Achberg
Achberg (PLZ 88147) liegt im Kreis Ravensburg in Baden-Württemberg. Der Ort zählt 1.729 Einwohner auf 12,9 km², das entspricht 134 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die durchschnittliche Angebotsmiete liegt bei 10,64 € pro m², der Kaufpreis bei 3.937 € pro m². Daraus ergibt sich eine Bruttomietrendite von 3,24 % und ein Kaufpreisfaktor von 30,8 — rechnerisch sind das 31 Jahreskaltmieten bis zum Kaufpreis. Damit liegt Achberg über dem Renditeniveau von 3 % der Orte in Baden-Württemberg.
Zwischen 2018 und 2026 stieg die Miete von 10,00 € auf 10,19 € pro m², im Mittel 0,2 % pro Jahr. Die Kaufpreise entwickelten sich mit -1,4 % pro Jahr langsamer als die Mieten. Die Einwohnerzahl hat sich seit 2015 um 2,9 % erhöht. Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 2,5 % (2023).
Im Prognos Zukunftsatlas belegt Kreis Ravensburg Rang 63 von rund 400 deutschen Kreisen (Dynamikrang 71, Stärkerang 71). Zum direkten Vergleich bieten sich die umliegenden Orte Weißensberg, Sigmarszell und Neukirch an.
Immobilienpreise in Achberg im Überblick
Aktuelle Angebotswerte je Quadratmeter, Rendite und Struktur — mit Einordnung gegenüber Baden-Württemberg.
Immobilienmarkt- und Standortbericht Achberg
Achberg ist eine kleine Gemeinde im Süden des Landkreises Ravensburg mit knapp 1.730 Einwohnern. Der Immobilienmarkt weist eine strukturelle Disparität auf: Die Angebotsmiete liegt mit 10,64 €/m² moderat, der Kaufpreis mit 3.937 €/m² jedoch deutlich über dem Kreis- und Landesdurchschnitt. Daraus resultiert eine niedrige Bruttomietrendite von 3,24 % und ein Kaufpreisfaktor von 30,83 — beides Werte, die im Bundesland zu den schlechtesten gehören. Die historischen Zeitreihen zeigen extreme Schwankungen, insbesondere beim Kaufpreis, was auf kleine Stichproben oder wechselnde Objektstrukturen hindeutet. Der Landkreis Ravensburg schneidet im Prognos-Zukunftsatlas im Bereich Wettbewerb/Innovation gut ab, während der Arbeitsmarkt mit Rang 210 schwächelt.
Marktüberblick: Hoher Kaufpreis bei moderater Miete
Achberg ist eine 12,92 km² große Gemeinde im äußersten Süden des Landkreises Ravensburg, gelegen an der Argen nahe der baden-württembergisch-bayerischen Grenze. Mit rund 1.729 Einwohnern ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 134 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Gemeinde bildet zusammen mit Wangen im Allgäu und Amtzell eine Verwaltungsgemeinschaft. Historisch war Achberg als Exklave des Fürstentums Hohenzollern und später Preußens geprägt; das Schloss Achberg gehört heute dem Landkreis Ravensburg und wird für kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Der lokale Immobilienmarkt zeigt ein charakteristisches Muster: Die Angebotsmiete liegt bei 10,64 Euro pro Quadratmeter und damit knapp unter dem Kreis- und Landesdurchschnitt von jeweils rund 11,10 Euro. Der Angebotskaufpreis von 3.937 Euro pro Quadratmeter übertrifft jedoch sowohl den Kreiswert (3.185 €/m²) als auch den baden-württembergischen Durchschnitt (3.140 €/m²) um jeweils rund 24 Prozent. Im bundesweiten Vergleich liegt Achberg mit diesem Kaufpreis deutlich über dem deutschen Mittel von 2.409 €/m².
