als ländlicher Immobilienmarkt mit einer ungewöhnlichen Preisstruktur: Die Angebotsmiete von 8,77 Euro je Quadratmeter liegt über dem Kreisdurchschnitt des Donnersbergkreises (8,01 Euro) und knapp über dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (8,08 Euro). Der Angebotskaufpreis von 1.450 Euro je Quadratmeter liegt dagegen deutlich unter dem Kreiswert von 1.884 Euro und dem Landeswert von 2.030 Euro. Diese Kombination aus relativ hoher Miete und relativ niedrigem Kaufpreis führt zu einer Bruttomietrendite von 7,26 Prozent – einem der höchsten Werte im Bundesland. Mit einem Kaufpreisfaktor von 13,78 liegt der Ort weit unter dem Kreisdurchschnitt von 19,81 und dem Landesdurchschnitt von 21,16. Die Renditeposition im 88. Perzentil aller 2.300 Orte in Rheinland-Pfalz unterstreicht die Ausnahmestellung des Marktes.
Die hohe Rendite entsteht rein rechnerisch aus der Diskrepanz zwischen Miete und Kaufpreis: Der Kaufpreis liegt mit 77 Prozent des Kreiswerts deutlich unter dem Mittel, während die Miete mit 109 Prozent des Kreiswerts darüber liegt. In der Region ist diese Konstellation einmalig.
Preis- und Mietentwicklung
Die vorliegenden Zeitreihen für Miete und Kaufpreis sind als geschätzt gekennzeichnet. Die geschätzte Angebotsmiete stieg von 5,50 Euro je Quadratmeter im Jahr 2021 auf 6,50 Euro im Jahr 2025 – das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von rund 4,3 Prozent. Der geschätzte Angebotskaufpreis entwickelte sich von 1.200 Euro im Jahr 2021 auf 1.450 Euro im Jahr 2025, was einem jährlichen Anstieg von rund 4,8 Prozent entspricht.
Beide aktuellen Angebotswerte liegen systematisch über den Zeitreihendaten – die Inseratmiete von 8,77 Euro liegt 35 Prozent über dem geschätzten Zeitreihenwert von 6,50 Euro für 2025. Der aktuelle Kaufpreis von 1.450 Euro entspricht exakt dem geschätzten Zeitreihenwert für 2025. Die Diskrepanz bei den Mieten zeigt, dass die Inserate die tatsächlichen Transaktionswerte überschreiten, während der Kaufpreismarkt sich im geschätzten Bereich bewegt.
Regionale Einordnung
Im Vergleich zu den acht Nachbargemeinden im Umkreis von bis zu 3,8 Kilometern weist Bayerfeld-Steckweiler die höchste Bruttomietrendite von 7,26 Prozent auf. Der nächstgelegene Nachbarort Stahlberg (1,7 km) erreicht mit 5,96 Prozent eine um mehr als einen Prozentpunkt niedrigere Rendite, Mannweiler-Cölln (2 km) liegt mit 4,13 Prozent sogar deutlich darunter. Die Kaufpreise der Nachbarn variieren stark: von 1.450 Euro in Bayerfeld-Steckweiler und Stahlberg bis zu 2.393 Euro in Mannweiler-Cölln. Die Mieten der Nachbarn liegen zwischen 7,16 Euro (Dielkirchen) und 8,24 Euro (Mannweiler-Cölln) – Bayerfeld-Steckweiler liegt mit 8,77 Euro über allen Nachbarwerten.
Im überregionalen Vergleich schneidet der Donnersbergkreis bei den Kaufpreisen (1.884 Euro) und der Bruttomietrendite (5,49 Prozent) schlechter ab als der Landesdurchschnitt (2.030 Euro bzw. 5,25 Prozent). Bayerfeld-Steckweiler hebt sich vom Kreisdurchschnitt ab, indem es niedrigere Kaufpreise mit höheren Mieten kombiniert – eine Konstellation, die in der Region einzigartig ist. Der Kreis liegt insgesamt unter dem Bundesdurchschnitt bei den Kaufpreisen (2.409 Euro), was die ländliche Struktur des Donnersbergkreises widerspiegelt.
