Raisting
Raisting (PLZ 82399) liegt im Kreis Weilheim-Schongau in Bayern. Der Ort zählt 2.358 Einwohner auf 22,0 km², das entspricht 107 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 12,21 € pro m², der Kaufpreis bei 4.753 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,08 % und ein Kaufpreisfaktor von 32,5 — rechnerisch sind das 32 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Raisting über dem Renditeniveau von 14 % der Orte in Bayern.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 7,46 € auf 11,97 € pro m², im Mittel 6,1 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -3,8 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 2,6 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,7 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Weilheim-Schongau Rang 37 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 187, Stärkerang 35). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Dießen am Ammersee, Pähl und Wielenbach an.
Immobilienpreise in Raisting im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.
Immobilienmarkt und Standortbericht Raisting
Raisting ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Weilheim-Schongau mit über 2.300 Einwohnern, die sich durch überdurchschnittliche Immobilienpreise, niedrige Mietrenditen und einen starken positiven Pendlersaldo auszeichnet. Die Angebotsmiete liegt bei 12,21 €/m², der Kaufpreis bei 4.753 €/m². Nach einem starken Anstieg 2018–2025 korrigieren sich beide Märkte seit 2025/2023. Die Lage am Ammersee und die Anbindung an München machen Raisting zu einer begehrten Wohngemeinde.
Marktüberblick: Hohe Preise bei niedriger Rendite
Raisting ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Weilheim-Schongau mit 2.358 Einwohnern auf knapp 22 km². Trotz ihrer geringen Größe weist der Ort einen der höchsten Immobilienpreissegmente Bayerns auf. Die Angebotsmiete liegt bei 12,21 €/m², der Angebotskaufpreis bei 4.753 €/m². Die Bruttomietrendite beträgt 3,08 %, der Kaufpreisfaktor 32,45. Mit einem Perzentilrang von 14,01 im Bundesland liegen die Preise in Raisting höher als bei etwa 86 % der 2.056 verglichenen bayerischen Orte.
Die Kombination aus hohen Kaufpreisen und moderaten Mietwerten drückt die Rendite deutlich unter das bayerische Mittel von 4,13 %. Der Kaufpreisfaktor von 32,45 liegt um 24 % über dem bayerischen Durchschnitt von 26,10. Das bedeutet: Mieter müssen im Durchschnitt über 32 Jahre die gesamte Jahresmiete aufbringen, um den Kaufpreis zu decken. Dieser Wert ist einer der höchsten in der Region.
Preisentwicklung: Volatiler Anstieg, dann Korrektur
Die Mietpreise in Raisting haben in den letzten Jahren eine außergewöhnliche Dynamik gezeigt. Von 7,46 €/m² im Jahr 2018 stiegen sie bis 2025 auf 14,17 €/m² – das entspricht einem Anstieg um 90 % in sieben Jahren. Der jährliche Wachstumsfaktor (CAGR) beträgt 6,09 %. Im Jahr 2026 fiel die Angebotsmiete jedoch wieder auf 11,97 €/m², was einem Rückgang von 15,5 % gegenüber dem Vorjahreswert entspricht.
Beim Kaufpreis zeigt sich ein ähnliches Muster mit stärkerer Volatilität. Von 4.791 €/m² (2022) stieg der Preis 2023 auf 6.011 €/m², fiel dann aber kontinuierlich auf 4.097 €/m² im Jahr 2026. Der CAGR über diesen Zeitraum liegt bei -3,84 %. Der aktuelle Kaufpreis von 4.753 €/m² liegt damit wieder nahe dem Niveau von 2022, nachdem er 2023 einen deutlichen Höhepunkt erreicht hatte.
Die Gegenläufigkeit von Miet- und Kaufpreisentwicklung in jüngster Zeit ist bemerkenswert: Während die Mieten 2026 bereits wieder unter dem 2025er-Spitzenwert liegen, hat sich der Kaufpreis bereits 2023 gewendet und ist seither kontinuierlich gesunken.
Regionale Einordnung: Zwischen Seen und Umland
Raisting liegt im oberen Preissegment der Region. Im Vergleich zum Landkreis Weilheim-Schongau (Durchschnittsmiete 12,04 €/m², Kaufpreis 4.330 €/m²) liegt Raisting bei beiden Kennzahlen leicht über dem Kreisdurchschnitt. Im Landesvergleich ist die Abweichung deutlich größer: Die Miete liegt 21 % über dem bayerischen Durchschnitt (10,11 €/m²), der Kaufpreis sogar 46 % (3.246 €/m²).
Im direkten Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein differenziertes Bild. Dießen am Ammersee (4,2 km) weist mit 14,67 €/m² eine noch höhere Miete aus, Herrsching am Ammersee (10,9 km) liegt mit 17,83 €/m² und 7.881 €/m² Kaufpreis deutlich darüber. Wessobrunn (7,6 km) fällt mit 2.657 €/m² Kaufpreis und 5,28 % Rendite hingegen deutlich unter das Niveau Raistings.