Diese Kombination aus moderater Miete und hohem Kaufpreis führt zu einer Bruttomietrendite von 3,24 Prozent. Dieser Wert liegt nicht nur unter dem Bundesdurchschnitt von 5,10 Prozent, sondern auch unter allen Nachbarorten im Umkreis von bis zu neun Kilometern. Mit einem Perzentilrang von 3,27 im Bundesland gehört Achberg zu den Orten mit den niedrigsten Mietrenditen in Baden-Württemberg. Der Kaufpreisfaktor von 30,83 — also das 30,83-fache der Jahreskaltmiete — bestätigt diese Bewertung: Er liegt rund 31 Prozent über dem Kreis- und Landesdurchschnitt von etwa 23,5.
Preis- und Mietentwicklung: Volatile Zeitreihen bei stabiler Demografie
Die historischen Zeitreihen offenbaren eine erhebliche Volatilität, die über eine normale Marktentwicklung hinausgeht. Die Angebotsmiete bewegte sich zwischen 2018 und 2024 in einem relativ engen Band von 9,33 bis 10,64 Euro pro Quadratmeter. Im Jahr 2025 sprang der Wert auf 13,01 Euro, um 2026 wieder auf 10,19 Euro zu sinken. Diese Schwankungen deuten auf eine begrenzte Anzahl beobachteter Transaktionen oder Inserate hin, bei denen einzelne Objekte das Ergebnis stark beeinflussen.
Noch ausgeprägter ist die Volatilität beim Kaufpreis. Hier verzeichnete die Zeitreihe Werte von 786 Euro pro Quadratmeter (2021) bis hin zu 5.354 Euro (2024) — eine Spanne, die einen Faktor von fast sieben umfasst. Der aktuelle Wert von 3.937 Euro liegt damit weder am oberen noch am unteren Ende dieser Bandbreite. Die CAGR für den Kaufpreis beträgt -1,38 Prozent über den verfügbaren Zeitraum, was eine leichte Abwärtsentwicklung signalisiert.
Die Bevölkerungsentwicklung verläuft dagegen stabil bis leicht positiv. Von 1.680 Einwohnern im Jahr 2015 auf 1.729 im Jahr 2024 entspricht dies einem Zuwachs von 2,9 Prozent. Dieser Trend wurde durch einen leichten Einbruch in den Jahren 2020 bis 2022 unterbrochen, erholte sich aber 2023/2024 wieder. Die Arbeitslosenquote stieg von 1,48 Prozent (2015) auf 2,54 Prozent (2023) an und liegt damit zwar immer noch im unteren bundesweiten Bereich, zeigt aber eine aufwärtsgerichtete Tendenz.
Regionale Einordnung: Niedrigste Miete, niedriger Kaufpreis im Nachbarschaftsvergleich
Im regionalen Vergleich schneidet Achberg bei den Mietpreisen eher schwach ab. Mit 10,64 Euro pro Quadratmeter liegt die Gemeinde unter sieben der acht untersuchten Nachbarorte im Umkreis von bis zu neun Kilometern. Der nächstgelegene Nachbarort Neukirch (4,8 km) notiert mit 10,52 Euro kaum darunter, während Weißensberg (4 km) mit 13,13 Euro und Bodolz (6,2 km) mit 14,61 Euro deutlich höhere Mieten ausweisen.
Beim Kaufpreis verhält es sich umgekehrt: Achberg liegt mit 3.937 Euro pro Quadratmeter im unteren Bereich der Nachbarorte. Nur Neukirch (3.034 €/m²) und Hergensweiler (3.947 €/m²) liegen darunter oder nahezu auf gleichem Niveau. Wasserburg am Bodensee (5.892 €/m²), Lindau (5.590 €/m²) und Kressbronn (5.175 €/m²) — allesamt Bodenseeorte — liegen deutlich darüber.
