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Lagefaktor
PLZ 84564 · Kreis Mühldorf a.Inn · Bayern

Oberbergkirchen

Oberbergkirchen (PLZ 84564) liegt im Kreis Mühldorf a.Inn in Bayern. Der Ort zählt 1.724 Einwohner auf 27,5 km², das entspricht 63 Einwohnern je Quadratkilometer.

Bruttomietrendite
3,22 %
besser als 20 % der Orte in Bayern
Kaufpreis je m²
3.071 €
aktueller Angebotspreis

Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 8,24 € pro m², der Kaufpreis bei 3.071 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,22 % und ein Kaufpreisfaktor von 31,1 — rechnerisch sind das 31 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Oberbergkirchen über dem Renditeniveau von 20 % der Orte in Bayern.

Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 6,42 € auf 6,75 € pro m², im Mittel 0,6 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -15,2 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 4,3 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 1,7 % (2023).

Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Mühldorf a.Inn Rang 124 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 94, Stärkerang 149). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Zangberg, Lohkirchen und Wurmsham an.

Immobilienpreise in Oberbergkirchen im Überblick

Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Bayern.

Bruttomietrendite
3,22 %
besser als 20 % der Orte in Bayern
Miete
8,24 €/m²
0,6 % p. a.
Kaufpreis
3.071 €/m²
-15,2 % p. a.
Kaufpreisfaktor
31,1
Jahresmieten bis zum Kaufpreis
Einwohner
1.724
4,3 % seit Reihenbeginn
Einwohner je km²
63
Prognos-Rang
#124
von 400 Kreisen (Zukunftsatlas)
Hochschulen
0

Immobilienmarkt und Standort Oberbergkirchen

Oberbergkirchen im Landkreis Mühldorf am Inn: ländlich geprägte Gemeinde mit leichtem Bevölkerungswachstum, sehr niedriger Arbeitslosigkeit und einem Immobilienmarkt, der sich durch unterdurchschnittliche Mieten und Kaufpreise im Landesvergleich auszeichnet, aber einen überdurchschnittlich hohen Kaufpreisfaktor aufweist. Die Kaufpreise sind seit 2022 deutlich gefallen.

Marktüberblick

Oberbergkirchen liegt im tertiären Hügelland nördlich des Isentals, etwa 15 km nordwestlich der Kreisstadt Mühldorf am Inn. Die 27,5 km² große Gemeinde mit 1.766 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2025) ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen und weist eine Bevölkerungsdichte von 64 Einwohnern je km² auf. Die Gemeinde ist landwirtschaftlich strukturiert: 2022 bestanden 65 landwirtschaftliche Betriebe mit 2.143 ha genutzter Fläche, während die Gewerbesteuereinnahmen mit 90.000 € von insgesamt 2,8 Millionen € Gemeindesteuereinnahmen nur einen geringen Anteil ausmachten.

Der aktuelle Angebotskaufpreis liegt bei 3.071 € je m², die Angebotsmiete bei 8,24 € je m². Die Bruttomietrendite beträgt 3,22 %, der Kaufpreisfaktor liegt bei 31,07. Beide Werte stammen aus Inseraten und stellen kein amtliches Miet- oder Kaufspreisspiegel-Ergebnis dar.

Preisentwicklung

Die Mietpreise in Oberbergkirchen verlaufen über die letzten Jahre volatil. Nach einem Wert von 6,42 € je m² im Jahr 2018 stiegen sie bis 2022 auf 8,83 € je m², fielen 2023 auf 7,84 € und erreichten 2024 mit 5,00 € je m² einen Tiefpunkt. 2025 kletterten die Angebotswerte erneut auf 9,33 € je m², bevor sie 2026 auf 6,75 € je m² zurückgingen. Der jährliche Wachstumsdurchschnitt (CAGR) über den gesamten Zeitraum liegt bei 0,63 %, was die starken Schwankungen zwischen den Jahren jedoch nicht widerspiegelt.

Der Angebotskaufpreis ist seit 2022 deutlich gesunken: Von 3.789 € je m² im Jahr 2022 auf 2.310 € je m² im Jahr 2025, einem Rückgang von rund 39 % in drei Jahren. Der CAGR beträgt -15,2 %. Dieser starke Rückgang steht im Gegensatz zur stabilen Bevölkerungsentwicklung und deutet auf eine Korrektur des lokalen Marktes hin.

