Schweighofen
Schweighofen (PLZ 76889) liegt im Kreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Der Ort zählt 591 Einwohner auf 11,2 km², das entspricht 53 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 7,73 € pro m², der Kaufpreis bei 2.916 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,18 % und ein Kaufpreisfaktor von 31,4 — rechnerisch sind das 31 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Schweighofen über dem Renditeniveau von 6 % der Orte in Rheinland-Pfalz.
Zwischen 2019 und 2026 stieg die Miete von 6,62 € auf 6,47 € pro m², im Mittel -0,3 % pro Jahr. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 1,2 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,4 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Südliche Weinstraße Rang 263 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 209, Stärkerang 268). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Kapsweyer, Schweigen-Rechtenbach und Steinfeld an.
Immobilienpreise in Schweighofen im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Rheinland-Pfalz.
Immobilienmarkt und Standortfaktoren: Schweighofen
Schweighofen ist eine kleine Weinbaugemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße mit 591 Einwohnern. Der Immobilienmarkt zeigt ein auffälliges Muster: Hohe Kaufpreise bei niedrigen Mieten führen zur niedrigsten Bruttomietrendite aller Nachbargemeinden (3,18 %) und zu einem der niedrigsten Perzentilränge in Rheinland-Pfalz. Die Mietentwicklung war in jüngster Zeit volatil, mit einem kurzzeitigen Peak 2024. Die Demografie ist stabil, die Arbeitslosenquote niedrig, die Wirtschaftsstruktur traditionell-weinbauprägend.
Marktüberblick: Hohe Kaufpreise bei niedrigen Mieten
Schweighofen präsentiert sich auf dem Immobilienmarkt als ein Ort mit einem auffälligen Preis-Miete-Gefälle: Der Angebotskaufpreis von 2.916 Euro pro Quadratmeter liegt über dem Kreis- und Landesdurchschnitt, während die Angebotsmiete mit 7,73 Euro pro Quadratmeter unter allen Vergleichswerten liegt. Das Ergebnis ist eine Bruttomietrendite von 3,18 Prozent – die niedrigste aller acht untersuchten Nachbargemeinden – und ein Kaufpreisfaktor von 31,44, der deutlich über dem Kreiswert von 24,4 und dem Landesdurchschnitt von 21,2 liegt.
Diese Kombination bedeutet, dass Immobilien in Schweighofen im regionalen Vergleich relativ teuer gekauft werden können, die Mieten jedoch unter dem regionalen Niveau bleiben. Im Nachbarort Vollmersweiler liegen die Miete mit 9,23 Euro fast 20 Prozent höher, der Kaufpreis mit 2.005 Euro pro Quadratmeter fast 31 Prozent niedriger – die Rendite beträgt dort 5,53 Prozent, also deutlich höher als in Schweighofen. Der Markt in Schweighofen ist damit durch eine hohe Kaufpreisdichte bei gleichzeitig niedrigen Mieteinnahmen geprägt.
Preisentwicklung: Volatile Mietdaten, lückenhafte Kaufpreisreihe
Die Mietentwicklung in Schweighofen war in den letzten Jahren ungewöhnlich volatil. Von 2019 bis 2021 lag die Angebotsmiete stabil bei 6,62 Euro pro Quadratmeter. Anschließend folgte ein Rückgang auf 5,88 Euro (2023). Im Jahr 2024 sprang der Wert auf 10,21 Euro – ein Anstieg von über 70 Prozent innerhalb eines Jahres. In den Folgejahren korrigierte er sich auf 7,47 Euro (2025) und 6,47 Euro (2026). Der aktuelle Wert von 7,73 Euro liegt damit zwar über dem langjährigen Niveau von 6,62 Euro, aber deutlich unter dem Peak von 2024.
Der jährliche Wachstumsindex (CAGR) von -0,33 Prozent über die gesamte Reihe zeigt, dass der kurzfristige Anstieg 2024 nicht nachhaltig war. Die extreme Schwankung in den jüngsten Jahren könnte auf veränderte Angebotszusammensetzungen zurückgehen – etwa wenn vermehrt größere oder besser ausgestattete Wohnungen inseriert wurden, die den Durchschnittswert nach oben ziehen.
