Schlierbach
Schlierbach (PLZ 73278) liegt im Kreis Göppingen in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 3.946 Einwohner auf 11,0 km², das entspricht 360 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 12,41 € pro m², der Kaufpreis bei 3.373 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 4,42 % und ein Kaufpreisfaktor von 22,7 — rechnerisch sind das 23 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Schlierbach über dem Renditeniveau von 60 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 9,98 € auf 10,73 € pro m², im Mittel 0,9 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit 0,5 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 0,5 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,7 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Göppingen Rang 116 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 310, Stärkerang 91). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Ohmden, Albershausen und Notzingen an.
Immobilienpreise in Schlierbach im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt und Standortbericht Schlierbach (Württemberg)
Schlierbach ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Göppingen mit knapp 4.000 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt hohe Preise bei schwacher Rendite. Die Bevölkerung stagniert, die Arbeitslosenquote liegt strukturell über dem Landesdurchschnitt. Der Kreis Göppingen schneidet im Prognos-Zukunftsatlas im oberen Mittelfeld ab, wobei die Dynamikschwäche auffällt.
Marktüberblick: Hohe Preise bei schwacher Rendite
Der Immobilienmarkt in Schlierbach ist durch deutlich überdurchschnittliche Preise gekennzeichnet. Die Angebotsmiete liegt mit 12,41 Euro je Quadratmeter über dem Landesdurchschnitt Baden-Württembergs (11,08 Euro) und auch über dem Kreisdurchschnitt Göppingen (11,16 Euro). Der Angebotskaufpreis von 3.373 Euro je Quadratmeter liegt ebenfalls über dem Landesmittel (3.140 Euro) und dem Kreiswert (3.018 Euro).
Die Kombination aus hohen Preisen und moderaten Mieten drückt die Bruttomietrendite auf 4,42 Prozent. Damit liegt Schlierbach knapp über dem Landesdurchschnitt von 4,36 Prozent, aber unter dem Kreisdurchschnitt von 4,49 Prozent. Der Kaufpreisfaktor von 22,65 liegt leicht unter dem Landesdurchschnitt von 23,49, was bedeutet, dass sich die Preise im Verhältnis zur Miete im Landesvergleich günstig einstellen – allerdings nur im relativen Kontext.
Im regionalen Vergleich hebt sich Schlierbach durch seine hohen Mietpreise hervor. Von den acht Nachbargemeinden im Umkreis bis 4,7 km Entfernung weist nur Ebersbach an der Fils mit 13,10 Euro je Quadratmeter eine höhere Angebotsmiete aus. Der Kaufpreis liegt mit 3.373 Euro je Quadratmeter im Mittelfeld der Nachbarn – deutlich unter Notzingen (3.905 Euro), aber über Hattenhofen (3.356 Euro) und Zell unter Aichelberg (3.241 Euro).
Preisentwicklung: Volatiler Markt mit starken Schwankungen
Die Zeitreihen der letzten Jahre zeigen einen ungewöhnlich volatil verlaufenden Immobilienmarkt in Schlierbach. Der Angebotskaufpreis bewegte sich von 3.000 Euro je Quadratmeter (2018) über einen Tiefpunkt von 2.883 Euro (2020) zu einem ersten Höhepunkt von 4.222 Euro (2021), fiel dann bis 2024 auf 2.890 Euro und stieg 2025 erneut auf 4.595 Euro an. Der aktuelle Wert von 3.134 Euro (2026) liegt dazwischen.
Die Mietpreise verlaufen ähnlich unruhig: Von 9,98 Euro (2018) über 11,08 Euro (2020) und 13,32 Euro (2023) auf 10,13 Euro (2024) bis 10,73 Euro (2026). Die jährlichen Wachstumsraten liegen bei 0,91 Prozent für die Miete und 0,55 Prozent für den Kaufpreis – beide Werte sind niedrig und spiegeln die starken Schwankungen wider, die sich im Durchschnitt ausmitteln.
Die hohen Kaufpreisspitzen in 2021 und 2025 könnten auf angebotsseitige Verzerrungen zurückzuführen sein, da es sich um Inseratwerte handelt. Die Schwankungsbreite von unter 2.900 bis über 4.500 Euro je Quadratmeter beim Kaufpreis ist erheblich und deutet auf einen Markt hin, in dem einzelne hochpreisige Inserate das Bild stark verzerren können.