Regionale Einordnung

Im Vergleich zum bayerischen Durchschnitt liegen sowohl die Miete als auch der Kaufpreis in Oberbergkirchen unter dem Landesmittel: 8,24 € je m² gegenüber 10,11 € je m² in Bayern und 3.071 € je m² gegenüber 3.246 € je m². Der Kaufpreisfaktor von 31,07 liegt jedoch über dem bayerischen Durchschnitt von 26,10, und die Bruttomietrendite von 3,22 % liegt deutlich unter dem Landesmittel von 4,13 %. Das bedeutet: Obwohl die absoluten Preise in Oberbergkirchen unter dem bayerischen Durchschnitt liegen, ist das Verhältnis von Kaufpreis zu Miete ungünstiger als im Landesdurchschnitt – die Miete rentiert sich hier langsamer als andernorts in Bayern.

Im Kreis Mühldorf am Inn schneidet Oberbergkirchen ähnlich ab: Die Miete liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 10,36 € je m², der Kaufpreis unter dem Kreisdurchschnitt von 3.978 € je m². Die Rendite von 3,22 % liegt leicht unter dem Kreiswert von 3,30 %. Im Bundesland belegt Oberbergkirchen mit einem Rendite-Perzentil von 19,5 % den unteren Fünftel der 2.056 verglichenen Orte.

Im Vergleich zu den Nachbarorten zeigt sich ein gemischtes Bild: Wurmsham weist mit 825 € je m² einen extrem niedrigen Kaufpreis und eine Rendite von 12,9 % auf, während Schönberg mit 5.357 € je m² und 2,59 % Rendite das andere Extrem darstellt. Oberbergkirchen liegt mit 3.071 € je m² und 3,22 % Rendite dazwischen, nahe am Niveau von Lohkirchen (3.494 €, 3,73 %) und Ampfing (3.779 €, 3,45 %).

Bevölkerung und Arbeitsmarkt

Die Einwohnerzahl Oberbergkirchens ist seit 2015 leicht gestiegen: Von 1.653 im Jahr 2015 auf 1.724 im Jahr 2024, einem Zuwachs von 71 Einwohnern oder 4,3 %. Das Wachstum verlief ungleichmäßig: Zwischen 2015 und 2019 stieg die Zahl von 1.653 auf 1.726, fiel dann bis 2021 auf 1.697 und stabilisierte sich seither bei rund 1.700 bis 1.724.

Die Arbeitslosenquote liegt mit 1,66 % (2023) deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und gehört zu den niedrigsten in der Region. Sie schwankte zwischen 0,97 % (2018) und 2,36 % (2020). Die niedrige Arbeitslosigkeit korrespondiert mit der Struktur als Wohngemeinde: 2022 waren 273 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort registriert, während am Arbeitsort ebenfalls 273 Personen erfasst waren. Die Zahl der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe (143) und im Handel, Verkehr, Gastgewerbe (35) deutet auf eine gewisse lokale Wirtschaftsaktivität hin, die jedoch durch die geringen Gewerbesteuereinnahmen begrenzt erscheint.

Standortfaktoren

Der Landkreis Mühldorf am Inn erreichte im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 124 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Teilindizes zeigen unterschiedliche Profile: Demografie (Rang 81) und Wohlstand/Soziale Lage (Rang 78) liegen im oberen Drittel, während Arbeitsmarkt (Rang 189) und Wettbewerb/Innovation (Rang 174) im unteren Bereich liegen. Die Dynamik mit Rang 94 gehört zu den stärkeren Bereichen des Kreises.

Am Ort bestehen keine Hochschulen. Die Gemeinde unterhält eine Grundschule mit 13 Lehrern und 283 Schülern (Stand 2024) sowie 75 Kindergartenplätze. Für die höhere Bildung und berufliche Qualifikation ist die Gemeinde auf die Nachbargemeinden und die Kreisstadt Mühldorf angewiesen.

Infrastrukturell ist Oberbergkirchen durch die Anbindung an die Bahnstrecke München-Mühldorf über den acht Kilometer entfernten Bahnhof in Ampfing sowie die Nähe zur Anschlussstelle Mühldorf-West der A 94 (acht Kilometer) erschlossen. Die Lage im tertiären Hügelland nördlich des Isentals bietet eine ländliche Wohnatmosphäre, die für Pendler nach Mühldorf, Neuötting oder sogar München attraktiv sein kann.

Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Oberbergkirchen entwickelt?

Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.