Für den Kaufpreis steht nur ein einzelner Datenpunkt aus dem Jahr 2021 zur Verfügung (3.176 Euro pro Quadratmeter). Der aktuelle Wert von 2.916 Euro liegt damit etwa 8 Prozent niedriger, was auf eine leichte Abkühlung des Kaufpreismarkts hindeuten könnte.
Regionale Einordnung: Niedrigste Rendite im Nachbarschaftsvergleich
Im regionalen Vergleich fällt Schweighofen als Ausreißer auf: Keine der acht Nachbargemeinden im Umkreis bis 6,8 Kilometer weist eine niedrigere Angebotsmiete auf. Die nächstgelegenen Orte Kapsweyer (1,9 km) und Schweigen-Rechtenbach (3,1 km) liegen mit 8,95 bzw. 10,03 Euro pro Quadratmeter deutlich darüber. Gleichzeitig liegt der Kaufpreis von 2.916 Euro pro Quadratmeter im oberen Mittelfeld der Nachbarn – nur Oberotterbach (3.292 Euro) und Kapsweyer (2.942 Euro) sind teurer.
Die Folge ist die niedrigste Bruttomietrendite aller Nachbarorte. Selbst der vergleichsweise teure Oberotterbach kommt auf 3,39 Prozent, während Orte mit niedrigeren Kaufpreisen wie Vollmersweiler (2.005 Euro) oder Steinfeld (2.123 Euro) Renditen von 5,53 bzw. 5,20 Prozent erreichen.
Auch im überregionalen Vergleich schneidet Schweighofen in dieser Hinsicht schwach ab: Mit einer Bruttomietrendite von 3,18 Prozent liegt der Ort im untersten Perzentil von Rheinland-Pfalz (Rang 5,9 von 100). Das bedeutet, dass nur etwa 6 Prozent der 2.300 bewerteten Orte im Land eine noch niedrigere Rendite aufweisen.
Standortfaktoren: Stabile Demografie, traditionelle Wirtschaftsstruktur
Die Demografie von Schweighofen ist stabil: Die Einwohnerzahl bewegte sich zwischen 2015 und 2024 zwischen 581 und 591, mit einem leichten Anstieg um 1,2 Prozent über den Zeitraum. Die Bevölkerungsdichte beträgt 53 Einwohner pro Quadratkilometer – der Ort ist dünn besiedelt. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1,39 Prozent, was deutlich unter dem Landesdurchschnitt liegt. Allerdings schwankte sie in den Vorjahren stärker: 2020 und 2021 lag sie bei über 2,4 Prozent.
Der Prognos-Zukunftsatlas 2025 bewertet den Landkreis Südliche Weinstraße, dem Schweighofen angehört, mit dem Gesamt-Rang 263 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Bewertung ist dabei uneinheitlich: Der Kreis erreicht Rang 101 in den Bereichen Wohlstand und Soziale Lage, liegt aber bei Wettbewerb und Innovation auf Rang 328 und bei Demografie auf Rang 354. Diese Mischung aus starker sozialer Lage bei schwacher Innovationsdynamik entspricht dem Profil einer ländlichen Weinbaugemeinde: Die lokale Wirtschaft ist traditionell geprägt vom Weinbau (Einzellagen Sonnenberg und Wolfberg in der Großlage Guttenberg), während digitale oder wissensbasierte Wirtschaftszweige kaum vorhanden sind.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen. Die verkehrliche Anbindung erfolgt über die Landesstraße 546 und eine eigene Bahnhaltestelle an der Strecke Neustadt–Wissembourg (eröffnet 1997). Ein kleiner Flugplatz liegt südlich des Ortes. Die Lage am Viehstrich direkt an der französischen Grenze und die Einbindung in das Tourismusnetz (Saar-Pfalz-Weg, Saar-Rhein-Weg) geben dem Ort eine touristische Komponente, die sich jedoch nicht direkt in den Immobilienkennzahlen niederschlägt.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Schweighofen entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Schweighofen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 6,62 €/m² |
| 2020 | 6,62 €/m² |