Demografie: Stagnation bei hoher Bevölkerungsdichte
Die Einwohnerzahl Schlierbachs liegt bei 3.946 (Stand 2024) und hat sich seit 2015 kaum verändert. Im Betrachtungszeitraum von neun Jahren betrug die Gesamtveränderung lediglich 0,48 Prozent – von 3.927 auf 3.946 Einwohner. Damit bewegt sich die Gemeinde praktisch im Stand. Ein leichter Rückgang von 3.972 Einwohnern (2018) auf 3.916 (2021) wurde seitdem durch ein leichtes Wachstum ausgeglichen.
Auf nur 10,97 km² ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 360 Einwohnern je Quadratkilometer, was für eine Gemeinde dieser Größe vergleichsweise hoch ist. Schlierbach liegt damit nahe an städtischen Verhältnissen, was die Nachfrage nach Wohnraum strukturell stützt.
Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,1 Prozent (2023) und ist damit deutlich über dem typischen baden-württembergischen Niveau. In der Zeitreihe von 2015 bis 2023 schwankte sie zwischen 4,0 Prozent (2017) und 6,9 Prozent (2020). Der Anstieg während der Pandemie und die anschließende leichte Erholung entsprechen dem bundesweiten Muster, die absolute Höhe bleibt jedoch ein struktureller Schwächepunkt der Gemeinde.
Standortfaktoren: Starker Kreis mit schwacher Dynamik
Der Landkreis Göppingen, dem Schlierbach angehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamt-Rang 116 von rund 400 deutschen Kreisen. Damit befindet sich der Kreis im oberen Mittelfeld. Besonders gut schneidet der Index Strukturstärke mit Rang 91 ab – ein Hinweis auf eine solide wirtschaftliche Basis mit etablierten Unternehmen und guter Infrastruktur.
Schwach ausgeprägt ist dagegen der Dynamik-Index mit Rang 310. Dieser Wert signalisiert, dass der Kreis in Bereichen wie Innovation, Unternehmensgründungen und technologischem Wandel hinter dem Bundesdurchschnitt zurückliegt. Für Schlierbach bedeutet dies: Die Lage profitiert von der stabilen Struktur des Umlands, aber es zeichnen sich keine dynamischen Impulse ab, die das Wachstum der Gemeinde beschleunigen könnten.
Schlierbach selbst verfügt über keine Hochschule und ist keine Universitätsstadt. Die Gemeinde bietet eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule sowie zwei Kindergärten. Die Abwesenheit höherer Bildungseinrichtungen bedeutet, dass junge Menschen nach der Schulbildung tendenziell abwandern, was den demografischen Stillstand mit erklären könnte.
Die geografische Lage in der Randzone der europäischen Metropolregion Stuttgart – etwa 28 km von der Landeshauptstadt entfernt – bietet Pendleroptionen, bindet die Gemeinde aber auch an die teureren Stuttgarter Märkte. Dies könnte die hohen Immobilienpreise im Vergleich zu ländlicheren Gemeinden erklären.
Einordnung: Stabile Lage mit Preisanomalien
Schlierbach präsentiert sich als kleine, dicht besiedelte Gemeinde im stabilen Umland von Göppingen und Stuttgart. Die Immobilienpreise liegen über dem Landes- und Kreisdurchschnitt, was durch die Nähe zur Metropolregion Stuttgart und die hohe Bevölkerungsdichte auf kleinem Raum erklärt werden kann. Die niedrige Bruttomietrendite von 4,42 Prozent macht den Markt für reine Mietinvestoren weniger attraktiv.
Die starke Volatilität der Kauf- und Mietpreise in den letzten Jahren ist bemerkenswert und sollte bei der Marktbewertung berücksichtigt werden. Die Angebotswerte schwanken erheblich, was die Aussagekraft einzelner Jahreswerte einschränkt.