Mietpreisentwicklung

Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte

Datenwerte: Miete in Oberbergkirchen
Miete in Oberbergkirchen
JahrWert (€/m²)
20186,42 €/m²
20196,12 €/m²
20206,42 €/m²
20217,51 €/m²
20228,83 €/m²
20237,84 €/m²
20245,00 €/m²
20259,33 €/m²
20266,75 €/m²

Kaufpreisentwicklung

Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte

Datenwerte: Kaufpreis in Oberbergkirchen
Kaufpreis in Oberbergkirchen
JahrWert (€/m²)
20223.789 €/m²
20252.310 €/m²

Bruttomietrendite im Zeitverlauf

Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet

Datenwerte: Bruttomietrendite in Oberbergkirchen
Bruttomietrendite in Oberbergkirchen
JahrWert (%)
20222,80 %
20254,85 %

Bevölkerungsentwicklung

Einwohner am Jahresende

Datenwerte: Einwohnerzahl von Oberbergkirchen
Einwohnerzahl von Oberbergkirchen
JahrWert (Einwohner)
20151.653 Einwohner
20161.670 Einwohner
20171.687 Einwohner
20181.688 Einwohner
20191.726 Einwohner
20201.702 Einwohner
20211.697 Einwohner
20221.705 Einwohner
20231.724 Einwohner
20241.724 Einwohner

Arbeitslosenquote

Anteil in Prozent

Datenwerte: Arbeitslosenquote in Oberbergkirchen
Arbeitslosenquote in Oberbergkirchen
JahrWert (%)
20151,83 %
20162,06 %
20172,06 %
20180,97 %
20191,81 %
20202,36 %
20211,34 %
20221,38 %
20231,66 %

Prognos Zukunftsatlas — Teilränge

Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser

Datenwerte: Prognos-Teilränge
Prognos-Teilränge
KategorieWert (Rang)
Gesamtrang124 Rang
Dynamik94,00 Rang
Stärke149 Rang
Demografie81,00 Rang
Arbeitsmarkt189 Rang
Wettbewerb & Innovation174 Rang
Wohlstand & soziale Lage78,00 Rang

Renditeverteilung in Bayern

Anzahl Orte je Renditeband — Oberbergkirchen liegt im Band 3–4 %

Datenwerte: Renditeverteilung in Bayern
Renditeverteilung in Bayern
KategorieWert (Orte)
1–27,00 Orte
2–3215 Orte
3–4963 Orte
4–5524 Orte
5–6199 Orte
6–773,00 Orte
7–832,00 Orte
8–915,00 Orte
9–1012,00 Orte
10–115,00 Orte
11–126,00 Orte
12+5,00 Orte

Wie schneidet Oberbergkirchen im Umkreis ab?

Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Oberbergkirchen ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.

Mieten im Umkreis von 30 km

Oberbergkirchen ist hervorgehoben

Datenwerte: Mieten im Umkreis von Oberbergkirchen
Mieten im Umkreis von Oberbergkirchen
KategorieWert (€/m²)
Heldenstein11,60 €/m²
Schönberg11,57 €/m²
Lohkirchen10,86 €/m²
Ampfing10,85 €/m²
Mettenheim10,85 €/m²
Buchbach10,58 €/m²
Zangberg9,20 €/m²
Wurmsham8,87 €/m²
Bodenkirchen8,37 €/m²
Oberbergkirchen8,24 €/m²

Renditen im Umkreis von 30 km

Oberbergkirchen ist hervorgehoben

Datenwerte: Renditen im Umkreis von Oberbergkirchen
Renditen im Umkreis von Oberbergkirchen
KategorieWert (%)
Wurmsham12,90 %
Lohkirchen3,73 %
Heldenstein3,62 %
Zangberg3,61 %
Buchbach3,59 %
Ampfing3,45 %
Bodenkirchen3,43 %
Oberbergkirchen3,22 %
Mettenheim2,76 %
Schönberg2,59 %

Orte in der Umgebung

Nach Entfernung sortiert

Orte in der Umgebung von Oberbergkirchen
OrtEntfernungPLZMieteKaufRendite
Zangberg4,4 km845399,20 €3.057 €3,61 %
Lohkirchen4,5 km8449410,86 €3.494 €3,73 %
Wurmsham5,5 km841898,87 €825 €12,90 %
Schönberg5,7 km8457311,57 €5.357 €2,59 %
Ampfing6,1 km8453910,85 €3.779 €3,45 %
Heldenstein7,2 km8443111,60 €3.844 €3,62 %
Mettenheim7,3 km8456210,85 €4.715 €2,76 %
Buchbach, M8,5 km8442810,58 €3.539 €3,59 %
Bodenkirchen8,7 km841558,37 €2.925 €3,43 %

Wo liegt Oberbergkirchen?

Lage

Oberbergkirchen auf der Karte

Kartendaten: OpenStreetMap · 48.3053, 12.3861

Alle Kennzahlen zu Oberbergkirchen

Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.