Die Nachbargemeinden am Ammer- und Starnberger See bilden einen eigenen, hochpreisigen Marktsegment. Raisting liegt dazwischen – teurer als das Umland, aber günstiger als die Seenorte direkt am Wasser. Diese Positionierung erklärt auch die moderate Bruttomietrendite: Die Kaufpreise sind stark gestiegen, während die Mieten im Vergleich zu den Seenorten noch Spielraum nach oben haben.
Standortfaktoren: Wohngemeinde mit Pendlerstruktur
Raisting hat sich in den letzten Jahrzehnten von einer kleinen Landgemeinde zu einer Wohngemeinde mit überregionaler Ausstrahlung entwickelt. Zwischen 1988 und 2018 wuchs die Einwohnerzahl von 1.571 auf 2.334, was einem Anstieg von 48,6 % entspricht. Seit 2015 liegt das Wachstum mit 2,6 % moderater, bleibt aber positiv.
Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 2,6 % – ein Wert, der deutlich unter dem bayerischen und deutschen Durchschnitt liegt. Die wirtschaftliche Struktur ist durch einen starken positiven Pendlersaldo geprägt: 2023 waren 999 Einwohner sozialversicherungspflichtig am Wohnort beschäftigt, aber nur 399 am Arbeitsort. Das bedeutet, dass 600 Einwohner zur Arbeit pendeln, vor allem in die Ballungsräume München und Augsburg.
Die Verkehrsanbindung über die Ammerseebahn (Haltepunkt Raisting) unterstützt diese Pendlerstruktur. Der Stundentakt der Bayerischen Regiobahn ermöglicht eine Erreichbarkeit Münchens in etwas über einer Stunde. Die B 2 liegt sechs Kilometer östlich.
Der Landkreis Weilheim-Schongau belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamt-Rang 37 von rund 400 deutschen Kreisen. Besonders gut schnitt der Kreis bei den Teilindizes Wohlstand/Soziale Lage (Rang 38) und Arbeitsmarkt (Rang 45) ab. Die Dynamik liegt mit Rang 187 deutlich niedriger, was auf die ländliche Struktur hindeutet.
Die Erdfunkstelle Raisting, 1964 in Betrieb genommen, ist ein historisches Markenzeichen des Ortes. Der größte Antennenspiegel hat 25 m Durchmesser. Die Anlage wird inzwischen von einem Förderverein betrieben und hat keine direkte wirtschaftliche Bedeutung mehr für den lokalen Arbeitsmarkt. Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen 2023 rund 3,5 Millionen Euro, davon 1,18 Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Raisting entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Raisting
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 7,46 €/m² |
| 2019 | 9,17 €/m² |
| 2020 | 9,25 €/m² |
| 2021 | 10,04 €/m² |
| 2022 | 10,23 €/m² |
| 2023 | 10,00 €/m² |
| 2024 | 11,40 €/m² |
| 2025 | 14,17 €/m² |
| 2026 | 11,97 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Raisting
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2022 | 4.791 €/m² |
| 2023 | 6.011 €/m² |
| 2024 | 5.142 €/m² |
| 2026 | 4.097 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Raisting
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2022 | 2,56 % |
| 2023 | 2,00 % |
| 2024 | 2,66 % |
| 2026 | 3,51 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Raisting
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 2.298 Einwohner |
| 2016 | 2.314 Einwohner |
| 2017 | 2.299 Einwohner |
| 2018 | 2.334 Einwohner |
| 2019 | 2.328 Einwohner |
| 2020 | 2.290 Einwohner |
| 2021 | 2.316 Einwohner |
| 2022 | 2.347 Einwohner |
| 2023 | 2.358 Einwohner |
| 2024 | 2.358 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Raisting
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 0,84 % |
| 2016 | 0,93 % |
| 2017 | 1,00 % |
| 2018 | 1,58 % |
| 2019 | 1,53 % |
| 2020 | 2,44 % |
| 2021 | 2,43 % |
| 2022 | 1,80 % |
| 2023 | 1,74 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 37,00 Rang |
| Dynamik | 187 Rang |
| Stärke | 35,00 Rang |
| Demografie | 145 Rang |
| Arbeitsmarkt | 45,00 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 79,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 38,00 Rang |
Renditeverteilung in Bayern
Anzahl Orte je Renditeband — Raisting liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 1–2 | 7,00 Orte |
| 2–3 | 215 Orte |
| 3–4 | 963 Orte |
| 4–5 | 524 Orte |
| 5–6 | 199 Orte |
| 6–7 | 73,00 Orte |
| 7–8 | 32,00 Orte |
| 8–9 | 15,00 Orte |
| 9–10 | 12,00 Orte |
| 10–11 | 5,00 Orte |
| 11–12 | 6,00 Orte |
| 12+ | 5,00 Orte |
Wie schneidet Raisting im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Raisting ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Raisting ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Raisting