Diese Diskrepanz zwischen niedriger Miete und relativ hohem Kaufpreis erklärt die niedrige Rendite: Mit 3,24 Prozent liegt Achberg nur knapp über Sigmarszell (3,23 %) und Lindau (3,15 %), aber deutlich über Wasserburg (2,78 %). Die Nachbarorte mit vergleichsweise niedrigen Kaufpreisen und moderaten Mieten — wie Neukirch (4,16 %) und Bodolz (4,08 %) — erzielen damit attraktivere Renditen. Achberg folgt damit einem Muster, das sich auch in den Bodenseeorten zeigt: Hohe Kaufpreise bei gleichzeitig hohen Mieten führen zu niedrigen Renditen, während ländlichere Orte mit niedrigeren Kaufpreisen bessere Erträge bieten.
Standortfaktoren: Innovationsstarker Kreis mit Arbeitsmarktrisiken
Der Landkreis Ravensburg, dem Achberg angehört, belegt im Prognos-Zukunftsatlas 2025 den Gesamtrang 63 von rund 400 deutschen Kreisen. Die Aufschlüsselung der Teilindizes zeigt ein differenziertes Bild: Der Bereich Wettbewerb und Innovation mit Rang 39 ist ein deutlicher Stärkenfaktor, während der Arbeitsmarkt mit Rang 210 zu den schwächeren Bereichen gehört. Die Demografie (Rang 85) und der Wohlstand (Rang 59) liegen im oberen Mittelfeld, während die Dynamik (Rang 71) und die Stärke (Rang 71) ebenfalls solide sind.
Diese Struktur spiegelt sich in den lokalen Daten wider: Die stabile Bevölkerungsentwicklung (+2,9 Prozent seit 2015) korrespondiert mit dem demografisch guten Kreisrang. Die steigende Arbeitslosenquote von 1,48 auf 2,54 Prozent zwischen 2015 und 2023 korrespondiert mit dem eher schwachen Arbeitsmarktrang des Kreises.
Am Ort selbst bestehen keine Hochschulen, was die Nachfrage nach studentischem Wohnraum ausschließt. Die Gemeinde ist traditionell katholisch geprägt und weist eine ländliche Struktur auf. Die Fläche von 12,92 km² bei 1.729 Einwohnern ergibt eine moderate Dichte von 134 Einwohnern pro Quadratkilometer, die über dem ländlichen Durchschnitt liegt, aber deutlich unter städtischen Maßstäben.
Für Boden- und Grundstücksdaten, einschließlich Bodenrichtwerten, liegen keine Informationen vor.
Wie haben sich Miete und Kaufpreis in Achberg entwickelt?
Jahresendwerte aus den Angebotsdaten. Wo die Quelle zu wenige Angebote enthält, ist der Verlauf als Schätzung gekennzeichnet.
Mietpreisentwicklung
Angebotsmiete in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Miete in Achberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2018 | 10,00 €/m² |
| 2019 | 9,33 €/m² |
| 2020 | 9,48 €/m² |
| 2021 | 10,61 €/m² |
| 2022 | 9,72 €/m² |
| 2023 | 10,00 €/m² |
| 2024 | 10,64 €/m² |
| 2025 | 13,01 €/m² |
| 2026 | 10,19 €/m² |
Kaufpreisentwicklung
Angebotspreis in €/m², Jahresendwerte
Datenwerte: Kaufpreis in Achberg
| Jahr | Wert (€/m²) |
|---|---|
| 2019 | 3.366 €/m² |
| 2020 | 4.420 €/m² |
| 2021 | 786 €/m² |
| 2022 | 1.829 €/m² |
| 2024 | 5.354 €/m² |
| 2025 | 3.452 €/m² |
| 2026 | 3.055 €/m² |
Bruttomietrendite im Zeitverlauf
Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis, aus den Zeitreihen berechnet
Datenwerte: Bruttomietrendite in Achberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2019 | 3,33 % |
| 2020 | 2,57 % |
| 2022 | 6,38 % |
| 2024 | 2,38 % |