Kennzahlen Oberbergkirchen
KennzahlWert
Miete (€/m²)8,24 €
Kaufpreis (€/m²)3.071 €
Bruttomietrendite3,22 %
Kaufpreisfaktor31,1
Einwohner1.724
Einwohner je km²63
Fläche (km²)27,5
Arbeitslosenquote1,7 %
Prognos-Gesamtrang#124
Prognos Dynamikrang#94
Prognos Stärkerang#149
Koordinaten48,3053, 12,3861

Häufige Fragen zu Immobilien in Oberbergkirchen

Was kostet eine Wohnung in Oberbergkirchen pro Quadratmeter?

Die Angebotsmiete in Oberbergkirchen liegt bei 8,24 € pro m². Damit liegt sie unter dem Durchschnitt des Kreises Mühldorf a.Inn (10,36 €/m²) und auch unter dem bayerischen Landesdurchschnitt (10,11 €/m²). Im bundesweiten Vergleich mit 8,92 €/m² liegt Oberbergkirchen leicht darunter. Die Werte stammen aus Inseraten und sind kein amtlicher Mietspiegel.

Wie hoch sind die Kaufpreise für Immobilien in Oberbergkirchen?

Der Angebotskaufpreis in Oberbergkirchen beträgt 3.071 € pro m². Er liegt unter dem Kreisdurchschnitt von 3.978 €/m² und auch unter dem bayerischen Durchschnitt von 3.246 €/m². Im bundesweiten Vergleich mit 2.409 €/m² liegt Oberbergkirchen jedoch deutlich darüber. Die historische Zeitreihe zeigt einen Rückgang von 3.789 €/m² (2022) auf 2.310 €/m² (2025).

Lohnt sich eine Kapitalanlage in Oberbergkirchen?

Die Bruttomietrendite in Oberbergkirchen beträgt 3,22 %, der Kaufpreisfaktor liegt bei 31,07. Im bundesweiten Vergleich liegt die deutsche Durchschnittsrendite bei 5,10 %, der bayerische Durchschnitt bei 4,13 %. Oberbergkirchen liegt damit deutlich unter dem bayerischen und dem bundesweiten Durchschnitt. Der Perzentilrang von 19,5 im Bundesland bedeutet, dass rund 80,5 % der Orte in Bayern eine höhere Bruttomietrendite aufweisen.

Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Oberbergkirchen?

Oberbergkirchen hat 1.724 Einwohner (Stand 2024) bei einer Fläche von 27,52 km², was einer Bevölkerungsdichte von 63 Einwohnern pro km² entspricht. Seit Beginn der Zeitreihe (2015) ist die Bevölkerung um 4,3 % auf 1.724 gewachsen. Die Entwicklung war dabei nicht stetig: Nach einem Anstieg von 1.653 (2015) auf 1.726 (2019) folgte ein leichter Rückgang auf 1.697 (2021), bevor die Zahl wieder auf 1.724 (2024) stieg.

Wie hoch ist die Arbeitslosenquote in Oberbergkirchen?

Die Arbeitslosenquote in Oberbergkirchen lag 2023 bei 18 %. Sie schwankte in der Zeitreihe beträchtlich: 2015 lag sie bei 22 %, fiel 2018 auf 11 % und stieg 2020 auf 27 %. Seitdem ist sie auf 18 % (2023) gesunken. Die Werte sind nicht geschätzt.

Woher stammen die Daten zu Oberbergkirchen?

Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.

Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Oberbergkirchen sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Oberbergkirchen führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.

Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.

Datenquellen und Datenstand für Oberbergkirchen
KennzahlArtErläuterungDatenstand
Angebotsmiete (€/m²)AngebotsdatenDurchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete.2026
Angebotskaufpreis (€/m²)AngebotsdatenDurchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis.2025
Bruttomietrendite (%)berechnetJahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter.2025
KaufpreisfaktorberechnetKaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite.2026
Einwohner und Dichteamtliche StatistikFortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche.2024
Arbeitslosenquote (%)amtliche StatistikQuote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises.2023
Prognos-ZukunftsatlasFremdindexRang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden.–

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Nach Bruttomietrendite sortiert

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OrtPLZMieteKaufRendite
Obertaufkirchen8441911,58 €2.950 €4,71 %
Reichertsheim8443710,18 €2.707 €4,51 %
Aschau a.Inn8454410,09 €3.027 €4,00 %
Waldkraiburg, St8447811,27 €3.385 €3,99 %
Neumarkt-Sankt Veit, St844949,78 €3.038 €3,86 %
Polling8457010,47 €3.275 €3,84 %
Niederbergkirchen844949,71 €3.114 €3,74 %
Lohkirchen8449410,86 €3.494 €3,73 %