| 2021 | 6,62 €/m² |
| 2022 | 6,24 €/m² |
| 2023 | 5,88 €/m² |
| 2024 | 10,21 €/m² |
| 2025 | 7,47 €/m² |
| 2026 | 6,47 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Schweighofen
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2021 | 3.176 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Schweighofen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2021 | 2,50 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Schweighofen
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 584 Einwohner |
| 2016 | 584 Einwohner |
| 2017 | 584 Einwohner |
| 2018 | 581 Einwohner |
| 2019 | 588 Einwohner |
| 2020 | 588 Einwohner |
| 2021 | 583 Einwohner |
| 2022 | 587 Einwohner |
| 2023 | 591 Einwohner |
| 2024 | 591 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Schweighofen
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 0,69 % |
| 2016 | 0,51 % |
| 2017 | 0,66 % |
| 2018 | 1,07 % |
| 2019 | 1,07 % |
| 2020 | 2,45 % |
| 2021 | 2,82 % |
| 2022 | 2,23 % |
| 2023 | 1,39 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 263 Rang |
| Dynamik | 209 Rang |
| Stärke | 268 Rang |
| Demografie | 354 Rang |
| Arbeitsmarkt | 213 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 328 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 101 Rang |
Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
Anzahl Orte je Renditeband — Schweighofen liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Rheinland-Pfalz
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 4,00 Orte |
| 2–3 | 91,00 Orte |
| 3–4 | 433 Orte |
| 4–5 | 748 Orte |
| 5–6 | 452 Orte |
| 6–7 | 259 Orte |
| 7–8 | 110 Orte |
| 8–9 | 79,00 Orte |
| 9–10 | 46,00 Orte |
| 10–11 | 22,00 Orte |
| 11–12 | 20,00 Orte |
| 12+ | 28,00 Orte |
Wie schneidet Schweighofen im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Schweighofen ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Schweighofen ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Schweighofen
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Schweigen-Rechtenbach | 10,03 €/m² |
| Bad Bergzabern | 9,53 €/m² |
| Oberotterbach | 9,30 €/m² |
| Vollmersweiler | 9,23 €/m² |
| Steinfeld | 9,19 €/m² |
| Kapsweyer | 8,95 €/m² |
| Dörrenbach | 8,95 €/m² |
| Dierbach | 7,90 €/m² |
| Niederotterbach | 7,87 €/m² |
| Schweighofen | 7,73 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Schweighofen ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Schweighofen
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Vollmersweiler | 5,53 % |
| Steinfeld | 5,20 % |
| Schweigen-Rechtenbach | 5,10 % |
| Bad Bergzabern | 4,72 % |
| Niederotterbach | 4,27 % |
| Dörrenbach | 4,23 % |
| Kapsweyer | 3,65 % |
| Oberotterbach | 3,39 % |
| Dierbach | 3,22 % |
| Schweighofen | 3,18 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Kapsweyer | 1,9 km | 76889 | 8,95 € | 2.942 € | 3,65 % |
| Schweigen-Rechtenbach | 3,1 km | 76889 | 10,03 € | 2.358 € | 5,10 % |
| Steinfeld | 3,1 km | 76889 | 9,19 € | 2.123 € | 5,20 % |
| Oberotterbach | 3,8 km | 76889 | 9,30 € | 3.292 € | 3,39 % |
| Niederotterbach | 4,3 km | 76889 | 7,87 € | 2.210 € | 4,27 % |
| Dörrenbach | 6,1 km | 76889 | 8,95 € | 2.539 € | 4,23 % |
| Vollmersweiler | 6,4 km | 76744 | 9,23 € | 2.005 € | 5,53 % |
| Bad Bergzabern, Stadt | 6,8 km | 76887 | 9,53 € | 2.422 € | 4,72 % |
| Dierbach | 7,0 km | 76889 | 7,90 € | 2.950 € | 3,22 % |
Wo liegt Schweighofen?