Demografie und Arbeitsmarkt
Die Gemeinde verzeichnet einen deutlichen Bevölkerungsrückgang: Von 408 Einwohnern im Jahr 2020 sank die Zahl auf 385 im Jahr 2022 und blieb dort bis 2024 stabil. Insgesamt entspricht dies einem Rückgang von 5,6 Prozent innerhalb von vier Jahren. Die Bevölkerungsdichte beträgt 45 Einwohner je Quadratkilometer – ein Wert, der die ländliche Struktur unterstreicht. Der Bevölkerungsstand von 393 Einwohnern zum 31. Dezember 2025 (laut Statistischem Landesamt Rheinland-Pfalz) zeigt eine leichte Erholung gegenüber dem Tiefststand von 385.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 7,32 Prozent und entspricht 18 arbeitslosen Personen. Der Verlauf der Arbeitslosenquote von 5,28 Prozent im Jahr 2018 auf einen Höhepunkt von 8,5 Prozent im Jahr 2020, gefolgt von einem Rückgang auf 6,91 Prozent im Jahr 2022 und einem leichten Anstieg auf 7,32 Prozent im Jahr 2023, spiegelt die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung wider. Die aktuelle Quote liegt über dem Bundesdurchschnitt und kennzeichnet den strukturellen Arbeitsmarkt des ländlichen Raums.
Standortfaktoren
Der Donnersbergkreis, dem Bayerfeld-Steckweiler angehört, rangiert im Prognos-Zukunftsatlas 2025 auf Platz 371 von rund 400 deutschen Kreisen im Gesamtindex. Die Teilindizes zeigen unterschiedliche Profile: Der Arbeitsmarkt-Index liegt auf Platz 396 (sehr niedrig), während der Wettbewerb-und-Innovation-Index mit Platz 281 die stärkste Position einnimmt. Der Demografie-Index (Platz 358) und der Wohlstands-Index (Platz 308) bestätigen die strukturellen Herausforderungen des ländlichen Raums.
Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die wirtschaftliche Struktur ist geprägt von Weinbau an den Hängen der Alsenz (Anbaugebiet Nahe) und einer traditionellen ländlichen Prägung. Die Bundesstraße 48 durchquert den Ort, eine direkte Anbindung an das Schienennetz besteht nicht mehr – der Bahnhof Bayerfeld-Cölln wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aufgelassen. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle Winnweiler der A63 liegt im Südosten. Diese Infrastruktur führt zu einer Abhängigkeit vom motorisierten Individualverkehr und begrenzt die Pendlermöglichkeiten in größere Städte wie Kaiserslautern oder Bad Kreuznach.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Bayerfeld-Steckweiler entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Miete in Bayerfeld-Steckweiler
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 5,50 €/m² |
| 2022 | 5,80 €/m² |
| 2023 | 6,10 €/m² |
| 2024 | 6,30 €/m² |
| 2025 | 6,50 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Geschätzter Verlauf — für diesen Ort liegen keine ausreichenden Angebotsdaten vor
Datenwerte: Kaufpreis in Bayerfeld-Steckweiler
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 1.200 €/m² |
| 2022 | 1.300 €/m² |
| 2023 | 1.380 €/m² |
| 2024 | 1.420 €/m² |
| 2025 | 1.450 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis — auf Basis des geschätzten Preisverlaufs
Datenwerte: Bruttomietrendite in Bayerfeld-Steckweiler
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 5,50 % |
| 2022 | 5,35 % |
| 2023 | 5,30 % |
| 2024 | 5,32 % |
| 2025 | 5,38 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Bayerfeld-Steckweiler
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2020 | 408 Einwohner |
| 2021 | 399 Einwohner |
| 2022 | 385 Einwohner |
| 2023 | 385 Einwohner |