| 2025 | 4,52 % |
| 2026 | 4,00 % |
Bevölkerungsentwicklung
Einwohner am Jahresende
Datenwerte: Einwohnerzahl von Achberg
| Jahr | Wert (Einwohner) |
|---|---|
| 2015 | 1.680 Einwohner |
| 2016 | 1.701 Einwohner |
| 2017 | 1.718 Einwohner |
| 2018 | 1.743 Einwohner |
| 2019 | 1.750 Einwohner |
| 2020 | 1.745 Einwohner |
| 2021 | 1.722 Einwohner |
| 2022 | 1.756 Einwohner |
| 2023 | 1.729 Einwohner |
| 2024 | 1.729 Einwohner |
Arbeitslosenquote
Anteil in Prozent
Datenwerte: Arbeitslosenquote in Achberg
| Jahr | Wert (%) |
|---|---|
| 2015 | 1,48 % |
| 2016 | 1,06 % |
| 2017 | 1,38 % |
| 2018 | 1,74 % |
| 2019 | 1,50 % |
| 2020 | 2,56 % |
| 2021 | 1,98 % |
| 2022 | 2,01 % |
| 2023 | 2,54 % |
Prognos Zukunftsatlas — Teilränge
Rang unter 400 Kreisen, kleiner ist besser
Datenwerte: Prognos-Teilränge
| Kategorie | Wert (Rang) |
|---|---|
| Gesamtrang | 63,00 Rang |
| Dynamik | 71,00 Rang |
| Stärke | 71,00 Rang |
| Demografie | 85,00 Rang |
| Arbeitsmarkt | 210 Rang |
| Wettbewerb & Innovation | 39,00 Rang |
| Wohlstand & soziale Lage | 59,00 Rang |
Renditeverteilung in Baden-Württemberg
Anzahl Orte je Renditeband — Achberg liegt im Band 3–4 %
Datenwerte: Renditeverteilung in Baden-Württemberg
| Kategorie | Wert (Orte) |
|---|---|
| 2–3 | 11,00 Orte |
| 3–4 | 315 Orte |
| 4–5 | 614 Orte |
| 5–6 | 133 Orte |
| 6–7 | 22,00 Orte |
| 7–8 | 5,00 Orte |
| 8–9 | 2,00 Orte |
Wie schneidet Achberg im Umkreis ab?
Gemeinden im Umkreis von 30 km, direkt gegenübergestellt. Achberg ist in beiden Diagrammen hervorgehoben.
Mieten im Umkreis von 30 km
Achberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Mieten im Umkreis von Achberg
| Kategorie | Wert (€/m²) |
|---|---|
| Lindau (Bodensee) | 14,65 €/m² |
| Bodolz | 14,61 €/m² |
| Nonnenhorn | 14,40 €/m² |
| Kressbronn am Bodensee | 14,22 €/m² |
| Wasserburg (Bodensee) | 13,67 €/m² |
| Weißensberg | 13,13 €/m² |
| Hergensweiler | 12,28 €/m² |
| Sigmarszell | 11,43 €/m² |
| Achberg | 10,64 €/m² |
| Neukirch | 10,52 €/m² |
Renditen im Umkreis von 30 km
Achberg ist hervorgehoben
Datenwerte: Renditen im Umkreis von Achberg
| Kategorie | Wert (%) |
|---|---|
| Neukirch | 4,16 % |
| Bodolz | 4,08 % |
| Hergensweiler | 3,73 % |
| Kressbronn am Bodensee | 3,30 % |
| Weißensberg | 3,27 % |
| Achberg | 3,24 % |
| Sigmarszell | 3,23 % |
| Lindau (Bodensee) | 3,15 % |
| Wasserburg (Bodensee) | 2,78 % |
| Nonnenhorn | 2,42 % |
Orte in der Umgebung
Nach Entfernung sortiert
| Ort | Entfernung | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|---|
| Weißensberg | 4,0 km | 88138 | 13,13 € | 4.823 € | 3,27 % |
| Sigmarszell | 4,7 km | 88138 | 11,43 € | 4.252 € | 3,23 % |
| Neukirch | 4,8 km | 88099 | 10,52 € | 3.034 € | 4,16 % |
| Hergensweiler | 4,8 km | 88138 | 12,28 € | 3.947 € | 3,73 % |
| Bodolz | 6,2 km | 88131 | 14,61 € | 4.304 € | 4,08 % |
| Wasserburg (Bodensee) | 7,5 km | 88142 | 13,67 € | 5.892 € | 2,78 % |
| Lindau (Bodensee), GKSt | 7,9 km | 88131 | 14,65 € | 5.590 € | 3,15 % |
| Kressbronn am Bodensee | 8,9 km | 88079 | 14,22 € | 5.175 € | 3,30 % |
| Nonnenhorn | 9,0 km | 88149 | 14,40 € | 7.154 € | 2,42 % |
Wo liegt Achberg?