Lage
Schweighofen auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Schweighofen
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 7,73 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 2.916 € |
| Bruttomietrendite | 3,18 % |
| Kaufpreisfaktor | 31,4 |
| Einwohner | 591 |
| Einwohner je km² | 53 |
| Fläche (km²) | 11,2 |
| Arbeitslosenquote | 1,4 % |
| Prognos-Gesamtrang | #263 |
| Prognos Dynamikrang | #209 |
| Prognos Stärkerang | #268 |
| Koordinaten | 49,0397, 7,9961 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Schweighofen
Was kostet eine Wohnung in Schweighofen?
Der Angebotskaufpreis liegt bei 2.916 Euro pro Quadratmeter, die Angebotsmiete bei 7,73 Euro pro Quadratmeter. Beide Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Der Kaufpreis liegt damit über dem Durchschnitt des Kreises Südliche Weinstraße (2.717 Euro) und deutlich über dem Landesdurchschnitt von Rheinland-Pfalz (2.030 Euro). Die Miete liegt hingegen unter dem Kreis- (9,43 Euro) und Landesdurchschnitt (8,08 Euro).
Wie hat sich die Miete in Schweighofen entwickelt?
Die Mietpreise zeigten von 2019 bis 2021 einen stabilen Wert von 6,62 Euro pro Quadratmeter. Bis 2023 sanken sie auf 5,88 Euro, stiegen 2024 dann stark auf 10,21 Euro an und fielen daraufhin wieder auf 7,47 Euro (2025) und 6,47 Euro (2026). Der aktuelle Angebotswert liegt bei 7,73 Euro pro Quadratmeter. Die Werte schwanken also deutlich und sind nicht linear verlaufen.
Lohnt sich eine Kapitalanlage in Schweighofen?
Die Bruttomietrendite beträgt 3,18 Prozent, der Kaufpreisfaktor liegt bei 31,44. Damit liegt die Rendite deutlich unter dem Kreisdurchschnitt von 4,39 Prozent und dem Landesdurchschnitt von 5,25 Prozent. Der Perzentilrang von 5,89 im Bundesland bedeutet, dass nur etwa sechs Prozent der Orte in Rheinland-Pfalz eine niedrigere Rendite aufweisen. Der hohe Kaufpreisfaktor bestätigt das teure Kaufpreisniveau im Verhältnis zur Miete.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Schweighofen?
Die Einwohnerzahl stieg von 584 im Jahr 2015 auf 591 im Jahr 2024, was einer Zunahme von rund 1,2 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 53 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 1,39 Prozent und damit auf einem niedrigen Niveau.
Wie schneiden die Nachbarorte von Schweighofen ab?
Im Umkreis von bis zu sieben Kilometern liegen die Angebotsmieten der Nachbarorte zwischen 7,87 Euro (Niederotterbach) und 10,03 Euro (Schweigen-Rechtenbach) pro Quadratmeter. Der Angebotskaufpreis reicht von 2.005 Euro (Vollmersweiler) bis 3.292 Euro (Oberotterbach). Schweighofen liegt mit 7,73 Euro Miete und 2.916 Euro Kaufpreis damit im unteren bis mittleren Bereich der Nachbargemeinden.
Woher stammen die Daten zu Schweighofen?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Schweighofen sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Schweighofen führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2021 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2021 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Südliche Weinstraße
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Dernbach | 76857 | 10,53 € | 1.234 € | 10,24 % |
| Ramberg | 76857 | 11,76 € | 1.770 € | 7,97 % |
| Frankweiler | 76833 | 10,18 € | 1.673 € | 7,30 % |
| Oberhausen | 76887 | 8,39 € | 1.607 € | 6,27 % |
| Insheim | 76865 | 10,00 € | 1.917 € | 6,26 % |
| Silz | 76857 | 7,36 € | 1.420 € | 6,22 % |
| Ranschbach | 76829 | 10,28 € | 2.102 € | 5,87 % |
| Vorderweidenthal | 76889 | 9,32 € | 1.927 € | 5,81 % |