| 2024 | 385 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Bayerfeld-Steckweiler
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 5,28 % |
| 2019 | 7,35 % |
| 2020 | 8,50 % |
| 2021 | 8,02 % |
| 2022 | 6,91 % |
| 2023 | 7,32 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 371 Rang |
| Dynamik | 375 Rang |
| Stärke | 362 Rang |
| Demografie | 358 Rang |
| Arbeitsmarkt | 396 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 281 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 308 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Bayerfeld-Steckweiler liegt im Band 7–8 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Bayerfeld-Steckweiler im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Bayerfeld-Steckweiler ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Bayerfeld-Steckweiler ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Bayerfeld-Steckweiler
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Bayerfeld-Steckweiler | 8,77 €/m² |
| Mannweiler-Cölln | 8,24 €/m² |
| Sitters | 8,20 €/m² |
| Finkenbach-Gersweiler | 8,09 €/m² |
| Ransweiler | 7,79 €/m² |
| Schiersfeld | 7,37 €/m² |
| Katzenbach | 7,25 €/m² |
| Stahlberg | 7,20 €/m² |
| Oberndorf | 7,20 €/m² |
| Dielkirchen | 7,16 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Bayerfeld-Steckweiler ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Bayerfeld-Steckweiler
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Bayerfeld-Steckweiler | 7,26 % |
| Stahlberg | 5,96 % |
| Sitters | 5,62 % |
| Finkenbach-Gersweiler | 5,58 % |
| Oberndorf | 5,24 % |
| Katzenbach | 4,95 % |
| Dielkirchen | 4,30 % |
| Schiersfeld | 4,22 % |
| Mannweiler-Cölln | 4,13 % |
| Ransweiler | 4,08 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Stahlberg | 1,7 km | 67808 | 7,20 € | 1.450 € | 5,96 % |
| Mannweiler-Cölln | 2,0 km | 67822 | 8,24 € | 2.393 € | 4,13 % |
| Dielkirchen | 2,5 km | 67811 | 7,16 € | 2.000 € | 4,30 % |
| Ransweiler | 2,7 km | 67808 | 7,79 € | 2.291 € | 4,08 % |
| Schiersfeld | 3,1 km | 67823 | 7,37 € | 2.097 € | 4,22 % |
| Sitters | 3,5 km | 67823 | 8,20 € | 1.750 € | 5,62 % |
| Oberndorf | 3,6 km | 67821 | 7,20 € | 1.650 € | 5,24 % |
| Finkenbach-Gersweiler | 3,8 km | 67822 | 8,09 € | 1.739 € | 5,58 % |
| Katzenbach | 3,9 km | 67806 | 7,25 € | 1.758 € | 4,95 % |
Wo liegt Bayerfeld-Steckweiler?
Lage
Bayerfeld-Steckweiler auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Bayerfeld-Steckweiler
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 8,77 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 1.450 € |
| Bruttomietrendite | 7,26 % |
| Kaufpreisfaktor | 13,8 |
| Einwohner | 385 |
| Einwohner je km² | 45 |
| Fläche (km²) | 8,6 |
| Arbeitslosenquote | 7,3 % |
| Prognos-Gesamtrang | #371 |
| Prognos Dynamikrang | #375 |
| Prognos Stärkerang | #362 |
| Koordinaten | 49,6788, 7,7976 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Bayerfeld-Steckweiler
Was kostet eine Wohnung in Bayerfeld-Steckweiler?
Der Angebotskaufpreis liegt bei 1.450 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 8,77 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Der Kaufpreis liegt damit deutlich unter dem Kreisdurchschnitt des Donnersbergkreises (1.884 Euro/m²) und dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (2.030 Euro/m²). Die Miete liegt hingegen über dem Kreis- und Landesdurchschnitt (jeweils rund 8 Euro/m²).
Wie haben sich die Immobilienpreise in Bayerfeld-Steckweiler entwickelt?