Lage
Achberg auf der Karte
Alle Kennzahlen zu Achberg
Dieselben Werte wie oben, als Tabelle zum Nachschlagen und Kopieren.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Miete (€/m²) | 10,64 € |
| Kaufpreis (€/m²) | 3.937 € |
| Bruttomietrendite | 3,24 % |
| Kaufpreisfaktor | 30,8 |
| Einwohner | 1.729 |
| Einwohner je km² | 134 |
| Fläche (km²) | 12,9 |
| Arbeitslosenquote | 2,5 % |
| Prognos-Gesamtrang | #63 |
| Prognos Dynamikrang | #71 |
| Prognos Stärkerang | #71 |
| Koordinaten | 47,6151, 9,7139 |
Häufige Fragen zu Immobilien in Achberg
Was kostet eine Wohnung in Achberg?
Die aktuellen Angebotsmieten liegen bei rund 10,64 Euro pro Quadratmeter, die Angebotskaufpreise bei etwa 3.937 Euro pro Quadratmeter. Diese Werte sind Angebotswerte aus Inseraten und kein amtlicher Mietspiegel. Im Vergleich dazu liegt der Durchschnitt im Kreis Ravensburg bei 11,33 Euro miet- und 3.185 Euro kaufpreisbezogen.
Wie haben sich die Immobilienpreise in Achberg entwickelt?
Die Zeitreihe zeigt sehr schwankende Werte. Die Angebotsmiete lag 2018 bei 10,00 Euro pro Quadratmeter und stieg bis 2024 auf 10,64 Euro (jährliche Wachstumsrate 0,24 Prozent). Der Kaufpreis schwankte stark zwischen 786 Euro (2021) und 5.354 Euro (2024) pro Quadratmeter, mit einer jährlichen Wachstumsrate von minus 1,38 Prozent über die gesamte Reihe.
Wie hoch ist die Bruttomietrendite bei einer Kapitalanlage in Achberg?
Die Bruttomietrendite liegt bei 3,24 Prozent, der Kaufpreisfaktor bei 30,83. Im Perzentilrang von 3,27 bedeutet das, dass rund 97 Prozent der Orte in Baden-Württemberg eine höhere Rendite aufweisen. Zum Vergleich: Der Kreis Ravensburg kommt auf 4,38 Prozent, Baden-Württemberg im Durchschnitt auf 4,36 Prozent.
Wie steht Achberg im Vergleich zum Kreis Ravensburg und Baden-Württemberg da?
Achberg liegt mit einer Angebotsmiete von 10,64 Euro pro Quadratmeter unter dem Kreisdurchschnitt von 11,33 Euro und dem Landesdurchschnitt von 11,08 Euro. Beim Kaufpreis mit 3.937 Euro pro Quadratmeter liegt Achberg jedoch über dem Kreis- (3.185 Euro) und Landesdurchschnitt (3.140 Euro). Der Kaufpreisfaktor von 30,83 ist deutlich höher als der Kreiswert von 23,40.
Wie entwickelt sich die Bevölkerung in Achberg?