Demografisch stagniert die Gemeinde, die Arbeitslosenquote liegt strukturell über dem Landesdurchschnitt. Der starke Kreis Göppingen bietet eine solide Grundlage, aber die schwache Dynamik im Prognos-Ranking deutet auf begrenzte Zukunftsimpulse hin. Für Käufer und Mieter bleibt Schlierbach eine Option im Stuttgarter Umland, wobei die hohen Preise eine Abwägung zwischen Lagevorteil und Kosten erforderlich machen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Schlierbach entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Schlierbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 9,98 €/m² |
| 2019 | 9,75 €/m² |
| 2020 | 11,08 €/m² |
| 2021 | 11,16 €/m² |
| 2022 | 10,18 €/m² |
| 2023 | 13,32 €/m² |
| 2024 | 10,13 €/m² |
| 2025 | 13,32 €/m² |
| 2026 | 10,73 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Schlierbach
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 3.000 €/m² |
| 2019 | 2.993 €/m² |
| 2020 | 2.882 €/m² |
| 2021 | 4.222 €/m² |
| 2022 | 3.889 €/m² |
| 2023 | 3.003 €/m² |
| 2024 | 2.890 €/m² |
| 2025 | 4.595 €/m² |
| 2026 | 3.134 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Schlierbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2018 | 3,99 % |
| 2019 | 3,91 % |
| 2020 | 4,61 % |
| 2021 | 3,17 % |
| 2022 | 3,14 % |
| 2023 | 5,32 % |
| 2024 | 4,21 % |
| 2025 | 3,48 % |
| 2026 | 4,11 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Schlierbach
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 3.927 Einwohner |
| 2016 | 3.928 Einwohner |
| 2017 | 3.941 Einwohner |
| 2018 | 3.972 Einwohner |
| 2019 | 3.955 Einwohner |
| 2020 | 3.926 Einwohner |
| 2021 | 3.916 Einwohner |
| 2022 | 3.928 Einwohner |
| 2023 | 3.946 Einwohner |
| 2024 | 3.946 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Schlierbach
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 2,06 % |
| 2016 | 2,16 % |
| 2017 | 1,66 % |
| 2018 | 1,84 % |
| 2019 | 2,06 % |
| 2020 | 2,91 % |
| 2021 | 2,85 % |
| 2022 | 2,43 % |
| 2023 | 2,65 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 116 Rang |
| Dynamik | 310 Rang |
| Stärke | 91,00 Rang |
| Demografie | 127 Rang |
| Arbeitsmarkt | 149 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 129 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 137 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Schlierbach liegt im Band 4–5 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Schlierbach im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Schlierbach ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Schlierbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Schlierbach
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Ebersbach an der Fils | 13,10 €/m² |
| Aichelberg | 12,73 €/m² |
| Hochdorf | 12,48 €/m² |
| Schlierbach | 12,41 €/m² |
| Albershausen | 12,08 €/m² |
| Ohmden | 11,78 €/m² |
| Holzmaden | 11,56 €/m² |
| Notzingen | 11,36 €/m² |
| Zell unter Aichelberg | 11,04 €/m² |
| Hattenhofen | 10,49 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Schlierbach ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Schlierbach
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Ebersbach an der Fils | 4,66 % |
| Schlierbach | 4,42 % |
| Ohmden | 4,15 % |
| Aichelberg | 4,14 % |
| Zell unter Aichelberg | 4,09 % |
| Hochdorf | 4,06 % |
| Albershausen | 3,97 % |
| Hattenhofen | 3,75 % |
| Holzmaden | 3,71 % |
| Notzingen | 3,49 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Ohmden | 3,2 km | 73275 | 11,78 € | 3.404 € | 4,15 % |
| Albershausen | 4,0 km | 73095 | 12,08 € | 3.650 € | 3,97 % |
| Notzingen | 4,1 km | 73274 | 11,36 € | 3.905 € | 3,49 % |
| Hattenhofen | 4,3 km | 73110 | 10,49 € | 3.356 € | 3,75 % |
| Holzmaden | 4,4 km | 73271 | 11,56 € | 3.739 € | 3,71 % |
| Ebersbach an der Fils, Stadt | 4,5 km | 73061 | 13,10 € | 3.375 € | 4,66 % |
| Hochdorf | 4,6 km | 73269 | 12,48 € | 3.694 € | 4,06 % |
| Zell unter Aichelberg | 4,7 km | 73119 | 11,04 € | 3.241 € | 4,09 % |
| Aichelberg | 5,3 km | 73101 | 12,73 € | 3.689 € | 4,14 % |
Wo liegt Schlierbach?