Sowohl die Miete als auch die Kaufpreise sind in den letzten Jahren gestiegen, wobei beide Reihen als Schätzung gekennzeichnet sind. Die Angebotsmiete stieg von 5,50 Euro/m² im Jahr 2021 auf 6,50 Euro/m² im Jahr 2025 (jährliche Wachstumsrate von 4,26 Prozent). Der Angebotskaufpreis entwickelte sich von 1.200 Euro/m² auf 1.450 Euro/m² (jährliche Wachstumsrate von 4,84 Prozent).
Welche Bruttomietrendite bietet eine Kapitalanlage in Bayerfeld-Steckweiler?
Die Bruttomietrendite beträgt 7,26 Prozent bei einem Kaufpreisfaktor von 13,78. Im Perzentilrang liegt Bayerfeld-Steckweiler damit auf Platz 88 von rund 2.300 Orten in Rheinland-Pfalz – rund 88 Prozent der Orte im Bundesland weisen eine niedrigere Rendite auf. Der Kaufpreisfaktor liegt deutlich unter dem Kreisdurchschnitt (19,81) und dem Landesdurchschnitt (21,16), was auf ein vergleichsweise günstiges Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete hindeutet.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Bayerfeld-Steckweiler?
Bayerfeld-Steckweiler hat 385 Einwohner (Stand 2024) bei einer Fläche von 8,59 Quadratkilometern, was einer Bevölkerungsdichte von 45 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Die Bevölkerung ist seit Beginn der Reihe im Jahr 2020 um 5,6 Prozent gesunken (von 408 auf 385 Einwohner). Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 7,32 Prozent.
Wie schneidet Bayerfeld-Steckweiler im Vergleich zu Nachbarorten ab?
Im Vergleich zu acht Nachbarorten im Umkreis bis 3,8 Kilometer Entfernung weist Bayerfeld-Steckweiler den niedrigsten Angebotskaufpreis von 1.450 Euro/m² auf – gleichauf mit Stahlberg. Die Angebotsmiete von 8,77 Euro/m² liegt jedoch über allen Nachbarwerten, die zwischen 7,16 Euro/m² (Dielkirchen) und 8,24 Euro/m² (Mannweiler-Cölln) liegen. Die daraus resultierende Bruttomietrendite von 7,26 Prozent ist deutlich höher als bei allen Nachbarorten, deren Renditen zwischen 4,08 Prozent (Ransweiler) und 5,96 Prozent (Stahlberg) liegen.
Woher stammen die Daten zu Bayerfeld-Steckweiler?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Bayerfeld-Steckweiler sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Bayerfeld-Steckweiler führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Für Bayerfeld-Steckweiler enthält die Angebotsdatenquelle zu wenige Inserate, um den Verlauf von Miete und Kaufpreis direkt zu belegen. Diese Reihen sind aus dem regionalen Preisniveau ergänzt, an den Diagrammen entsprechend gekennzeichnet und als Näherung zu lesen — nicht als gemessene Werte für diesen Ort.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m². Für diesen Ort enthält die Quelle zu wenige Angebote; der Verlauf ist aus dem regionalen Umfeld ergänzt und als Schätzung gekennzeichnet. | 2025 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten, ergänzt | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m². Mangels ausreichender Angebote aus dem regionalen Umfeld ergänzt. | 2025 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2025 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2025 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Donnersbergkreis
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Alsenz | 67821 | 8,66 € | 736 € | 14,12 % |
| Gerbach | 67813 | 7,86 € | 808 € | 11,67 % |
| Breunigweiler | 67725 | 8,69 € | 1.048 € | 9,95 % |
| Gehrweiler | 67724 | 6,29 € | 777 € | 9,71 % |
| Oberhausen an der Appel | 67822 | 10,00 € | 1.397 € | 8,59 % |
| Ilbesheim | 67294 | 7,72 € | 1.111 € | 8,34 % |
| Rittersheim | 67294 | 9,97 € | 1.473 € | 8,12 % |
| Sankt Alban | 67813 | 8,79 € | 1.350 € | 7,81 % |