Die Bevölkerung ist von 1.680 Einwohnern im Jahr 2015 auf 1.729 im Jahr 2024 leicht gestiegen, was einer Zunahme von rund 2,9 Prozent entspricht. Die Bevölkerungsdichte beträgt 134 Einwohner pro Quadratkilometer. Die Arbeitslosenquote lag 2023 bei 29 Prozent und schwankte in den Vorjahren zwischen 14 und 29 Prozent.
Woher stammen die Daten zu Achberg?
Was jede Kennzahl misst, wie sie entsteht und wie aktuell sie ist.
Die auf dieser Seite gezeigten Mietwerte für Achberg sind Angebotsmieten: durchschnittliche Kaltmieten aus veröffentlichten Wohnungsinseraten. Sie sind nicht identisch mit dem amtlichen Mietspiegel, der die ortsübliche Vergleichsmiete nach § 558c BGB aus bestehenden Mietverhältnissen ermittelt und für Mieterhöhungen maßgeblich ist. Da Angebotsmieten das aktuelle Neuvermietungsniveau abbilden, liegen sie in der Regel über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Einen verbindlichen Mietspiegel für Achberg führt, sofern vorhanden, die Gemeinde selbst.
Die Kennzahlen stammen aus unterschiedlichen Quellen und haben daher unterschiedliche Datenstände; die Spalte „Datenstand" nennt sie je Kennzahl. Wo ein Wert fehlt, liegt für diesen Ort keine ausreichende Datengrundlage vor — ein fehlender Wert bedeutet nicht null.
| Kennzahl | Art | Erläuterung | Datenstand |
|---|---|---|---|
| Angebotsmiete (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittliche inserierte Kaltmiete je m² aus Wohnungsangeboten — nicht die ortsübliche Vergleichsmiete. | 2026 |
| Angebotskaufpreis (€/m²) | Angebotsdaten | Durchschnittlicher inserierter Kaufpreis je m² aus Wohnungsangeboten — Angebots-, kein Beurkundungspreis. | 2026 |
| Bruttomietrendite (%) | berechnet | Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100, aus den beiden Angebotswerten abgeleitet. Ohne Kaufnebenkosten, Instandhaltung, Verwaltung und Leerstand — die Nettorendite liegt darunter. | 2026 |
| Kaufpreisfaktor | berechnet | Kaufpreis ÷ Jahreskaltmiete. Gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis entsprechen; der Kehrwert der Bruttomietrendite. | 2026 |
| Einwohner und Dichte | amtliche Statistik | Fortschreibung der Bevölkerungsstände der statistischen Ämter, Stichtag jeweils Jahresende. Die Dichte bezieht sie auf die Gemeindefläche. | 2024 |
| Arbeitslosenquote (%) | amtliche Statistik | Quote auf Kreisebene, nicht je Gemeinde — kleinere Orte teilen sich daher den Wert ihres Kreises. | 2023 |
| Prognos-Zukunftsatlas | Fremdindex | Rang unter 400 Kreisen und kreisfreien Städten; kleinere Werte sind besser. Der Index bewertet Kreise, nicht einzelne Gemeinden. | – |
Weitere Orte im Kreis Ravensburg
Nach Bruttomietrendite sortiert
| Ort | PLZ | Miete | Kauf | Rendite |
|---|---|---|---|---|
| Königseggwald | 88376 | 9,45 € | 1.856 € | 6,11 % |
| Ebenweiler | 88370 | 12,63 € | 2.566 € | 5,91 % |
| Aichstetten | 88317 | 10,98 € | 2.244 € | 5,87 % |
| Unterwaldhausen | 88379 | 10,48 € | 2.147 € | 5,86 % |
| Riedhausen | 88377 | 9,43 € | 2.227 € | 5,08 % |
| Ebersbach-Musbach | 88371 | 9,78 € | 2.327 € | 5,05 % |
| Baienfurt | 88255 | 14,16 € | 3.417 € | 4,97 % |
| Bodnegg | 88285 | 12,59 € | 3.131 € | 4,83 % |