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Herrsching a.Ammersee | 17,83 €/m² |
| Andechs | 15,38 €/m² |
| Dießen am Ammersee | 14,67 €/m² |
| Weilheim i.OB | 14,33 €/m² |
| Pähl | 13,59 €/m² |
| Raisting | 12,21 €/m² |
| Wielenbach | 12,19 €/m² |
| Wessobrunn | 11,68 €/m² |
| Polling | 11,55 €/m² |
| Rott | 10,32 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Raisting ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Raisting
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Wessobrunn | 5,28 % |
| Rott | 3,68 % |
| Andechs | 3,51 % |
| Weilheim i.OB | 3,33 % |
| Raisting | 3,08 % |
| Polling | 3,08 % |
| Wielenbach | 2,97 % |
| Pähl | 2,84 % |
| Dießen am Ammersee | 2,79 % |
| Herrsching a.Ammersee | 2,72 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Dießen am Ammersee, M | 4,2 km | 86911 | 14,67 € | 6.304 € | 2,79 % |
| Pähl | 5,1 km | 82396 | 13,59 € | 5.746 € | 2,84 % |
| Wielenbach | 5,6 km | 82407 | 12,19 € | 4.921 € | 2,97 % |
| Wessobrunn | 7,6 km | 82405 | 11,68 € | 2.657 € | 5,28 % |
| Andechs | 8,3 km | 82346 | 15,38 € | 5.254 € | 3,51 % |
| Weilheim i.OB, St | 8,5 km | 82362 | 14,33 € | 5.162 € | 3,33 % |
| Rott | 10,3 km | 86935 | 10,32 € | 3.368 € | 3,68 % |
| Herrsching a.Ammersee | 10,9 km | 82211 | 17,83 € | 7.881 € | 2,72 % |
| Polling | 11,4 km | 82398 | 11,55 € | 4.506 € | 3,08 % |
Wo liegt Raisting?
Lage
Raisting auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Raisting
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 12,21 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 4.753 € |
| Bruttomietrendite | 3,08 % |
| Kaufpreisfaktor | 32,5 |
| Einwohner | 2.358 |
| Einwohner je km² | 107 |
| Fläche (km²) | 22,0 |
| Arbeitslosenquote | 1,7 % |
| Prognos-Gesamtrang | #37 |
| Prognos Dynamikrang | #187 |
| Prognos Stärkerang | #35 |
| Koordinaten | 47,9125, 11,1086 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Raisting
Was kostet eine Wohnung in Raisting?
Die Angebotsmiete liegt bei 12,21 Euro pro Quadratmeter, der Angebotskaufpreis bei 4.753 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt Raisting leicht über dem Durchschnitt des Kreises Weilheim-Schongau (12,04 Euro/m² bei der Miete, 4.330 Euro/m² beim Kaufpreis) und deutlich über den bayernweiten Werten (10,11 Euro/m² Miete, 3.246 Euro/m² Kaufpreis). Die Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel.
Wie haben sich die Mieten und Kaufpreise in Raisting entwickelt?
Die Mieten stiegen von 7,46 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2018 auf 11,97 Euro im Jahr 2026. Der Kaufpreis verzeichnete einen deutlichen Anstieg von 4.791 Euro im Jahr 2022 auf 6.011 Euro im Jahr 2023, fiel dann aber bis 2026 auf 4.097 Euro pro Quadratmeter zurück. Beide Reihen sind nicht geschätzt.
Wie hoch ist die Bruttomietrendite in Raisting?
Die Bruttomietrendite beträgt 3,08 Prozent. Damit liegt sie deutlich unter dem bayernweiten Durchschnitt von 4,13 Prozent und dem deutschen Durchschnitt von 5,10 Prozent. Raisting belegt mit einem Perzentilrang von 14 im Bundesland nur das untere Viertel – rund 86 Prozent der Orte in Bayern haben eine höhere Rendite. Der Kaufpreisfaktor von 32,45 ist ebenfalls über dem bayernweiten Wert von 26,10.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Raisting?
Die Einwohnerzahl stieg von 2.298 im Jahr 2015 auf 2.358 im Jahr 2024, was einem Wachstum von rund 2,6 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 107 Einwohner pro Quadratkilometer.
Wie ist die wirtschaftliche Lage in Raisting?
Der Kreis Weilheim-Schongau, zu dem Raisting gehört, erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 37 von rund 400 deutschen Kreisen, was eine sehr gute Position darstellt. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 2,6 Prozent.
Woher stammen die Daten zu Raisting?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Raisting sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Raisting führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Weilheim-Schongau
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Sindelsdorf | 82404 | 12,47 € | 2.187 € | 6,84 % |
| Schwabbruck | 86986 | 10,70 € | 2.131 € | 6,03 % |
| Wessobrunn | 82405 | 11,68 € | 2.657 € | 5,28 % |
| Burggen | 86977 | 10,81 € | 3.135 € | 4,14 % |
| Altenstadt | 86972 | 11,23 € | 3.296 € | 4,09 % |
| Hohenfurch | 86978 | 11,37 € | 3.371 € | 4,05 % |
| Schongau, St | 86956 | 12,28 € | 3.652 € | 4,04 % |
| Bernbeuren | 86975 | 9,82 € | 2.938 € | 4,01 % |