Lage
Schlierbach auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Schlierbach
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 12,41 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.373 € |
| Bruttomietrendite | 4,42 % |
| Kaufpreisfaktor | 22,7 |
| Einwohner | 3.946 |
| Einwohner je km² | 360 |
| Fläche (km²) | 11,0 |
| Arbeitslosenquote | 2,7 % |
| Prognos-Gesamtrang | #116 |
| Prognos Dynamikrang | #310 |
| Prognos Stärkerang | #91 |
| Koordinaten | 48,6737, 9,5178 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Schlierbach
Was kostet eine Wohnung in Schlierbach?
Im Jahr 2026 liegen die Angebotsmieten für Wohnungen in Schlierbach bei durchschnittlich 12,41 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei 3.373 Euro pro Quadratmeter. Bei diesen Werten handelt es sich um Angebotswerte aus Inseraten und nicht um einen amtlichen Mietspiegel.
Wie haben sich die Immobilienpreise und Mieten in Schlierbach entwickelt?
Die Angebotsmieten in Schlierbach stiegen von 9,98 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 10,73 Euro im Jahr 2026, was einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von rund 0,91 Prozent entspricht. Die Angebotskaufpreise entwickelten sich von 3.000 Euro pro Quadratmeter (2018) auf 3.134 Euro (2026), was einem jährlichen Anstieg von etwa 0,55 Prozent entspricht. Die Zeitreihen sind nicht als Schätzung gekennzeichnet.
Wie rentabel ist eine Kapitalanlage in Schlierbach?
Die Bruttomietrendite beträgt in Schlierbach 4,42 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 22,65. Im bundesweiten Vergleich schneidet Schlierbach damit im oberen Drittel ab: Der Perzentilrang von 60,25 bedeutet, dass rund 60 Prozent der Orte in Baden-Württemberg eine niedrigere Rendite aufweisen. Der Kaufpreisfaktor von 22,65 liegt leicht unter dem Landesdurchschnitt von 23,49, was ein etwas günstigeres Verhältnis von Kaufpreis zu Jahresmiete anzeigt.
Wie schneidet Schlierbach im Vergleich zum Kreis Göppingen und Baden-Württemberg ab?
Schlierbach liegt mit einer Angebotsmiete von 12,41 Euro pro Quadratmeter und einem Angebotskaufpreis von 3.373 Euro pro Quadratmeter jeweils über den Durchschnittswerten des Kreises Göppingen (11,16 Euro bzw. 3.018 Euro) und Baden-Württembergs (11,08 Euro bzw. 3.140 Euro). Die Bruttomietrendite von 4,42 Prozent liegt knapp unter dem Kreisdurchschnitt von 4,49 Prozent, aber über dem Landesdurchschnitt von 4,36 Prozent.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Schlierbach?
Die Bevölkerung in Schlierbach ist von 3.927 Einwohnern im Jahr 2015 auf 3.946 im Jahr 2024 leicht gestiegen, was einer Zunahme von rund 0,48 Prozent entspricht. Auf einer Fläche von 10,97 Quadratkilometern ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 360 Einwohnern pro Quadratkilometer.
Woher stammen die Daten zu Schlierbach?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Schlierbach sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Schlierbach führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Göppingen
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Wiesensteig, Stadt | 73349 | 9,70 € | 1.839 € | 6,33 % |
| Hohenstadt | 73345 | 16,98 € | 3.491 € | 5,84 % |
| Deggingen | 73326 | 10,58 € | 2.259 € | 5,62 % |
| Bad Überkingen | 73337 | 11,01 € | 2.517 € | 5,25 % |
| Gingen an der Fils | 73333 | 11,28 € | 2.617 € | 5,17 % |
| Geislingen an der Steige, Stadt | 73312 | 11,34 € | 2.670 € | 5,10 % |
| Birenbach | 73102 | 11,14 € | 2.710 € | 4,93 % |
| Eislingen/Fils, Stadt | 73054 | 12,88 € | 3.142 € | 4,92 % |